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Rückenprotektor

Ich habe zum Motorradfahren in meiner Ganzjahresjacke einen soften Rückenprotektor, für Wintereinsätze mit dem Thermoboy einen Hartschalenprotektor (der hat Hosenträger und Bauchgurt) und in der Skijacke einen Hein Gericke HIPROTEC Backshock Air Rückenprotektor (verlinken krieg ich mal wieder nicht hin, da lande ich immer nur in der Produktübersicht) :oops: .
Alle drei erfüllen die Prüfnorm EN 1621-2 (ich rede hier von einer richtigen Zulassungs-/Materialprüfung, nicht von so einem käuflichen CE-Bäpper), dürfen sich somit "Protektor" schimpfen (alles, was die Prüfnorm nicht erfüllt, darf nicht als Protekor verkauft werden) und haben die gleiche Schutzwirkung.

Ein Rückenprotektor ist in der Regel nicht "weich", auch dann nicht, wenns kein Hartplastikteil ist. Mit dem Hartschalenprotektor fühlt man sich sicherer, der "weiche" ist bequemer, leichter, angenehmer zu tragen (vor allem, weil er fest an der Jacke ist und ich nicht alles einzeln habe).

Meiner Meinung nach ist "Soft" oder "Hart" eine Sache des eigenen Befindens, beides schützt und hat seine Berechtigung.
 
zwecks weichem Protektor spreche ich von der Uvex Comfort Vest. Das Datenblatt und die Normen sollte für sich sprechen. Der Softpro denke ich auch wird angenehmer zu tragen sein. Denke nicht das Uvex was unseriöses auf den Markt bringt. Aber zwecks spitzer Steiner oder so muß ich sagen, ist bei längerem Nachdenken der Hartpro wahrscheinlich besser.
Für einen überwiegend Pistenfahrer ist vielleicht wiederum der Softpro vielleicht nicht besser aber angenehmer?!
 
Die Uvex Weste kenne ich nicht, von daher kann ich dazu nichts sagen, ansonsten denke ich auch, dass der Ruf von Uvex in Sachen "Schutzausrüstung" eigentlich sehr gut ist. Mit so einer Anschaffung dürfte man nicht viel falsch machen.
 
Ob ein Softprotektor "angenehmer" ist, als ein harter kann ich mangels Vergleich nicht sagen.
Ich weis nur soviel, dass mich mein harter Rückenprotektor bis jetzt noch nie gestört hat und ich ihn auch nicht unangenehm finde. Aber das ist wohl eine Sache, die jerder für sich selbst herausfinden muss und kommt natürlich auch auf einen passenden Protektor an.
Aber bei mir war es eher so, dass ich nicht mal unbedingt mit Protektor Sik fahren wollte und das Teil eigentlich für mich auch nicht unbedingt als notwendig erachtete. Es war eher so, dass ich mir zum Moppedfahren einen neuen Rückenprotektor gekauft hatte, weil ich meine Lederjacke mit integriertem Protektor gegen eine Textiljacke getauscht hatte. Und wo der Protektor da so neben den Skischuhen in der Garage hin hab ich ihn einfach mal eingepackt, zum ausprobieren wie es wohl ist damit Ski zu fahren. Wenn es mich irgendwie gestört hätte, dann hätte ich den sofort wieder ausgezogen. Aber der erste Test war so positiv, dass ich seit dem Tag nie wieder ohne Protektor gefahren bin.
 
Ehrlich gestanden bin ich auf die Idee mit dem Protektor auch durchs Motorradfahren gekommen. Nachdem mein Mann einen schweren Skiunfall hatte und in ein Schild geknallt ist (zum Glück hatte er einen Rucksack auf, die Blechteekanne hat das meiste abgefangen und das ganze Drama endete mit zwei gebrochenen Rippen) haben wir uns überlegt, dass Helm und Rückenprotektor bestimmt nicht schaden könnten :wink: . In dem Jahr haben wir dann das erste Mal bei Hein Gericke Skijacken mit Protektorentaschen entdeckt, und da wir schon lange mit Textiljacke Motorrad fahren und dort auch die Protektoren in der Jacke sind haben wir nicht lange gefackelt und uns diese Jacken zugelegt. Mit Hartschalenprotektor bin ich auch zwischendurch mal Ski gefahren, da waren wir relativ spät im Jahr unterwegs und ich hatte eine Fleecejacke an und drunter den Turtle, aber da der relativ lang ist fand ich das im Lift immer recht unbequem.
 
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