• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Pistenunfälle 2012/13

Auch die blaublütige Prominenz aus den flacheren Ländern ist diesen Winter wieder vertreten:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/oesterreich-belgiens-prinz-laurent-verletzt-sich-beim-skifahren-a-884548.html
Der belgische Prinz Laurent sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Mal sind es diplomatische Eskapaden, mal Autofahrten mit zu hohem Tempo. Nun wurde der Königssohn in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 49-Jährige soll in Tirol mit einem anderen Skifahrer zusammengestoßen sein.
http://www.tt.com/%C3%9Cberblick/6168145-6/belgischer-prinz-laurent-auf-dem-weg-der-besserung.csp
 
Rüganer schrieb:
Diese Diskussion nervt mich tierisch. Ich fahr immer im dunklen runter, weiß aber genau wo und wie und ob der Pistendienst im Einsatz ist. Und dann ist das kein Problem.
Leider muss man hier wieder mit Gesetzen und Kontrolle drohen und die Gemütlichkeit kaputt machen.

Dennoch - tragischer Unfall. Aber irgendwie verstehe ich nicht warum man sich einem solchen Gerät überhaupt nähern muss.
 
Es war ja eigentlich kein Pisten- bzw. Skiunfall, sondern wohl der Versuch, auf einen Shuttle aufzuspringen:
Der 19-jährige Enzo Zeni aus Tesero geriet unter eine Schneekatze, mit der Gäste von der Ganischger Alm ins Fleimstal gebracht werden sollten.
Es ist noch unklar, wie sich der tödliche Unfall ereignet hat. Augenzeugen berichteten gegenüber den Carabinieri, Enzo Zeni habe versucht, auf die fahrende Shuttle-Schneekatze aufzuspringen und sei dabei ausgerutscht und mit einem Bein unter das Pistenfahrzeug geraten.
http://www.tageszeitung.it/2013/02/17/todliche-schneekatze/
Ersten Angaben der Carabinieri zufolge soll der 19-jährige Enzo Zeni aus Tesero (bei Cavalese) versucht haben, noch zu Fuß auf ein Pistenfahrzeug mit Transportkabine zu springen.
Beim Versuch auf das Pistenfahrzeug aufzuspringen, dürfte der 19-Jährige dann an der Hinterseite unter die Kette der schweren Maschine geraten sein.
http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Unter-Pistenfahrzeug-geraten-Tot

Was sagt man dazu. http://news-chemnitz.de/gas_und_bremse_verwechselt_urlauber_mit_schneemobil_verunglueckt-1414

und ich dachte schon, ich würde Gespenster sehen: Skipiste: Weniger Verletzte, mehr Tote (ORF)
... die Alpinpolizei beobachtet einen Rückgang der schweren Skiunfälle gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. 1.500 sind in der laufenden Statistik bis dato aufgezeichnet worden, letzten Winter waren es 1.750. Die Zahl der Todesfälle hat im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen und ist von 17 auf 27 angestiegen. Hans Ebner, Leiter der Alpinpolizei sagt dazu: „Üblicherweise ist es so, dass die Herz-Kreislauf-Todesopfer auf der Skipiste dominieren. Heuer ist der Trend umgekehrt. Es gibt derzeit 18 Todesopfer nach traumatischen Stürzen und neun Todesopfer nach Herz-Kreislauf-Problemen.“
 
Ah ok. Bei laufender Fahrt? Das hätte ich mich nicht getraut. Na gut der Hergang ist noch nicht rekonstruiert, das bleibt abzuwarten.
 
Siebenjähriger stürzte von Sessellift (ORF)
Aus rund fünf Meter Höhe ist am Dienstag ein siebenjähriger Bub aus den Niederlanden von einem Skilift in Scheffau gestürzt. Laut Polizei landete das Kind im Tiefschnee und blieb unverletzt. Der Bub rutschte unter dem Bügel durch.
Kinder bei Pistenunfällen schwer verletzt (ORF)
... ein elfjähriger Holländer prallte in Nauders mit einem Snowbike gegen einen Baum. ... Schwerste Kopfverletzungen erlitt ein 14-jähriger Schüler aus Polen beim Sturz auf einer präparierten Skipiste in Lienz in Osttirol. Obwohl der Schüler einen Helm trug waren die Verletzungen so schwer, dass er zuerst ins Krankenhaus nach Lienz geflogen und dann in die Neurochirurgie nach Klagenfurt verlegt wurde.
In Sölden wurde eine 39-jährige Schweizerin gegen 15.30 Uhr von einem unbekannten Skifahrer umgefahren und verletzte sich dabei schwer. ... Bei dem Fahrerflüchtigen dürfte es sich laut Polizei um ein Kind gehandelt haben.
Ebenfalls in Sölden kam ein dänischer Urlauber von der Piste ab und stürzte rund zehn Meter über steiles, felsendurchsetztes Gelände ab.
und heute Abend wieder "I love Sölden" - keine gute Woche fürs Ötztal ;D
 
Rega ist eine Abkürzung zusammengesetzt aus Rettungsflugwacht und dem französischen Ausdruck guardiens aerienne. Das ist eine gemeinnützige Organisation, welche ein Grossteil der Luftrettungen in der Schweiz durchführt. Das schweizerische Gegenstück zu den gelben Hubschraubern in Deutschland und Österreich.
 
