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Saas Fee (CH) | 26.3.2011 | High Life

Saas Fee (CH) | 26.3.2011 | High Life



Ende März dieses schneearmen Winters war die Auswahl an Zielen schon recht beschränkt. Entweder eines der typischen Frühlings-Skigebiete wie Andermatt, oder die weite Anreise ins Wallis. Dank der schattigen Kessellage versprach Sass Fee noch gute Verhältnisse, fast alle Lifte und Pisten waren noch geöffnet. Höhenluft gibt es dort sowieso genug. Zermatt nebenan ist für einen Tagesausflug schlicht zu gross, also ging es kurzentschlossen hinauf in die Perle der Alpen, da Saas Fee eigentlich schon länger auf der "Warteliste" stand. Also ein weiterer Tag im Wallis, warum auch nicht?

Pistenplan Skigebiet Saas Fee Allalin

Kaum erreicht man Saas Fee, wird man von den wuchtigen Viertausendern begrüsst. Beinahe 3000 Höhenmeter geht es nochmals weiter hinauf, dementsprechend eindrücklich ist die Szenerie. Auch das Skigebiet geht weithinauf mit dem Mittelallalin ist Saas Fee nach Zermatt und Chamonix das dritthöchste Skigebiet der Alpen. Verständlich, dass die Talstation des Alpin-Express ein wenig als Touristenattraktion gestaltet ist. Die 15 Minuten Wartezeit an Kasse und Talstation zeigen, dass durchaus Betrieb war, vor allem dank ausländischen Gästen.

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über dem Dorf thronen Alphubel, Täschhorn, Dom und Lenzspitze

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Feegletscher hoch über Saas Fee

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in der zweiten Sektion Alpin-Express vor dem Felskinn

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Catacombae Felskinn

Die eindrückliche Dreiseilbahn führt in zwei Sektionen über Morenia hinauf zum Felskinn, mitten ins Skigebiet und gleich auf 3000 m.ü.M. In der oberen Hälfte wird damit der zweite Zubringer, die Felskinn-Luftseilbahn gedoppelt. Diese beiden dominanten Anlagen werden im Hauptbereich ergänzt von drei Skiliften und von der Sesselbahn Morenia, welche etwas überraschend die einzige KSB im Gebiet ist. Wegen den vielen Anlagen und vor allem den hohen Masten wirkt alles etwas zugebaut, ähnlich wie in Engelberg am Titlis. Besonders die Station Morenia macht den Eindruck einer alpinen Fabrikhalle.

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erste Abfahrt: herrliche schwarze Piste Felsental

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Felskinn mit dem Alpin-Express und der Luftseilbahn

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Felskinn-Bahn mit den Viertausendern im Hintergrund

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Bergstation Morenia

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Sesselbahn Morenia über dem frühlingshaften Saaser Tal

Vom schneearmen Winter war hier oben eigentlich nichts zu spüren. Sämtliche Pisten waren einwandfrei präpiert, Steine gab es keine. Auch nicht weiter erstaunlich, da im Hochwinter die Hänge meistens im Schatten liegen und darum bis weit in den Frühling hinein gute Verhältnisse garantiert sind. Es ist schwierig zu sagen, wo früher überall Gletscher war. Jedenfalls bemerkt man die aussergewöhnliche Höhenlage des Skigebiets nicht direkt. Denn ein weites Panorama tut sich nirgends auf, rund herum gehen die nahen Viertausender noch weiter hinauf. Einzig der Feegletscher nebenan deutet an, dass man sich weit über 2000 Meter befindet. Kunststück, da ja Saas Fee selber bereits auf 1800 m.ü.M. liegt.

