Kakadu schrieb:
richitg, das war ein Versuch, in den RGW-"Markt" einzudringen.
Ne, das stimmt meines Erachtens so nicht; woher hast Du denn die Info? Dieses Konzept ist meines Erachtens ein Produkt des Alpinforums, das sich dann im Internet ausgebreitet hat, denn:
Ich hab jedenfalls (denke auf rm.net) was über die Firmengeschichte gelesen, und die Information entstammte slowakischer Feder; alle Angaben aber ab hier ohne Gewähr (wer französisch kann, kann dort selbst recherchieren):
In der damaligen ČSSR wie auch im gesamten Ostblock fehlte es an Seilbahnknowhow, nicht zuletzt wohl auch, weil Transporta Chrudim damals mit anderen Dingen als Seilbahnbau weitaus überbelastet war. Auf der Suche nach geeigneten Lizenzen fand sich die Firma Pomagalski, und so entstand - in Anlehnung an den Lizenzgeber - die Firma Tatrapoma. (Allein die Tatsache, dass ein kapitalistisches, westliches Unternehmen den Ostmarkt "infiltrieren" würde, finde ich etwas weithergeholt; die Unternehmensform dort war schließlich ein staatseigener Betrieb, der sich der Kontrolle der kapitalistischen Mutterfirma wohl entzieht, die Firma wäre wohl schneller enteignet gewesen, als sie Fabriken bauen konnte). Bis in die 90er hat das mit den Lizenzen anscheinend auch gut geklappt, doch dann wollte Poma nicht mehr; Tatrapoma hat dann einfach etwas frech "kopiert" (unter anderem zu erkennen an den doch größer gewordenen Unterschieden zur ehemaligen Lizenzgeberin, z.B. Stützen, Seilscheiben, Sessel) und sich unter anderem auch gleich Patentstreitigkeiten eingehandelt, die aber anscheinend von Tatrapoma gewonnen wurden...
Gebaut wurden übrigens nach der Wende auch zwei kuppelbare Anlagen mit Pomastationstechnik, aber eigener Stationsverkleidung.
Soviel dazu.