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Pohlig Einersessellifte

Der Hasenhornlift in Todtnau (Schwarzwald) fehlt noch. Wurde durch eine DSB von Doppelmayr ersetzt.
 
Petz schrieb:
Chense schrieb:
Dann wirds Zeit :) Auch wenn die Sessel für einen alten Mann sicherlich an der Winklmoos gemütlicher wären so von wegen Fußstützen :D
Nicht unbedingt denn fußrasterlose Sessel fördern die Durchblutung sprich beugen beim Petz auch Raucherbeinen vor...:wink: :tongue:

Hrhr - So gesehen war für mich der Kranzberglift auch gesünder :D Allerdings fand ich auch allgemein die Sessel an der Winklmoos n bisschen komfortabler ... da hat man dann auch nich die ganze Fahrt lang den Schliessbügel aufm Oberschenkel rumliegen und irgendwie sind die Sessel da "tiefer" hat schon so n bisschen Couchfeeling ^^
 
Chense schrieb:
Hrhr - So gesehen war für mich der Kranzberglift auch gesünder :D
Wenigstens mal ein Liftfan der sich auch dem Laster des Rauchens nicht verschließt...:biggrin: Abgesehen davon find ich es prinzipiell fast schon erstaunlich wenn sich gerade die jungen Kollegen noch für die Oldtimer begeistern können; ein wenig vom "back to the roots" Gedanken und Nostalgieliebe wird sicher auch dahinterstehen. Ich fürchte nämlich, daß unter meinen Altersgenossen weniger Oldtimerfreaks zu finden sind.
 
Allerdings hab ich inzwischen wenigstens gelernt im Lift nichtmehr zu rauchen ... okay wenn ich so wie am Grubigstein (als der noch lief) mal 30 min im eiskalten Sessel sitz dann doch ^^

Bei mir gehts in die Richtung ... diese alten Bahnen haben einfach was von Pioniergeist - Ausserdem gehöre ich (allerdings noch nichtmal so lang) zu den Menschen, die diese schnellebige Gesellschaft von heute nicht mögen ... und deswegen sind für mich diese alten Bahnen einfach "Inseln der Ruhe" ... Dazu natürlich technische Meisterleistungen und optisch einfach abwechslungsreicher und anspruchsvoller als diese uniformen Sachen heutzutage.
 
Ganz genau so isses, grad im Sommer sind solche Bahnen gemütlich und beim runterfahrn kann ma die Aussicht ganz anders geniessen als im Winter beim rauffahrn. Da isses angenehm daß ma net in 5 Min gleich wieder unten is.
Andrerseits, neulich war ich mal am Hockeck, das iss schon fast zuuu langsam, da fehlt der historische Flair im Vergl zu den alten Bahnen.
Und noch nen Tip, am Kranzberg unbedingt mal den Barfusspfad begehen, das iss mal eine ganz besondere Art zu wandern .
 
Den Barfußpfad hatten wir uns sogar überlegt sind dann aber doch auf Kranzberg - Wildensee - Korbinianhütte umgeschwenkt naja alles weitere dann im Bericht :)
 
1-CLF Geißkopfbahn (Unterbreitenau)

1967 von PHB als Kombilift errichtet, wohl seit dem Bau der Sommerrodelbahn nur noch als ESL in Betrieb. Die Höhendifferenz von 254m wird auf einer Strecke von 1172m überwunden, dabei gibt es auch eine Zwischenstation, an der sich der Einstieg zur Sommerrodelbahn befindet. Weitere Infos finden sich auf liftworld.

Alle Bilder sind von August 2011:

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^Talstation in der sich auch der Antriebsspannwagen befindet.^

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^Portalstütze am Einstieg.^

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^Antrieb^

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^Einstieg^

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^Auffahrt, am verschobenen Stützenjoch erkennt man noch den Betrieb als Kombilift.^

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^Sessel^

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^Zwischenausstieg^

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^Niederhalter im letzten Steilstück vor der Bergstation.^

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^Bergstation^

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Den kompletten Bericht gibts hier.



