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Pitztaler Gletscher 13.10.12 - Neue Wildspitzbahn

Pitztaler Gletscher 13.10.12 - Neue Wildspitzbahn

Nachdem ich am Samstag am Pitztaler Gletscher war um die neue Bahn zu testen habe ich noch gleich ein paar Bilder mitgebracht.
Die Bilder sind teilweise etwas unscharf, meine Kompaktkamera kommt mit Schnee nicht immer 100% klar. Aber für Abhilfe wird in den nächsten Wochen gesorgt.

Ich bin kein Fan von statistischen Daten, ich lasse lieber die Bilder sprechen.

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Auf dem Weg zur Talstation, freie Bahn und man konnte die neue Wildspitzbahn schon von hier sehen - bereis ausgaragiert.
Voller Euphorie habe ich wohl alle Radarkästen mitgenommen, die das Pitztal zu bieten hat.

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Ankunft auf dem Gletscher, bei der Grottenbahn habe ich fast ohne Wartezeit den 2. Zug um 08:40 Uhr erwischt.
Die Wildspitzbahn steht noch, also geht es gleich zum Brunnenkogellift.

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Der SL ist gut besucht, mit dem bisschen Neuschnee sind die Schneebänder auch gleich viel ansprechender.

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An der Talstation schaut es auch noch nach Baustelle aus, dass die Bahn bereits offen ist wirklich eine ordentliche Leistung.

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Auf der Piste ist diesen Winter noch kein Schifahrer gefahren, heute wird sich das ändern.
Noch steht die Bahn.

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Abfahrt am SL mit frischer Neuschneeauflage, Platz gab es genug.

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Zurück zur Wildspitzbahn und schon eingestiegen, die Sitzheizung ist recht angenehm. Die Gondeln waren am Vormittag recht gut besetzt.
Die Stationstechnik wurde hier zusätzlich mit einer Deckelvariante abgedeckt.

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Talstation von der Bahn aus. Gefällt mir nicht so gut wie die Gaislachkoglbahn, ich bin eher ein Fan von Ecken und Kanten.
Schaut irgendwie aus wie ein fettes Stationsiglu.

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Schiständer in der Gondel. An sich gut, etwas breiter könnten die Schlitze schon ausfallen, und ein Snowboardschlitz währe auch eine tolle Sache.
Der Einsatz im Boden wird aber nächsten Sommer angeblich nochmal ausgetauscht.

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Mittelbergbahn 1, etwas Naturschnee braucht es noch.

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Die Trasse der neuen Bahn ist wie erwartet sehr spektakulär, aber die GUB war wesentlich näher an den Felsen dran.

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Eub über dem Gletscher.
Der erste Eindruck ist einfach nur toll, die Bahn läuft extrem ruhig ohne rumpeln und warten in der Mittelstation.

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Abfahrt mit Neuschneeauflage - Schifahren ist einfach ein toller Sport.

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Im Trainingsareal waren nur 2 Läufe ausgesteckt, dh. massig Fläche für den Publikumsskilauf.

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Snowmaker Wundermaschine. Die Investition dürfte sich wohl gelohnt haben.

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Leere Talstation der Pitz Panoramabahn, wird jetzt als Lagerhalle genutzt.

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Wildspitzbahn von der Gletscherseeabfahrt, die Bahn macht sich wahnsinnig gut.

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Gletscherseeabfahrt noch recht hart.

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Man kann sich gar nicht satt sehen an der Bahn.

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Talstation in der Wildspitzbahn, etwas komisch ganz ohne Beschriftung.
Nicht wirklich mein Geschmack, auch wenn es hässlichere Station gibt.

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Das ist alles was man von der Garagierung sieht, keine riesigen Stahlhallen in der Gegend, das muss man loben!

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Die Proportionen der Kabinen wirken etwas komisch, brutal hoch durch das Ski-In.

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Bereich der alten Mittelstation, hier ist die Trasse recht hoch geführt um an den Felsen vorbei zu bekommen.

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Toll was die Seilbahnhersteller mit modernen Bahnen möglich machen.

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Baustelle der Scheeanalge, dass man die Leitung grad ganz oben am Grat entlang führen musse.

