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salvi's Seilbahnmodelle

margau schrieb:
Hallo!
Ich muss sagen, ich teile eure Meinung bzgl. erden nicht so ganz. Gerade in Hinsicht auf Elektrostatische Aufladung oder evtl. Defekte teile von Seillagesensoren, Endabschaltungen etc. kann ein Drahtseil durchaus Spannung führen - und das wäre dann unangenehm.

Viele Grüße!
margau

^^ Deshalb sollte man auch nicht mehr als 24V für seine Modellseilbahn benutzen.


Bei mir gehen 230V nur in den Schaltschrank aus Metall. Und da ist das Gehäuse selbstverständlich über den Schutzleiter geerdet.
Alles andere ist Schutzkleinspannung.
 
Hallo!

Auch 24 Volt können zumindest unangenehm sein.

Darum werde ich meine Bahn erden.

Grüße!
margau
 
Bei richtigen Pendelbahnen ist das Zugseil isoliert.

Btw ist die Erdung über längere Strecken tricky da kann man sich gewaltig was einfangen. Vor allem wenn Eisenbahnen, Strassenbahnen usw in der Nähe sind. Hatte schon Windmesser auf Stützen bei welchen die Stütze auf Schienenerde der Bahn ging, die Windmesser Erde des Sensores in der Talstation 200m weg. Das Gehäuse war auf Erde und das Befestigungsrohr auf einem anderen Potenzial. Effekt spannungsunterschied 2000V bei Vorbeifahrendem Zug. :rolleyes:

Wenn Erden, alles am gleichen Ort. :ja:
 
@margau, die 24 Volt sind völlig harmlos soferne man nicht gerade seine Zunge zwischen die Pole steckt oder die Drähte in eine offene Wunde steckt - da reichten dann aber 9 Volt einer Blockbatterie auch schon für nen unfreiwilligen "Jodelanfall"...:lach: Daher sind auch max. 48 V als Schwachstromspannung an Orten zugelassen wo die Gefahr besteht das jemand in den Stromkreis käme.
 
Ein halbes Jahr ohne Beitrag hier ist zu viel, das will ich sofort ändern :lol: Gestern fiel der erste Schnee bis ganz runter. Auch bei uns lag am Morgen ca 15cm Schnee, jetzt dürften es nur noch 5cm sein.

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Der erste Schneetag gestaltete sich schwieriger als zuvor angenommen 8O :wink: Nachdem ich die Seile mühselig wieder in die Rollen gebracht habe, jagte es mir ein Kabel aus dem Schalter in der Bergstation und die Flickerei ging los bei kontinuierlichen Schneefall. Ganz toll. :lach: Alles Gebastel brachte nichts, denn kurz darauf begann es richtig zu stürmen. Ein erneuter Betrieb lag nicht drin, sonst wäre nochmal das selbe passiert.

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Erst am darauf folgenden Tag (heute) konnte ich die Bahn wieder in Betrieb nehmen.

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Das Kassenhäsuchen hat seine besten Tage auch schon hinter sich. Nach dem Winter muss ich es dringends neu lackieren. Die Treppe führt irgendwie auch ins Nirgendwo und der Stop-Schalter schaltet nicht die Bahn, sondern lediglich die Beleuchtung in der Talstation aus. Damit weiss ich praktisch immer, wenn ein Fussgänger oder Kinder an der Bahn rumschrauben und zum Spass den Schalter nach unten kippen in der Hoffnung, mir einen Streich spielen zu können. Naja, Pech gehabt :wink: :mrgreen: .
 
salvi11 schrieb:
Das Kassenhäuschen hat seine besten Tage auch schon hinter sich.
Muß aber ehrlich gestehen das mir dieser "Patinalook" fast besser gefällt als wenn was nagelneu aussieht; nixdestotrotz ist ne Lackierung nötig denn sonst kannst Du praktisch zusehen wie die Holzplatten auseinanderfallen.
 
Wofür sind den nun die Drehteile und das Blech mit den Bohrungen, welche du vor etwa einem halben Jahr gezeigt hast? Möchtest du dieses Geheimnis lüften?
 
