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Schlepplift Herndleck Ternberg

micsch

Massada (5m)
Halllo

Hab gestern bei meiner Radtour einen Schlepplift am Herndleck in Ternberg gefunden. Wusste vorher nicht das dort ein Lift steht.
Würde gerne mehr Informationen zu den Lift haben konnte aber leider noch keine finden. Hab im Internet schon danach gesucht aber leider ohne Erfolg.
Vielleicht kennt ja wer diesen Lift und weiß etwas mehr über ihn.

Hier noch ein paar Bilder vom Lift
 

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ich kenne diesen Lift, man sieht in bereits weit aus der Ferne von der Bundesstraße richtung steyr (trasse bzw piste) das gebiet wurde vor einigen jahren (ist noch gar nicht so lange aus) geschlossen, da das ganze durch die schneelage unrentabel war (hab ich so erfahren, mein vater fuhr damals dort sogar schon ohne lift ;-)
 
Ja man kann ihn schon gut vom Tabor erkennen.
Wenn es immer solche Winter gebe wie den vergangenen hätten die glaub ich keine Probbleme mit der Schneelage. Liegt ja auch schon reltaiv hoch so 700-1000. Man hätte ja meiner Meinung nach ein großes Einzugsgebiet.

Wenn ich viel Geld hätte würde ich mir den Lift kaufen und in Betrieb nehmen . :D
 
Hi , auf jeden Fall handelt es sich um einen DM Lift, auch wenn aufm Stützntaferl Swoboda draufsteht. A alter Diesellift, bestimmt aus den 60 ern... den wennst kaufst, hast nix wie Ärger...
 
schifreak schrieb:
A alter Diesellift, bestimmt aus den 60 ern... den wennst kaufst, hast nix wie Ärger...

Wenigstens hat er nen Deutzdiesel als Antrieb aber ohne ne Ölvorwärmung wünschte ich viel Spaß beim Kaltstart im Winter, da brauchst pro Anlassen ein Fläschchen Startpilot und der Motor klingt dabei als ob er gleich auseinanderflöge..... :lol:
 
Beim Schlepplift ``Koglalm`` in Wagrain war s auch so, Vorglühen, starten -- natürlich geht nix. War ja scho ca. 20 Jahr alt. Also Treppe rauf, a bisserl Startpilot spritzen, dann orgl orgl orgl--brumm brumm... Motor läuft ne Minute unruhig, dann fährt der Lift.
Gottseidank hat ma mit den heutigen Diesel keine Probleme mehr.
Am Höfi II ( Haus im Ennstal) letztens hat ma gar kein Anlassergeräusch ghört, Treppe rauf und brumm... sofort. Und so n Notaggregat läuft vermutlich net dauernd. Außer , die hatten die Probleme scho länger und es war noch warm. Nix wissen.
 
Meiner Erfahrung nach hängt das weniger vom Alter als vom Motorenhersteller ab und meine persönliche Erfahrungsstatistik mit alten Lkw - und Baumaschinendirekteinspritzermotoren zeigt folgendes:

Mercedes Bj 64, nie Probleme egal wie kalt es war.

Deutz Bj 73 - 78, etwas störrischer aber mit sehr wenig Startpilot zum Leben zu erwecken.

VM Bj. 72, ein Katastrophenmotor wenn´s kalt ist, Motor mit Unmengen Startpilot und 24 V statt wie eigentlich vorgesehen 12 V gestartet.....

Ich denke bei dieselbetriebenen Liften wäre ne Vorwärmung Pflicht noch dazu wo sich das heutzutage problemlos über ne Standheizung mit integrierter Kühlwasservorwärmung bewerkstelligen lässt; bei nem luftgekühlten Motor braucht man nur den Warmluftstrom in die Kühlluftverblechung einzuleiten.

Hab dies beim Vm - Diesel mittlerweile gemacht (Führerhausstandheizung bekam nen "Abzweiger" zum Motor) und seitdem ist ein Kaltstart kein Thema mehr falls ich den Bagger wirklich mal brauchen sollte.
 