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Mit Abstand die beste Abfahrt auf dem Pitztaler Gletscher, jetzt mit einer anständigen Bahn erschlossen.

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Riesen Rundrohrstütze an einer wirklich ausgesetzten Stelle, knappe 40 Meter hoch.
Respekt an die Männer, die das Ding mit dem Hubschrauber zusammen gebaut haben.

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Innenansicht Bergstation.

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Ausfahrt aus der Bergstation. Die Pitztaler waren wenigstens so clever ein Tor bei der Einfahr zu bauen, das habens auf dem Gaislachkogl nicht hinbekommen.

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Die Materialseilbahn steht noch.

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Umlenkstation der Materialseilbahn, schaut interessant aus.

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Bergstation von oben, gefällt mir besser als die Talstaion, aber bei weitem nicht so gut wie der Top Mountain Star.

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Blick hinunter zur Mittelbergbahn, nicht wirklich was los.

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Der Namensgebende Berg für die neue Bahn, ganz ungewohnt ohne Tourenskispuren

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Ein Ufo ist auf dem Hinteren Brunnenkogel gelandet.

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Blick ins herbstliche Pitztal, die Lage des Pitztaler Gletschers ist einfach einzigartig.

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Man war auch dabei die Materialseilbahn zu zerlegen.

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Der Bagger ist auch noch an der Bergstation, hier gab es einige Steine auf dem Skiweg.
Irgendwo verständlich.

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Wildspitzbahn über dem Gletscher.

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Die Materialseilbahn ist nicht minder beeindruckend.

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Bergstation

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Wildspitzbahn nach der Talstation

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Zwischendurch mal im Brunnenkogel SL

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Reichlich Platz und wenn man keine Slalom-Carver hat auch noch annehmbare Schneeverhältnisse.

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Der Föhn ist über den Mittelbergferner gekommen

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Auch neben der Piste gab es ein bisschen was zu holen, weit bin ich da aber nicht rein gefahren, oben sieht man ja schon eine Spalte.

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Schneeverteilung an der Mittelbergbahn.

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Noch etwas schmal, der Schnee kommt aus dem großen Depot weiter hinten.

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Zur Gletscherzunge hin fehlt noch viel Schnee.

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Mal schauen ob das was wird bis zum nächsten WE, mit der Gondel ins Tal fahren ist auch lästig.

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Mittelbergbahn meets Wildspitzbahn, zwei sehr beeindruckende Bahnen.

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Schweizer Weg geht auch schon zu fahren. Muss natürlich getestet werden.

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Wildspitzbahn - UFOstation.

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Da ist die gute alte UNI-G eindeutig hübscher.

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Einfahrt in den Schweizer Weg ist noch sehr Felsig, war aber zu erwarten.

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Einfach genial, tolle Bahn mitten im Hochgebirge

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Wildspitzbahn vom Schweizer Weg

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Mittelbergbahn

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Föhnmauer über der Wildspitze, auch in Sölden ist es zu der Zeit zugezogen, am Pitztaler war es die ganze Zeit offen.

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Nochmal die verglaste Suppenschüssel auf dem Gipfel.

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Ich dachte zuerst, da hat einer "Alpinforum meets 14:00 Uhr @ Wildspitzbahn" geschrieben, war aber von der Konkurrenz.
Etwas mutig so etwas auf einem Gletscher zu stapfen.

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Die Mittelbergbahn hatte teilweise ziemlich Probleme mit dem Wind, an der neuen Bahn gab es keine spürbaren Probleme.

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Mondlandschaft mit Snowmaker Piste.

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3440m über den Dingen.

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Talstation Wildspitzbahn. Naja, ich muss ja nicht da drin wohnen.

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Winterstimmung?

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Hier oben ist die Welt wieder in Ordnung.

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Die Hauptpiste am Pitztaler Gletscher, hier bin ich mit Abstand am öftesten Gefahren.
Ich würde behaupten, dass die Wildspitzbahn die meistfrequentierte Bahn auf dem Pitztaler Gletscher wird.

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Die Materialseilbahn wartet auf den Abtransport.