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im Skilift Egginer der unterhalb der beiden mächtigen Zubringern trassiert ist

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nochmals die PB und die Dreiseilbahn

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Allalin-Express vor der Mischabelgruppe

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Skilift Egginerjoch

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eindrückliche Gletscherlandschaften

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Felsental und Felskinn

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nochmals das dominierende Duo

Gegen 11 Uhr gehts es erstmals auf die Talabfahrt. Im oberen Teil (d.h. direkt unterhalb Morenia) durchwegs steil, dann ein kurzes Wegstück und die unter Hälfte dann als Schneise durch lichten Wald ist sie als Ganzes abwechslungsreich und auch anspruchsvoll, obwohl für ordentlich viele Skifahrer ausgelegt. Damit sei auch schon vorweggenommen, dass für mich die Felskinn-Bahn die schönste Anlage im Skigebiet ist: mehr als 1000 Höhenmeter, von Gletscher bis Wald, oben das tolle Felsental, unten die Talabfahrt. Keine Anlage, die man zig mal am Tag fährt, und damit jedes Mal ein Erlebnis aufs Neue, auch dank der eindrücklichen, hochalpinen Szenerie.

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unten auf der Talabfahrt, im Hintergrund Fletsch- und Lagginhorn

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Spielboden-Gondelbahn vor Saas Fee

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Luftseilbahn Felskinn mit mehr als 1000 Höhenmetern, links die erste Sektion Alpin-Express

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warten auf die Metro-Alpin

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Alphubel (4206 m.ü.M.)

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Allalinhorn (4027 m.ü.M.)

Vom Felskinn aus führt die unterirdische Metro-Alpin als letzte Sektion hinauf aufs Mittelallalin, und damit ins Gletscherskigebiet. Dies ist nochmals eine andere Dimension, denn hier sind Allalinhorn und Alphubel zum Greifen nah. Bester Pulverschnee grüsst auf den Pisten. Die drei oberen Skilifte sind leider etwas kurz, aber für ein Gletscherskigebiet ordentlich steil, weshalb sie auch zu Wiederholungsfahrten einladen. Als "Ausfahrt" dient die Panoramapiste, die von unten interessanter aussieht als sie wirklich ist. Die ganze Abfahrt vom Mittelallain hinunter nach Saas Fee musste natürlich einmal sein und hatte es auch in sich. Unten hat man die Wahl: direkt zur Felskinn-Bahn, oder auf dem Ziehweg weiterfahren zu den anderen Talstationen.

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Gletscherskilift Allalin 2

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Blick zurück zum Mittelallalin

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Allalin 2 und 3, schön unter dem Allalinhorn

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Piste am Allalin 1, darunter der Feechatz-Skilift

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nochmals im Allalin 2, dessen Bergstation auf fast 3600 m.ü.M.

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Panorama-Gletscherpiste vor aufziehender Bewölkung

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Talabfahrt Gletschergrotte

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Talstation der Spielboden-Bahn

Nach dem Geniessen des Kerngebiets rund um Felskinn und Morenia am Morgen blieben noch die kleineren Nebengebiete Plattjen und Spielboden-Längfluh für den Nachmittag übrig. Der Wetterumbruch bahnte sich schon länger an, und die verbleibenden Stunden waren leider davon mitgeprägt. Es machte richtig zu, bald sollte Schneefall einsetzen. Immerhin: während der Rest bereits im Grauen lag, gab es am Plattjen noch etwas blauen Himmel. Die Anlage dürfte im Hochwinter die Funktion einer Ausweichmöglichkeit inne haben. Zwar sind hier über 700 steile Höhenmeter anzutreffen, den Pisten geht aber der Reiz ab, da sie ziemlich monoton gerade hinunterführen. Zwei Fahrten mit der Gondelbahn, das war es dann aber auch.

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Plattjen-Gondelbahn

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Bergstation auf 2567 m.ü.M.

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hier die beiden Pistenvarianten

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durchwegs steile Piste, ganz unten sind zwei Dorflifte zu sehen

Von der gleichen Talstation aus führt die lange und in die Jahre gekommene zweite Gondelbahn zum Spielboden hinauf, die Fahrt dauert eine halbe Ewigkeit. Die zweite Sektion ist dann die kurze Längfluh-Luftseilbahn, dort oben gibt es noch eine fixgeklemmte Sesselbahn als Beschäftigungsanlage. Hier befindet man sich wieder mitten in der Gletscherlandschaft. Wegen den Nebelbänken war hier nichts mehr los, trostlose Stimmung machte sich breit. Dazu passten auch die durchschnittlichen Pisten der Längfluh.

