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Schnalstaler Gletscher - 28.10.2014

Vom 26.10 bis 31.10 war ich bei schönem Herbstwetter im Vinschgau. Ziel war, einige Wanderungen durchzuführen und die Skisaison zu eröffnen. Nachdem die Eröffnung in Sulden auf 8.11 verschoben wurde, blieb zum Skifahren nur noch der Schnalstaler Gletscher. Offen hatten neben der Pendelbahn als Zubringer nur noch die 4SB Grawand sowie die beiden Finailschlepplifte. Da zudem ein wesentlicher Teil der Pistenfläche wie üblich im Herbst den Rennfahrern zum Trainieren vorbehalten ist, ist es schon ein bisschen unverschämt, dafür den vollen Preis von 41 Euro und zusätzlich 4 Euro Parkgebühren zu verlangen.

Link zum Pistenplan

Hier die Bilder:


Herbst im Schnalstal. Im Bild die Lagaunspitze



Kurzras



Oben an der Bergstation der Pendelbahn habe ich zunächst das Panorama Richtung Ortlergruppe genossen: Hier der Blick zum Ortler und zum Skigebiet Stilfser Joch



Zoom auf den Bereich Geisterlifte am Stilfser Joch



Zoom auf Königspitze, Monte Zebru und Ortler



Links davon der Cevedale. Davor der Laaser Ferner.



Finaillifte


In der Nähe der Bergstation der Finaillifte befindet sich das Finailjoch. Die nächsten Bilder sind von dort aufgenommen:


Weißkugel und Langtauferer Spitze über den Finailliften






Weißkugel



Blick ins Finailtal hinunter. Dort soll im Winter und Frühjahr bei ausreichender Schneelage eine Tourenabfahrt möglich sein, die am Vernagtsee endet.
Im Hintergrund die Dolomiten



Zoom zu den Dolomiten



Die linke Abfahrt an den Finailliften



Verbindungspiste zu den Finailliften









Die neue Talstation der Finaillifte. Der Lift wurde gekürzt. Die Talstation liegt jetzt etwas höher.

Die nächsten Bilder sind von der Dachterasse der Bergstation aufgenommen:


Similaun und Hintere Schwärze



Grawand-Sesselbahn und Wildspitze









Weißkugel und Langtauferer Spitze



Saldur- und Lagaunspitze. Links dahinter die Ortlergruppe



Cevedale, Laser Ferner und die Gletscher vom Martelltal



Zoom auf Hintere Rotspitze, Hintere Schranspitze und Veneziaspitzen sowie deren Gletscher



Hasenöhrl



Blick hinunter nach Kurzras



HIer geht es nach Vent im Hinteren Ötztal hinunter



Zoom auf Wildspitze und Großer Vernagtferner



Die Finailspitze oberhalb des Skigebietes. Der Gipfel ist leider etwas verdeckt.



Fluchtkogel und Kesselwandferner



Verbindungspiste zu den Finailliften am Nachmittag.



googleearth-Track.
Gut zu erkennen ist die Kürzung des Finaillifts



Arbeitsprotokoll: Man erkennt, dass sich der geöffnete Bereich nur von 2900 Meter bis 3200 Meter erstreckt.


Fazit:
Ich bleibe bei meiner in diesem Forum schon öfter geäußerten Einschätzung, dass der Schnalstaler Gletscher zwar ein tolles Skigebiet im Frühjahr ist, aber für den Herbstskilauf nicht so gut geeignet ist. Selbst in der Frühsommersaision, die es nächstes Jahr ja wieder geben soll, ist meistens zusätzlich noch einer der Gletscherseesesselbahnen geöffnet und somit das offene Skigebiet größer als an diesem 28.10 . Es war für mich eine Notlösung, weil Sulden noch nicht geöffnet hat. Sonst würde sich für mich ein Ausflug im Herbst nicht rentieren.
 
Auf dem letzten Bild ist ja kein Mensch mehr zu sehen. Auf jeden Fall sehr schöne Bilder; vielen Dank.
 
Martin_D schrieb:
Da zudem ein wesentlicher Teil der Pistenfläche wie üblich im Herbst den Rennfahrern zum Trainieren vorbehalten ist, ist es schon ein bisschen unverschämt, dafür den vollen Preis von 41 Euro und zusätzlich 4 Euro Parkgebühren zu verlangen.
Ich wollte beim Betrachten der Bilder schon sagen, da sind doch mindestens 50% der Pistenfläche durch Rennfahrer belegt. Mich würde mal interessieren, was das für ein Rennteam kostet.
 
Die Pistenverhältnisse sehen egtl. sehr gut aus. Schade, dass es schneemäßig noch nicht zu den Gletscherseesesselliften reicht, das wäre sicherlich ein deutlich attraktiveres Angebot. Nachdem der Gletscher sich dort ja massiv zurückgezogen hat bräuchte es dazu wohl entweder mehr Naturschnee, große Depots à la Pitztal oder schlagkräftige Beschneiung (à la Stubai & Co). Die beiden letztgenannten Faktoren scheinen nicht vorhanden oder ausgenutzt worden zu sein, schade. Dabei zeigen die nördlichen Nachbarn was alles möglich wäre...
 
ja, ohne Depotmanagement am Gletschersee ist das Angebot leider recht bescheiden.
Ich denke aber schon, dass das Beispiel vom Pitztaler (und schlussendlich auch Presena, wenn man heuer nicht eine Sprengung nach der anderen für die EUB machen würde) bald Schule machen wird. Gerade im Bereich des Gletschersees sollte es ja sehr einfach sein, ein vernünftiges Depot anzulegen.
 
Pistenverhältnisse sehen aber gut aus. Wartezeiten gab es auch nicht? Dann war es doch für den Herbst ok, wenn man eh vor Ort ist.
 
An der 4SB betrugen die Wartezeiten in der Regel 0 bis 2 Minuten, gegen 11.45 Uhr, wenn alle zum Mittagessen ins Restaurant wollten, auch mal 5 Minuten. An den Schleppliften gab es keine Wartezeiten.
 
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