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Trassenbild. Die geforderte Mittelstation finde ich jetzt gar nicht so dringend notwendig, wenn das mit dem Snowmaker auf funktioniert wie heuer.

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Gletscherseepiste am Nachmittag, sehr schön firnig zu fahren, durchaus interessant für Wiederholungsfahrten.
Ist auch gleichzeitig mein Abschlussbild.

Ich fand es nicht sehr Zielführend jede Rolle der neuen Bahn abzulichten, da werden im Laufe des Winters mit Sicherheit noch viele weitere Bilder auftauchen.
Für mich war der Tag ein durchaus gelungenes Opening, der Pitztaler Gletscher ist so attraktiv wie selten zuvor.
Wenn man jetzt noch das Cafe aufmacht hat man noch was stylisches für den Nachmittag.

Das war es jetzt von meiner Seite.
 
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Und in 30 Jahren werden sicherlich neue Retrorebellen an die Stelle von trincerone getreten sein die sich für den Erhalt solcher Denkmäler einsetzen werden. No offense!
Das ist mE ein Irrglaube. Aus folgenden zwei Gründen:

1. sind Frage der Ästhetik sehr wohl der Diskussion zugänglich, nicht umsonst ist "Designer" oder "Architekt" ein Beruf, der erlent sein will und er (wenn er gut beherrscht wird) sehr einträglich sein kann. Bei gutem Design können Geschmacksfragen dann auf zweiter Ebene eine Rolle spielen, aber etwas kann auch einfach schlecht designed sein (bzw. ohne viel Konzept); dann braucht man auch über Geschmack nicht zu reden. Für den Großteil der Liftstationen dürfte das schon deswegen gelten, weil sie überhaupt nicht von Architekten designed werden (früher war das anders, zB in Val Thorens namhafte Architekten, was man auch sieht). Bei DIESER Anlage scheint sich sogar irgendwer über die Optik Gedanken gemacht zu haben; das Ergebnis sieht aber trotzdem nicht viel anders aus als andere industrielle Bauten im Inntal auch; "modern" würde ich das nicht gerade nennen, also jedenfalls nicht nach internationalen Maßstäben.

2. Es ist ein Irrglaube, dass ich (RetroRebel :P ) Dinge mag die alt sind. Ich mag Dinge, die gut durchdacht sind. Was Industriedesign angeht, kommt man nicht umhin zu sagen, dass das in der Regel bis Anfang der 80er Jahre besser durchdacht war, als heute. Das hat im wesentlich fertigungstechnische wie auch betriebswirtschaftliche Gründe. Möglicherweise auch gesellschaftliche, das wäre mal interessant zu untersuchen. Es gibt aber durch aus auch sehr gute modernes Industriedesign: Apple zB. Ich nutze keine Apple-Produkte und sie entsprechen auch nicht meinem Geschmack; aber ohne Zweifel sind sie hervorragend designed. Im Nachgang haben jetzt auch viele andere Hersteller wieder sehr gut designte Produkte im Angebot - die man dann mögen kann oder nicht. Für Seilbahnen gilt das allerdings bisher weitestgehend nicht; die Branche ist einfach viel zu regional organisiert. // Die meisten älteren Anlagen, die in Tirol stehen, interessieren micht zB überhaupt nicht (um auf das Thema zurück zu kommen). Die GUB war das sicher noch eine der interessanteren, besonder toll fand ich sie aber auch nicht unbedingt; eher so ok. Die neue Bahn hingegen ist halt so Schwarze Schneid oder was; in Sölden war ich eben auch jetzt seit 2001 nicht mehr, am Pitztaler seit 2004 glaube ich nicht mehr. Das ist mir einfach zu uninteressant geworden, dann können sich von mir aus die Großstädter aus dem süddeutschen Raum sich an den Herbstwochenenden um die KSB-Plätze kloppen... ;) ( no offense, either ;) ).

Jedenfalls jetzt mit Abstand der komfortabelste Gletscher von allen Tirolern. Am Hintertuxer z.B. fährt man doch 80% des Tages Schlepper...
Hö? Also ich nicht, schön wärs. Am Stubaier übrigens auch nicht. An beiden Gletscher muss man sich schon eher Mühe geben, noch einen SL zu finden. Check ich jetzt nicht, ehrlich gesagt.

