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    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

    ⏰ Letzte Chance zur Teilnahme!
    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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    Euer Alpinforum-Team

Preise in den Skigebieten

Wer braucht schon ein riesiges Gebiet wenn er sich nur einen Tagesskipass kauft, ein paar dafür gepflegte Abfahrten mit modernen und schnellen Liftanlagen sind bei Tagesausflügen doch viel wichtiger als ein paar hundert Kilometer Piste die sich das Gebiet dann auch dementsprechend bezahlen lässt!
 
Ich finde es vollkommen in Ordnung, dass ein grosses und attraktives Skigabiet einen höheren Skipasspreis hat als ein unattraktives Gebiet.

Zum Vergleich:

- Chamonix und Zermatt (International)
Die Tageskarte kostet 46-48 EUR. Beide haben extrem attraktive Gebiete bis in höchste Höhen und mit vielen ungewalzten Pisten. Echt der Hammer! Da finde ich den Preis voll in Ordnung. Mit 4-Vallées für etwa 40 EUR dasselbe.

- St. Johann in Tirol
Absolutes Skigebeit zum abgewöhnen. Völlig uninteressante Piste, keine Abwechslung und auch noch alles gewalzt. Tageskarte kostet 32 EUR. Da würde ich nie mehr hin fahren. Viel zu teuer für das Gebotene! Da ist das Preis-Leistungsverhältnis völlig aus den Fugen.


Davon unabhängig ein anderer Aspekt: Es ist für mich ein kollosaler Unterschied, ob ich alleine unterwegs bin oder mit der Familie. Alleine suche ich mir eine billige Bude (die finde ich überall) und der Skipasspreis ist mir dann eher egal - muss ihn ja auch nur für eine Person zahlen. Dafür will ich dann aber auch ein Gebiet, das mir absolut passt.
Mit der Familie brauche ich dann eine anständige Unterkunft, die aber auch preislich im Rahmen sein muss und einen günstigen Skipass und familienfreundliche Lifte, Pisten und Skischulen und das Ganze ohne allzuviel Fahrerei vor Ort. Sind also völlig unterschiedliche Anforderungen.
Ich käme nie auf die Idee, mit kleinen Kindern nach Zermatt, Chamonix oder Verbier zu fahren.
 
Perry.Wiild schrieb:
Wer braucht schon ein riesiges Gebiet wenn er sich nur einen Tagesskipass kauft, ein paar dafür gepflegte Abfahrten mit modernen und schnellen Liftanlagen sind bei Tagesausflügen doch viel wichtiger als ein paar hundert Kilometer Piste die sich das Gebiet dann auch dementsprechend bezahlen lässt!
Ansichtssache: Ein paar dafür gepflegte Abfahrten mit modernen und schnellen Liftanlagen sind für mich auch bei einem Tagesausflug kein Qualitätskriterium im Sinne der Preisakzeptanz. Mit den paar hundert Kilometer Piste gebe ich dir Recht. Aber wenn ich 40-50 Euro in Zermatt oder Chamonix für ne Tageskarte zahle, dann mache ich das nicht wegen mehrer 100 km Piste, die ich an dem Tag ohnehin nicht fahren kann, sondern wegen der Aiguille du Midi, wegen Grands Montets oder dem Stockhorn - also wegen höchstalpinem Erlebnis. Auch gut gepflegte Abfahrten sind ein Kriterium - wenn sie viel Abwechslung bieten (Zermatt, Adelboden). Aber bei vielen Gebieten, die nur moderne Anlagen und gut gewalzte Pisten bieten und der attraktive Gesamtrahmen fehlt, da finde ich selbst 30 EUR recht teuer. Ich zahle das auch - will ja vieles kennenlernen. Aber ich kann halt einfach nicht zustimmen, dass das dann mehr seinen Presi wert ist als die hochpreisigeren "Hammer-Gebiete".
 
-tom- schrieb:
BTW: Ich hab gerade ein Angebot aus Serfaus bekommen. Ein wohl recht gutes Hotel mit Wellnessbereich möchte von uns 284 EUR pro Tag! Zum Vergleich: Im 5 Sterne Hilton in Berlin am Gendarmenmarkt war es mit 180 EUR deutlich günstiger!
...vergess nicht nach den Skipasspreis zu fragen. Ich glaube da schlagen die in Berlin ganz schön zu! :wink:

Vergleich: Äpfel mit Birnen!

