Wagrain/Flachau |31.01.2010
Eins vorweg, so ganz freiwillig bin ich heute nicht nach Flachau gefahren, habe ich dieses Gebiet doch nicht in allzu bester Erinnerung… Aber es ergab sich eben so und so wollte ich dem Skiberg zwischen Wagrain und Flachau eine neue Chance geben.
Die Bedingungen waren in Anbetracht der Wetter- und Schneelage eigentlich recht gut, es war zwar bewölkt, teils neblig, bis auf den Saukarkopf-Sektor war die Sicht aber durchwegs passabel, nachmittags kam noch die Sonne etwas durch. Der Schnee war sehr griffig, durch die hohe Frequentierung und den vorangegangenen Schneefall aber meist zu Haufen zusammengeschoben. Auf Wagrainer Seite war der Flying Mozart etwas besser als die Höhenbahn zu fahren, auf Flachauer Seite war es weitgehend einheitlich, positiv herausgestochen hat der Achter Jet-Zielhang, negativ die Weltcup-Abfahrt (untypischerweise), da hier aufgrund eines Rennens die halbe Piste abgesperrt war. Wartezeiten gab es kaum, mal 5 Minuten an der Roten 8, sonst eigentlich weitgehend nichts.
Ansonsten bleibt für mich festzuhalten, dass die Abfahrten auf Wagrainer Seite die deutlich attraktiveren sind und das Gebiet einfach hoffnungslos überfüllt ist. Die vielen KSB’s mögen ja die Wartezeiten minimieren, die Pisten können diese Unmengen an Leuten aber keinesfalls aufnehmen. Es ist ein hoffnungsloses Gewusel, das einem jeglichen Fahrspaß raubt. Genau deshalb werde ich Flachau wohl auch die nächsten Jahre wieder meiden, vielleicht schaue ich mal wieder auf der Wagrainer Seite vorbei, aber von Alpendorf aus, wenn die Verbindungsbahn gebaut werden sollte.
Insgesamt gibt’s deshalb auch nur 3,5 von 6,0 Punkten.