Hmm, mit der frischen Luft ist es bei über 3000 m doch eher schwierig...
Hää? Also bei mir nicht. Auch bei 4000m nicht. Meintest wegen der dünnen Luft? Oder weil Dir da kalt ist? Also ich bin auf jeder Höhe gern draußen; ist vielleicht auch eine Frage von adequater Ausrüstung, weiß ich nicht.

Mittlerweile gibts einfach andere Gletscher, die reizvoller sind. //
Welche denn ?
In Tirol mal auf jeden Fall Stubai und Hintertux. Wenn ich "Tirol-Style" Gletscherschifahren gehen will ( = relativ voll, kleine Gletscher, alles Standard, dafür aber einfach zu erreichen und insgesamt ziemlich simpel, also easy going), dann hab ich in Stubai und Hintertux mehr Achsen, bessere Zubringer, mehr Pistenvielfalt. Und wenn man nicht gerade aus Oberschwaben kommt, sind die in der Regel auch noch etwas besser zu erreichen.

Insgesamt ist der Vergleich eh schwierig, weil der Pitztaler ja quasi nie offen hat, wenn es interessant ist. Im Winter kann ich auch gleich in ein richtiges Schigebiet fahren. Aber ansonsten sind für die interessantesten Gletscher:

I. In Tirol für Massenschifahren ohne viel wenn und aber: Stubai und Tux.
II. Für Ambiente, Stil und Sommerbeschäftigung: Tignes und Les Deux Alpes, dann gern auch in Kombi mit Pissaillas (der allein etwas lahm ist, aber viel off-piste bietet); nachmittags in der Vanoise Wandern gehen ist schon ein sehr geiler Kontrast! Und gerade L2A hat auch schon ein sehr geilen Stil, Leute, Sound, etc. pp; das ist schon eine andere Liga ... muss man einfach sagen. Aber das ist, zumindest zT, dann wirklich Geschmackssache.
III. Echtes-Hochgebirgs-Sommerschifahren: Saas-Fee + Zermatt/Cervinia. Da oben im August ist schon genial, sehr ärgerlich, dass ich das dieses Jahr nicht geschafft hab!
IV. Frühherbst: Stelvio + Senales. Im Vinschgau ist es dann wunderschön, Apfel- und Weinernste, auf den Gletscher kann man noch im T-Shirt fahren. Stelvio ist ja recht weitläufig, wenn auch insgesamt nicht so wahnsinnig steil. Aber ist halt nett oben. Finaillifte am Hochtorferner mag ich auch, ist dann auch halt sehr Genusschifahren ohne sehr sportliche Note (ok im Winter anders, aber das gilt ja eigenltich nicht, weil man dann auch Nicht-Gletscher in den Vergleich einbeziehen müsste); dann noch ggf. einen Tag nach Sirmione oder auf den Monte Baldo - geht schon!

Die letzten drei sind klassischerweise verlängerte Wochenenden, die wir im Sommer regelmäßig machen. IdR im Juni/Juli eher nach F (weil dann offen), im Alt-Weiber-Sommer immer Stelvio/Senales (wobei der zweite dies Jahr zu war). Im Hochsommer nach Saas-Fee/Zermatt hat die letzten beiden Jahre zeitlich nicht hingehauen, zu viel Arbeit; aber das ist auch eine von diesen Kombinationen, mit denen man sehr schön ein verlängertes WE füllen kann. Option I: hab ich das letzte mal 2010 gemacht, das bietet sich vor alle deswegen an, weil im Inntal einfach viele Leute sind, die wir kennen. In der Regel gewinnen aber die anderen drei Optionen, weil man bei der Distanz hier aus dem Norden eh kaum einen Unterschied machen braucht.

