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Und noch nicht mal so unrealistisch schwarzmalerisch angemerkt stellt sich bei den jungen Leuten, die aufgrund ihrer Ausbildung keine Chance auf gut bezahlte Arbeitsplätze (und dadurch nur minimale Möglichkeiten zusätzlicher privater Rentenvorsorge) haben werden auch noch die leider realistische Frage, ob sie angesichts der zu erwartenden Lebensarbeitszeit und der, aufgrund der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung zu erwartenden Rente Interesse haben ihre Pensionierung überhaupt zu erleben. Wenn ich die Aussicht habe nach 40 Arbeitsjahren dann gerade mal am Existenzminimum rumzukrebsen (sorry) sch... ich ehrlich gestanden auf ein Pensionistendasein....:ja:
 
Petz schrieb:
Und noch nicht mal so unrealistisch schwarzmalerisch angemerkt stellt sich bei den jungen Leuten, die aufgrund ihrer Ausbildung keine Chance auf gut bezahlte Arbeitsplätze (und dadurch nur minimale Möglichkeiten zusätzlicher privater Rentenvorsorge) haben werden auch noch die leider realistische Frage, ob sie angesichts der zu erwartenden Lebensarbeitszeit und der, aufgrund der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung zu erwartenden Rente Interesse haben ihre Pensionierung überhaupt zu erleben. Wenn ich die Aussicht habe nach 40 Arbeitsjahren dann gerade mal am Existenzminimum rumzukrebsen (sorry) sch... ich ehrlich gestanden auf ein Pensionistendasein....:ja:

Gut das Beispiel trifft mich jetzt weniger ... aber allgemein hast du recht auch wenn das selbst für nen alten Bären sehr sehr schwarzmalerisch ist ... aber ja du hast recht die Zukunftsperspektiven werden weniger und schlechter :/ Aber das wäre jetzt wohl OT
 
Ich fürchte aber das meine Zukunftsvoraussagen leider nicht unrealistisch sind nachdem heute schon beide Eltern arbeiten gehen müssen um sich auch nur ein Kind leisten zu können; da bleibt für ne Vorsorge die man ja schon in jungen Jahren beginnen sollte damit sie sich vom Ertrag her auch rechnet nix übrig wenn man beispielsweise auch ne Wohnung einrichten sollte und wegen ungünstiger Arbeitszeiten oder mistiger Öffis einen fahrbaren Untersatz braucht.

Und um wieder "irgendwie" zum Toipc zurückzukehren trifft mich persönlich dieses vermutlich nicht denn eine sehr gute Wahrsagerin die den Tod meiner Mutter drei Jahre zuvor nur um einen Tag "verfehlte", prognostizierte mir das Petz vermutlich nicht viel älter als 60 werden wird. Dann kriegt mich zuerst das anatomische Institut der Uni Innsbruck als Studienobjekt und (soferne die Anatomen ihre Skalpells wieder aus mir rauskriegen weil diese vermutlich im Teer kleben) später die Asfinag weil ich sicher für paar Kilometer Autobahnbelag reiche...:ja: :lach:
 
Hust, hust! (passender Einstieg in dieses Thema)
Ich wäre nicht so pessimistisch, was die eigene Lebenserwartung angeht und würde überhaupt Prognosen von sog. "Wahrsagern" nicht ernst nehmen:
http://www.gwup.org/component/content/article/1157-prognosencheck-2012
Auch finde ich es unverantwortlich, solche Prognosen (frühzeitiges Ableben etc.) überhaupt anzustellen, die für den Betroffenen doch erhebliche Auswirkungen haben können.
 