Nichts gegen Preisvergleiche von Hotels. Aber es wäre schon gut wenn die auch in Skigebieten wären.
Kannst ja mal ein Hotel im Berlin, Köln oder Franfurt anfragen wenn Messe ist! :lol:
 
In Berlin ist imer irgendetwas. Wie gesagt, wir reden über ein 5 Sterne Hotel in bester Lage der Hauptstadt. Der Vergleich sei schon erlaubt. Wir reden ja nicht über ein Wellnesshotel am Arsch der Welt, sondern um ein touristisch erschlossenes Gebiet.

Gruß, Tom
 
Als viel überraschender als dein Preisvergleich empfinde ich die Tatsache, dass es tatsächlich genügend Menschen gibt, die bereit sind, 284 Euro für eine Übernachtung zu bezahlen. :lol: :lol:
Natürlich möchte mancher Mensch Luxus pur, aber ein Zimmer für soviel Geld zu buchen, das kann und will ich nicht verstehen.
 
Ansichtssache: Ein paar dafür gepflegte Abfahrten mit modernen und schnellen Liftanlagen sind für mich auch bei einem Tagesausflug kein Qualitätskriterium im Sinne der Preisakzeptanz. Mit den paar hundert Kilometer Piste gebe ich dir Recht. Aber wenn ich 40-50 Euro in Zermatt oder Chamonix für ne Tageskarte zahle, dann mache ich das nicht wegen mehrer 100 km Piste, die ich an dem Tag ohnehin nicht fahren kann, sondern wegen der Aiguille du Midi, wegen Grands Montets oder dem Stockhorn - also wegen höchstalpinem Erlebnis. Auch gut gepflegte Abfahrten sind ein Kriterium - wenn sie viel Abwechslung bieten (Zermatt, Adelboden). Aber bei vielen Gebieten, die nur moderne Anlagen und gut gewalzte Pisten bieten und der attraktive Gesamtrahmen fehlt, da finde ich selbst 30 EUR recht teuer. Ich zahle das auch - will ja vieles kennenlernen. Aber ich kann halt einfach nicht zustimmen, dass das dann mehr seinen Presi wert ist als die hochpreisigeren "Hammer-Gebiete".

Ich bezweifel nicht das die richtig großen Gebiete auch ihren Preis wert sind, ich selber war zwar noch nie in Gebieten wie z.B. Zermatt oder Charmonix aber ich kann mehr lebhaft vorstellen das die Kosten sogar insoweit gerechtfertigt sind das der Betrieb eines Skigebiets auf über 3000m wesentlich höhere Kosten für Seilbahnbau, Seilbahnbetrieb, Entsorgung von Abfällen, Versorgung der Gaststätten auf dem Berg usw. verursacht. Solche Gebiete kommen für mich, was aber nicht unwesentlich mit meinem Wohnort zu tun hat, allerdings für Tagesausflüge nicht in Frage. Wenn ich mich jetzt in der Umgebung von München umschaue und nach Gebieten suche die für Tagesausflüge geeignet sind achte ich eigentlich eher darauf das es moderne Lifte gibt, ein paar vernünftige Abfahrten, nach Möglichkeit in bisschen Tiefschnee und dazu einen Vernünftigen Liftpasspreis von unter 35€. Es geht also keineswegs darum das meine Preiskzeptanz durch moderne Lifte gesteigert wird, im Gegenteil ich erwarte von einem Gebiet das ich besuche moderne Lifte und Preise unter 35€. Ausnahme stellen da eben wie du angesprochen hast höchstalpine Gebiete jenseits der 3000m und besonders große Gebiete mit Verbundskipässen da. Solche Gebiete bevorzuge ich aber wie gesagt eher wenn ich ne Woche oder ein Wochenende wegfahre, und nicht für einen Tag. Ich bin z.B. immer wieder gerne auf der Steinplatte, die ist für Tagsausflüge perfekt!
 