Am Kaunertaler war ich 2011 nochmal auf dem Rückweg von der Côte d'Azur, weil der so ziemlich als einziger im Mai offen hatte - hat uns aber nach dem Umbau so genervt, dass wir alle gesagt haben, dass man den eigentlich jetzt knicken kann. Also im Mai eine EUB als Sportbahn - das ist eh schon eine Strafe. Und von der Wiesjaggl runter an die Oxn war so ziemlich der interessanteste Bereih zum abfahren, und da kommst jetzt nimmer gescheid hin; das kann man sich also eigentlich alles dann schenken (zumal das Restaurant auch nid taugt).

Kaprun und Mölltal kenne ich nicht, die müsste ich mir mal anschauen; Mölltal ist einfach sehr ab meiner üblichen Routen und Kaprun irgendwo auch, aber der interessiert mich eigentlich. Ist Kaprun im Mai / Juni offen?

Dachsteingletscher ist sehr genial fürs Freeriden, das muss man ganz klar sagen. Den hab ich aber oben nicht erwähnt, weil das eigentlich mit dem Gletscher nichts zu tun hat. Das ist eigentlich ein reines Winterschigebiet wie jedes andere auch - aber zwefeilsfrei eines der sehenswertesten im östlichen Alpenraum.

Der Pitztaler gehörte früher zu meinen Lieblingsgletschern, weil er etwas bot, was Alleinstellungscharakter hatte: weniger voll als die anderen Tiroler Gletscher in Verbindung mit interessanten Routen in Verbindung mit grandioser Landschaft in Verbindung mit einer (aus meiner Sicht) Oberklasse-Erschließung. Mit der neuen Erschließung hat das Gebiet einiges von dem verloren, manches vielleicht gewonnen, tritt aber dennoch jetzt in einer anderen Kategorie an (ganz banal gesagt: Wechsel von "cooler Gletscher" zu "praktischer Gletscher" ;) ). Und bei "praktischer Gletscher" gewinnt eben mE sofort Stubai oder Hintertux, weil es nach meinem Kenntnisstand nichts aber auch gar nichts am Pitztaler gibt, was es an den vorgenannten nicht auch und besser und mehr gäbe.
 
e nach Sichtweise. Für mich ist es Komfort, nicht ständig Abschnallen und Laufen zu müssen. Außerdem gehe ich des Schifahrens und - wo noch möglich - der Natur wegen in die Berge und nicht um mir in einer Bahn den Hintern zu wärmen (etwas überspitzt formuliert).

Ja, das sind die Worte die oben in viele Sätzen gesucht hatte!

( Wo ist hier der Like-Button? ;) ).
 
Da hat sich das Warten auf den ersten Bericht der neuen Bahn ja gelohnt ;D Danke!!
 
Also ersteinmal möchte ich mich für den interessanten Bericht bedanken. Der Pitztaler ist auf jeden Fall noch auf meiner Liste dieses Jahr.

@Trincerone: Sehr interessanter Beitrag von dir! Würde ich auch den Gefällt Mir Button klicken ;-) Also ich kenne bisher noch nicht so viele Gletscher. Diavolezza, Corvatsch und Zermatt nehm ich da auch mal raus, die kenne ich nur im Winter. Und Zugspitze ist ja kein wirklicher Gletscher mehr.
Ich war im Sommer bzw. Herbst bisher am Stelvio, Stubaier, Hintertuxer und jetzt neu am Mölltaler. Das Stilfser Joch hat mir vom Feeling her am besten gefallen. Ist einfach überragend auf dem Hochplateau Ski zu fahren. Hintertuxer ist im Frühherbst meistens besser, aber Ende Oktober schenken sich Stubaier und Hintertux nicht mehr so viel. Mölltaler hat mich positiv überrascht. Sehr coole Atmosphäre dort oben. Wenn ich das mit der Hektik am Tage zuvor am Hintertuxer vergleiche eine Welt. Außerdem fand ich das Personal sehr freundlich, also auffällig freundlich. Der Mölltaler Gletscher besteht ja mehr oder weniger aus einem beschneiten Kunsteisfeld, welches dennoch einen eigenen Charme hat, der dir auch gefallen könnte. Also ich würde sagen, es lohnt sich für Dich auf jeden Fall mal den Mölltaler anzusteuern.
 
