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Preisniveau Frankreich

Hallo
Ich kann nur von PdS Berichten. Dort sind die Preise im französischen Teil normal. Wir essen da jedesmal auf einer Hütte und meistens im französichen Teil.

Gruß Andreas
 
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Wir hatten in Frankreich mehrmals das Problem das am Nachmittag die supermärkte nur für Einheimische mit Ausweis geöffnet waren , man kann zwar was kaufen aber nur nur wie bei Drive In am Schalter Aussen
Da wir viel Kontakt mit einheimischen hatten haben wir erfahren das die Preise für sie um ca 50% günstiger waren
Was ich auch teilweise in ordnung finde da sie sich das ansonsten nicht leisten könnten
 
(OT-Beiträge wurden entfernt. Die betreffenden User mögen das als Warnung betrachten.)
 
So dann will ich aus meinem eigenen La Plagne Urlaub berichten:

Hütten - Teuer ... sehr teuer ... oben an der Grande Rochette sind wir mal gelandet als er Nebel extrem reinzog: Suppen ab 8,00 Tagesteller (ekelhaft :D) 10,00 - So eine Art Rösti 16,00
Wenns Wetter ganz schlimm wird gibts oben an der Bijolin Sesselbahn eine Hütte die von aussen brutal heruntergekommen aussieht und innen den Charme eines 60er Imbiss versprüht ... Essen würd ich dort nix - Allerdings ist der Tee dort gut und günstig (auch mit Schuss) - Habe jedoch gehört, dass vorletztes Jahr der Besitzer gewechselt habe. Evtl. hat sich das also geändert.

Supermarkt - Also der unten in Montchavin ist noch halbwegs bezahlbar ... aber besser alles was geht schon ausm Tal mit raufbringen. Ganz schlimm dort allerdings die Preise für Alkohol. Für Klaren zahlt man etwa die Preise an deutschen Tankstellen mit teilweise nochmals bis zu 50% Aufschlag

Apres-Ski - Wenn du auf der Les Coches Seite bist: Dort fährt jedes Jahr ein Reiseveranstalter in die "oberen" Appartementblöcke die zur Piste hin gelegen sind und baut eine schöne kleine Apresskibar mit Glühwein etc. zu moderaten (damals 1,50) Preisen auf (Die letzten Jahre von ca. Weihnachten bis kurz nach Fasching zu finden am obersten Block der direkt an der Piste zur "Lac Noir" Gondelbahn liegt und der Komplex hat auch eine eigene Bar die immer recht gut gefüllt ist.
Ansonsten weiss ichs leider nicht.

Essen im Tal - Falls du dir einmal etwas gönnen willst so empfehle ich dir falls es das noch gibt ein kleines Restaurant das sich findet indem man in Les Coches zur Talstation der Sesselbahn "Plan Bois" (unterster Lift im Ort) geht.
Wenn man nun vom Berg wegschaut geht es genau vor einem einige Meter zu einem Weg hinunter (dort befindet sich auch ein Skiservice). Dort unten befindet sich ein nettes nicht zu großes Restaurant, das m.E. eher weniger von Skitouristen besucht wird. Dort haben wir sehr gut gegessen, allerdings war zumindestens zu der Zeit als wir da waren ein Menu Pflicht was sich dann zusammen mit einem guten Wein in ca. 40 Euro pro Nase niedergeschlagen hat. Wobei das bei den Franz.Hüttenpreisen und der Qualität der Speisen sicherlich die bessere Wahl ist als sich jeden Tag im Gebiet irgendwelche abgeschmackten Reste für 10 Euro reinzuziehen :)

Unbedingt machen? - Wenn die Verlängerung über Les Inversens nach Les Coches geht mit der letzten Bahn auf die Roche de Mio fahren oben gemütlich ein Bierchen oder 2 in der untergehenden Sonne trinken und dann die ca. 18km Abfahrt nach Les Coches im schwindenden Tageslicht unter die Bretter nehmen (Achtung ca. 1 - 1,5km langes Langlaufstück)

Größtes No-Go in La Plagne - Pizza vom Pizzaservice aus Les Coches ... haben wir uns damals zusammen mit anderen welche geholt weil es hiess "Zahl 4 Nimm 5" ... Nunja wir hätten schon bei den für Frankreich sehr niedrigen Preisen stutzig werden sollen. Am Ende landeten 99,9% im Müll.

