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POMA vs TATRAPOMA

lift-master

Zugspitze (2962m)
Das Firmenlogo von TATRAPOMA ähnelt ja arg dem von POMA,siehe www.tatrapoma.sk Haben die beiden Firmen etwas miteinander zu tun,evt.Tochter von POMA,auch die Bahnen sehen sich arg ähnlich.und im alpinwiki ist auch nix zu finden.
 
Tatrapoma war meines Wissens nach ein tschechoslowakischer Ableger der französischen Mutterfirma um in den damals noch total abgeschotteten Ostblockmarkt eindringen zu können.
 
PB_300_Polar schrieb:
Äh ja Tata nicht tatra.
Tata ist übigens Mercedes ;-) nur halt mit billigen Teilen (aus unserer westlichen Sicht).
Ist das so änlich wie bei lanz/ursus/pampa oder gehören die zusammen?


P.S. ich weiss: :offtopic: :offtopic:
 
PB_300_Polar schrieb:
Äh ja Tata nicht tatra.
Tata ist übigens Mercedes ;-) nur halt mit billigen Teilen (aus unserer westlichen Sicht).

Sorry, das kann ich so nicht stehenlassen. Tata ist sowas wie ein Musterbeispiel für eine "ACME" (A Company Manufacturing Everything - ja: "everything", nicht nur Cartoon-Blödsinn ... ;P ...). Die bauen nicht nur Motorfahrzeuge, Schiffe, oder sonstigen Schwermaschinenbau, sondern auch Nähmaschinen, Telephone - und denen gehört inzwischen auch ein Teeproduzent. Da kann Mercedes nicht mithalten ... ;)

NB: was Poma und Tatrapoma anbelangt: richitg, das war ein Versuch, in den RGW-"Markt" einzudringen. Das Tatrapoma-Logo war damals mit dem von Poma identisch; das "Tatra" wurde im selben Font einfach dazugeschrieben.

Welche Firma (war eine französische oder italienisch) hatte damals die alte "Eierbahn" auf den Zweisimmer Rinderberg gebaut? Dieselbe Firma hatte im Kaukasus damals (Ende 70er-Jahre) eine Gondelbahn ähnlichen Typs an die Hänge des Elbrus gebaut (die war mal im Guiness Buch der Rekorde). Das war aber m.W. nicht Pomagalski.
 
Kakadu schrieb:
richitg, das war ein Versuch, in den RGW-"Markt" einzudringen.
Ne, das stimmt meines Erachtens so nicht; woher hast Du denn die Info? Dieses Konzept ist meines Erachtens ein Produkt des Alpinforums, das sich dann im Internet ausgebreitet hat, denn:
Ich hab jedenfalls (denke auf rm.net) was über die Firmengeschichte gelesen, und die Information entstammte slowakischer Feder; alle Angaben aber ab hier ohne Gewähr (wer französisch kann, kann dort selbst recherchieren):
In der damaligen ČSSR wie auch im gesamten Ostblock fehlte es an Seilbahnknowhow, nicht zuletzt wohl auch, weil Transporta Chrudim damals mit anderen Dingen als Seilbahnbau weitaus überbelastet war. Auf der Suche nach geeigneten Lizenzen fand sich die Firma Pomagalski, und so entstand - in Anlehnung an den Lizenzgeber - die Firma Tatrapoma. (Allein die Tatsache, dass ein kapitalistisches, westliches Unternehmen den Ostmarkt "infiltrieren" würde, finde ich etwas weithergeholt; die Unternehmensform dort war schließlich ein staatseigener Betrieb, der sich der Kontrolle der kapitalistischen Mutterfirma wohl entzieht, die Firma wäre wohl schneller enteignet gewesen, als sie Fabriken bauen konnte). Bis in die 90er hat das mit den Lizenzen anscheinend auch gut geklappt, doch dann wollte Poma nicht mehr; Tatrapoma hat dann einfach etwas frech "kopiert" (unter anderem zu erkennen an den doch größer gewordenen Unterschieden zur ehemaligen Lizenzgeberin, z.B. Stützen, Seilscheiben, Sessel) und sich unter anderem auch gleich Patentstreitigkeiten eingehandelt, die aber anscheinend von Tatrapoma gewonnen wurden...
Gebaut wurden übrigens nach der Wende auch zwei kuppelbare Anlagen mit Pomastationstechnik, aber eigener Stationsverkleidung.
Soviel dazu.
 
naja, "in den ...-Markt eindringen" mag wohl etwas fehlformuliert sein. Es war doch für Pomagalski aber wohl mehr als nur "Werbung im Maßstab 1:1" ... Ich kann mir nicht vorstellen, dass "die Erschliessung des 'RGW-Markts'" - sei es als "Selbstbauer" od. Lieferant oder als Lizenzgeber - keine Rolle gespielt haben mag. Poma hatte doch sicher auch auf den gesamten RGW-Markt geschielt, nicht nur gerade in die ČSSR.
 
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