Danke trinc für deine ausführliche Antwort :) , kann ich gut nachvollziehen.
Ich brauche für die frische Luft in den Bergen aber nicht unbedingt offene Bahnen, einfach so im Schnee sitzen reicht mir.
Und apropos saubere Luft - da gab es doch wunderbare Aufnahmen, welcher Dreck sich auf den Schneedepots im Sommer angesammelt hatte :mrgreen:

Ich war 2mal auf dem Pitztaler, mir hat er gut gefallen.
 
Dachstein schrieb:
trincerone schrieb:
Nicht dass die Bahn in Sölden mal runter gekommen wär, weil sie zu exponiert steht... ;)
Daraus hat man vermutlich gelernt haben. Ich gehe davon aus, dass wir einen solchen Zwischenfall nicht nochmal so schnell erleben werden. ;)

MFG Dachstein

Nunja, ein technischer Neuigkeitsfaktor der Brunnkogelbahn in ihrer exponierten Höhenlage stellen die durchaus hohen wie auch schlanken Rundrohrmasten dar. Ohne zweifel wird das alles hinreichend gut durchgerechnet sein, dennoch sind die Verhältnisse dort oben nicht die gleichen wie auf der Reiteralm.
Mir ist halt der (relativ niedrige) KSB-Masten in den Sinn gekommen, der in Neuseeland nach Eisschnee und Sturm nachts wie eine Cola Dose in sich eingeknickt ist...

BTW: Wieso heisst die Brunnkogelbahn neuerdings eigentlich Wildpitzbahn? Der gemeinte Berg ist doch ganz woanders?

BTW2: Mah ist die zweite Presidential Debate auf YT langweilig. Doch lieber hier rumstreunern :-)

BTW3: Was ich am Pitztaler jetzt besonders rückschrittlich finde, ist dass dieser jetzt über die Zufahrtsstrasse wie alle anderen Ski/Gletschergebiete in Österreich mit Kubaturen und Installationen zugekleistert wird. Bisweilen waren Gebäude und Lifte genau so umfangreich, wie unbedingt notwendig da ja sämtliches Material zunächst mühsam per Tunnelbahn oder Hubschrauber rauf gebracht werden musste. Bei meinen Besuchen fand mein Auge stets eine im Skigebiet maximal mögliche Reinheit vor, so wie ich das eigentlich überall gerne hätte.
Jetzt aber Karren die LKW über die Zufahrsstrasse ("notweg" für Skifahrer) Zeugs rauf was nur geht ... und es ist erst der Anfang ...wetten dass bald ein Wohlstandsgesellschaftsaudi mitten im Schnee protzt? Dass die Schneebars bunter grösser besser werden? Dass Kinderlands und Sunkids daherkommen? All dieser Ekel, der in Summe zwar zur Gewinnoptimierung beitragen mag, aber anderseits für immer mehr Wintersportbegeisterte das Liftskifahren ziemlich wertlos und austauschbar werden lässt...
 
trincerone schrieb:
Jedenfalls jetzt mit Abstand der komfortabelste Gletscher von allen Tirolern. Am Hintertuxer z.B. fährt man doch 80% des Tages Schlepper...
Hö? Also ich nicht, schön wärs. Am Stubaier übrigens auch nicht. An beiden Gletscher muss man sich schon eher Mühe geben, noch einen SL zu finden.
Hm, dann musst du gerade ein falsches Bild von den beiden Gletschern haben, denn ein Großteil des Gletschers in Hintertux ist generell nur per SL erreichbar (Olperer komplett und Kaserer komplett). Auch am Stubaier würde man im Frühherbst viel verpassen, wenn man auf SL verzichtet (SL Gaißkar, SL Windach, SL Eisjoch, SL Daunferner, SL Daunscharte. Alle 5 Sektoren sind mit SL erschlossen, die EUB und DSB dienen hauptsächlich als Zubringerbahnen, SL Windach und SL Eisjoch sind die einzigen beiden Hänge, die komplett mit EUB+DSB ohne SL-Einsatz befahren werden können.)
 
molotov schrieb:
Widdi schrieb:
. Wobei mir aber mild und wenig Wind passt, kann man sich im T-Shirt auf die Terasse hocken.

mFg Widdi
Föhn und wenig Wind, finde den Fehler!