*Edith sagt*: Habe nochmal schnell nachgeschaut - Wenn ich mich nicht sehr irre müsste das oben angesprochene Restaurant in Les Coches die "Taverne du monchu" sein.
 
Mein bisher einziger (aber sich er nicht letzter) Frankreichskiurlaub ist jetzt schon wieder 5 Jahre her. Aber ich kann mich noch sehr gut errinnern...wir waren damals in Les Menurires und hatten viel Schneefall, sodass wir uns zwangsweise schon mal in einer Hütte aufwärmen mussten.
Koelner-Dom schrieb:
Kann mir vielleicht jemand konkrete Beispiele nennen,...ein Getränk/Bier...
Das günstigste Weizen gabe es bei "Chez Alfred" oberhalb von Les Menuieres. Hier kostete es "nur" 5,50 Euro. Wir haben aber auch mal 8,90 Euro für eine Weizen bezahlt.
Hier im Forum gibt es, wie im richtigen Leben auch, viele Meinungen und Standpunkte. Der eine möchte auf sein Mittagessen nicht verzichten. Der andere wird in Frankreich niemals seinen Fuß in eine totoal überteuerte Hütte setzen. Man muss hier wohl seinen persönlichen Mittelweg finden. Ich persönlich würde mich eher zu der "Ich-nehme-lieber-alles-mit-Fraktion" zählen. Wenn es aber gar nicht anders geht, dann setzte ich mich lieber in eine Hütte und zahle ein bißchen mehr, als dass ich mich irgendwo in den Schnee oder auf ne Treppe setze.
 
Baguette und anderes Brot kauf ich immer vor Ort, Lebensmittel bring ich entweder von Deutschland aus mit oder kaufe es im Tal. Hütten in den Gebieten meide ich, meist sind sie sehr teuer. Die Supermärkte in den Orten haben klarerweise einen Aufschlag, aber zum Beispiel Wein kann man ganz gut da kaufen (Flasche für 5 Euro schmeckt dann meist auch ganz gut) - man sollte sich halt auch was anpassen, Frankreich ist, bis oben im Norden, kein Bierland.
In den großen Skistationen gibts immer wieder Picknickplätze, da kann man sich hinsetzen und seine Brote dann essen. In den 3V ist das schon super ausgebaut, in den anderen Großstationen eher so naja... und mit etwas hinschauen auf der Karte oder im Plan findet man meist auch die Salle des Sacs, dort kann man auch bei schlechtem Wetter seine Brote essen.
 
Wie auch in AT, CH oder IT gilt auch in Frankreich - je teurer die Skipässe, desto teurer sind meistens auch die Verpflegungspreise im Skigebiet.

 
Vielen Dank schonmal für die sehr ausführlichen Beschreibungen und Tipps!
Wegen des Mitführens von Lebensmitteln aus D: Das hört sich ja immer recht simpel an,aber ich frage mich,wie ich für 15 Personen und 7 Tage Aufenthalt z.B. alleine schon Getränke mitbringen soll.Da braucht man ja riesige Mengen...
Vor allem wenn man bedenkt,dass man ja auch für mittags Lebensmittel braucht,da die Hütten viel zu teuer sind und man sich besser ein Brot etc machen sollte.
 
hm, wenn wir in so großer Gruppe nach Dänemark fahren, nimmt irgendwer einen Anhänger mit :D
Sollte das alles nicht in die Autos passen, würde ich vorschlagen, dass sich ein paar Leute am ersten Abend mit 1-2 Autos auf den Weg ins Tal machen und dort in einen größeren Supermarkt gehen.
 
Diese Beträge entmutigen mich ein wenig, da wir momentan auf der Suche nach einem neuen Skigebiet sind...
Mein Freund und ich sind jetzt ein paar Jahre lang immer in Kärnten gewesen und wollten jetzt obwohl wir natürlich meistens zufrieden waren mal etwas neues sehen und spielten mit dem Gedanken (relativ blauäugig da ja noch kaum informiert ;) ) ein Ski gebiet in Frankreich auszuprobieren.
aber wenns da soooo teuer ist, vergeht mir auch schon wieder die Lust... das man als Skifahrer Melkkuh ist, daran gewöhnt man sich mit der Zeit aber bei mir gibts dann doch ne Schmerzgrenze.
Dann halt doch in Österreich bleiben und mal nach Tirol :>
 
ein Ski gebiet in Frankreich auszuprobieren.
aber wenns da soooo teuer ist, vergeht mir auch schon wieder die Lust... das man als Skifahrer Melkkuh ist, daran gewöhnt man sich mit der Zeit aber bei mir gibts dann doch ne Schmerzgrenze.
Dann halt doch in Österreich bleiben und mal nach Tirol :>

