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Schiunfälle und Folgen

Hi Leute wollte mich nur mal wieder bez. meines Kreuzbandrisses melden ;)

Heute vor genau drei Wochen wurde ich operiert und ich muss sagen ich bin hoch zufrieden. Laufe seit heute ohne Schiene zu Hause rum, nur draußen brauche ich eine.

Skifahren geht leider erst wieder nächstes Jahr, aber irgendwie werde ich mich wohl über die Runden retten!!

Wie siehts bei euch anderen Invaliden denn aus?
 
jstenzel2k schrieb:
hehe entweder bin ich unnatürlich oder ich hab eine extrem feste Oberschenkelmuskulatur (scheiss Wort *G*) aber ich bin mit gedrosseltem Tempo noch nen ganzen Tag Ski gefahren ;)

Selbst der örtliche Sportarzt konnte den Riss nicht feststellen!!!

wenn du gut trainierte Oberschenkelmuskulatur hast geht das schon, habe auch mal mit einem total zerissenen Knie noch zu Ende gespielt. Man kann sogar auf die Operation des Kreuzbandes verzichten wenn man gut trainiert ist, aber das würde ich niemanden empfehlen, zumindest nicht wenn man nochmal öfter richtig Sport treiben will
 
hehe - also äußer ich mich auch mal dazu :

ich fahre ja echt nur langsam und total vorsichtig :roll: :roll: :roll: (wers glaubt) von daher hatte ich eigentlich (noch) nichts schlimmes ...

allerdings hab ich mich einmal so derbe hingelegt- WEIL EIN UNFÄHIGER BLADE_FAHRER MIR ENTGEGEN KAM UND MIR ÜBER DIE SKI GEFAHRN IST!!!

dass ich einen 3 fachen salto geschlöagen habe und mir ebide kniescheiben rausgeflogen sind ....


seitdem bleiben die eigentlich nie da wo sie sein sollen - d.h. sie fliegen mir jedes mal beim skifahrn früher oder später mal raus ...
:( :( :( :( :(

ist eigentlich nicht wieter schlimm - knackt eben ein bisschen und tut höllisch weh - abba eben nur kurz - die folgen sind eher unangenehmer, weil dadurch dass die rausfliegen knallen die seitlich an die kniebänder - die dadurch gezerrt werden

:arrow: :arrow: :arrow: man kann so um dien 3 wochen an krüken gehn ... :roll: :roll: :roll:

das gute : durch die knielage auf den ski kann man ohne probs skifahren ... nur eben nicht laufen und uin skischuhen laufen ist die reinste hölle ...

abba solang man dann keine dunkelschwarze pisten runterast ist das eigentlich auszuhalten ...


trotzdem sau dumm , weil man danach meist total unsicher auf den brettern steht :evil: :evil: :evil: :evil:

also die moral vond er geschichte ...

wenn mir ein blade fahrer entgegen kommt sollte der aufpassen - ich bin nciht gut auf diese zu sprechen ... (obwohl ich auch sau genre mit den blades fahre ;-)
 
Krissi, wenn ich dich wäre, würde ich das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch ich hatte genau dasselbe, mir ist nach einer missglückten Landung nach einem Sprung über einen Koffer auf einem Bahnsteig ebenfalls die Kniescheibe rausgehüpft. Da sich die Sache wieder einrenkte liess ich es dabei bewenden. Anschliessend kam es immer wieder zu den von dir beschriebenen Vorfällen. Zwei Jahre später hats mich beim Skifahren zerlegt und es splitterte ein Teil derselben Kniescheibe ab. Nach der Operation fragte mich der Chirurg, ob ich mit diesem Knie schon mal Probleme gehabt hätte. Sie hätten nämlich beim Operieren noch einen zweiten Splitter gefunden und entfernt, der aufgrund der Gewebeablagerungen älter als die aktuelle Verletzung sein musste.