Ähm wg. dem wenig Wind, hab auf Bergfex geschaut da ist maximal von SW 3 die Rede, das ist für eine so föhnanfällige Lage nicht viel, da ich aber im Radio was von wegen evtl. an Flüssen ganztags Nebel gehört hab, anscheinend wird der Schwächer aber die Höhenwärme bleibt noch ein paar Tage. Werd Samstag rauf, muss auch endlich meine Saison eröffnen, sonst gehen meine paar übrigen Nerven noch mit mir durch bei diesem Monatlichen Hin und Her (Geschmissen, wieder eingestellt, wieder geschmissen das nervt!!)

mFg Widdi
 
Das macht doch Lust auf mehr. Wenn auch die Pitzpanoramabahn schöner war aber immer dieser Stress, die einfahrenden Gondeln zu erreichen. So ist es besser. :D
 
Also mir gefallen die Tal- und die Bergstation, insbesondere da sie nicht so auffällig gestaltet sind, sondern sich gut in die Landschaft einpassen. Für mich ist die Bahn eine absoltue Komfortverbesserung und ich bin froh, daß die GUB weg ist!? Wie sich der Weg fall der Mittelstation auswirkt, werden wir nächstes Jahr im September sehen!

Mal eine Frage an die Experten: die neuen Schnei- und Wasserleitungen am Grat. Sind das nur Versorgungsleitungenfür das Restaurant oder soll auch der Gletscher und auch die obere Sektion Brunnenkogelbahn beschneit werden.
 
Und apropos saubere Luft - da gab es doch wunderbare Aufnahmen, welcher Dreck sich auf den Schneedepots im Sommer angesammelt hatte

Auch wieder wahr! :D

( Da Du (Rüganer) ja mir gegenüber leicht im Vorteil bist, was den Herkunftsort und dessen Naturschönheiten angeht, hast Du wahrscheintlich eh das ganze Jahr eh mehr als genug herrliche Luft und Möglichkeiten, die draußen zu genießen :) ).

BTW3: Was ich am Pitztaler jetzt besonders rückschrittlich finde, ist dass dieser jetzt über die Zufahrtsstrasse wie alle anderen Ski/Gletschergebiete in Österreich mit Kubaturen und Installationen zugekleistert wird. Bisweilen waren Gebäude und Lifte genau so umfangreich, wie unbedingt notwendig da ja sämtliches Material zunächst mühsam per Tunnelbahn oder Hubschrauber rauf gebracht werden musste. Bei meinen Besuchen fand mein Auge stets eine im Skigebiet maximal mögliche Reinheit vor, so wie ich das eigentlich überall gerne hätte.

Interessante Beobachtung: das war in der Tat etwas, dass für mich persönlich früher den Pitztaler zum Gletscherskigebiet der Extra-Klasse werden ließ: dass der optisch so minimalistisch, aber gleichzeitig so hoch effizient erschlossen war.

Hm, dann musst du gerade ein falsches Bild von den beiden Gletschern haben, denn ein Großteil des Gletschers in Hintertux ist generell nur per SL erreichbar (Olperer komplett und Kaserer komplett). Auch am Stubaier würde man im Frühherbst viel verpassen, wenn man auf SL verzichtet (SL Gaißkar, SL Windach, SL Eisjoch, SL Daunferner, SL Daunscharte. Alle 5 Sektoren sind mit SL erschlossen, die EUB und DSB dienen hauptsächlich als Zubringerbahnen, SL Windach und SL Eisjoch sind die einzigen beiden Hänge, die komplett mit EUB+DSB ohne SL-Einsatz befahren werden können.)

@Stubai: also, mE:

Eisjochferner: KSB oder EUB
Fernau: KSB
Daunferner: KSB Rotadl oder DSB Wildspitz (oder wie heißt die gleich)
Gaiskar: EUB und dann kannst mit der DSB über Fernau wieder wegfahren.
Daunscharte: ok, der war nie offen, wenn ich da war. Der macht aber nun auch nicht den Löwenanteil des Gebietes aus.

