Alpin-Forum|LSAP schrieb:
jop, man muss in der Mittelstation umsteigen und bei Wind und Wetter warten (man stelle sich einen Schneesturm an dieser freien hohen Plattform vor).
Das ist so nicht korrekt.
a) die Mittelstation ist innen total eingehaust. Der Umstieg zwischen den Kabinen erfolgt also ohne nach draußen zu müssen
b) Es kann auch auf den Außenseiten der Mittelstation umgestiegen werden (d.h. z.B. es die bergfahrer können innen, die talfahrer außen umsteigen)
Dies ist möglich weil
c) Die Kabinen nicht gegenüber, sondern HINTEREINANDER in der Mittelstation sind.
(Hab ich noch nie gesehen, sowas, bisher..)
Das hat zur Folge daß
d) Immer nur jeweils 110 Personen auf einem Tragseil berg- und talwärts fahren, entgegen dem "normalen" Modus, wo dann die 220 Personen auf einer Seite talwärts fahren würden...
e) das Zugseil in der Mittelstation überkreuzt werden mußte
Den einzigen Vorteil dieser Machart seh ich aber nur darin, daß man an der Mittelstation auf beiden Kabinenseiten umsteigen kann und im Falle eines Falles die Mittelstation nicht 110 Personen fassen muß .. ? (Und daß man, wenn man an der Mittelstation einsteigt, nicht die falsche Gondel erwischen kann

)
Die Mittelstation hat übrigens auch einen Aufzug, damit man von der Piste aus bequem zu den Gondeln kommt.
Wenn die Bahn mit voller Geschwindigkeit fährt, ist die übrigens ratzfatz an der Mittelstation bzw. zurück. Da fragt man sich doch, ob die Mittelstation überhaupt was bringt. Stichwort Zeitverlust durch bremsen und beschleunigen, Zeit zum Umsteigen, ...
Wenn die Bahn langsamer läuft, fährt sie halt ca. im 7,5 Minuten Takt - 4-5 Minuten Fahrzeit, 2-4 Minuten aufenthalt ...