Danke, noisi, für das Aufgreifen dieser Thematik, die mir tatsächlich sonst entgangen wäre. Mir geht es ähnlich wie Dir, ich empfinde die offizielle Stellungnahme der Administration als reichlich nichtssagend. So Ähnliches im Ton liest man auch in der Wirtschaftspresse, wenn ein anonymes Großunternehmen meldet, dass der erfolgreiche oder nicht so erfolgreiche Manager XY plötzlich von einem Tag auf den anderen das Unternehmen verlässt - natürlich völlig einvernehmlich und mit den gegenseitig besten Wünschen auf weitere Zusammenarbeit.
Oder bei Bands, die sich aus "persönlichen, musikalischen und geschäftlichen Differenzen" auflösen, wobei das ja schon mehr herauszulesen ist.
Oder in der Politik, wo der Regierungschef "hinter" einem Minister o.ä. steht - dann wird es immer gefährlich, das weiß man.
Mir kommt es auch reichlich seltsam vor, dass gleich sechs langgediente Forumsuser (teilweise mehr als 10 Jahre dabei mit in Summe schätzungsweise 25.000 oder mehr Posts!), die in den letzten Jahren, wie ja auch zu Recht anerkannt wurde, die nicht immer einfache und nicht immer dankbare Aufgabe von Moderatoren übernommen haben und dafür viel freie Zeit geopfert haben (nur um sich dann den Undank vieler User zuzuziehen - ich nehme mich da selbst nicht aus, da ich in über 11 Jahren AF schon manchen Strauß mit den Mods ausgefochten habe und auch mit einigen der Betroffenen, wobei alles aus meiner Warte immer gesittet und fair ablief), nun plötzlich kollektiv "sich umorientieren", "keine Zeit mehr haben" aber gleichzeitig, trotz Zeitmangel uns weiterhin mit ihren bewährten Berichten und Brancheninfos erhalten bleiben sollen. Der Rückgang an qualitativ hochwertigen Berichten der letzten Wochen, die ich naiverweise auf den schlechten Winter in den Nordalpen geschoben habe, spricht dagegen eine andere Sprache. Die Betreffenden haben sich offenbar seither auch nicht mehr angemeldet und werden das, wohl offenbar auch aus guten Gründen, offensichtlich so bald oder überhaupt nicht mehr tun. Schade. Da hätte ich, offen gesagt, lieber auf einige andere Mitglieder verzichtet, ohne jemanden konkret anzusprechen.
Umso mehr interessiert es mich als User, dem immer am Fortbestehen und Blühen dieses Forums gelegen war und ist, was egtl. wirklich vorgefallen ist, denn wie noisi und wahrscheinlich auch viele andere User, die das ja zum Teil bereits Ende Januar haben anklingen lassen, bin ich der Ansicht, dass etwas vorgefallen sein muss, denn sonst hätte es nicht diesen kollektiven Rückzug (oder Rausschmiß?) gegeben. In früheren Jahren haben wir solche Differenzen, Konflikte und auch Streitigkeiten weitgehend öffentlich und transparent ausgetragen. Warum das heute nicht (mehr?) geht (gehen soll?) ist mir nicht ganz klar.
Ich möchte auch 3300 in diesem Fall klar widersprechen und noisi explizit und mit Nachdruck zustimmen: die Forumuser geht das sehr wohl etwas an, denn ohne aktive, kritische, berichte- und informationen- oder auch nur diskussionsstofflieferende Mitglieder gibt es zwar eine Reihe von "Häuptlingen", die aber keine "Indianer" mehr befehligen können. Und ich sehe derzeit nicht, dass bei den neu hinzukommenden Usern - ich bitte vorab um Verzeihung für diese Unterstellung - solche Kaliber dabei sind, welche die entstandenen (oder gerissenen?) Lücken adäquat ersetzen werden können. Schade.
Und auch wenn sich Vergangenes nicht mehr rückgängig machen lässt, würde ich gerne für die Zukunft wissen, was man denn als Benutzer dieses Forums hier denken und schreiben soll, damit man nicht das gleiche Schicksal erleidet und sich plötzlich "umorientieren" muss oder "keine Zeit mehr" für das Forum hat.
Es würde mich interessieren, ob das auch andere User so sehen, oder nicht.