Im Nachherein kann ich wahrlich von Glück im Unglück reden, dass ich nochmals das gleiche Knie verletzt habe. Wenn nicht, wäre der Splitter noch heute drin und würde mit grosser Wahrscheinlichkeit später zu Arthritis führen! Also Krissi, lass dein Knie mal gründlich durchchecken, falls du das nicht getan hast. Am besten in einem Krankenhaus, weil die Röntgenapparate der Hausärzte sind oft zu schwach um das zu erkennen. Mein Arzt hat jedenfalls beim ersten Unfall auf einen Bänderanriss getippt.
 
Hi, wollte auch mal von meinem Skiunfall berichtet.

Ich stand mit 17 das erste Mal auf den Brettern (komme von der Ostsee, keine Ski-begeisterten Eltern...). Wir sind am erstern Tag nur Idiotenhügel hinuntergefahren (meist im Pflug!), da konnte nicht viel passieren. Am zweiten Tag ab in den Sessellift und rauf auf den Berg. Nach 2 kleinen Stürzen (u.a. bei Aussteigen aus den Sessellift) haben wir uns dann auf die Abfahrt begeben (blaue Piste!). Nach ca. 500m wurde die Spur schmal (ca. 2m breit), ging um ne Kurve, links Felsen, rechts Abhang (ca. 5-6 m tief) ohne Fangzaun (find ich immernoch unverantwortlich auf ner blauen Piste). Da ich nicht skifahren konnte und Angst hatte die Kurve nicht zu bekommen, hab ich mich fallen lassen. Bin dann unglücklicherweise mit dem einen Knie gegen den Felsen gerutscht. Nach anfänglichem Schmerz, die Hose war noch heil, bin ich dann mehr oder weniger zu Fuß den Berg runter. Unten angekommen hab ich dann mal schauen wollen, ob das Knie blau ist... nun ja, ich konnte meine Kniescheibe direkt sehen - 10 cm Platzwunde übers Knie. Hat zum Glück nicht geblutet (wahrscheinlich wegen Schock und Kälte). Zum Glück war auch weiter nichts kaputt, so dass ich nur zusammengeflickt wurde, doch das Skifahren war erstmal vorbei.

Hab mich davon aber nicht abschrecken lassen. Mit neuem Freund hab ich mich dann mit 22 noch mal auf die Bretter getraut. Den Schneepflug hab ich dann übersprungen und bin gleich dazu übergegangen Bögen zu fahren - so hab ich dann an 2 Tagen gelernt Ski zu fahren. Bin jetzt total begeisterter Skifahrer und warte sehnsüchtig auf die 3. Saison.
 
Blaue Piste heisst, die Abfahrt ist nicht besonders anspruchsvoll. Blaue Piste heisst nicht hier handelt es sich um ein Übungsgelände!!

Selbst eine blaue Piste sollte man erst befahren, wenn man sicher auf Skiern steht und auch kontrolliert bremsen kann, vorher sollte man auf dem gesicherten Anfängergelände bleiben.

Meiner Meinung nach wagen sich viel zu viele Anfänger gleich auf für sie ungeeignete Pisten und sorgen damit auch für eine Vielzahl von Skiunfällen.
 
...wie man lernen soll sicher auf den Skiern zu stehen, wenn man nicht auf die Piste geht. Schließlich ist es bei Alpin nicht so einfach wie bei Langlauf. Da braucht man schon soetwas wie eine Abfahrt um es zu lernen und blaue Pisten sind nunmal das leichteste was es gibt!
 
Genau, und fürs lernen gibts erstmal Anfängerbereiche die überlicherweise nicht an Kanten und Abhängen liegen. Dort sollte man das Beherschen des Skis üben bevor man auf die normalen Pisten geht. Nach einem Tag im Übungsgelände ist das meiner Meinung nach noch nicht der Fall.

Aber das ist halt heute weit verbreitet, jeder meint alles zu können und wenn dann was passiert, haben die andren Schuld, hier in dem Fall die Bergbahnen weil sie nicht alles idiotensicher abgesichert haben - typischer Fall von fehlender Eigenverantwortung.
 
Wie siehts bei euch anderen Invaliden denn aus?