Dann muß ich leider doch nochmals "offtopic in Offtopic" schreiben...:wink:
Sicher gibt es etliche Wahrsager bzw. vermutlich die große Mehrheit die ihre Tätigkeit ohne dementsprechende Fähigkeiten und nur zum reinen Kohleschöpfen ausführen. Das trifft aber auf diese nicht zu denn sie macht das als zugegeben sehr zeitintensives Hobby und zu einem Stundenlohn der etwa den gesetzlichen Mindestlohnforderungen der Linken in Deutschland entspricht; da ist dann auch noch jede Menge Gratiskaffee inkludiert. Außerdem weiß sie aufgrund ihrer Lebenserfahrung und Menschenkenntnis genau welche Prognosen sie wem und wie übermittelt um den betreffenden Menschen keinesfalls zu überfordern; dies auch auf die Gefahr sich dem Vorwurf aussetzen zu müssen sie hätte irgendwas nicht gesehen wenn sie etwas aufgrund der Sensibilität ihres Kunden absichtlich verschweigt.

Bei meiner Mutter stimmte nicht nur der Todeszeitpunkt sondern auch die ursprüngliche Ursache nämlich Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde erst erkannt, nachdem Metastasen in Rippen und vor allem der Lunge zum Tode führten und einer der Ärzte auf mein Ersuchen hin ne nachträgliche Biopsie vornahm. Und trotzdem die Wahrsagerin meine Mutter bereits Jahre vor ihrem Ableben so intensiv wie möglich dazu drängte, doch aufgrund ihrer undefinierbaren, immer wieder auftretenden Bauchschmerzen neben ihrem heißgeliebten Heilpraktiker endlich mal auch ne klinische Untersuchung durchführen zu lassen verweigerte sie das strikt und so kam es wie es kommen musste.

Und jetzt bitte endgültig back to topic und sorry an die Mods aber ein eigenes Topic rechnet sich für den thematischen "Ausflug" meiner Meinung nach nicht weil ein neues aufgrund des dann fehlenden Zusammenhanges nach einer Absplitterung meist ohnehin nicht mehr weiterläuft.
 
Petz schrieb:
Sicher gibt es etliche Wahrsager bzw. vermutlich die große Mehrheit die ihre Tätigkeit ohne dementsprechende Fähigkeiten und nur zum reinen Kohleschöpfen ausführen.
Es gibt bestimmt auch viele gutgläubige Anbieter, die ihre Leistungen im Vertrauen auf ihre Fähigkeiten erbringen. Für eine allgemeine Lebensberatung mag das auch völlig gerechtfertigt sein. Problematisch wird es, wenn die Fähigkeiten im Einsatz parapsychologischer / übernatürlicher Kräfte bestehen sollen - etwa in der Vorhersage zukünftiger Ereignisse, die nach allgemeiner Auffassung noch niemand wissen kann. So unwahrscheinlich es zunächst erscheint - er mag Recht haben. Wissenschaft ist nicht dogmantisch, sondern kann auch revolutionäre Erkenntnisse bzw. neue und bis dahin undenkbare Phänomene integrieren, man denke an die Revolutionen der Physik des 20. Jahrhunderts.
Die Beweislast für eine Außenseitertheorie, die bisherigen Erkenntnissen völlig widerspricht, trägt allerdings der Behauptende. Das heißt, ein "Wahrsager" müsste z.B. in einer Reihe von Tests beweisen, dass er statistisch signifikant viele korrekte Prognosen über zukünftige Ereignisse angestellt hat, die eigentlich noch"unwissbar" sind. Solche Tests werden auch durchgeführt. Allerdings hat unter kontrollierten Bedingungen noch niemand ein Resultat erzielt, das darauf hindeutet, dass entsprechende Fähigkeiten tatsächlich bestehen. Ein Beispiel sind die jährlich durchgeführten PSI-Tests der GWUP, wo angebliche übernatürliche Fähigkeiten unter kontrollierten Bedingungen getestet werden. Hier der erste Teil einer sehenswerten Dokumentation dazu: http://www.youtube.com/watch?v=o6pyEwZee3Q&list=PL9A0799B6271DC7DC
Persönliche (Einzel-) Erfahrungen - auch bei Volltreffern - sagen noch nichts darüber aus, ob der "Wahrsager" tatsächlich übernatürliche Fähigkeiten hat. Wie gesagt konnte noch niemand entsprechende Fähigkeiten experimentiell unter Beweis stellen, obwohl durch hohe Preisgelder durchaus Anreize bestehen. Daher ist es fatal, wenn ein (gutgläubiger oder bösgläubiger) "Wahrsager" konkrete Aussagen über die Zukunft anstellt, die für den Betroffenen von großer Relevanz sind, so dass dieser z.B. seinen Lebensmut verliert, in Fatalismus abgleitet oder im Vertrauen auf bestimmte Ereignisse weitreichende Dispositionen trifft (bspw. das Haus verkauft / den Job kündigt oder ähnlich).