Also ich würd sagen, du kannst - wenn du willst - 98% der Abfahrten fahren, ohne einen SL zu benutzen (eigentlich alle außer Daunscharte). Sinvoll kannst Du ungefähr 90% der Abfahrten ohne SL befahren (da rechne ich die eine Piste am Gaiskar jetzt raus, weil man den Umweg über Fernau wohl normal nicht macht.

Im Frühherbst 2009 (als ich das letzte mal da war)wiederum war eh nur Eisjoch offen, auch alles mit der EUB zu machen.

@Tux: Kaserer und Olperer ok. Aber das ist ja nun auch ein überschaubarer Anteil des Gebietes. Die ganzen Abfahrten runter zur zweiten Mittelstation gehen alle mit dem GB und den beiden DSB, bzw. jetzt ist das eine ja sogar eine EUB, oder? Schlegeis eh eine DSB. Runter zur ersten Mittelstation auch alles mit dem GB, und zu dieser Alm rechts rauf (wie heißt die gleich) auch alles KSB (oder?). Klar, es gibt A U C H diese beiden SL da am Kaserer und am Olperer. Aber die fallen mE quasi nicht ins Gewicht. OK, im Hochsommer anders - aber da hat der Pitztaler dann nich offen, kann man also kaum vergleichen. Was wiederum den Frühherbst angeht: ok, da mag es drei Wochen geben, wo beide Gletscher offen sind und man am Pitztaler etwas weniger SL fahren müsste. Danach und für die gesamte restliche Saison nivelliert sich das dann wieder.

Aber das ist in allen vorstehenden Fällen kein Vergleich zB zu Stelvio, Saas-Fee oder Zermatt, wo du 90 - 100% des Gebietes mit SL erschlossen hast (darum mag ich persönlich die ja auch lieber). Und auch L2A ist schon in der Praxis wesentlich SL-lastiger, weil ja normal kein Mensch den Aufwand macht, mit der SSB zu fahren.
 
Mal eine andere Frage:

Warum wurde überhaupt diskutiert, ob man da eine EUB statt GUB bauen könnte - generell sind die doch etwa gleichermaßen exponiert und bei Wind kann man in die EUB immer noch weniger Gondeln hängen (wie bei der GUB), dann hat man halt wieder nur die alte Kapazität, ist aber an allen anderen Tagen noch im Vorteil. (Jetzt mal vereinfacht gesagt). Überseh ich was?
 
Warum wurde überhaupt diskutiert, ob man da eine EUB statt GUB bauen könnte

Wenn ich mich recht entsinne, war ein Hauptargument neben den Spannfeldern die exponierte Lage der Bergstation; es sei nicht genügend Platz vorhanden für eine EUB-Station etc.
 
@trinc: Die alte GUB war ja eine Zweiseilbahn, also eigentlich eine 2S-GUB. Die gelten allgemein als etwas windstabiler als Einseilbahnen. Dazu waren die einzelnen Gondeln größer und schwerer und zudem untereinander gekoppelt, wenn ich mich recht erinnere. Ein solcher Zug dürfte sicher schwerer in Schwingung zu versetze sein als die Gondeln einer EUB.

@all:
Ich würde mal davon ausgehen, dass auf den Stützen der alten Bahn sicher der eine oder andere Windmesser installiert war. Wenn die Pitztaler schlau waren, haben sie diese Daten vor dem Neubau mal gesammelt und ausgewertet.
 
Erstmal Danke für das viele Lob!
Auf der neuen Bahn sind 6 !!! Windmesser installiert.
Außerdem hat die Bahn eine größere Spurweite (6,1m - wie bei einer 6KSB) als bei einer üblichn EUB.
Das Verhalten im Wind kann man gar nicht so generell feststellen. Bei dem Föhn am letzten Samstag war der Wind an der Mittelbergbahn im bodennahen Bereich in der Mittelstation schon recht grenzwertig. An der Wildslpitzbahn hat man überhaupt nichts gemerkt.
Die Wildspitzbahn dürfte auf West-Ost Strömingen anfälliger sein als auf Nord - Süd.
 
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