• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Pistengeher bekommen Platzverweis

Kris schrieb:
Bayerische Verfassung:

Und was willst Du hiermit sagen?
Ausnahmen gibt es ja genug - ich darf mich ja auch nicht auf eine Eisenbahnstrecke/Autobahn etc. stellen, die durch einen Wald durchgehen.
 
jens.f schrieb:
...ich darf mich ja auch nicht auf eine Eisenbahnstrecke/Autobahn etc. stellen...

Hallo
Sind das etwa Naturschönheiten? Und außerdem gehören die Schienenwege und Autobahnen dem Staat, ist somit Eigentum von jemandem.

Gruß Andreas
 
Ja ja, das freie Recht zur Natur. Schon mal probiert mit dem Auto auf Forststraßen die Natur zu Erkunden ohne eine Anzeige zu kassieren??? Genau das selbe.
 
Ich bin ja auch kein Freund von Tourengängern auf Pisten, ABER da wo es nicht anders geht müssen sie wohl die Piste rauf. An und für sich habe ich aber die Einstellung, dass man Touren doch im Grunde gerade deswegen geht um nicht im totalen Rummel eines touristisch erschlossenen Berges unterwegs zu sein, sondern eben in der (möglichst) unberührten Natur.
Ganz grundsätzlich denke ich, dass es diese Probleme nicht gäbe, wenn Ottonormalskifahrer und Tourengeher gegenseitig mehr Rücksicht aufeinander nehmen würden. "Touris" haben nämlich genausowenig mitten in der Piste etwas zu suchen, wie Skifahrer völlig rücksichtslos über Kanten brettern müssen wo ein Tourengeher oder auch einfach nur ein gestürzter Skifahrer dahinter sein kann.
 
Werna76 schrieb:
rhs schrieb:
Auf wie vielen Touren warst du schon? Nimmt mich wunder, was es für eine bessere Spur gibt als eine Piste ?

Dann sag mir bitte was du für Felle hast, die muss ich mir dann auch zulegen... Ich hab bisher noch keine gefunden, die auf einer hart gewalzten Piste ausreichend halten.
Auf einer flachen Piste gehts sich sicherlich einfach.
Die pauschale Aussage, dass man auf Pisten leichter geht wie im Gelände ist aber nicht richtig.

Felle: Colltext
Ansonsten, wie überall --> Harscheisen.

Grundsätzlich geht man auf einer guten Spur besser, welche ja bei einer Piste jeweils vorhanden ist.
 
Z.b. habe ich auch viele tourengeher unter der Gondel aufsteigen sehen - da hat niemand was gegen.

Doch ich das kostet nämlich meist unverhältniss vie geld :-)

ich finde aufsteigen auf pisten selber nicht prickelnd, eine schöne spur ist da wesentlich besser zu gehen.

An Orten an denen einfach kein anderer Aufstieg möglich ist als über eine Piste muss es dann aber einfach sein, ich lasse mir vom Liftbetreiber nicht irgendwelche Tourenziele vermiesen weil alle möglichkeiten diese zu erreichen im unteren Bereich die Benutzung einer Piste erforden.

Wie schaut das eigentlich rechtlich aus? Gehört den Skigebieten der Grund? Sonst könnten sie einem die Nutzung ja kaum verbieten.

Das Argument dass die Liftbetreiber die Talabfahrten planieren etc stimmt schon, nur habe ich eigentlich nicht um diese Dienstleistung gebeten ;) Und wenn es keine anderen Weg in Richtung einer Bergruppe gibt muss ich die eben Nutzen... Wegen mir können Sie das planieren aber auch gerne lassen!
 
Gilt dann FIS-Regel Nr. 7 nicht mehr für Skifahrer die mit Tourenski aufsteigen?

7. Aufstieg und Abstieg

Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuss absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
 
powder-fan schrieb:
Das Argument dass die Liftbetreiber die Talabfahrten planieren etc stimmt schon, nur habe ich eigentlich nicht um diese Dienstleistung gebeten ;) Und wenn es keine anderen Weg in Richtung einer Bergruppe gibt muss ich die eben Nutzen... Wegen mir können Sie das planieren aber auch gerne lassen!

Die Ausrede zählt aber nicht.
Ich hab den "Staat" auch nicht um so manches gebeten, aber muss es trotzdem zahlen.


Ich bin der Meinung:
Wenn ein Tourengeher über erschlossenes Gebiet geht, soll er dafür auch einen kleinen Obolus entrichten. Er profitiert ja nicht nur von der gewalzten Piste (auch wenn er diese nicht zwangsläufig braucht) sondern auch von der Gefahrenabsicherung, u.ä. . Z.B. Lawinensprengung, Kunstschnee, etc.
Auch kostenlose Parkplätze die von den Bergbahnen geräumt werden usw.

Natürlich muss das Preisverhältnis stimmen. Wenn ich Tourengeher wäre, würde ich auch nicht 20 Euro zahlen wollen. :)
 
Wenn ein Tourengeher über erschlossenes Gebiet geht, soll er dafür auch einen kleinen Obolus entrichten. Er profitiert ja nicht nur von der gewalzten Piste (auch wenn er diese nicht zwangsläufig braucht) sondern auch von der Gefahrenabsicherung, u.ä. . Z.B. Lawinensprengung, Kunstschnee, etc.
Auch kostenlose Parkplätze die von den Bergbahnen geräumt werden usw.

