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Pistenpräparation - Methoden, Qualitäten, ...

claus dann wart man ne weile ... ich werd so gegen zehn n bild von nem eins a raupenabsturz an der nova letzte saison hochladen!
 
Also dem mit dem Nebel kann ich nur zustimmen!
Kollegen von mir sind schon zu zweit nebeneinander gefahren und waren sich sicher daß sie auf der Piste sinde bis sie an einer (Boje) vorbeigefahren sind auf der die rote Seite zu sehen war!

Pistengerät spielt natürlich auch eine große Rolle (Zustand des Finisher) aber der größte Teil einer schönen Piste ist dem Fahrer zuzuschreiben.

Ob man einzeln oder im Konvoi fahrt spielt keine Rolle!

Aufwärts ist´s immer leichter eine schöne Piste zu zaubern - oder wenn die Winde gerade woanders im Einsatz ist kann man auch auf 2mal fahren sprich runter mit Made und beim hochfahren kann man die Piste schön schließen.

Fräßen gibt´s natürlich auch verschiedene als erstes war es nur eine Walze was aber heute niemand mehr verwendet dann kam das Glättebrett was heute noch gern verwendet wird bei Sulz (Fräße zieht ca.100PS Glättebrett 0 PS) dann die Starre Fräße die kein Gelenk hat später eine zweiteilige Fräße und noch die Triplex Fräße (3 Teilig) Ist aber je nach Fahrzeugtyp vorteilhaft. (Leitwolf gibt´s mit starrer Fräße oder mit Triplex) Hier gilt aber auch wieder die Arbeit des Fahrers ist entscheidend wobe eine Triplex Fräße einem mehr Fehler verzeit.

Eine Piste ohne Fräße zu walzen würde wenig Sinn machen - das ist nur notwendig wenn man in der Nacht einen rießen Haufen Kunstschnee geschneit hat und man den verteilen muß und grob abzieht - dann nimmt man von woanders noch ein bißchen Naturschnee mit im Schild und zieht den über den Kunstschnee so ergibt sich eine einigermaßen gute Piste .

Die Winde ist der größte Vorteil für eine steile Piste weil man den Schnee von unten nach oben schieben kann und den Schnee dann auch da hat wo man ihn braucht - wenn man ihn abwärts schiebt liegt er dann am Fuß der Piste (ein Teil)

Zur Zeit:
Normalerweise wird Abends präpariert damit die Piste Zeit hat zum durchziehen (hart werden) dies gefällt zwar den Skifahrern nicht dafür hat die Piste eine lämgere Lebensdauer und evtl. Steine oder Boden kommt dann erst sehr spät am Tag rauß.
Wenn´s natürlich in der Nacht Schneit muß in der Früh präpariert werden dann sind die Pisten Butterweich.

Ich hoffe ich konnte ein paar Fragen beantworten.
 
hier die Bilder:

habs mal eingezeichnet. der untere Pfeil ist die Raupe (inkl. Spur der Kollegen um den Felsen rum!), der obere vertikale Pfeil ist die Absturzspur etwas "versetzt" .... brutal!
absturz_1.jpg


Die Raupe, welche wohl zum Glück des Fahrers sich nicht überschlagen hat ... kam da von rechts oben über den Felsen runter!
absturz_2.jpg


Da kam sie runter. Blick genau die Falllinie hinauf
absturz_3.jpg
 
leitwolf seit heuer nur mehr mit f430. triplex gibts nur noch auf ausdrücklichen wunsch. arbeitet nich so sauber!
 
war wie gesagt letzte saison.
keiner (yeti01 au net ;)) hat von diesem vorfall erfahren!!! wurde nie was an die öffentlichkeit getragen. wir sind dann runtergestiegen und haben uns die raupe näher angeschaut.
unter der raupe war eine rote "Lache" wir wissen nicht obs Blut war, aber vermutet ham wirs schon ... hoffentlich war der Fahrer angegurtet!
 
blut... ihr seit gut ;-)
Die meisten Raupen werden mit rotem hydrauliköl gefahren!
 
ich weiß es nicht, es kann durchaus sein, dass die raupe schlicht und einfach abgerutscht ist, es ist dort immer EXTREM eisig, egal wieviel schnee liegt!
 
Also - das Raupen mal abrutschen kann schon passieren - grad haben wir vom "Verfahren" geredet. Vielleicht ist es keinem aufgefallen - aber mir kommt etwas ganz anderes komisch vor. Die Maschine steht bergwärts (also Führerhaus nach oben). Wenn sie so die Fallinie runtergekommen ist, dann muß der Fahrer ja schon gewendet haben und wieder auf Bergfahrt gewesen sein, als die Maschine rückwärts abgegangen ist. Vorwärts hätte ich es mir noch erklären können, daß er im Nebel die Kuppe nicht gesehen hat - aber so gibt mir das Rätsel auf. Vielleicht kann das unser Admin noch aufklären.
Weißt Du, was alles an der Maschine hinüber war - wäre mal ganz interessant.
 
also wie der sich gedreht hat, etc. dazu weiß ich leider nix, ich kann auch nur vermutungen anstellen. wäre es möglich, dass des gerät schlicht und einfach bei der bergfahrt abgerutscht ist? und dann halt "grade aus schuss" runter über die Klippe ist?
der gesamte Unterboden war aufgerissen, habe noch ein paar mehr Bilder, muss ich mal bearbeiten!
 
Die Bilder sind echt interessant, allerdings kann ich mir das auch nicht erklären, warum der Bully in dieser Richtung steht, schon komisch. vielleicht hat ersich aber auch beim rutschen gedreht, weil er irgendwo hängen geblieben ist?
 
Ich weiss nicht ob die Gänge haben aber vielleicht hats ihm ja den Gang rausgehauen und er konnte ihn nicht mehr zum stillstand bringen! :?:
 
Kann schon sein, daß sich das Teil gedreht hat. Die Abrutschspur war wirklich brutal steil, da kann alles mögliche passieren. Was mit dem Fahrer ist, weiß keiner. Jedenfalls war die Raupe "untenrum" gut aufgerissen, was aufgrund der Felsen auch nicht verwunderlich ist.
 
Gibt's eigentlich schon eine brauchbare Fräse gegen Eisflächen oder extrem harte Pisten?
Bisher scheints wohl zumeist so zu sein, daß das Ergebnis dann eher tischtennisball- oder hagelgroße Schneeklumpen sind.

Kann man dagegen als guter Fahrer was machen, gibt's da schon Fräsen dafür, oder ist das technisch noch ein kleines Problem?

Harte Kunstschneepisten etwas aufzulockern - das wär 'mal ein Aspekt, den man bei der Pistenpräparation VORALLEM IN MAYRHOFEN genauer studieren sollte...
 
das will keine gesellschaft, denn harter schnee hält länger. bei hartem / eisigem schnee gilt: frästiefe möglichst gering und nur spuren überfräsen!
 
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