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Preise in den Skigebieten

oli schrieb:
-tom- schrieb:
Die Skipässe liegen klar im oberen Bereich und bieten nur dem Kilometerfresser einen entsprechenden Gegenwert. Mit Familie ist das Skigebiet doch nur eingeschränkt nutzbar.
Kann Deine Gedanken nur bestätigen. Für Familien mit "Normalverdiener" wird es immer schwerer sich den Skiurlaub im TOP-Skigebiet leisten zu können. Aber ist nicht ganau da der Widerspruch?!

Ich war letzte Woche mal wieder im Zillertal. Wir haben oben im Skigebiet in Kaltenbach gewohnt. Habe schon kräftig geschluckt, als ich an der Kasse für 2 Erwachsene und meine Tochter knapp Eur 500,- zahlen mußte. Was haben wir im Endeffekt vom Zillertaler-Superskipass genutzt? Meine Frau und die Kurze sind nicht mal in Hochfügen gewesen, geschweige denn in einem anderen Gebiet des Zillertals. Und 70% unserer Bergfahrten haben wir an der 6 KSBNeuhütten absolviert. Ist doch irgendwie irrsinnig. Da zahlt man so viel Geld und fährt anschließend doch nur an einem Lift.

Diese Tatsache treibt mich nun dazu, den Familienurlaub in kleinere Gebiete zu verlegen. So es diese denn noch gibt.
ist doch eigentlich der beweis dass in diesem bereich der markt funktioniert, zumindest in teilbereichen!
 
molotov schrieb:
ist doch eigentlich der beweis dass in diesem bereich der markt funktioniert, zumindest in teilbereichen!
Hab nichts anderes behauptet. Oder anders - genau das wollte ich damit sagen.
 
ich habe den arlberg in der hochsaison gemieden. den 40.5 euro ist mir zuviel. bei kurs von 1.65 sind sogar ch gebiete wie davos, lenzerheide wesentlich billiger.

einfach nicht alles gefallen lassen als turist.

bei schönem wetter picknick statt die überteuerten gastronomen noch zu unterstützen..

für preiswerte..ruhig mal san bernardino unterstützen 39 chf für erwachsene.
 
Solange es so viele Leute gibt, die in Sölden, Ischgl, Arlberg usw. über 40 Euro für eine Karte bezahlen, muss die Bergbahn nichts dagegen tun.
Ich fand es für Ostern auch ganz schön viel jetzt noch im April 40 Euro 50 in Sölden zu verlangen, aber bezahlt habe ich es ohne mit der Wimper zu zucken, weil ich hinwollte. Die meissten hier im Forum sind doch Freaks, die auch skifahren gehen wenn es 100 Euro kostet...

Das ist so wie mit den Autos, Die grossen "Premiummarken" in DE, BMW, Audi, Mercedes können jedes Jahr die Preise kräftig erhöhen, machen aber gleichzeitig jedes Jahr einen neuen Absatzrekord.
 
Wir waren jetzt ist Val Thorens in Frankreich. 27,50€ kostet der Tagesskipass, allerdings langen die Gastronomen extrem zu. Die haben wir gemieden.

Gruß
Thomas
 
Zu den Preisen in den Unterkünften kann ich leider wenig sagen, weil ich in einer dreiviertel Stunde in allen möglich Skigebieten in Tirol und Bayern bin, dafür aber vielleicht zu den Skipässen. Hier hab ich mal ein paar Beispiel rausgepickt, von billig :arrow: teuer, immer EW ein tag:

1. Oberaudorf-Hocheck 18,90 €
Immerhin eine kuppelbare Anlage, drei kurze Schlepper, also ideal für Anfänger und Familien, und auch mal für "zwischendurch". Preis-Leistung stimmt für mich hier total.

2. Spitzingsee 25,00 €
Immerhin inzwischen drei lange, kuppelbare Anlagen, schöne Pisten, auch hier stimmt für mich Preis-Leistung total. Sogar etwas anspruchsvollere Skifahrer finden was.

3. St. Johann 32,00 €
Dann mal ein Gegenbeispiel: Auch nur drei lange, kuppelbare Anlagen, dafür aber um 7 Euro teurer! Auch sonst nur alte Schlepper und lahme Lifte! Für mich sind 32,00 € woanders besser angelegt!...