Natürlich muss das Preisverhältnis stimmen. Wenn ich Tourengeher wäre, würde ich auch nicht 20 Euro zahlen wollen.

Das Problem ist das die Tourengeher für den Service gar nichts bezahlen können, ich kenne kein Gebiet wo das möglich ist. Parkplatz ja - Piste nein.

Ich glaube der Grund dafür ist das die Betreiber gar nichts für den Service verlangen können - wohl aus irgendwelchen Rechtlichen gründen.
 
Ich meine mal eine Stellungnahme vom Alpenverein zu der rechtlichen Problematik gelesen zu haben, mit dem Fazit, dass ein Verbot von Tourengehen auf der Piste eigentlich rechtlich nicht durchführbar/haltbar ist.

Kann diese Stellungnahme trotz intensiver Suche jetzt aber leider nicht mehr finden.
 
Das war auch mal so. Seitdem aber nun klar ist dass ein Skigebiet eine Sportstätte ist und somit der Verkehrssicherungspflicht unterliegt und genutzt werden muss wie vorgesehen, sprich für den abfahrenden Skifahrer. Und da ist der aufsteigender Tourengeher nun mal nicht vorgesehen. Dass der jetzige Stand dem DAV natürlich nicht passt ist klar.
 
In St. Johann in Tirol, wo es eine erhebliche Zahl von Pistengehern gibt, hängt die folgende Informationstafel an den Bergbahnstationen aus, photographiert an der Bergstation der Harschbichlbahn 2. Immerhin ist es ein Versuch einer differenzierten Argumentation, die versucht, Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen.
PiTourPlan.jpg
Aufstiegs- und Abfahrtsplan für Skipistengeher
PiTourInfo.jpg
Informationen für Skipistengeher
PiTourRegeln.jpg
Regeln für Skipistengeher
 
Die Ausrede zählt aber nicht.
Ich hab den "Staat" auch nicht um so manches gebeten, aber muss es trotzdem zahlen.

Jo stimmt, allerdings hat der Staat aber glaube ich ein bisschen mehr Rechte als ein Liftbetreiber :-) Deswegen kann der das bezahlen ggf eher durchsetzten. Und viele Sachen die der Staat bereitstellt sind nunmal eine Grundversorgung der Allgemeinheit, das kann man von Skipisten noch nicht mal in diesem Forum behaupten ;)
 
Zumindest für Bayern widerspricht das Verbot aber dem oben zitierten Paragraphen in der Landesverfassung. Dieser ist u.a. auch der Grund dafür, dass in den bayerischen Nationalparks kein Eintritt erhohen wird (werden kann).
 
Emilius3557 schrieb:
Zumindest für Bayern widerspricht das Verbot aber dem oben zitierten Paragraphen in der Landesverfassung.


Wie gesagt - sehe ich immer noch etwas anders.

Z.b. wenn gerade ein Abfahrts-Rennen ist, ist die Piste ja auch für normale Skifahrer gesperrt...
Du willst mir jetzt doch nicht erklären, dass in Bayern bei einem abfahrts-Rennen jetzt normale Ski-Fahrer oder gar Tourengänger / Wanderer die Abfahrts-Pisten kreuzen?

Ich kenne nicht die komplette Verfassung auswendig, bin mir aber sicher, dass es hier für solche Fälle ausnahmen gibt.

Gruß, Jens
 
Dumm nur das ein skirennen ca. 5 stunden dauert, die skisaison aber 5 monate. Ist allerdings nur ein kleiner unterschied... :-)
 
baeckerbursch schrieb:
Dumm nur das ein skirennen ca. 5 stunden dauert, die skisaison aber 5 monate. Ist allerdings nur ein kleiner unterschied... :-)

Also, bei einem Skirennen sind die Pisten auch mehrere Tage gesperrt (Präparierung, Abstecken, Training, Qualifikation, evtl. mehrere Durchgänge.)

Und: Wo ist der prinzipielle Unterschied? Ob nun 5 Stunden oder 5 Monaten - es gibt halt Ausnahmen von der Regelung.
Wie genau diese Ausnahmen nun definiert sind, weiss ich natürlich nicht...
 
Z.b. wenn gerade ein Abfahrts-Rennen ist, ist die Piste ja auch für normale Skifahrer gesperrt...
Nur wird bei einem Rennen die Piste auch entsprechend eingezäunt sein.
Und ob man die Pisten während der ganzen Saison einzäunen darf, kann ich mir nicht vorstellen.
 
TPD schrieb:
Z.b. wenn gerade ein Abfahrts-Rennen ist, ist die Piste ja auch für normale Skifahrer gesperrt...
Nur wird bei einem Rennen die Piste auch entsprechend eingezäunt sein.
Und ob man die Pisten während der ganzen Saison einzäunen darf, kann ich mir nicht vorstellen.

Wieso gibt doch schon genug Skigebiete die inzwischen mehr Fangnetz-KM als Pisten-KM anbieten :P
 
Zurück
Oben