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Sauerland 2019/2020

Status
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Ooohhh was für ein schööön verschneiter Wintermorgen!
Bis Minus 8,5 Grad in Willingen gingen die Temperaturen runter.

Besonders in Willingen hat´s geschneit!
https://www.bergfex.de/willingen/webcams/
http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=094341&wahl=vorhersage

und Winterberg
https://www.bergfex.de/winterberg/webcams/
http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=104270&wahl=vorhersage

und noch kälter war es wiedermal an der Ruhrquelle.
https://wetterstationen.sauerlandwetter.de/style1/index.php?station=ruhrquelle

Ist denn irgendjemand von Euch mit alten Skiern nochmal aus Spass einen Hang oder einen Abschnitt davon heruntergeschlittert? Selbst die Piste am Sternrodt sah dazu einladend aus.
 
Besonders aussagekräftig für den schwachen Winter ist die Gesamtzahl der Betriebstage aller Liftanlagen über die Saison hinweg. In durchschnittlichen Wintern liege diese bei 5000. In den zurückliegenden Monaten kamen alle Lifte zusammen auf 1742 Tage“, so die Wintersport-Arena weiter. Damit gehörte die Saison 2019/2020 zu den drei schlechtesten Wintern seit 20 Jahren.
Quelle: Milder Winter und Corona verhageln Sauerland die Skisaison
 
Das war leider nicht anders zu erwarten. Sehr schade für die Betreiber. Bin gespannt wie viele SF zur kommenden Saison im Sauerland stehen werden.

Aus meiner Sicht wäre doch der Ritzhagen Hang ein idealer Kandidat für eine SF.
 
Lord-of-Ski schrieb:
Das war leider nicht anders zu erwarten. Sehr schade für die Betreiber. Bin gespannt wie viele SF zur kommenden Saison im Sauerland stehen werden.

Aus meiner Sicht wäre doch der Ritzhagen Hang ein idealer Kandidat für eine SF.
Sicher eine gute Frage, auch was die beiden mobilen am Rauhen Busch betrifft. Ansatzweise vorstellen könnte ich mir eine am Brembergkopf (als Ergänzung) und ganz ganz vielleicht am Ritzhagen. Beide Betreiber hätten recht gute Bedingungen dafür, aber m. E. fehlt nach zurückliegenden Investitionen (Brembergkopf 2 / Hütte "Einkehrschwung") und mauem Winter die finanzielle Potenz dafür.

Sürenberg+Poppenberg-Verstärkung daher vielleicht sogar eher.

Dominik B. schrieb:
Ja ich hoffe echt auch sehr das Willingen in Snowfactorys investiert.
Glaube ich ehrlich gesagt nicht dran. Ritzhagen wie gesagt unwahrscheinlich, Sonnenhang vermutlich unrentabel, auch wenn man den unteren Bereich damit gut verstärken könnte. Wilddieb kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, auch wenn die mit der Dorfwiese sogar einen sehr kurzen, wenn auch recht exponierten Hang haben.
K1 und Gondelbahn könnten sicher grundsätzlich das Geld aufbringen*, aber beide Pisten sind jeweils länger, als alles, was bisher am Poppenberg beschneit wird (1500/1600 m vs. 200 + 300 + 600 = 1100 m) und zumindest dieses Jahr hat man es ja auch nicht geschafft, rein mit SFs mehr als den Poppenberg zu öffnen und zu halten. Also unter 5-6 SFs geht da nix. Von der teils wesentlich ungünstigeren Lage ganz zu schweigen...

*dort steht man aber nach 2 unterdurchschnittlichen Wintern sicher auch auf der Bremse. Hoffentlich können sie am K1 2020/21 die 100 Betriebstage knacken (Winter), heuer ist ja immerhin die 50er Marke gefallen (jeweils auf Lebenszeit :roll: ).
 
Wäre im Skiliftkarussell nicht der Flutlichthang eine Option? Die Investition in den Quick-Jet ist lange her, der Hang hat eine günstige Lage und ist relativ kurz.
 
