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Schatzalp/Strela

www.bergbahnforum.tk - ging zumindest vorgestern noch.

Im Hauptertälli steht ein Skilift, der weiterhin in Betrieb ist. Die Talstation steht direkt neben der Bergstation der PB. Die PB geht fast flach rüber. Die Bergstation der EUB steht auch noch, ebenso einige Stützenfundamente. Die PB scheint gemäss MM's Bildern noch in gutem Zustand zu sein. Wies mit den Skiliften aussieht weiss ich net. Die DSB ist sicher auch kein Problem, die ist von 1998.
 
^^^Das funktioniert leider nicht, da die Fotos bereits gelöscht waren. Ist aber auch nicht so wichtig, ich hab den Bericht auf der Platte. Man schaue einfach hier:

http://www.funitel.de/mm-parsenn/ (Achtung, ca. 21 MB!)

Schönen Gruß von Michi übrigens, der die Veröffentlichung freundlicherweise genehmigt hat.
 
Hm, als ich das oben mit dem Link gepostet habe wurden in MM's Account noch 479 MB verbrauchter Speicher angezeigt. Nun sinds 0 MB.
 
Im Zürcher Bahnhof Enge hängt immer noch diese Werbung.
 

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ich hoffe sehr, dass dieser teil des skigebietes parsenn wieder eroeffnet wird. ich selbst habe dort skifahren gelernt und die kultige gondelbahn ist mir in guter erinnerung. meiner meinung nach muesste nur 1 neue bahn gebaut werden und zwar von der Bergstation der DSB auf den Strelapass. Dies koennte durchaus eine gebrauchte 3 SB oder so sein. Bin kein technik spezialist aber habe mal gehoert da gibt es ein grosses Angebot an gebrauchten Anlagen auf dem Markt. Vielleicht findet man ja etwas passendes. Und dann natuerlich die alte Hauptertaeli Bahn wieder in Betrieb nehmen und fertig ist das "neue" Skigebiet.
Ich denke schon das dies wieder ein wichtiger Bestandteil von Parsenn werden koennte weil die Haenge auf Strela wirklich schoen sind und man nicht davon ausgehen kann das dieser Teil des Gebietes ueberlaufen sein wird, also eine Art Gehheimtip in Davos. Vielleicht auch als Freerider Paradise, wer weiss... Deshalb denke ich das eine 3 SB ideal waere. Nicht soo teuer und man gewinnt doch eine stattliche Anzahl Pistenkilometer zurueck. Uebrigens der Hang an der DSB ist auch nicht schlecht...
Ich denke auch aufgrund der Tatsache das man es nicht geschafft hat die geplanten KSB's Richtung Fondei zu bauen es fuer Parsenn gesamthaft eine gute Sache waere Schatzalp/Strela wieder zu beleben. Wie gesagt, mit meiner Meinung nach relativ wenig Aufwand. Die Genehmigungen sollten da kein Problem sein, denke ich weil es dort jahrzehntelang 2 SL gegeben hat und nun durch z.B. 1 3 SB ersetzt wird.
 
Nur dürfte die PB nach inzwischen doch längerem Stillstand auch etwas teuer zu stehen kommen. Vorallem braucht die ne neue Konzession...
 
die sollte aber zu bekommen sein, oder? immerhin steht die bahn ja noch und scheint von ausserhalb noch ganz gut aus. klar muesste einiges gemacht werden aber das sollte doch um einiges guenstiger kommen als eine neue.
geld? klar kosted das geld aber wir sprechen von davos, einer der wichtigsen destinationen von graubuenden. meiner meinung nach wurde in der vergangenheit nicht sehr viel investiert, ausgenommen die ksb's auf parsenn und jakobshorn. ich weiss, auch das ist viel geld gewesen aber im grossen und ganzen hat man sich doch in davos eher zurueckgehalten.
was denkt ihr? ich wuerde in davos/klosters auf 3 skigebiete zu konzentrieren, naemlich auf parsenn, jakobshorn in davos und madrisa in klosters. pischa & rinerhorn wuerde ich der "natur zurueckgeben" und dafuer versuchen die 3 anderen aufzuwerten. auf parsenn wie gesagt die strela-seite reaktivieren mit ev. kleinem ausbau (2. Lift westlich vom strelapass?), die alten anlagen auf parsenn ersetzten (z.b. parsenn-meder doppelschlepper durch 6 ksb), das projekt "fondei" weiterverfolgen, ev. etwas kleiner (1 od 2 ksb). auf jakobshorn kleiner ausbau (suedlich vom jazz lift) noch 1 od 2 ksbs und auf madrisa alle anlagen ersetzten und z.b. auf familienskigebiet trimmen.
auf der anderen seite wie gesagt die 2 gebiete pischa und rinerhorn rueckbauen, da muessten doch auch die umweltschuetzer freude haben, oder? so ein deal sollte doch moeglich sein, es haetten alle was davon und der skirummel waere mehr konzentriert, die skigebiete attraktiver und man waere wieder "bei den leuten".dies waere meine vision fuer die naechsten 10 jahre oder so. was meint ihr?
 