Ahh ja genau, wo sind wir Stecken geblieben? :D

salvi11 schrieb:
Was könnte denn das nur werden?

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Das gelochte Blech ist nichts anderes als Abfall. Mit diesem Bild wird dies deutlich sichtbar ;D

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In Reih und Glied meine WBB Gehänge. Ursprünglich gedacht für einen Kollegen, mittlerweile sind aber erst vier vergeben wer also Interesse hat... :wink:


...und da wird auch klar, wofür der Rundstahl ist :)

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Sie sind nicht ganz Laufruhig, Jochen's laufen schöner. Dafür kann ich meine wohl viel schneller herstellen. Gerade einmal sieben Teile werden benötigt. Am Aufwändigsten ist die Klemme mit der einzigen Lötstelle des ganzen Gehänges. 100 Tellerchen sind z.B. schon binnen fünf Minuten gestanzt, mit Programmieren der CNS Maschine.. :lach: Somit liege ich bei etwa 10min pro Gehänge in Serienarbeit.
 
Vielen Dank für die Auflösung! Sehr schön, deine Gehänge. Sehen sehr professionell aus!

Hätte aber drei Fragen: Welchen Maßstab haben die Gehänge? Sind die durch ihr hohes Gewicht nicht zu schwer? Und hättest du noch eine Seitenansicht, auf der man die Beschriftung sehen kann?
 
Sie müssen Schwer sein...
Da habe ich bei meinen Standartgehängen ein Problem.

Sehr schöne Gehänge. Du soviel Arbeit sind meine auch nicht ;) was du stanzen lässt kaufe ich fertig in form von Unterlegscheiben oder Reisnägeln das aufwändigste ist das Gebiege der Gehängerohre und das Herstellen der Bügel.

Gibt aber eine weitere Bauart die ich teilweise fertigen lassen möchte da mir noch die Fräsmaschine zuhause dafür fehlt.
 
salvi11 schrieb:
Sie sind nicht ganz Laufruhig, Jochen's laufen schöner.
Wenn ich das Foto richtig deute fehlt Dir aber an der Klemme noch das Auflaufstück und das ist gerade bei den leichten Schleppergehängen sehr wichtig.

@Drahtseil; Schleppergehänge können gar nicht schwer genug sein um möglichst wenig pendelanfällig zu laufen; deshalb gieß ich bei meinen die aus einem Kupferrohr bestehende Seiltrommelgehäuseimitation unter Gasbrennerhilfe mit flüssigem Lötzinn aus das gleichzeitig dann den Bügel / Teller und den Seilfangring hält.
 
Das man ein bestimmtes Gewicht für einen ruhigen Lauf braucht denke ich mir schon. Aber wenn ich jetzt etwa 5-6 dieser Gehänge zwischen zwei Stützen habe, brauch ich da nicht eine extrem hohe Seilspannung, damit der Durchgang realistisch bleibt? Wenn ich jetzt von 100-120g pro Gehänge ausgehe sind das immerhin 500-700g!
 
Bei unseren üblichen Maßstäben bin ich schon froh wenn ich nur auf ein Zehntel der von Dir geschätzten Gehängegewichte komme - Seilspannung ist also absolut kein Thema...:ja:
 
Das Gehäuse der Gehänge von Kollege Salvi hätte ich jetzt auf etwa ⌀25x25mm getippt, also etwa 96g (bei 7,85g/cm^3). Man möge mich bitte verbessern, sollte ich falsch liegen!
 