Mich hats ja dieses Jahr erwischt - Kreuzband ab, Innenband fast ab, Meniskus gequetscht ... mittlerweile gehts mit Laufen wieder "recht gut" ohne Schiene, aber man merkt doch, dass es nicht mehr so wie vorher ist. Mit Skifahren werde ich lange, lange pausieren (aber nicht müssen, ich tus freiwillig, will ja nicht nochmals, dass mich einer umrennt) ...
 
Mein "schlimmster" Unfall war im März 1995 auf der Fisser Nordseite. Da hats mich so blöd mit dem Nacken auf einen Schneehaufen gehauen, dass ich mir ein Schleudertrauma zugezogen habe. Zunächst hatte ich bis auf leichte Nackenschmerzen nichts gemerkt, aber als ich dann mit dem Schöngamplift wieder hochgefahren bin, wurde mir etwas komisch, so dass ich mich erstmal auf dem Schönjoch in die Hütte gesetzt habe. Als es mir nach ein paar Bier immer noch nicht besser ging, bin ich mit der Schönjoc hbahn ins Tal gefahren und habe mich anschließend zum Arzt nach Serfaus fahren lassen, weil es in Fiss damals noch keinen Arzt gab. Der hat mir dann erstmal eine Halskrause verpaßt. Nach drei Tagen war ich dann wieder auf der Piste.

Gruß, Tom
 
Ich hab mir wie es aussieht letzten Winter beim Schifahren das Kreuzband "gelockert". Deswegen ist letzte Woche mein äusserer Meniskus gerissen, der seit gestern wieder geflickt ist. Die Schisaison ist sicher vorbei, weil ich wenn der Meniskus wieder stabil ist, mir auch noch das Kreuzband machen lassen muss.

Was ich daraus lerne ist, dass man nach einem schwereren Sturz auch wenn einem nach ein paar Tagen nichts mer weh tut zum Arzt gehen sollte. Dann hätte ich mir die gestrige Operation vermutlich erspart. :intrigant:
 
Beim Schifahren habe ich mir vor einiger Zeit :roll: ein Stück aus meinem Knie rausgeschnitten, was aber nicht weiter tragisch war, da keine Bänder/Sehnen beschädigt wurden...

So ists passiert:

Ich fahr Schuss einen relativ harmlosen Hang hinunter und verreis mir irgendwie den linken Ski, da ich anscheinend in eine Rille abgerutscht war - oder wie auch immer.
Die Kanten der Skier waren frisch geschliffen und ich hack mir des Ding irgendwie in mein rechtes Knie hinein und schneit mir eben a paar Gramm raus :? (warum ich mir dabei nichts gebrochen habe ist mir ein Rätsel)
Ich habs im Schockzustand net mal gemerkt. Dass ich blute wie ein Schwein is mir dann aber doch aufgefallen als mir schwindlich wurde und sich meine Hose rot färbte - und wenns am schönsten is soll man bekanntlich aufhörn, weshalb ich die Heimreise angetreten hab.

In meiner Schlauheit hab ich natürlich auf die Heilungskraft der Mutter Natur vertraut, mir nen Verband rumgemacht, was zur Folge hat dass ich nun eine vermurkste Stelle aufm knie hab wo ich nichts spür - nicht mal wenn man mit nem scharfen Gegenstnd daran rumritzt :(


mfg
 
Mich hat man als ich ca. 5Jahre war, ein snowboarder über den haufen gefahren, kann mich nicht mehr dran erinnern, ist wie durch ein wunder auch gar nichts passiert, seitdem kann ich aber keine snowboarder mehr leiden, gerade deswegen, weil das nicht das einzige mal war das ein snowboarder na an mich rangekommen ist(mit hoher geschwindigkeit)
An alle snowboarder im forum, die sollen sich jetzt nicht betroffen fühlen, werde es wohl auch mal testen!!!
Ansonsten ist mir noch nie was passiert!!!!(bis auf einige frostbeulen)
 
jaja...alk und schifahrn passt ned zaum!! Zum glück ist mir dabei nu nie wos passiert!! Aber dafür is ma nüchtern schon so einiges passiert!!