@Suedländer

niemals! Davos-Klosters wirbt schon seit langem mit einer grossen Abwechslung. Da darf man sicher nie einfach zwei Gebiete schliessen.
Schatzalp Reaktivierung wäre zwar schön, jedoch sehr wahrscheinlich unrentabel. Sonst hätten sie ja nicht geschlossen.
 
x x
 
@ blueboarder

du sagst das schatzalp/strela unrentabel war und es deshalb geschlossen wurde. kann sein aber wenn man in davos/klosters nach rentabilitaet gehen wuerde muessten doch pischa, rinerhorn und wahrscheinlich auch madrisa auch zumachen. soweit ich weiss macht pischa seit jahren verluste geauso das rinerhorn. bei madrisa bin ich mir nicht sicher aber rosig wirds da auch nicht ausschauen denke ich. ich glaube mehr das die schliessung mit den besitzverhaeltnissen zu tun hatte. gehoerten die lifte auf schatzalp/strela jemals der parsenn? irgendwie aehnlich die geschichte mit den fondeiliften, ich hoffe nur man macht nicht den gleichen fehler wie damals! mit 2 od. 3 ksb's im fondei waere parsenn um einiges interessanter, das haette man damals haben koennen mit ein wenig geschick. aber man liess alles verroten, die genehmigung lief aus und nachher wurde/wird es sehr, sehr schwierig...
mein gedankengang ist einfach das die tendenz eindeutig richtung grosse, zusammenhaengende und mit modernen anlagen ausgeruestete skigebiete geht wo dem wintersportler abwechslung geboten wird. und da wuerde ich eben die schatzalp/strela beispielsweise als freerider paradise sehen. ich denke auch das die grosse masse weiterhin im parsenn kerngebiet bleibt aber innerhalb dieses zusammenhaengenden gebietes gaebe es alternativen. vielleicht ist das nur meine meinung ich denke halt das diese ecke gutes potential bieten wuerde.
und was ist den die alternative? pischa wird schliessen frueher oder spaeter, da ist doch kein franken investivestiert worden in den letzten 20 jahren und es macht nicht den anschein das sich was tut. pischa besteht aus einer musems pendelbahn und 3 uraltschlepper. wie siehst du da eine zukunft? ungefaehr das gleiche bild beim rinerhorn...

@schmalspurfan
kann doch aber auch sein das dieses gebiet niemals richtig "verkauft" wurde. es standen halt nur 2 alte schlepper da, keine zeitgemaesse infrastruktur etc. man wollte damals alle leute auf parsenn haben weil (ich glaube mindestens) es keine gemeinsame Gesellschaft gab, also konkurrenz. heute ist die situation eine andere und mit 2 neuen anlagen wuerden sicher wieder mehr leute dort fahren wollen. mit der richtigen strategie sollte das doch klappen. wieso ist es ein problem eine pendelbahn zu benutzen?
 
Zwei Dinge: Davos lebt nicht nur vom Wintertourismus. Ich sag dir, unter Wanderern ist die im Sommer geschlossene Pischa immer wieder ein Diskussionsthema... Ebenfalls ist das Rinerhorn bei Familien ziemlich beliebt.

Dann ist im Sommer inzwischen auch die Parsennhüttenbahn zu. Dies sehen die Wanderkreise ebenfalls nicht so gerne (Gotschna - Parsenn ist damit nur noch bedingt für Familien geeignet da teilweise steiler Anstieg).

