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Gerade bei älteren Lanzenanlagen ist es besser, wenn man den Schnee nach der Produktion erstmal eine Zeit lang liegen lässt und "entfeuchtet", da dieser von Grund aus sehr nass ist.
Die einstellbaren Schneequalitäten 5-9 erzeugen bei Propellermaschinen und Lanzen einen hohen Ausstoß an Nassschnee (geringe Abweichungen je nach Maschinenhersteller unbeachtet). Die Stufen 1-4 erzeugen dann den trockneren Schnee, welcher sich in großen Mengen nur schlecht zur Grundpräparation eignet (geringe Bindung). Durch die jeweilige Wurfweite hat man im Randbereich unterschiedliche Abstufen der Schneequalität bis hin zu Pulverschnee. Bei einer Lanze ist dieser Randbereich eben sehr klein. Doch prinzipiell lässt sich auch mit einer Lanze trockener Schnee produzieren, dann aber mit einer entsprechend geringen Ausbeute. Sölden setzt beispielsweise nur auf Propellermaschinen, da die Menge und Qualität des produzierten Schnees höher ist als bei Lanzenanlagen.Die Propellerkanonen produzieren dagegen von Anfang an trockeneren Schnee, da dieser dort wesentlich länger in der Luft ist
Müssten 12 l/s bei T60/TF10 sein, bei T40/M18/Piano max. 7,9 l/s und bei der M12 sogar nur 5 l/s.basti.ethal schrieb:Ja, bei -10°C ist das mit einem ensprechend hohen Wasserdurchsatz durchaus möglich. Eine TF10 z.B. schluckt dann bei einer Schneequalität von 7-9 über 7l/s. Das Maximum liegt glaube ich bei 10l/s. Das konnten wir im Test jedoch nie ausfahren. Bei Windstille kann man dann zusehen, wie der Berg wächst![]()
Wobei ein recht großer Schwenkwinkel bei der Erstbeschneiung auch sinnvoll sein kann, wenn das Schneifenster groß genug ist. Vom nachträglichen Verschieben wird der Schnee ja auch nicht mehr...Genau, wenn nur noch nachbeschneit werden muss, dann meist relativ trocken und bei Propellerkanonen mit großen Schwenkwinkeln. Somit verteilt sich der Schnee großflächig und ein Vereisen der Pisten kann vermieden werden.
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