4. Obertauern 34,50 €
... nämlich zum Beispiel hier: Schneesicher, lifttechnische gesehen einfach nur top. Gams2 für anspruchsvollere, flache Hänge für Anfänger und evtl. Familien. Für mich stimmt das preis-/Leistungsverhältnis.

5. SkiWelt 34,50 €
Genauso teuer/billig, wie man will, die SkiWelt, von verschiedenen orten gut zu erreichen, und wahnsinnig groß. Lifttechnisch hat sich vor allem in Ellmau/Scheffau total viel getan [siehe Köglbahn, (Kummerer)Almbahn, Tanboden, ...]. Was mir allerdings auffällt: wenn die so weiter machen mit den Preissteigerungen von 1,50 € pro jahr, zählt für mich auch dieses Gebiet schön langsam zu den etwas teurern ...

6. Saalbach-Hinterglemm 37,50 €
Hier sinds schon wieder drei Euro mehr! Wir kommen den 40 entgegen! Das kann sich aber auch hier lohnen. Bis auf Bernkogel-Gebiet top Anlagen und auch ansonsten ein tolles gebiet, das vor allem durch die Verbindung mit Leogang die Anfahrt um einiges leichter macht. Aber 37,50 € sind ja schon eine Menge ...

7. Ischgl 40,50 €
Hier war ich leider noch nie, und kann deshalb das Gebiet/Pisten ansich nicht beurteilen. - Was ich aber auf jeden Fall feststellen kann, dass es auch hier nochmals 3 Euro teurer sind! Für den selben preis kann ich also 2,5 tage in Oberaudorf oder zwei Tage am Sudelfeld verbringen ...

Wie schon ein paarmal erwähnt. Die Alpen sind groß, ich glaube mit der richtigen Urlaubsplanung kann man eine Menge Geld sparen oder auch richtig anlegen. Vergleichen lohnt sich einfach.... Bestimmt findet jeder genau das, was er sucht :wink:
 
Ich sag mal ganz ehrlich, wenn ich mir was leitesn will und kann, darf ich nachher ned sagen ist mir zu teuer. Normalerweise kalkuliere ich vorher was ein Urlaub kostet und sag vorher obs mir das wert ist und ins Budgjet passt. Wenn ich zum dem Schlss komme ich buche das, brauch ich nachher nicht zu sagen es ist zu teuer.

Klar gibt es Gebiete, die mehr kosten und welche weniger, aber in der Regel bieten die dann auch mehr.

Da muss ich ehrlich sagen wer es sich nicht leitesn will soll eben woanders hin gehen, solange die Nachfragen da sind werden die Preise hoch sein
 
Ich sehe es mittlerweile relativ länderspezifisch, was aus den Erfahrungen und Recherchen der letzten Jahre resultiert.
Mein "Problem" ist, dass ich nicht in Skigebieten Urlaube verbringen möchte, die nur 2-3 Lifte bieten. Dann sollte es noch relativ schneesicher sein (d.h. der Ort sollte möglichst über 1400 m liegen und das Skigebiet möglichst bis über 2500 m gehen. Kinderfreundlich sollte es dort auch sein. Das behaupten zwar viele Gebiete, aber de facto wird man in vielen Gebieten ganz schön über den Tisch gezogen. Gut erreichbar sollte es sein. Und wenn möglich sollte das Skigebiet nicht erst mit Skibussen (ich hasse Skibusse!) oder PKW erreichbar sein (Beispiel Nauders).
Ich kann einmal ein persönliches Beispiel nennen aus diesem Jahr: Ich war im März 2007 in Nendaz (mein Bericht: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=21159 ). Bewußt habe ich mich dafür entschieden. Für den gleichen Preis im Vergleich zu SFL bekam ich ein noch besseres Appartement geboten, und zwar anstatt nur 1 Woche für 2 Wochen! Also bezahlte ich nur die Hälfte! Lage direkt an der Piste, sauber, groß, tolles Panorama. Die Skischule für meine Tochter war auch nicht teurer als in Austria (aber dafür wurde weniger geboten!). Der Skipaß ist preislich vergleichbar, wobei das Skigebiet 4 Vallées mehr Möglichkeiten für Freeriding bietet und eben nicht so viele plattgewalzte Pisten; es ist mit Sicherheit insgesamt nicht schlechter als SFL. Na klar gab es auch einiges zu bemängeln, das ist überall so. Und zu den Lebenshaltungskosten in der Schweiz: nicht mehr viel teurer als hier! So viel macht das nicht mehr aus. Ich denke, die Schweiz hat verstanden, dass die Grenze erreicht ist. Gründe dafür gibt es bestimmt noch mehrere.
Meines Erachtens haben die Österreicher in den letzten Jahren auch in den kleineren Orten (ich habe da vor allem Berwang und einige Ort im Salbzburger Land im Kopf) preislich deutlich angezogen. Mittlweile finde ich, daß SFL es einfach nicht überziehen darf.