Ich kann aus neuerer Erfahrung Saas Fee beisteuern, und war wie schon im Jahr zuvor im Oberengadin über manche Sachen höchst erstaunt. Zum Beispiel über das Wiener Schnitzel (Schwein) auf Morenia, das samt Zubehör für gerade mal 9,50 € zu haben war. Oder dass es beim Skipasskauf ein Snickers geschenkt gab. Beides sind Dinge, die mich in meiner guten Meinung über den Ort bestätigt haben.
Abgesehen davon war das 3-Stern-Zimmer mit Südbalkon direkt an den Liften (und ordentlichem Wellnessangebot) mit 70 € pro Nacht und Nase auch nicht wirklich teuer, wenn ich den Standard mit Gebieten in Österreich vergleiche. (Vom Vergleich mit einem 3-Stern-Zimmer in Val d'Isère ganz zu schweigen - in vergleichbarer Lage und ohne jeden Wellnesskomfort verlangen die da nämlich teils über 200 € pro Ncht - und Nase!!!)
Was natürlich wie üblich wirklich ins Geld geht, ist Fleisch zu essen. Aber das muss ja entweder nicht sein - oder man leistet es sich eben (so wie ich).
Fazit: Wenn das Gesamtpaket aus Qualität und Vielseitigkeit des Angebots plus Sauberkeit plus Freundlichkeit des Personals passt, zahl ich auch gern höhere Preise.
 
Was man zu den Hochpreisgebieten (bezogen aus den Tagespass) noch ergänzen muss: Neben der Komplett-tageskarte gibt es auch Varianten für Teilgebiete. Deren Preise liegen dann kaum über denen eines "normalen" Skigebiets. Beispiel Chamonix: Ohne die Gipfelbahnen Aiguille du Midi und Montets-Gpfel kostet der tagespass 36,-- EUR. Wenn ich das mit den 32,-- EUR In St. Johann oder den 34,50 EUR in Schröcken-Warth vergleiche, dann ist das direkt billig.
 
So viel günstige Skigebiete wie ich heuer gefahren bin, muss ich sagen, bin ich momentan nicht bereit, mehr als 35,- für eine Tageskarte auszugeben..

.. da ich zu dem Thema aber hier im Forum schon mehr als genug gesagt hab, sag ich nur noch etwas dazu, was mir erst diese Woche aufgefallen ist:

Immer mehr Skigebiete haben keine Saisonunterschiede mehr bei Tageskarten. Die kosten die ganze Saison über gleich. Maximal in der Vorsaison gibts noch vergünstigste Tarife. Aber daß am Ende der Saison keiner mehr bereit ist, für das halb-geöffnete Gebiet noch den vollen Preis zu zahlen, ist doch einleuchtend? Sicher, 2,- - 5,- günstiger ist jetzt auch nicht der Hammer, aber besser als nix.

.. und: der Preisunterschied zwischen Tages- und Vormittagskarten ist teilweise nur 2-5,- Euro. Also (kein konkretes) Beispiel: Tageskarte um 35,- und Vormittagskarte um 33,-. Das find ich auch unverschämt.

Übrigens: in den östlicheren Landesteilen Österreichs ists tw. wesentlich günstiger als in Vorarlberg und Tirol!
 
starli schrieb:
Übrigens: in den östlicheren Landesteilen Österreichs ists tw. wesentlich günstiger als in Vorarlberg und Tirol!

Die Frage ist da, wieviel man durch die längere Anreise wieder draufzahlt (Sprit, Bahnfahrkarte). Ich für meinen Teil zahl aber gerne die 36,50 am Arlberg, da kenn ich dafür jeden Buckel :) nachdem ich mal 50 oder 51 Franken am Flumserberg bezahlt hab, wo's mich nicht wirklich überzeugt hat...
Grüße Sigi
 
ich denke gerade für tagesausflüge lässt sich immer was günstiges finden, eventuell muss man suchen, wir haben jetzt diesen winter festgestellt, dass unser skiclub vergünstigte tageskarten von lenzerheide anbietet, dalohnt sich der mehraufwand beim fahren auf jedenfall. 19€ oder sowas für ne tageskarte sind kaum zu schlagen. werden wir nächstes jahr sicher öfters hinfahren
 
starli schrieb:
Immer mehr Skigebiete haben keine Saisonunterschiede mehr bei Tageskarten. Die kosten die ganze Saison über gleich. Maximal in der Vorsaison gibts noch vergünstigste Tarife. Aber daß am Ende der Saison keiner mehr bereit ist, für das halb-geöffnete Gebiet noch den vollen Preis zu zahlen, ist doch einleuchtend? Sicher, 2,- - 5,- günstiger ist jetzt auch nicht der Hammer, aber besser als nix.

dazu ein beispiel: in obertauern kostet die tageskarte zwar offiziell sowohl in der nebensaison als auch in der hauptsaison 34,50, das ist allerdings nur der fall, wenn alles geöffnet ist. jetzt kostet die tageskarte z.b. nur noch 24,00, obwohl noch immer ein großteil (erst 2 hauptanlagen geschlossen) in betrieb ist.
ist das nicht in vielen skigebieten der fall, dass der preis flexibel an die geöffneten lifte/pisten angepasst wird? hab diesbezüglich nämlich sonst keine erfahrung...
 