2002: Der erste Sturz....Das Knie war ein weinig geschwollen...verging aber wieder!!

2005: Riss mir in der Schule den Miniskus ein und wurde operiert (Arthroskopie), bei der Operation bemerkten sie, dass das Kreuzband auch gerissen ist, es aber kein neuer Riss ist, sondern dass ich mir höchstwahrscheinlich das Kreuzband beim Sturz 2002 gerissen habe!!
Fuhr somit 3 Jahre ohne Kreuzband ohne dass ich etwas bemerkte....dabei wurde der Knorpel etwas beschädigt!!

2007: Erneuter Sturz beim Riesentorlauf!! War aber selber schuld....habe die Bindung des verletzten Beines auf 12 eingestellt....das gute Knie hielt den Sturz aus...beim anderen Meniskuseinriss und vielleicht sogar Kreuzbandriss!!

Gebe aber das Schifahren sicher nicht auf!! (Was mir schon so viele "gescheite" Ärzte geraten haben)

lg ischnaz
 
hi

bin mal gespannt was mein knie aushält, wenn ich ab samstag skifahren bin.

hatte letztes jahr auch eine Arthroskopie am rechten knie. dabei kam wurde ein miniskus-einriß behoben.

da ich auch aktiver handballer bin, ist mein knie und die gesamte muskulatur eigentlich ganz gut an sport gewöhnt. aber eben nicht an skifahren.
abendzu ist das knie nach einem harten spiel mal ein bißchen dick,
aber das verfliegt eigentlich immer nach 2-3 tagen.

ich hoffe nicht das direkt am ersten abend mein knie den geist aufgibt :wink:

mfg spidy
 
Die bislang einzige Verletzung habe ich mir während eines Skiurlaubs in Kitzbühl zugezogen.
Während einer Abfahrt über den Steilhang der Streif war da so ein Buckel der einfach nicht in meine Linie gepasst hat ;)
Bindung aufgegangen, auf die Schulter geflogen und die letzten 2/3 des Steilhangs hinuntergerutscht. Lustig war dann das raufgehen und die Ski wieder holen.
Die Schulter war leider geprellt und ich konnte den Arm nicht über Brusthöhe anheben. Skikleidung anziehen ging nur mehr unter Hilfe, aber weitergefahren bin ich trotzdem an den nächsten Tagen.
 
Mein Mann hat sich vor drei Jahren in Warth an einem Schild -zum Glück nur - zwei Rippen gebrochen.
Er hat im tiefen Schnee eine Kurve scheinbar sehr eng genommen, beide Ski schön parallel auf der Piste stehen gelassen und ist unter einem Schild mit "zwei Füßen" durchgeflogen - wie er das alles genau geschafft hat, hab ich nicht gesehen und er weiß es nicht mehr. Irgendwie hat er es hinbekommen, sich nicht den Kopf anzurennen, aber die Schienbeine! Im Rucksack war eine Edelstahl-Teekanne, die nach dem Unfall nicht mehr das volle Fassungsvermögen hatte (aber immerhin noch dicht war!) - der Arzt meinte hinterher, dass ihm dieses Teil wahrscheinlich die Wirbelsäule gerettet hat, die Rippen hat er sich wohl direkt an der Schilderstütze gebrochen.
Als Zugabe gabs für ihn einen Hubschrauberflug (Verdacht auf Verletzung der Wirbelsäule) ab Piste bis zum Landeskrankenhaus Feldkirch und für mich die Abfahrt mit einem "Zusatzpaar" Ski und Rucksack. Und die Erfahrung, dass man für den Einsatz von Bergwacht etc. lauter einzelne Rechnungen bekommt und der Hubschrauber (samt medizinischem Personal) als Minutenpreis abgerechnet wird - ich empfehle jedem eine Versicherung, die die Bergungskosten abdeckt (allein der Hubschrauberflug hat über 4.000 EUR gekostet)!
 
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