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60er-Luftseilbahn Spielboden-Längfluh

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Blick über den Feegletscher hinüber zum Felskinn

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langsamer Sessellift Längfluh

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Gletscherpiste Längfluh

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mitten auf dem Gletscher

Aus Prinzip musste eine Fahrt mit dem Feechatz-Schlepper sein, der quer über den Gletscher die Verbindung mit dem Gletschergebiet Mittelallalin herstellt. Mehr als 2 Kilometer Eis, allerdings eine sehr flache Piste dazu. Etwas interessanter war da die Talabfahrt über den Spielboden nach Saas Fee. Die Nassschneehaufen in Kombination mit der diffusen Sicht sorgten nicht gerade für Fahrspass, dafür war es ungewöhnlich, bei Schneefall auf einer völlig aufgeweichten Sulzschnee-Piste unterwegs zu sein. Vor der Einmündung in die anderen Talabfahrten musste zusätzlich noch eine frische Nassschnee-Lawine überquert werden.

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Skilift Feechatz - hier ist Geduld gefragt

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schwarze Längfluh-Piste

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Spielboden-Bahn, dahinter Station Morenia

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auf der sehr weichen Spielboden-Talabfahrt

Es blieb noch knapp eine Stunde übrig, die wieder im Hauptgebiet verbracht wurde. Am Morgen hatte ich die schwarze "Alpin"-Piste direkt am Mittelallalin bemerkt, dafür war nun Zeit. Trotz der vollen Metro war ich danach ganz alleine unterwegs in dichtestem Nebel. Nicht besonders gemütlich auf einem spaltenreichen Gletscher in 3500 Metern Höhe, wobei ich die dünne Höhenluft gar nicht bemerkte. In langsamer Fahrt ging es dann doch hinunter. Unten gab es noch je eine Fahrt am Mittaghorn und mit der Morenia-KSB.

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Seilbahnknotenpunkt Morenia, früher Maste 4 genannt

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Überblick über den Kernbereich

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auf dem Skilift Mittaghorn

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wieder die KSB Morenia

Leider machten dann die Bahnen etwas früher Feierabend als auf dem Pistenplan beschrieben, was aber nicht weiter tragisch war. Unten zum Abschluss, kurz vor dem endgültigen Betriebsschluss, noch eine letzte Fahrt mit dem Skilift Biffig, bevor es zurück zum Allalin-Express ging.

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Piste Sperwerzucht

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Skilift Biffig mit der Spielbodenbahn

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Ziehweg zur Talstation Alpin-Express

Auf jeden Fall einzigartig an Saas Fee dürfte die fast ständige Nähe zum Gletscher sein. So müsste z.B. der Feechatz-Lift bei schönem Wetter nochmals eine Stufe eindrücklicher sein. Wegen der Topographie leidet halt die Pistenvielfalt an sich, die vom fahrerischen her spannenden Pisten lassen sich recht schnell abzählen, da suggerieren die vielen Bahnen etwas mehr. Saas Grund gegenüber ist wesentlich kleiner, dafür machen dort die langen Hohsaas-Pisten allesamt mächtig Spass.
Fazit: Saas Fee überbot die Erwartungen nicht, erfüllte sie aber allemal. Und zu diesem Zeitpunkt trotz der längeren Hinreise auch ein sinnvolles Tagesziel.
 
Soviel geballte Schönheit :D

März 2011 Station "Trockener Steg"


März 2011 "Central Station" Furi – mit der Bahn zum Riffelberg und den beiden anderen zum Trockenen Steg


März 2011
"Plan Maison" in Cervinia - noch scheusslicher als der Trockene Steg. Man muss auch noch auf 3 Etagen rumhatschen.
 
Erstmal Vielen Dank für den super Bericht!
Ich glaub bei einem Urlaub in Zermatt muss ich unbedingt einen Tag nach Saas Fee!