Ich würde das, wie ich oben bereits geschrieben habe, nicht an den Hüttenpreisen allein festmachen. In Kombination aus Liftpass, Unterkunft, Gebietsgröße etc. ist Skifahren in Frankreich von einem, aus meiner Sicht, sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis gekennzeichnet.
Allein schon die berühmten "tout compris"-Angebote mit Unterkunft und Skipass in einem, die teilweise in Les Menuires für 300 € die Woche erreichbar sind (der Skipaß alleine kostet 220 € für die Trois Vallées). Das sind dann zwar keine tollen Wohnungen, ihr seid ja aber zum Skifahren da und verhungert ist dort auch noch keiner... :D

aber ich frage mich,wie ich für 15 Personen und 7 Tage Aufenthalt z.B. alleine schon Getränke mitbringen soll.Da braucht man ja riesige Mengen...
Vor allem wenn man bedenkt,dass man ja auch für mittags Lebensmittel braucht,da die Hütten viel zu teuer sind und man sich besser ein Brot etc machen sollte.

Getränke (=Reingewichtsmaterialien nach der Standorttheorie von Alfred Weber) würde ich immer vor Ort kaufen. Allein wie gesagt wegen des Gewichts, guten Wein gibts vor Ort und Pleite gegangen wegen Mineralwasser oder Orangina ist auch noch niemand. Das würde ich in den Supermärkten in den Stationen selbst kaufen.
Frisches Brot (Baguette, Croissants...) gibt es vor Ort, Brotaufstrich ebenfalls.
 
kerschdin schrieb:
...aber wenns da soooo teuer ist, vergeht mir auch schon wieder die Lust... ...

nenene, wenn Du NUR auf Preis schaust und dennoch ein großes Gebiet möchtest, fahr nach Frankreich, sofern Du bereit bist, nicht auf den Hütten zu speisen und möglichst viel von zuhause mitzunehmen oder im Tal einzukaufen.

@Emilius: sowas wollte ich damals auch nutzen, wurde aber zunächst abgewunken aufgrund der 36h-Busreise :D und weil ich sehr schnell im Internet über Privatanbieter, wie z.B. auf homelidays.com oder villanao.com günstigere Angebote gefunden habe (Unterkunft plus Skipass einzeln bezahlt < Komplettpaket vom Reiseanbieter). Ich glaube der Reiseanbieter lohnt sich nur in Zusammenhang mit der Busreise oder wenn man wirklich mit 3 oder mehr fremden Leuten (oder in der Gruppe) in Mehrbettzimmer geht. Wenn man selbstständig sucht hat man auch keine böse Überraschung, da auf den Pages oft viele Fotos sind, man nicht extra für TV bezahlen muss, und sich auch für eine größere Unterkunft entscheiden kann.

Hier, da waren wir damals drin, 400,- Euro die Woche, gesamt, MITTEN in den Trois Vallees, meine Herren!!! 2 Zimmer für 5 Personen! Mehr Küchenutensilien als in allem, was ich bisher gesehen habe :D
http://www.homelidays.de/meribel-mottaret/ferienwohnung-69752de1.htm
 
kerschdin schrieb:
... mal etwas neues sehen und spielten mit dem Gedanken (relativ blauäugig da ja noch kaum informiert ;) ) ein Ski gebiet in Frankreich auszuprobieren.
Auch bei mir war vor ein paar Jahren dieser Gedanke da. Man musste es einfach mal probieren. Auch ich habe hier zunächst viele Info´s gesammelt (DANKE noch mal an alle, die mir damals geholfen haben). Und dann haben wir es einfach mal gemacht. Und...wir haben es nicht bereut.
O.k. es gibt auch negative Punkte:
- die Anfahrt ist sehr weit
- die Hüttenpreise (meine Meinung) gehen gar nicht
- Apres-Ski gibt es einfach nicht

Aber eines überwiegt - Du wirst Skigebiete kennenlernen, die in Ihrer Dimension mit nichts zu vergleichen sein wird, was Du bisher gesehen hast.
Machet!
 