Leider noch nicht zu Ende.

http://www.tt.com/Nachrichten/6254854-2/snowboarder-prallte-in-lermoos-gegen-säule-von-schlepplift---tot.csp

Ich weiß nicht gegen welchen Pfeiler der Snowboarder geprallt ist, glaube aber im Gegensatz zum Bericht schon, daß man da genug Schwung haben kann um sich mindestens schwer zu verletzen, wenn man unkontrolliert davor fährt.
Links davon geht im oberen Bereich die rote Abfahrt ins Tal runter. Da kann man in der Kurve Richtung Familienabfahrt schon genug Schwung haben. Und rechts, da wo de Skiclub trainiert reichts auch um genug Schwung zu kriegen. Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Piste nicht überall bis an die Liftspur präpariert ist, kann's schon schlimm enden.

Der Link ist irgendwie zu lang. Daher so: [http://www.tt.com/Nachrichten/6254854-2/snowboarder-prallte-in-lermoos-gegen-säule-von-schlepplift---tot.csp]
 
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2013/03/08/schoeneben-skifahrer-prallt-gegen-baum-tot.html :(
Reschen - Im oberen Vinschgau ist es am Donnerstagnachmittag zu einem tragischen Skiunfall gekommen.

Gegen 16.30 Uhr prallte ein Mann bei der Talabfahrt im Skigebiet Schöneben gegen einen Baum und verstarb infolge der schweren inneren Verletzungen. Für den Unfall gibt es keine Zeugen. Offenbar verlor der Skifahrer aus bisher ungeklärten Umständen die Kontrolle über seine Skier.
...
 
Das mit den Bäumen scheint sich zu häufen - vom Montag:

Tödlicher Skiunfall im Allgäu - 72-Jähriger fährt gegen Baum und stirbt
http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/174488

Tirol: Deutsche Skifahrerin prallte gegen Baum - schwer verletzt

Letze Woche: Kollision beim Nachtskifahren - Kieferbruch (Alpspitzbahn Nesselwang)

Oberfranke erfriert abseits der Piste (Kirchberg in Tirol)


Bergbahn will mehr Aufklärung
Die Zahl der Skiunfälle am Großen Arber hat sich im Vergleich zur letzten Wintersaison verdoppelt. ...
Thomas Liebl, Chef der Arberbergbahn, sagt, dass der Arber bei den Skiunfällen eher unter dem Durchschnitt in Deutschland liegt. Was ihm Sorge macht, ist die teilweise gestiegene Rücksichtslosigkeit. Oft flüchten Unfallverursacher und kümmern sich nicht um die Opfer.
 
Ich finde das einen sehr interessanten Thread. Vor mittlerweile Jahren habe ich hier die Vermutung geäußert, dass durch voll-modellierte Pisten (mit der heute üblichen Präparation) in Verbindung mit Carving-Ski das Unfallrisiko hinsichtlich schwerer und schwerster Unfälle steigen würde. Ohne Zahlen lässt sich das nicht belegen, aber die Berichterstattung legt fast 10 Jahre später nahe, dass genau dies eingetreten ist.

@Skihelm: ich meine hier einstmals anhand technischer Dokumentationen aufgezeigt zu haben, dass der Standardskihelm aus dem Sportgeschäft, anders als zB Rennhelme, eine ziemlich bescheidene Wirkung hat und relativ zu den tatsächlichen Verhältnissen auf der Piste ein wenig einer Motorradfahrt mit Fahrradhelm gleicht. Die Anzahl der Meldungen, die "Tod nach Kopfverletzungen trotz Skihelm" lautet, legt nahe, dass - wer sich entsprechend schützen will - wohl tatsächlich tiefer in die Tasche greifen sollte, und entsprechende Ausrüstung anschaffen. Das gilt vermutlich umso mehr, als ein Skihelm in der Regel trügerische Sicherheit verleiht, weil man ohne den Fahrtwind etc. geneigt ist, schneller zu fahren (jeder der schon mal Mofa ohne Helm gefahren ist, kennt den Unterschied!).

@Rücksichtslosigkeit: aus dem Straßenverkehr kennen wir zwei Phänomene: je höher die Verkehrsdichte und je mehr Regeln, desto aggressiver verhalten sich die Individuen, weil sie sich eingegrenzt fühlen und den ihren verbleibenden (Entscheidungs-)-Freiraum versuchen auszunutzen respektive zu verteidigen. Dasselbe dürfte vermutlich für Pisten gelten.
 
Zurück
Oben