Edit: Zugegeben, Wahrsager produzieren eigentlich nur Schall und Rauch, trotzdem ist es ziemlich OT. Bitte zurück zum Thema, danke!

Grüsse
GMD, Moderator OT
 
GMD schrieb:
Zugegeben, Wahrsager produzieren eigentlich nur Schall und Rauch, trotzdem ist es ziemlich OT. Bitte zurück zum Thema, danke!
Sagen wie zu 98% und das sind genau jene die auch keine Werbung für sich machen (bzw. zu machen brauchen) da sie sonst an Überarbeitung eingehen würden weil sich deren Kundenkreis ausschließlich aufgrund von persönlichen Empfehlungen erweitert. Und jetzt krieg ich sogar noch tadellos und ohne Quietschgeräusche die thematische Kurve denn die betreffende Dame ist kaffeesüchtig und wie ich Kettenraucherin...:wink:

Ich bin jedenfalls generell der Überzeugung das sich ein direkter statistischer Zusammenhang zwischen Lebensweise und Erkrankungen nicht ableiten lässt. Meine Lebenserfahrung geht viel eher in die Richtung das jene Menschen generell weniger gesundheitlich anfällig sind, die sich ihr Leben so einrichten konnten das sie damit zufrieden sind und vor allem kein privater familien - oder partnerschaftsverursachter Streß existiert weil dieser die nötigen Erholungsphasen von der Arbeit praktisch eliminiert. In den Fällen sind auch die Krankenstandszeiten meiner Beobachtung nach deutlich geringer und nehmen aber dann auffällig zu wenn z. B. zuhause plötzlich der Haussegen schief hängt.
 
Ich bin Raucher, habe mir aber vorgenommen bis spätestens 31.12.2020 rauchfrei zu sein
 
Weiß nicht, wo ich mich einordnen soll...
Hab mich jetzt mal zu der Minderheit dazugesellt, nachdem ich knappe 50 Wochen im Jahr Nichtraucher bin.
Allerdings im Urlaub dann schon gut was weiterbring...

Außerdem hab ich das etwas skurrile Hobby, Tabakpfeifen zu bauen, da kommst du beim Überreichen nicht drum rum, mitzurauchen.
Weiß jetzt nicht, ob es so Phänomene wie mich öfters gibt, aber an sich finde ich das in dieser Form recht akzeptabel.


Kleine Notiz am Rande: Die 50 Wochen im Jahr resultieren wohl primär aus Faulheit in eine Trafik zu gehen, obwohl direkt neben meiner Uni eine steht.
 
Das kann ich bestätigen, er war einer der fähigsten Politiker, die wir hatten und nicht zu unrecht bis zum Lebensende der beliebtesete
 
Zweifellos aber Menschen und vor allem Politiker wie Schmidt muß man suchen wie die vielzitierte Nadel im Heuhaufen (wenn keine drin ist). Bei Schmidt begründeten meiner Ansicht nach die Kombination aus Uneitelkeit, Pragmatismus, Durchsetzungsvermögen wenn´s nötig war und vor allem sein breiter und sehr hoher Wissenstand seine Leistungen für die BRD weit über seine aktive Zeit hinaus und seine gut begründeten aber mahnenden Äußerungen fehlen uns heute sehr.
 
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