gerrit
Punta Indren (3250m)
Respekt, Respekt!
Ein objektiver Vergleich zwischen Skigebieten kann mit diesen Kennzahlen zweifellos erfolgen. Natürlich wird - wie erwähnt - lediglich die Qualität der Aufstiegshilfen berücksichtigt, wobei es durchaus bei gesteigerten Kapazitäten in diesem Bereich zu einer (dzt. nur subjektiv bewertbaren) Qualitätsverschlechterung bezüglich der Abfahrten kommen kann (aber davon noch später).
Schön kann man bei dem Vergleich erkennen, daß (auch im Verhältnis zu den angeführten französischen SKigebieten) beispielsweise Ischgl einen weitaus höheren Anteil an "schnellen" Aufstiegshilfen hat.
Was mir nicht ganz klar ist, warum in der Tabelle im Download bei den PHm-Werten die SLs als nicht berücksichtigt angeführt werden. Davon hab ich im Text nichts gefunden, in Ischgl ist das wahrscheinlich ziemlich egal für die Gesamtkapazität, aber in SHL gibt´s ja doch noch einige SLs.
Nun aber nochmals zurück zu dem Problem mit den Abfahrten. Nachdem ich Lifte zwar schätze, aber sie letztendlich doch nur Mittel zum Zweck für das Erreichen der Ausgangspunkte der Abfahrten sind, müßten für die Gesamtbewertung eines Skigebiets die Abfahrten in irgendeiner Form berücksichtigt werden. Gerade in Ischgl hab ich heuer wieder erlebt, daß für mich die Qualität des Skifahrens mit der ANzahl der hinaufgebaggerten Personen sinkt und sich damit reziprok zu den in den Formeln errechneten Kennzahlen verhält. Aus diversen Diskussionen über die oft sehr phantasievoll angegebenen Abfahrtslängen in den einzelnen Gebieten fällt dieser Parameter als zu verwendende Kennzahl leider aus, zumindestens so lange, bis eine gemeinsame gültige NOrm für die Berechnung der Abfahrtskilometer gefunden wird.
Es gibt jedoch noch eine andere Kennzahl, die (soweit verfügbar, und da bin ich mir nicht so sicher) einen zweifellos viel besseren Kennwert darstellt, nämlich die Pistenfläche. Bei gleicher Länge bietet etwa eine doppelt oder 4 mal so breite Piste natürlich besseren Komfort.
Man sollte daher neben dem PHm - Wert auch einen PHh - Wert ausrechnen, wobei PHH für Personen pro Stunde pro hektar Pistenfläche steht und damit eine Aussage über die Dichte des Verkehrs auf den Pisten macht. Im Gegensatz zu den PHM-Werten sind hier natürlich niedrige Werte anzustreben.
In einem letzten Berechnungsschritt könnte man nun den Quotienten aus PHM und PHH bilden, und dieser Wert würde nun meiner Ansicht nach etwas über die Gesamtqualität aussagen, da dann die Werte von Gebieten mit hohen PHM-Werten durch vergleichsweise hohe PHH-Werte (wenn zu wenig Pistenfläche für die transportieten Skifahrer vorhanden ist) relativiert würden.
Was aber bei dieser Berechnung noch immer nicht berücksichtigt wurde, ist der freie Skiraum, der sich wohl noch schwieriger quantifizieren läßt.
Ein objektiver Vergleich zwischen Skigebieten kann mit diesen Kennzahlen zweifellos erfolgen. Natürlich wird - wie erwähnt - lediglich die Qualität der Aufstiegshilfen berücksichtigt, wobei es durchaus bei gesteigerten Kapazitäten in diesem Bereich zu einer (dzt. nur subjektiv bewertbaren) Qualitätsverschlechterung bezüglich der Abfahrten kommen kann (aber davon noch später).
Schön kann man bei dem Vergleich erkennen, daß (auch im Verhältnis zu den angeführten französischen SKigebieten) beispielsweise Ischgl einen weitaus höheren Anteil an "schnellen" Aufstiegshilfen hat.
Was mir nicht ganz klar ist, warum in der Tabelle im Download bei den PHm-Werten die SLs als nicht berücksichtigt angeführt werden. Davon hab ich im Text nichts gefunden, in Ischgl ist das wahrscheinlich ziemlich egal für die Gesamtkapazität, aber in SHL gibt´s ja doch noch einige SLs.
Nun aber nochmals zurück zu dem Problem mit den Abfahrten. Nachdem ich Lifte zwar schätze, aber sie letztendlich doch nur Mittel zum Zweck für das Erreichen der Ausgangspunkte der Abfahrten sind, müßten für die Gesamtbewertung eines Skigebiets die Abfahrten in irgendeiner Form berücksichtigt werden. Gerade in Ischgl hab ich heuer wieder erlebt, daß für mich die Qualität des Skifahrens mit der ANzahl der hinaufgebaggerten Personen sinkt und sich damit reziprok zu den in den Formeln errechneten Kennzahlen verhält. Aus diversen Diskussionen über die oft sehr phantasievoll angegebenen Abfahrtslängen in den einzelnen Gebieten fällt dieser Parameter als zu verwendende Kennzahl leider aus, zumindestens so lange, bis eine gemeinsame gültige NOrm für die Berechnung der Abfahrtskilometer gefunden wird.
Es gibt jedoch noch eine andere Kennzahl, die (soweit verfügbar, und da bin ich mir nicht so sicher) einen zweifellos viel besseren Kennwert darstellt, nämlich die Pistenfläche. Bei gleicher Länge bietet etwa eine doppelt oder 4 mal so breite Piste natürlich besseren Komfort.
Man sollte daher neben dem PHm - Wert auch einen PHh - Wert ausrechnen, wobei PHH für Personen pro Stunde pro hektar Pistenfläche steht und damit eine Aussage über die Dichte des Verkehrs auf den Pisten macht. Im Gegensatz zu den PHM-Werten sind hier natürlich niedrige Werte anzustreben.
In einem letzten Berechnungsschritt könnte man nun den Quotienten aus PHM und PHH bilden, und dieser Wert würde nun meiner Ansicht nach etwas über die Gesamtqualität aussagen, da dann die Werte von Gebieten mit hohen PHM-Werten durch vergleichsweise hohe PHH-Werte (wenn zu wenig Pistenfläche für die transportieten Skifahrer vorhanden ist) relativiert würden.
Was aber bei dieser Berechnung noch immer nicht berücksichtigt wurde, ist der freie Skiraum, der sich wohl noch schwieriger quantifizieren läßt.