@Irrer: Das sind sicherlich auch gute Angebote. Was ich meinte sind aber keine Reiseveranstalter sondern direkt auf den Websiten der Destinationen selbst buchbare Kombi-Angebote Unterkunft+Skipaß.
 
Emilius3557 schrieb:
Ich würde das, wie ich oben bereits geschrieben habe, nicht an den Hüttenpreisen allein festmachen. In Kombination aus Liftpass, Unterkunft, Gebietsgröße etc. ist Skifahren in Frankreich von einem, aus meiner Sicht, sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis gekennzeichnet.
Allein schon die berühmten "tout compris"-Angebote mit Unterkunft und Skipass in einem, die teilweise in Les Menuires für 300 € die Woche erreichbar sind (der Skipaß alleine kostet 220 € für die Trois Vallées). Das sind dann zwar keine tollen Wohnungen, ihr seid ja aber zum Skifahren da und verhungert ist dort auch noch keiner... :D

Getränke (=Reingewichtsmaterialien nach der Standorttheorie von Alfred Weber) würde ich immer vor Ort kaufen. Allein wie gesagt wegen des Gewichts, guten Wein gibts vor Ort und Pleite gegangen wegen Mineralwasser oder Orangina ist auch noch niemand. Das würde ich in den Supermärkten in den Stationen selbst kaufen.
Frisches Brot (Baguette, Croissants...) gibt es vor Ort, Brotaufstrich ebenfalls.
Genau das Selbe. Als Franzose sehe ich es anders: einfach leicht anzufahren (ohne Lebensmittel) und ohne Rucksack skizufahren ist in D, AT und sogar in CH (für den Rucksack mindestens) normal, in F ist es einfach Luxus. Aber wenn man auf diesen Luxus verzicht und sich etwas organisiert kann man in F echt günstig skifahren, und in einer (OK, kleinen) Wohnung direkt am Rand einige der grössten Skigebiete der Welt wohnen.
 
Also wir fahren unter anderem auch deshalb seit 12 Jahren nach Frankreich weil es so günstig ist - und ich meine das nicht ironisch! Es hängt halt von den persönlichen Vorlieben ab, wer mittags zwingend auf der Hütte speisen muss der wird natürlich mit diesen Preisen konfrontiert, aber das ist einfach nicht notwendig. Wie Kaldini schrieb, es gibt Picknickplätze und sogar Räume und bei Schlechtwetter kann man auch mal problemlos über Mittag in die Wohnung, weil die in der Regel ja direkt an der Piste liegt. Ich persönlich habe die Hüttenkultur noch nie vermisst. Unterkünfte kann man je nach Saisonzeit äußerst günstig bekommen und das Preis-Leistungsverhältnis der Skipässe schlägt z.B. Österreich teilweise deutlich.
 
Fast alles ist schon geschrieben worden und ich kann den Frankreich-Kennern zustimmen. Wir waren nur einmal 1 Woche in Frankreich (AdH) zum Skifahren und haben in einer Wohnung im Appartementhaus am Pistenrand genächtigt.

Foto-Irrer schrieb:
nenene, wenn Du NUR auf Preis schaust und dennoch ein großes Gebiet möchtest, fahr nach Frankreich, sofern Du bereit bist, nicht auf den Hütten zu speisen und möglichst viel von zuhause mitzunehmen oder im Tal einzukaufen.

