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Schatzalp/Strela

Pendelbahn........... . Noch Fragen? Im Komandoraum (Elektroschrank)fehlten div Geräte. Fragt mich jetzt nicht welche.
Auch beim Skilift Strelagrat sah der Steuerschrank etwas geplündert aus.
 

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Thomas CH schrieb:
Diese Anlagen werden wohl nie mehr laufen. Als "nicht Seilbahnfachmann" scheint mir ist nur noch der Sessellift zu retten. Teilweise fehlen breits Teile an den elektrischen Anlagen. War echt kein schöner Anblick :( . Ich war auch überrascht, wie schnell solche Anlagen in dieser Höhe ohne Wartung vergammeln.

der sessellift ist auch die neuste aller Anlagen (SSB ausgenommen). BMF Baujahr 2000 oder so.

Mfg
 
Baujahr 1995. :wink: Und zwar BMF, ersetzte eine alte Giovanola-Zweiergondelbahn.
Wirklich schade um die Lifte, e schaut wirklich traurig aus!
 
Seid wann stehen eigentlich diese Anlagen still?
 
Zur Ergänzung noch vier Bilder von der Verbindungsbahn Strelapass-Hauptertälli.
 

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Tolle Bilder von der Sütze!
Ich vermute bis im Winter 2001 waren die Anlagen in Betrieb.
 
Ja, vielen Dank für die tollen Bilder von der Pendelbahn. Eine der wenigen Doppeltragseilbahnen von Küpfer. Ein ähnliches Laufwerk hat auch die Küpfer-Windenbahn auf der Zugspitze. Gibt es eigentlich noch weitere Doppeltragseilbahnen von Küpfer?
 
Die Laufwerke der Bahnen am Grimsel sind allerdings Fangebremsenlos.

Am Zürcher Bahnhof Enge prangt übrigens immer noch diese Werbung.
 

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mal ne frage zur pb,warum hat es oben auf der stütze so kleine umlenkscheiben,hat die ne bergebahn?
 
Aufgrund des unwegsamen Geländes durchaus möglich.
 
Ja, echt schade um die Anlagen.

Kurz vor Betriebsende war ich da auch noch auf den Skiern unterwegs. In den letzten Jahren war es ja dann auch so, daß einige Pisten gar nicht mehr geöffnet wurden, obwohl genug Schnee da war (glaube Pisten 4-6). Nachher hat man diese dann als Skiroute deklariert, was ja nebenan auch gemacht wurde... nahher waren sie weg (7, 8, 10, 13, ...)

Gruß, Matze
 
Ja, es ist wirklich ein Jammer um das Davoser Skigebiet Schatzalp/Strela! Baumfreie, ideal geneigte Südhänge über dem Zentrum eines Weltkurorts, Anschluss ans Parsenngebiet, Erschließung von Freeride- und Tourenmöglichkeiten ... Hier werden mehr als 50 Jahre angesehene Wintersporthistorie (und -zukunft!) achtlos weggeschmissen. Klar, Parsenn ist prominenter, aber die Schließung des Gebiets Schatzalp ist für mich so ähnlich, als würde St. Moritz die Corviglia dicht machen. Einem Kurort wie Davos darf so etwas nicht passieren.

Hintergrund ist meines Wissens (bitte korrigieren, wo erforderlich), dass das Skigebiet nicht der Gemeinde Davos gehört, sondern den Betreibern des Jugendstil-Luxushotels Schatzalp. Der Erhalt dieser riesigen, denkmalgeschützten Immobilie aus den Jahren 1898 bis 1900 dürfte jährlich hunderttausende Schweizerfranken, wenn nicht gar Euros verschlingen - genau das Geld, das der Gesellschaft seit einigen Jahren für den Betrieb und Unterhalt des Skigebiets fehlt. Für mich persönlich ist das Hotel Schatzalp in dieser Dimension und an diesem Ort heutzutage völlig deplaziert. Eine wirtschaftliche Hotelauslastung kann ich mir bei Übernachtungspreisen inkl. Halbpension von CHF 200 - 400 (Winterpreise 2007) dort nicht vorstellen. Meiner persönlichen Ansicht nach sollte dort besser über eine bauliche Reduzierung nachgedacht werden (konsequenter Umbau in Appartements oder Gruppenunterkunft; falls nötig Teilabriss), dann lassen sich der parallele Betrieb von Hotel und Skigebiet auch wirtschaftlich miteinander vereinbaren. Besser noch sollte die Schatzalp-Gesellschaft sich auf die eigene Kernkompetenz konzentrieren und ihre Bahnen und das Skigebiet Schatzalp an die Davos Klosters Bergbahnen AG verschenken, auch wenn selbst diese Gesellschaft mit ihren Tochtergesellschaften nicht mehr alle ihre Bahnen wirtschaftlich zu betreiben vermag. Hier ist außerdem einmal mehr das Schweiz-typische Problem der Fragmentierung wintersportlicher Betreibergesellschaften hinderlich.

Die Schatzalp-Gesellschaft sieht die o.g. baulichen Aspekte freilich genau umgekehrt und möchte auf ihrem Gelände den im Forum bereits diskutierten, mehr als 100 Meter hohen Appartement-Turm mit Autostraßenanbindung errichten - dies ungeachtet der Tatsache, dass es im Tal bereits unzählige Gästebetten in Hotels und Ferienwohnungen gibt. Die Einwohner der Gemeinde Davos haben sich per Abstimmung knapp für den Schatzalp-Turm entschieden. Wie diese neuen Unterkünfte ausgelastet werden sollen, erschließt sich mir nicht; ich persönlich erwarte den Gang in eine Millionenpleite, falls das Projekt Investoren finden sollte. Die Schatzalp-Gesellschaft bzw. die Architekten dagegen sehen im Bau des Turms erst die Basis für den wirtschaftlichen Neubetrieb eines sanierten Skigebiets Schatzalp/Strela.
 
Was Davos betrifft bin ich möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand.

Meines Wissens soll das Hotel Schatzalp unter Wahrung der Atmosphäre behutsam modernisiert werden.

International Aufsehen erregt hat das umstrittene Davoser Turmprojekt auf der Schatzalp das unter Leitung der Baseler Architekten Herzog u. De Meuron (AllianzArena Mchn.) realisiert werden soll. In diesem Zusammenhang sollten doch auch die Bergbahnen reaktiviert werden.

Wundere mich ein wenig in diesem Topic davon gar nichts zu lesen. Die Schweizer, speziell die Bündner User, haben doch bestimmt aktuellere Infos.
 
vom 27.1007
lift-master schrieb:
je der wahnsinn,echt schade um die anlagen,tut einem richtig weh,glaubt jemand,das dort irgendwann wieder die lifte laufen?

deswegen hab ich dazugeschrieben, wg. einer möglichen Reaktivierung des Skiareals.
 
Hab inzwischen auch in einigen alten Schibüchern (101 Skiabfahrten von Hubert Neuwirth) die Bestätigung, dass der Wanderweg durch die Gallerie früher im Winter offengehalten und freigeschaufelt wurde. Verstehe eigentlich nicht, warum man das nicht jetzt wieder machen kann....
 
Weil man das heute als zu gefährlich einstuft? Früher galt noch eher das Prinzip Eigenverantwortung, heute leider nicht mehr.
 
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