Ich habe das bisher sehr selten erlebt. Maximal am Saisonstart und am Saisonende, wenn wirklich fast nichts läuft.

Gruß, Tom
 
Übrigens, auf der Dolomiti Superski Website gibt es schon die Preise für die nächste Saison: plus 2€ bei den Tageskarten (somit 42 in der Hauptsaison und 37 in der Nebensaison)!
 
moglrat schrieb:
Übrigens, auf der Dolomiti Superski Website gibt es schon die Preise für die nächste Saison: plus 2€ bei den Tageskarten (somit 42 in der Hauptsaison und 37 in der Nebensaison)!
Hmm, bei der 6-Tages-Karte sind es 6 Euro mehr, das ist ok...

Die Konkurrenz (Ischgl, SFL & Co.) wird sowieso nachziehen, da braucht man sich glaub keine Illusionen machen. :wink:
 
Hmm..also ich denke, dass irgendwann eine Grenze erreicht ist, an dem viele Leute sagen, NEIN - das ist definitv zu viel. Mit regelmäßigen Abständen werden die Preise um 1-2 Euro pro Saison erhöht.

Solange es noch Leute gibt, die die teilweise unverschämten Preise bezahlen, wird sich die Preisschraube unaufhörlich weiterdrehen...leider.

Klar, günstige unterkünfte gibt es genug, wenn man weiß wo, und wann es zu buchen ist :wink:

Aber bei 40 und mehr Euro für einen Tag hört dann so langsam der Spass auf finde ich. Und ich muss den Usern rechtgeben die ein aus den Fugen geratenes Preisverhältnis bemerkt haben. Es ist ein Unding wenn ein Gebiet wie St.Johann für ein langweiliges, nicht wirklich schneesicheres Gebiet 32 Euro verlangt, und ich wo anders für 3 Euro mehr (Obertauern) viel mehr Möglichkeiten habe, Schnee in Hülle und Fülle und sehr komfortable Anlagen.

Glücklicherweise gibt es hier und dort noch Ausnahmen, wo ein Wochenaufenthalt noch bezahlbar ist. Als Beispiel seien das Zillertal, die Skiwelt oder Obersaxen genannt.
 
Das Problem ist halt, dass nicht von einem aufs andere Jahr viele Leute auf einmal nein sagen, sondern immer nur nach und nach....Irgendwann ists im Gebiet etwas leer, und die Bahnen fragen sich, wo die Leute hin sind....
 
Saas Fee hat seit heute (Talabfahrten unterhalb Morenia und Spielboden zu, Plattjen auch) die Preise um CHF 7 reduziert, also noch 56 (=34 Euro) pro Tag. Find ich fair.
 
Tommyski schrieb:
Hmm..also ich denke, dass irgendwann eine Grenze erreicht ist, an dem viele Leute sagen, NEIN - das ist definitv zu viel. Mit regelmäßigen Abständen werden die Preise um 1-2 Euro pro Saison erhöht.

Im Prinzip ist das ja richtig. Mein Vater hat auch immer gesagt: "Das Skifahren ist richtig teuer geworden!!"

Als ich das zum ersten Mal hörte, war ich noch ein kleiner "Pimpf" und hab' mich noch nicht für die finanzielle Seite des Skifahrens zu interessieren brauchen. :lol:
Es ist also schon eine gaaaaaanze Weile her.

Wirklich interessant wäre deshalb ein langjähriger Vergleich der Liftpreise mit den allgemeinen Lebenshaltungskosten bzw. der Entwicklung der Nettolöhne.

Im übrigen bleibt es jedem selbst überlassen, ob er den in einem Skigebiet geforderten Preis im Verhältnis zu den gebotenen Leistungen (die natürlich von jedem je nach vorhandenen Interessen unterschiedlich beurteilt werden) für akzeptabel oder für zu teuer hält.
 
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