Hi, jetz mußt ma helfen, i hab im ersten Moment VW gelesen, aber da steht VM... i kumm net drauf, was das für ne Firma sein soll.

Im Zillertal hab ich mal zugesehn wie n Busfahrer seinen Büssing morgens gestartet hat, das vielleicht ne ewige Orgelei. So ne lange Starterei hab i noch nie gesehn, der hat seinen Starter minutenlang laufen lassen, aber dennoch lief irgendwann der Motor, ohne Startunterbrechung. I hab mal was ghört, maximum 20 sec. soll ma Orgelspielen, zmindast bei PKW`s.

Die Schinenbusse der DB hatten auch Büssingmotore, da hat ma immer gsagt, ohne Vorwärmung wär da nix gegangen... und die hat ma in den 50 ern gebaut, sollten eigentlich nur 10 Jahre fahrn, einige haben das jahr 2000 überlebt !!!

Mei früherer LKW MB 814 ( nicht meiner, nur gefahren für nen Unternehmer) , der lief in den kältesten Morgen nach max. 20 sek. Da gabs überhaupt nie n Problem, Startpilot -- zum Glück nie gebraucht. Da war auch kein Vorwärmer etc. nur vorglühen und starten.

Letzes Jahr in Fürth war Omnibustreffen, von 1929 --ein MAN, bis 1989 Ikarus / ungarischer Bus war alles dabei, aber liefen alle durch die Bank sofort. Da hab ich bei keinem n Problem feststellen können, Schlüssel rum und brumm.

Aber im Fall Schilift, solche die in einem Schigebiet jeden Tag fahrn werden normalerweise sag ich mal bestens gepflegt und gewartet, mich wunderts ja so beim Maxlrainerlift am Spitzing, der steht immer noch im freien, aber läuft irgendwie anscheinend Bestens. Der iss aus den 60 ern., vermutlich derselbe wie hier im Tread. Lift iss von DM.
Aber bei solchen würd mal sagen `` ab und zu IN Betrieb Lift `` da wird vermutlich net viel gemacht. Oder da sind Spezialisten am Werk, vielleicht Motormechaniker etc. So wie neulich im TV da hat ma den Lift in der Jachenau vorgestellt. Der Liftler iss so vernarrt in den Lift, das iss sein ein und alles, und alles wird getan, damit s dem Lift gut geht.
 
schifreak schrieb:
Hi, jetz mußt ma helfen, i hab im ersten Moment VW gelesen, aber da steht VM... i kumm net drauf, was das für ne Firma sein soll.

Mei früherer LKW MB 814 ( nicht meiner, nur gefahren für nen Unternehmer) , der lief in den kältesten Morgen nach max. 20 sek.

Vm ist ein italienischer Hersteller

http://www.vmmotori.it/it/index.jsp

und dessen, damals wie Deutz auch luftgekühlte Motoren wurden bei einigen italienischen Dieselliften als Hauptmaschine und bei vielen anderen als Hilfsmotore verbaut.
Die neuen kleineren wassergekühlten Varianten fand man u. a. als Zuliefermotoren im Chrysler Voyager und Jeep wo sie aber auch nicht unbedingt die Besitzer zu Begeisterungsstürmen hinrissen.

Mein Lkw war der ältere allradgetriebene "Bruder" Deines MB 814 und hatte im Prinzip denselben genialen Motor verbaut nur damals allerdings noch mit 100 Ps. Bild aus besseren Tagen, heute läuft er leider in Nigeria weil man sich heutzutage so ein Vieh nur mehr leisten kann wenn man ne Abschreibmöglichkeit hat....