Bezüglich Frankreich läßt sich aus meiner Sicht sagen, daß die Preise natürlich zugelegt haben (aber nicht so stark wie in Austria), aber wenn man sich z.B. die Skipaßpreise bezogen auf z.B. die Pisten-km oder Liftanzahl anschaut, dann relativiert sich das (bitte kommt mir jetzt nicht mit dem österreichischen Liftstandard :wink: ). In kleineren Orten, die an größere Skigebiete angegliedert sind wie z.B. St. Sorlin d' Arves, Oz en Oisans, ValCenis, La Toussuire findet man noch richtig günstige Unterkünfte, tlw. für 200-300 Euro/Woche für 4 Personen. Natürlich mit dem französischen Flair (Insider wissen, was ich meine) verbunden :wink: .

Zu Italien kann ich nicht so allzuviel sagen (war ich relativ lange nicht mehr), aber ich bin der Meinung, das hier eine größere Auswahl an preislich erschwinglichen und teureren Skigebieten herrscht. In Österreich dagegen ist meine Auswahl (was meine Kriterien angeht) doch relativ begrenzt.
Solange es die Skifahrer mit der Preisspirale noch mitmachen ist es o.k., aber wenn es so weitergeht ist für mich persönlich Österreich in den nächsten Jahren keine echte Alternative mehr für mich. Meine Frau möchte zwar gerne noch einmal nach SFL (vor allem wegen der Kinderbetreuung), aber aus finanziellen Gründen werden wir uns das nochmals gut überlegen. Angebot und Nachfrage eben.
 
Ich war auch einmal Freak, der jeden Preis gezahlt hätte. Alleine fällt das ganze auch gar nicht so ins Gewicht. Die meisten Freaks haben allerdings irgendwann mal eine Famile, da musst Du im güstigsten Fall mal 2,5, rechnen. Hast Du mal gesehen, was ein Kinderskikurs mittlerweile kostet?

Gruß, Tom
 
Wenn ich ganz ehrlich frage ich mich warum Du dich nach den Urlaub so ereiferst und dich aufregst. Das hast doch den Urlaub gebucht oder wer war das? Die Preise sehen doch fest bevor ich in ein Gebiet fahre!
Kann mich da nur wundern.
Schon mal in letzter Zeit nach einen neuen Auto geschaut?
Die Preissteigerungen sind doch in aller Munde. Geh mal in eine Therme was die für Preise aufrufen!

Anfängerskipass für ca. 22 EUR
(aus dem anderen Topic)
was heißt ca.?
Etwas verbindlich sollte man in dem Fall schon sein!
Was hat er den jetzt genau gekostet. Hast die 5 Euro Pfand wieder zurückbekommen oder noch zusätzlich bezahlt? Oder gibts da nur die Papierkarte?
Übrigens beschneit und pflegt die Bergbahn das Kinderland und betreibt den Poschi.
Für die Sicherheit an den Förderbändern sorgt die Skischule.
Außerdenm sind das 3,66 in der Stunde. Und zum Skikurs den ich selber ausführte wie in Deinem Fall würde ich aber ganz bestimmt nicht in eine solche Region fahren. Da mußt froh sein das die Förderbänder erlaubt sind.
Sowas macht man z.B. in Rhön oder Sauerland bzw. in Deinem Fall in der Skihalle! Ich würde in jedem Fall das Gebiet wechseln- braucht dich zumindest über die Preise hinterher ned mehr aufzuregen und es wäre ein erstes Signal gesetzt!
 
tipe schrieb:
Die Frage ist mit Sicherheit was für den Preis jeweils geboten wird, eine der größten Frechheiten habe ich dieses Jahr im Grödnertal erlebt:
Unsere Unterkunft lag leider nicht direkt an den Liften, daher waren wir entweder auf das Auto oder den Skibus angewiesen, wenn dann aber bei Skipasspreisen von 40,- € für einen Tagesskipass Dolomiti Superski, bzw. 37,- € für einen Tagesskipass Gröden/Seiser Alm zahlt erwarte ich das der Transport zu den Bergbahnen inklusive ist, leider verlangen sie im Grödnertal 5,- € extra pro Woche für den Skibus und das parken an den Talstationen kostet pro Tag um die 4,- €, dies finde ich bei den Unterkunfts- und Skipasspreisen einfach nur noch eine Unverschämtheit.