Davos hat im Sommertourismus schon sehr stark an Image verloren, während das Engadin immer mehr an Bekanntheit erlangt. Die haben dort auch gelernt, dass es sich generell eben doch lohnt ne Bahn evtl. im Sommer nicht rentabel zu betreiben. Denn die Sache ist die, die Gäste benutzen nicht nur die Bahn. Fährt die Bahn nicht so wirste die Gäste nicht mehr im Ort haben wenn sie denn überhaupt noch dort ihre Unterkunft haben...

Also nicht immer nur an die möglichst grossen mit breiten Pisten flachgewalzten Skigebiete denken.

Und die PB ist insofern ein Problem, dass dort die Skier abgeschnallt werden müssten. Ist schon grundsätzlich nicht das was Skifahrer lieben. Kommt dazu, dass die Strecke auch nicht ewig lang ist... Ne KSB geht aber wegen dem Bodenabstand nicht.
 
Ich sehe das Parsenngebiet nicht unbedingt als Wanderparadies. Einerseits ist die Gegend schon von Natur aus sehr karg und andererseits stehen da jede Menge Seilbahnen rum. Uns im Forum mag dies gefallen, aber Otto Normalwanderer schreckt das eher ab.

Das Fondei wäre zweifelslos eine Bereicherung für das Skigebiet gewesen. Aber leider hat man diese Chance verpasst. Vermutlich für immer, den inzwischen ist es ein Naturschutzgebiet. Lifte und Pisten zu bauen ist zwar theoretisch nicht völlig verboten, praktisch aber unmöglich. Alle Naturschutzorganisationen würden Rekurs einlegen, vermutlich würden auch noch Bürgerorganisationen gegründet, eine breite Front würde entstehen. Und im Falle des Fondei käme noch ein weiteres Problem dazu: Die Lifte kämen auf dem Gebiet der Gemeinde Langwies zu liegen. Da dieser Ort keinen Zugang zum Skigebiet hat, würde sie sich wahrscheinlich auch quer stellen. Wie wichtig die Kommunen sind, zeigt sich im Falle der Verbindung Arosa - Lenzerheide. Dort blockiert Tschiertschen als Grundeigentümerin dieses Projekt seit Jahrzehnten und macht ihre Zustimmung vom Anschluss seiner Lifte an das Skigebiet abhängig.
 
@migi

mag alles stimmen was du sagst mit dem sommertourismus, stelle ich ueberhaupt nicht in frage. bloss sagen die zahlen was anderes und soviel ich weiss wird in einem jahresabschluss die zahlen von winter und sommer zusammengezaehlt, das jahresergebnis halt. ich erwaehnte das mit der rentabilitaet bloss weil als grund die mangelnde rentabilitaet von schatzalp/strela genannt wurde. wie gesagt, ich bin der meinung das es unsinnig ist geld bei pischa & rinerhorn zu verbraten, diese gebiete werden langfristig eh nicht zu halten sein. also besser jetzt schauen das mit schatzalp/strela nicht dasselbe wie im fondei passiert sondern sofort investieren (soviel als noetig) um langfristig diese pistenkilometer zu sichern in einem zusammenhaengenden, relativ grossen und modernen skigebiet.

@gmd

absolut richtig was du sagst. eben genau deswegen sollte sofort investiert werden um klar zu sagen das man diese ecke des gebietes nicht verlieren will. dies sollte kein problem sein solange die alten anlagen stehen und nur doch neue ersetzt werden. wenns zu lange dauert finden irgendwelche umweltschwachkoepfe in der schweiz sicherlich wieder eine seltene pflanze oder ein insekt sodass wieder dasselbe passiert wie im fondei (da gibt es anscheinend so ein moor...)
 
Ist Fondei die Verbindung Kreuzweg - Strassberger Fürggli?

*traummodusein* Das wäre naturlich eine super Lösung: Rinerhorn und Pischa als Entgegenkommen für die Naturschützer schliessen und dafür Strela wiedereröffnen und Kreuzweg-Strassberger Fürggli mit 2 KSB reaktivieren. Das daraus resultierende Skigebiet Strela/Parsenn/Gotschna/Fideriser Heuberge würde zu den ganz grossen in den Alpen zählen und das Jakobshorn hätte daneben seine Position als Spass- und Eventberg *traummodusaus*
 
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