...Mit dem Vorteil, dass man auch Quick´s Skihütte öffnen könnte, um Möppi´s und andere Hütten, die ja "zeitweise aus allen Nähten platzen", zu entlasten. Damit meine ich auch das nervige lange Anstehen und gestresste Mitarbeiter zu entlasten.
Die Frage hierbei ist aber, ob die Betreiber der Hütten in Gemeinschaft arbeiten oder (wie auch den verschiedenen Skiliftbetreibern, trotz eines gemeinsamen Skipasses) in gegenseitiger Konkurrenz stehen???
Gemeinschaftlich würde ja heißen, dass es für Quick´s Hütte wirtschaftlich nicht so schlimm wäre, wenn der Gastrobetrieb nur für ein paar Wochen in dieser Saison in Betrieb war, und einige Servicemitarbeiter auf anderen Hütten, wo dann mehr los war noch aufgeteilt wurden.

Ach ja - so ist das! Einerseits möchte die Mehrheit auf Snowmaker Schnee verzichten, weil es sich auf den schnell hügelig werdenden treibsandartigen Eiskügelchen etwas anstrengender fährt, anderseits sichert das Angebot offener Pisten, die Nachfrage der Hotels und Pensionen.

Und noch ein Wort zur Statistik
Früher wurden die echten Betriebstage der Einzelnen Gebiete mit und ohne technischer Beschneiung benannt.
Da kam man dann zum Beispiel auf 20 Tage auf der Wilden Wiese und am Sternrodt, auf 80 Tage in Willingen und Postwiese und 95 Tage im Skiliftkarussell. und 110 Tage am Poppenberg.
Und bei dieser miserablen Saison rechnet man auf einmal die Betriebstage aller Ski und Sessellifte zusammen. Und kommt somit auf sensationelle 1.742 Tage.
Okay, in dem Bericht steht auch, dass man im Skiliftkarussell auf bis zu 93 Betriebstage gekommen ist.
Das dies allerdings nur mit Hilfe von Snowfactory´s möglich war, ist alllerdings nicht erwähnt.

Wie auch immer, die nächste Saison wird bestimmt....anders verlaufen!
 
Außerhalb von Winterberg würde mich jede SF stark verwundern.

In Winterberg hingegen gehe ich davon aus, dass dort noch etliche Anlagen dazukommen werden. Brembergkopf I schreit ja gerade zu danach. Schneewittchen gehört Klante und der sollte ganz gute Erfahrungen mit den SF gemacht haben. Der Quick Jet ist abgeschrieben und auch abbezahlt. Die Piste zudem nicht wirklich lang. Bietet sich auch an.

An den steileren oder längeren Hängen (Kappe, vllt auch BBX) hingegen wird sich erstmal nix tun.
 
Lord-of-Ski schrieb:
Ob sich wohl jemand trauen wird in mehrere Snow4ever von DEMACLENKO zu investieren?

Kann ich mir nicht vorstellen. Snow 4ever arbeitet nach einem ganz anderen Prinzip und kann niemals solche Mengen herstellen.
Dann müssten schon mindestens 20 von diesen Kisten aufgestellt werden.

Eine Alternative wäre noch die Anlage von SuperSnow, die arbeitet nach dem selben Prinzip wie die SF.
Allerdings glaube ich nicht, dass man in Winterberg den Lieferanten wechseln wird.
 
Eine SF210 besteht doch aus zwei großen übereinander gestapelten Containern und schaft 210 m³ am Tag.

Die große Snow4ever besteht aus einem Container und schafft 45 m³ am Tag. Somit bräuchte man ca. 4 Stück für eine ähnliche Leistung.

Stellt sich die Frage wie hoch die jeweiligen Anschaffungskosten sind. Interessant wäre auch den jeweiligen Stromverbrauch zu kennen.
 
Beim Energieverbrauch ist snow4ever nach den Datenblättern deutlich sparsamer. Der verbraucht knapp über 10kw pro m3 Schnee. Die große snowfactory dagegen etwas über 20kw.

Und der Größenunterschied von 5 x 20 feet Container zu 2 40 feet Container ist auch nicht so groß...

Bleibt als die Hauptvariable wohl der Anschaffungspreis.
 
Jetzt ja!
Also wenn die Beschneiungsanlage Snow4 ever Thermal, die Wärme aus den Abgasen des Fernheizwerkes nutzt.
Welche Möglichkeiten bietet denn da Winterberg?
Heizkraftwerk, Abgaswärme von Hallenbad oder reicht der Schornstein von Möppis Hütte?
 
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