1-CLF Schlegelmuldenalm - Hochschlegel (Predigtstuhl)

Der ESL von PHB ersetzte 1974 auf gleicher Trasse einen Schlittenlift. Auf einer Streckenlänge von 473m werden 143 Höhenmeter überwunden. Seit 1994 war der Lift wohl nicht mehr öffentlich in Betrieb, für eine geplante Reaktivierung des Skibetriebes vor ein paar Jahren wurde er größtenteils fit gemacht, ging dann letztlich aber doch nicht mehr in Betrieb. Die Geschichte um die Reaktivierung lässt sich hier nachverfolgen, weitere Technikinfos finden sich auf liftworld.

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^Alter Pistenplan aus besseren Zeiten. 1=Ropetow, 2=ESL Schlegelmuldenalm - Hochschlegel, 3=ESL Untere Schlegelalm^

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^Komplette Trasse ESL Schlegelmuldenalm - Hochschlegel^

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^Talstation mit Antrieb und Abspannung.^

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^Strecke^

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^Stützenschild am Einstiegsniederhalter.^


1-CLF Untere Schlegelalm (Predigtstuhl)

Der ESL wurde 1957 von Pohlig errichtet, der Antrieb befindet sich in der Bergstation, die Abspannung in der Talstation. Auf einer Streckenlänge von 653m werden 268 Höhenmeter überwunden, Weiteres auf liftworld. Im Zuge der Reaktivierung des Skibetriebes lief die Anlage wohl für wenige Betriebstage, im Moment (2011) hat sie keinen TÜV und es sind lediglich 3 Sessel montiert.

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^Frontalansicht der Bergstation.^

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^Blick auf den Antrieb^

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^Oberer Streckenteil vor der Bergstation mit 2 der 3 montierten Sesseln.^

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^Strecke^

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Den vollständigen Bericht vom Predigtstuhl gibts hier.
 
Ein Freund von mir hat heute in einem Gasthaus ein Sessel-Musterstück entdeckt. Hier das Foto vom Exemplar. Mein erster Tipp war, dass es ein Pohlig-Sessel ist. Mein Kumpel ist jetzt kein Hobby-Liftler, aber er meinte, dass es so aussieht, als ob der Sessel erst nachträglich lackiert wurde bzw. im Nachhienien Schönheitslackierungen durchgeführt wurden. Wäre ja verständlich, damit sich das Exemplar im Wirtshaus sehen lassen kann. :wink: Vl. gönne ich mir dort demnächst einmal ein Mittagessen, dann werde ich jedenfalls nachfragen, von welchem Lift der Sessel stammt. :wink:

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Was sind eure Hersteller-Tipps?
 
Hatten die Pohling Sessel die Gehängestange nicht "hinter dem Sitz"?
In Welcher Gaststätte steht der denn, ist die in Österreich oder Deutschland? Sieht meiner Meinung nach eher wie ein Girak aus...
 
Schließ mich Maximilian´s Meinung an das dies ein alter Giraksessel ist. Pohlig hatte wie Maxi richtig beschreibt die Gehängerohre hinter dem Sitz runtergeführt und speziell für Girak spricht hier nicht nur die Art der Gehängerohrkrümmung sondern vor allem die nach oben konisch verlaufende Rückenlehne.
 
Girak wäre mein zweiter Tipp gewesen, aber die Farbe hat mich zu stark irritiert. Habe nur irgendwie sofort ans Dürrnbachhorn gedacht. Doch jetzt sah ich es beim genaueren Betrachten der Bilder, dass Maxi das klarerweise richtig erkannt hat. Wenn das ein alter Giraksessel ist, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass der Sessel vom alten Muckenkogel-ESL (hier mein Video vom Nachfolge ESL- vom Vorgänger sind nur mehr ein paar Fundamente zu sehen.) stammt. Laut LW war das zwar ein DM mit Baujahr 1964, was wiederum dagegen spricht. Andererseits gab es ja in St.Corona bis vor kurzem den Kampstein ESL (R.I.P), der könnte in dem Fall auch des Rätsels Lösung sein.

@Maxi: In Österreich, hier die HP vom Wirtshaus. Beim Menüpunkt "Unter einem Dach" befindet sich ein Bild vom Sessel.
 
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