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die Frage ist leicht zu beantworten: Riblet baute keine kuppelbaren Anlagen, was auch der Grund ist das die letztes Jahr den Laden dicht gemacht haben.
Der Trick der Klemme ist doch, dass es eigentlich gar keine eigentliche Klemme ist, sondern die Befestigung durch die Litzen umhüllt ist und direkt an der Seele hängt.
Es gibt einen deutschen Namen für diese Klemme. Ob "Clip" ein weiterer Fachausdruck dafür ist, weiss ich nicht.
Gewöhnliche Klemmen - egal ob fix oder kuppelbar - umgreifen das Seil sowohl oben als auch auf beiden Seiten. Diese Backen sind von unten sichtbar und bei der Stützenüberfahrt (auch bei nur tragenden) spürbar. Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall.
Für die zweite Frage, welcher Lift, habe ich noch ein weiteres Bild auf Lager. Es ist aber denkbar, dass jemand die Anlage bereits so erraten kann...
Ob sich nun die Klemme ans Seil (bzw. dessen Seele) klemmt oder doch eher die Litzen die Klemme klemmen sei mal dahingestellt. vielleicht kann jemand eine Systemskizze beisteuern? Ist das Seil an dieser Stelle seelenlos?
@darkstar: nein, leider ist auch das nicht der Begriff den ich im Kopf habe.
@Kakadu: nein, meines Wissens wurden die "gequälten" Lifte nach den Versuchen abgebrochen und ersetzt (falls wir überhaupt beide von den gleichen Totfahrmanövern reden - solche mit Videos hier im Forum, eines mit Feuer, das andere mit Gewichten und Bremsen lösen...). Der Lift hier ist jedenfalls noch in Betrieb.
Wie das Ding innen aufgebaut ist, würde mich eben auch interessieren. Ich vermute, dass zu jeder der beiden Laschen ein kurzer Stahlstab gehört, der den Platz der Seele einnimmt. Zwischen die Laschen wird ja noch eine Litze hindurchgezwängt.
meines Wissens wurden die "gequälten" Lifte nach den Versuchen abgebrochen und ersetzt (falls wir überhaupt beide von den gleichen Totfahrmanövern reden - solche mit Videos hier im Forum, eines mit Feuer, das andere mit Gewichten und Bremsen lösen...).
Dann ist es entweder ein baugleicher Nachfolger (was ich nicht erwarte), oder eben ein anderer ...
BigE schrieb:
Ich vermute, dass zu jeder der beiden Laschen ein kurzer Stahlstab gehört, der den Platz der Seele einnimmt. Zwischen die Laschen wird ja noch eine Litze hindurchgezwängt.
So hatte ich mir das auch vorgestellt: dass da eine (mind. 2.5x Seildurchmesser lange) Stahlstange die Seele ersetzen würde - offenbar hält das genügend mit den angewürgten kurzen "Haken". Wobei: wäre sowas in Europa überhaupt zulassungsfähig?
@Pilatus: danke für die Bilder - sehr aufschlußreich!
Warum nicht? Eine weniger massive Ausführung bedeutet nicht automatisch weniger Sicherheit. Ich als Laie kenne keinen Grund, der diese Bauart pauschal als unsicher verurteilen würde. Im Gegenteil: beim Szenario "Stützenüberfahrt bei entgleistem Seil" ist auf diese Weise kein Klemmenteil im Weg - man denke an den tödlichen Unfall Fallboden.
Meines Wissens gab es in Europa nur eine Umlaufbahn mit solchen Klemmen - deren Ruine heute noch in der Zentralschweiz vor sich hin rostet. Zudem gabs wohl ein paar Standseilbahnen.
ich hätte da ein klein wenig längere "Seelenersatzstücke" erwartet ...
BigE schrieb:
Im Gegenteil: beim Szenario "Stützenüberfahrt bei entgleistem Seil" ist auf diese Weise kein Klemmenteil im Weg - man denke an den tödlichen Unfall Fallboden.
Naja, also von diesen Riblet-Liften gabs sehr, sehr viele würde ich jetzt mal behaupten.
Amerikanische Sessellifte sind sowieso oft ziemlich abenteuerlich konstruiert. Viel unsicherer können sie nicht sein, auf jeden Fall sind mir jetzt in den USA nicht überdurchschnittlich viele Seilbahnunglücke bekannt.
Ja, das ist ein Ausschnitt des insgesamt 23-minütigen Dokumentationsvideos, als sie diesen Lift mehrfach geschrottet hatten.
Nun - diese Befestigungsmethode ist offenbar durchaus robust, bedingt aber ein paar Eigenheiten, die wohl zu berücksichtigen sind: das Kabel selbst muss natürlich "rotativ spannungsfrei" sein, aber dennoch genügend eng verdrillt - sprich: kleine Steigung. Des weiteren wäre die Frage, ob das nur bei relativ kurzem FBM-Abstand unproblematisch ist. Hat irgendwer Erfahrungswerte, wie es mit den Standzeiten des Seils aussieht? Geht die Aufdrillerei (für die Versetzung) an die Substanz? Wie lange hält so ein Seil im Vergleich zu sonst üblichen Klemmen (mal Poma-Skilifte aussen vorgelassen)?
Ja genau, ich kannte das Ding bisher nur als Spleissklemme.
Im verlinkten Topic gehts leider mehr um die Namen von Modellbären auf nicht mehr sichtbaren Fotos. Es steht immerhin, dass Die Antworten Clip und Formverschluss auch richtig waren. Ansonsten gibt's nur Infos von Doppelmayr, die wohl aus kommerziellen Gründen einseitig sind.
Das Video zeigt definitiv einen anderen Lift - von dessen Bergstation man aber zur Talstation vom hier gesuchten Lift fahren konnte, mit diesem hochfahren und wieder zur Talstation des zerstörten Lifts Skifahren konnte!
Die Hauptgründe warum das Ribletsystem nicht mehr Anhänger bzw. Nachahmer fand begründet sich nicht nur in der etwas erhöhten Seilabnützung sondern in zu treibenden Aufwand bei der regelmäßig nötigen Klemmenversetzung. Dafür musste man das Seil mittels hydraulischem Spanngerät soweit zusammenschieben das sich die Stränge voneinander lösten, den Sessel versetzen und das Seilstück wieder entspannen. Die Laufruhe über Robas ist allerdings konkurrenzlos; als weiterer Nachteil muß aber auch gesehen werden, daß eine z. B. durch Seilentleisung an einer Roba verhakte Klemme nicht bei Überbeanspruchumg am Seil rutscht sondern eher die Stütze fällt.
Meine Bilder des Modellribletclips sind durch den vor Jahren erfolgten Crash des Bilderservers nicht mehr online.