Soweit richtig. Jedoch sollte man noch ein paar Aspekte mit berücksichtigen.
+ die großen Stationen bieten eine große Palette an Freizeiteinrichtungen für Schlechtwetter (Klettern, Schwimmen, Tischtennis, Hallenfußball, Badminton etc.). Ein echtes Plus! Ohne Französisch kann es aber mühsam sein, Informationen zu bekommen und eingelassen zu werden.
+ günstige Preise dann, wenn keine Ferien sind. Die Unterschiede HS/NS sind extremer als anderswo.
+ kurze Wege zur Piste
- Der vom Foto-Irren etc. beschriebene kostengünstige Skiurlaub bedingt auch, dass morgens Frühstück selbst gemacht werden muss und abends auch gekocht werden muss. Darunter kann der skiURLAUB leiden. Bei uns gings gut, ist aber sicher nicht jedermanns Sache.
- Die Wohnungen sind sehr klein bzw. wird immer von einer Schlafbelegung der Wohnküche ausgegangen. Kochen und kleine Wohnungen passen für mich nicht unbedingt zusammen. Wer kocht gern im Schlafzimmer? Temperaturregelung? Daher Tipp: etwas mehr Geld ausgeben und separate Schlafräume mieten. Dann reicht auch der Platz besser für die etwas umfangreichere Bergausrüstung, Kindersachen...
- Wo viele Leute auf engem Raum zusammenleben gibt es natürlich unterschiedliche Ansichten über Zimmerlautstärke. Wir hatten das zweifelhafte Glück, neben den - eigentlich deshalb geschlossenen - Gemeinschaftsräumlichkeiten untergebracht zu sein. Eine große polnische Reisegruppe konnte sie aber dennoch mehrfach für ihre Feierlichkeiten nutzen. Offiziell nur bis 22 Uhr, aber um die Zeit waren die Servicekräfte natürlich nicht mehr da... Ihr Interesse, regelnd einzugreifen, war auch nur schwach ausgeprägt. Ich habe dennoch gut geschlafen, aber das kann halt nicht jeder. In einem Hotel oder einer Pension ist mir das noch nicht passiert.
- tendenziell ältere/ unbequemere Liftanlagen
- (subjektiv) wohnen auf einer Almstadt bzw Klein-Paris in den Bergen

Freunde aus Italien, die uns für einen Tag besucht hatten und untertags Hunger bekamen, waren wenig erbaut über die angebotene Essensqualität, vom Preis ganz zu schweigen. Ich habe keine Selbstversuche unternommen.

Wer also die Chance auf günstigen Skiurlaub in großen und schönen Skigebieten nutzen will, der sollte sich innerlich auf diese Randbedingungen einstellen. Dann kann wenig schiefgehen. :)
 
bin selbst ein paar Jahre lang nach Frankreich gefahren, wir waren oft zu viert und da ist auch eine schöne Wohnung mit Skipass rel. günstig zu bekommen.
Als es dann zu zweit nach Fr. gehen sollte war die Preisrelation wieder eine andere. Eine Wohnung hat nunmal immer Grundkosten (Wohnzimmer, Küche, Bad) und wird an mit der Anzahl der Personen relativ gesehen günstiger. Wenn man dann nicht mit der Größe nach unten gehen will (16qm für 2 Personen :-) dann finde ich Fr. für 2 Personen gar nicht mehr so günstig.
Genau aus diesem Grund sind wir dann in die Dolomiten, Gebietsgröße in etwa wie Fr., klar nicht so hochalpin, aber das Drumherum (Frühstückspension, abends zum Pizza essen, Vino, Kaffee, gepflegter Apresski) hat uns einfach begeistert, so das es inden letzten Jahren immer öfters dahin ging.
 
Ein Aspekt fehlt in der Diskussion. Skiliftpreise fuer Kinder sind in FR sehr viel hoeher als in CH und AT (und hoeher als in IT aber weniger ausgepraegt). Beispiel: In Trois vallee zahlen Kinder zwischen 5 und 12 Jahren 177 EUR fuer den 6-Tagespass und Erwachsene 235 EUR (Letzte Saison). Das ist 75 Prozent des Erwachsenenpreises. Und Familienrabatte zahlen sich nicht wirklich aus. In La plagne zahlen Kinder schon ab 4 Jahren 75 Prozent des Erwachsenenpreises. Sicher spielt der Skipass nur eine untergeordnete Rolle im Budget. Aber mit Kindern ist dann AT und sogar CH trotz des frankenkurses preislich deutlich guenstiger (in Zermatt fahren Kinder bis 16 jahren jeden Samstag gratis). Bei drei Kindern zwischen 5 und 12 kostet der 6- tagesskipass in serfaus ca 400 EUR und in trois vallee 766 EUR.
Das hat mit der hoeheren Zahlungsbereitschaft zutun. Und das Familien in FR weniger Steuern zahlen als in AT oder DE.
Dafuer ist in der NS (ausserhalb der franz. Schulferien und werktags) viel weniger los auf den Pisten. In FR kommen 80 Prozent der Skifahrer aus dem Inland, in AT 75 Prozent aus dem Ausland (mit unterschiedlichen Ferienzeiten je nach Herkunftsland). In CH 50 prozent aus dem Ausland. AT hat viel mehr skifahrer pro pistenkilometer als FR, ist also voller.
lg martin aus birmingham UK
 
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