Dann würde ich euch den Wochenskipass anstatt der Tagespässe empfehlen. Wir zahlen im Januar für 10 Tage umgerechnet € 25 pro Tag, und das ist bei diesem riesigen Angebot ein Superpreis.
 
Rüganer schrieb:
Dann würde ich euch den Wochenskipass anstatt der Tagespässe empfehlen. Wir zahlen im Januar für 10 Tage umgerechnet € 25 pro Tag, und das ist bei diesem riesigen Angebot ein Superpreis.

Ja klar aber das ist nicht nur in Gröden so:
Wenn ich z.B. im Januar 10 Tage in Ischgl skifahre zahle ich pro Tag auch nur 26,65 € anstatt von 40,50 € (ohne Gästekarte) bzw. 36,00 € (mit Gästekarte)

Das mit den Parkplatzgebühren gibt es auch in St.Anton. Dort auf dem Seilbahnparkplatz angekommen wurden uns gleich 5 € abgezockt.
Und mussten uns dann den Skipass für das ganze Arlberggebiet kaufen, also nicht nur Anton sondern auch Lech-Zürs (weil man ja da bei einem Tag hinfährt).

Übrigens: Das hochgelobte Skigebiet St.Anton fanden wir im Verhältnis zu Ischgl einfach nur grottenschlecht:
- Unfreundliche Kassenarbeiter
- Ungepolsterte Lifte
- Völlig überlastete 4KSBs: 10min wartezeit war keine seltenheit.
- Geizige Bergbahnen: die eben erwähnten Bahnen sind trotz Riesenandrang nicht schneller als 3m/s gelaufen.
- viele Pisten überhaupt nicht schön, da eng oder komisch geneigt.
- Um in einen anderen Teil des Skigebietes zu kommen musste man meist sehr flache ziehwege, bei denen man anschieben musste, fahren
- und und und ...

LG
Jokehan
 
*dastöntjawiebeibergfex*


Parkplatzgebühren bei Bergbahnen finde ich auch eine Frechheit. Sogar der Tegelberg macht das, und der Parkplatz ist mitten im Feld, für mich Grund genug, da nicht hinzufahren. Eher verstehe ich es dann noch in Ortsgebieten (Oberstdorf), obwohl auch unverschämt.

Lobenswert fand ich dagegen den Service in Lermoos: Parkplatz an der Talstation gerade voll, also wurden wir auf einen Parkplatz außerhalb des Dorfes umgeleitet, und von dort sofort und ohne zu zahlen (ohne Skipass) zur Bahn gebracht. Abends das selbe zurück.
 
Die Parkplatzgebühr in St. Anton beträgt inzwischen sogar stolze 7 Euro.
Umgehen kann man sie aber, wenn man nach St Christoph oder zur Alpe Rauz fährt und dort in das Gebiet einsteigt.
 
Meinetwegen können sie eine Parkplatzgebühr einheben, sie sollen sie dann nur bitte gleich in der Kalkulation vom Skipass-Preis abziehen. (Die Tourengeher-auf-Pisten fangen langsam an zu nerven.)
 
billyray schrieb:
Meinetwegen können sie eine Parkplatzgebühr einheben, sie sollen sie dann nur bitte gleich in der Kalkulation vom Skipass-Preis abziehen. (Die Tourengeher-auf-Pisten fangen langsam an zu nerven.)

sehts doch ein, die tourengeher sind die letzten die das stört, die bergbahnen sind einfach daran interessiert, noch an ein paar versteckten stellen geld reinzubekommen.
 
sehts doch ein, die tourengeher sind die letzten die das stört, die bergbahnen sind einfach daran interessiert, noch an ein paar versteckten stellen geld reinzubekommen.

Kundenfreundlichkeit ist aber etwas anderes.
Ich werd dort nie mehr hingehen.
Kam mir vor wie eine ausgenommene Weihnnachtsgans.
 
richtig so! ich finds auch ne sauerei!
 
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