Lkw.jpg
 
so,etwas OT...ist doch auch schön,wenn von jeman der lkw in afrika läuft.bis die den dann in den laster himmel schicken haben sie aber echt alles dran gemacht und geflickt bevor er auseinander bricht
 
Hi, sehr intressant. Ich glaub , da werd ich mal einen Tread aufmachen im O T Bereich über Nutzfahrzeuge / Oldtimer Pkw-Lkw-Motorräder/ Traktoren/Sonstiges.... Da gibts soviel intressantes kurioses und seltenes was ma da so im Lauf der zeit findet --

Was anderes, wie schauts eigentlich in Italien mit Dieselliften aus, gibts da noch viele ? Weil in Österreich und Bayern wo ich hauptsächlich hinkomm, da muß ma solche Lifte wie ne Nadel im Heuhaufen suchen.
Hauptsächlich einige Tallifte oder ganz abgelegene Lifte weitab von Stromleitungen ... oder solche die einfach keine Lust habn zum Umstellen, die fahrn bis der Motor auseinanderbricht.
 
Geht diese Diskussion nicht in den OT Bereich?
Es sollte hier doch um den Schlepplift Herndleck gehen!
 
Das wurde unbenannt in ``Diesellifte...`` Über den Lift wurde anscheind alles gesagt, kennt eh kaum jemand. So Einzelanlagen kennen nur Einheimische. Jedenfalls ne schöne alte DM Anlage.
 
schifreak schrieb:
Was anderes, wie schauts eigentlich in Italien mit Dieselliften aus, gibts da noch viele ? Weil in Österreich und Bayern wo ich hauptsächlich hinkomm, da muß ma solche Lifte wie ne Nadel im Heuhaufen suchen.

Sehr schlecht denn im norditalienischen Bereich den ich recht gut kenne fällt mir adhoc nix ein was an Dieseltieren überlebte; Kalcheralmleitnerschlepper wurde durch ne CLF ersetzt, der Trojer - Reschenalmlift wurde ersatzlos geschliffen ebenso wie der obere Trojerschlepper an der Jaufenpassüdseite, der Trojersessellift am Hühnerspiel steht ebenfalls nach Jahren des Stillstandes anscheinend kurz vor der endgültigen Abtragung.

Nach der Leitnerreferenzliste
http://www.funivie.org/pagine/storia/leitner_1952_1978/leitner_refereze_1952_1978.pdf
könnte eventuell an den Orten die in irgendeinem Seitental "Dorflifte" waren was überlebt haben und da bin ich auch aus Zeitmangel noch nicht überall hingekommen.
Interessant finde ich, das nach der Leitnerliste offenbar mehrheitlich Dieselanlagen in Mittel - und Süditalien aufgestellt wurden, seltener in Südtirol und dem Trentino.
 
Naja, wie heisst es doch so schön? Alles was südlich von Rom liegt ist Afrika :wink: Und dort müsste Strom schwer aufzutreiben sein :)
 
Hi merci, da sind ja hochintressante Sachen dabei - zwei kenn ich sogar selber, der alte Kolbenlift in Oberammergau, an dessen Dieselantrieb kann i mi noch gut erinnern, der war höllisch laut. Wurde dann von DM ( vermute mal, oder Heuss ) - umgebaut. Und in Brannenburg ``St. Margarethen`` , beide Leitner mittlerweile abgebaut.
Und den alten Gipfellift in Schwaz, der fuhr am einzigen Tag wo i am Kellerjoch war leider nicht.
Was mich wundert, daß Leitner so Einzelanlagen wie ``Hasenmulde `` in Finkenberg aufstellte. Früher warn in den meisten Gebieten alle Lifte von einer Firma, und das heutige ``Zillertal 3000 Gebiet `` iss eigentlich voll in DM Hand. Schon eigenartig. Genauso diese Einzelanlage Atlas Sportalm, gibts glaub ich auch nicht mehr. Und der alte Pfaffenbühel Lift in Hochfügen, der wurde von DM umgebaut, nur die Stützen -- 16 warns, die warn noch alle Original. Mit vielen Einzelstützen ( Niederhalter). Das war einer der brutalsten Lifte, sauschnell und Supersteil.
 
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