Drahtseil schrieb:
Hätte aber drei Fragen: Welchen Maßstab haben die Gehänge? Sind die durch ihr hohes Gewicht nicht zu schwer? Und hättest du noch eine Seitenansicht, auf der man die Beschriftung sehen kann?
Drahtseil schrieb:
Das Gehäuse der Gehänge von Kollege Salvi hätte ich jetzt auf etwa ⌀25x25mm getippt, also etwa 96g (bei 7,85g/cm^3). Man möge mich bitte verbessern, sollte ich falsch liegen!
In etwa so gross wie Jochen's. Ich hatte das Privileg, mein Gehänge neben eines von Jochen zu stellen und direkt zu vergleichen. Meines ist zwar kürzer (weil Original kurz), aber für die selbe Liftgrösse gedacht. Das Gehäuse ist also keinesfalls so gross wie Du gedacht hast. Ich verwende zwar schweren Chrom Nickel-Stahl, jedoch nur ein 12mm Rund. Aus diesem Rund schneide ich Stücke von 10mm Länge ab. Auf dem Drehbank dreh ich dann noch 2mm ab. Das Gehäuse ist im Durchmesser also 12mm gross und 8mm dick.

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Petz schrieb:
salvi11 schrieb:
Sie sind nicht ganz Laufruhig, Jochen's laufen schöner.
Wenn ich das Foto richtig deute fehlt Dir aber an der Klemme noch das Auflaufstück und das ist gerade bei den leichten Schleppergehängen sehr wichtig.
Nicht die Niederhalter sind das Problem (bei meinem bescheidenen Sesselbau habe ich bisher nie ein Auflaufstück angelötet), sondern die Trägerstützen. Allgemein wirkt die Klemme zu grob für solch filigrane Gehänge.
 
salvi11 schrieb:
Nicht die Niederhalter sind das Problem (bei meinem bescheidenen Sesselbau habe ich bisher nie ein Auflaufstück angelötet), sondern die Trägerstützen. Allgemein wirkt die Klemme zu grob für solch filigrane Gehänge.
Zuerstmal muß ich gegen Deine Einstufung von wegen "bescheidenen Sesselbaus" strikt Widerspruch erheben denn die Sessel die Du hier gezeigt hast waren sicher nicht "bescheiden" sondern erste Sahne :!:
Ich schleif die EDK - Rohklemmen für Schleppergehänge mit dem Proxxon so klein wie vertretbar zu um eine halbwegs stimmige Optik zu erzielen; andere Rohklemmen auf Basis zweischraubiger Lüsterklemmen haben sich bei mir nicht bewährt.
Bez. Tragrobageschaukel ist sehr wichtig das die Klemme exakt im richtigen Winkel zu den Seilrollen steht und sich auf diesen beidseitig abstützen kann, Klemmenmaul in der Seilrille und Klemmschraubengewinde am Rollenbord - siehe markierte Stellen am Skizzenbild; dadurch wird das Gehänge bei der Rollenpassage so weit wie möglich stabilisiert.
Ich justiere das bei den Testläufen indem ich das Maul zuerst noch etwas zu lang lasse und es dann sukzessive kürze oder auch mit einer Hohlkehlenzange etwas biege; kleine Korrekturen lassen sich auch durch das Verbiegen der Gehängestange durchführen.
 

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  • KlemmeSeilrolle.jpg
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Petz schrieb:
Zuerstmal muß ich gegen Deine Einstufung von wegen "bescheidenen Sesselbaus" strikt Widerspruch erheben denn die Sessel die Du hier gezeigt hast waren sicher nicht "bescheiden" sondern erste Sahne :!:
hehe, danke :) Ein Sessel hängt jetzt am Rückspiegel meines Autos :wink:

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Bei mir ist´s noch ne Carvatech aber früher oder später wird den Platz der wunderschöne Marchisiodoppelsessel einnehmen den ich mal von Mr.MarcoPelle als Geschenk bekam...:ja:
Allerdings hab ich dafür nen größeren Saugnapfhaken so gebogen das der Draht horizontal nach hinten steht und so nen Seilersatz zum Anklemmen bietet.
 
Hallo Salvi,

eine sehr schöne Pendelbahn hast Du da im Garten. 8O Die "Seildynamik" schaut reibungslos aus, was sicherlich durch präzise Bauteile kommt. Ich würde gerne wissen, wie Du die Metallkonstruktion in den Stationen für die Seilumlenkung und die Seilscheiben hergestellt hast, sofern Du sie selbst gemacht hast.

Danke schonmal und viele Grüße!
Franz
 
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