Diese riesigen Stützten schauen wirklich etwas brutal aus, speziell die 3S Bahnen haben so komische Dimensionen, dazu schaut die obere Sektion aus wie so eine 600 Meter lange Bahn.
Neue Zetas würden sich an den Alpinexpress Bahnen wohl sehr gut machen, die Förderleistung ist mit 1500 P/h auch nicht gerade Rekordverdächtig, gerade wenn ich da an Getscherbetrieb im Herbst denke, wo zb in Hintertux knapp 5000 P/h pro Sektion rattern.
Aber ein Umbau währe bei solchen Bahnen wohl sehr teuer (Die haben da ja so einen komischen 90 Grad einstieg, Bahnhof zwischen den Beschleunigern usw.), für die Alpinexpresse und Metro Alpin hat Saas Fee so schon genug geblutet.
 
Wegen den Stationen kommt es immer etwas auf die Situation drauf an. Z.B. ist die Garage der Morenia-KSB von den Talabfahrten aus immer sichtbar und sieht recht monströs aus. Grössere Stationen, die vielleicht landschaftlich "versteckt" liegen, fallen dann nicht so auf.

Eine Erhöhung der Kapazität des Alpin-Express ist meiner Meinung nach nicht so wichtig, denn im Kerngebiet ist die Pistenkapazität ziemlich beschränkt, da gehen gar nicht mehr Leute hin. Es wird ja nun sowieso die Achse Spielboden-Längfluh ersetzt und damit dort die Kapazität erhöht.

Möchte als Ergänzung noch folgendes Bild anhängen. Dann sieht man nämlich (wie von Fab gut beschrieben) das Verhältnis zwischen den Seilbahnstützen und Egginer:
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Schöner Bericht. Sind mal Bilder aus ganz anderen Blickwinkeln :)
Bin selbst größtenteils zu faul, unterwegs Fotos von Pisten etc. zu schießen.

Die Moreniaverbauungen sind schon extrem. Besonders, wenn man gerade knapp unterhalb rumfährt, verströmen die ein Flair wie die Industrieanlagen im Rhonetal an einem grauen, dunklen Wintertag.
Allerdings finde ich, dass die Verbauung nicht großartig stört, wenn man da oben per Ski unterwegs ist, es geht m.M.n. in den Dimensionen unter.
Bzgl. der Panoramaabfahrt von Mittelallalin runter Richtung Morenia muss ich aber entgegen halten: Sobald man im ersten Stück über den kleinen Gegenhang drüber ist, empfinde ich die Piste als geniale Carving- und Speedstrecke. Wunderbar eben, nie richtig voll und gerade ausreichendes Gefälle :)

Die Größe des Skigebiets sehe ich indes auch als recht problematisch an. Gerade bei einer Woche Skiurlaub wird's bei mir dann schon gegen Ende grenzwertig, weil eben doch nicht soo viel Abwechslung da ist.
Dafür hab ich festgestellt, dass sich das eisfreie und glattgeschabte Gelände unterhalb des Feegletschers im Bereich oberhalb der Kanonenröhren fantastisch zum Freeriden eignet. Das Gelände dort ist sehr übersichtlich, die Gefahr, plötzlich 'ne Felskante runterzustürzen, praktisch nicht da :)

Ich bin mal gespannt, was sich in den nächsten Jahren, gerade in Hinblick auf die Spielboden Modernisierung, in Saas-Fee so ergeben wird. Die Verlängerung auf den Feechopf wäre natürlich super, aber angesichts des gewaltigen Finanzbedarfs (ich meine ca. 90 Mio CHF gehört zu haben) bin ich da recht pessimistisch... :/
 
DAS IST DOCH TOTAL GEIL!!!!
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Raumschiff Trockener Steg fand ich auch sehr nett und im Sommer empfand ich es auch genial, als wir durch die Wolken mit der 3S schwebten und auf einmal der Felskinn-Verhau auftauchte.
 
Noch ein Nachtrag zu Plattjen: Eine schöne Route ist die National (glaube 1a). Die führt vom Berghaus Plattjen schön trassiert durch den Wald etwas hinter den Berg, um dann weiter unten wieder das hinter den Bäumen versteckte, von der (Nach)Mittagssonne angestrahlte Panorama der vergletscherten Mischabelkette freizugeben. Das haut um.
Allerdings zum zügigen Fahren nicht gemacht.
 
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