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Schweres Seilbahnunglück in Bariloche

ATV

Mt. Vinson (6100m)
Das interessante ist ja, dass es sich dabei um eine der wenigen "Neuanlagen" zu handeln scheint, die da unten in Betrieb sind!?
 
Hab ehrlich gestanden nix anderes erwartet und das bestätigt meine generelle Ansicht das der "Schrott" normalerweise nicht mit dem Abbau von Altanlagen von uns geht sondern mit Errichtuing von Neuanlagen erst ankommt...;D

Jedenfalls waren dort offenbar alle Schutzengel Südamerikas versammelt...:ja:
 
Kann auch schnell mal tödlich ausgehen oder mit Querschnittslähmung ausgehen wenn die Sessel derart auf den Boden klatschen.
Trotz der Verletzten Glück im Umglück.

“Es gab mindestens acht Verletzte, der Betrieb der Seilbahn wurde für zwei Stunden ausgesetzt”
Das halte ich mal für ein Gerücht. In der Zeit ist niemals nach Evakuierung der Bahn das Seil wieder aufgelegt bzw.hat eine
Überprüfung stattgefunden - falls man auf sowas dort gesteigerten Wert legt. :!:
 
Kann ein Windstoss so stark sein, dass er das Seil nicht nur zum Entgleisen, sondern auch über den Seilfänger ziehen kann?
 
markus schrieb:
Bei Windböen von 90 km/h sollte so eine Bahn eigentlich nicht mehr fahren.
Schuldfrage also klar.

Es kann aber vorher weniger Wind gewesen sein. Und eine Windboee kann man nicht
voraussehen. Also Schuldfrage nicht geklaert.
 
Es rächt meiner Ansicht nach z. B. in dem Falle sich das man bei neueren Anlagen von den seitlich pendelfähigen Robas wie sie früher von Graffer, Trojer oder auch Leitner genau mit diesem Hintergedanken konstruiert, verwendet und auch beworben wurden völlig abgekommen ist und sie meiner Kenntnis nach für mich völlig unverständlicherweise mittlerweile bei Neuanlagen generell verboten sind.
Solche Robas hätten eine Seilentgleisung bei einer plötzlichen Windböe (bei der jede Form einer Sicherheitsabschalteinrichtung zu spät anspräche) höchstwahrscheinlich verhindern können...:ja:
 
Petz schrieb:
Es rächt meiner Ansicht nach z. B. in dem Falle sich das man bei neueren Anlagen von den seitlich pendelfähigen Robas wie sie früher von Graffer, Trojer oder auch Leitner genau mit diesem Hintergedanken konstruiert, verwendet und auch beworben wurden völlig abgekommen ist und sie meiner Kenntnis nach für mich völlig unverständlicherweise mittlerweile bei Neuanlagen generell verboten sind.
Solche Robas hätten eine Seilentgleisung bei einer plötzlichen Windböe (bei der jede Form einer Sicherheitsabschalteinrichtung zu spät anspräche) höchstwahrscheinlich verhindern können...:ja:
Gibt's irgendwo aufschlußreiche Infos darüber?
 
Aus welchen Überlegungen raus die Robas verboten wurden ist mir nicht bekannt.
Graffer warb jedenfalls dezitiert mit der Sturmsicherheit seitenpendelfähiger Robas und was Trojer jun. in einem früheren Gespräch wortwörtlich von der neuen Vorgabe hielt ist aus juristischen Gründen nicht postfähig...:wink:
 
Klingt logisch wobei sich für mich sehr wohl die Frage der Abwägung stellt welches System mehr Sicherheit böte.
Nicht nachvollziehbar ist für mich auch das Verbot geschraubter Seilrollen gerade im Vergleich mit jenen Seilrollen deren Borde durch nen Federring gesichert sind; es kann mir kein Mensch erzählen dass 10 oder mehr mit selbstsichernden Muttern montierte Rollenschrauben gleichzeitig locker werden können; ein Bruch eines einzigen sichernden Federrings hätte meiner Ansicht nach dagegen fatale Folgen...:ja:
 
Bei unserer Girakbahn mit den Federringbordscheiben fliegt uns im Winter im Schnitt mindestens einmal so ein Ring davon,bzw. bei den Lorünser Rollenkörpern bricht der Rollenkörper.
Bei den Schleppern mit den Geschraubten Rollen hatten wir noch niemals solche Probleme, bzw. bei den Federingscheiben schon...
 
Deine Aussage bestätigt exakt das was mir auch andere Oldtimerliftbetreiber/Mitarbeiter in Gesprächen erläuterten; die haben aufgrund ihrer Sicherheitsbedenken teilweise nen richtiggehenden Bammel vor der spätestens bei Konzessionsverlängerungen zwangsweise zu erfolgenden Umrüstung.
Mich würde wirklich interessieren welche Gedankengänge die sogg. Fachleute bewogen diese Vorschrift meiner Ansicht nach wider jede Vernunft einzuführen...:ja:
 
Umgangssprachlich sagt man halt auch so dazu. Wenn ich beim Girak die Teile bestelle läuft das immer unter Federring. Ist ja auch aus Federstahl.

Richt wäre eigentlich Aussen Seegering. Sagt aber auch keiner dazu.
 
Ich dachte Seegering sei umgangssprachlich.
Btw ich bin mir sicher das 80% nicht darauf achten wie sie den Seegering monieren. Von den 2 Möglichkeiten ist nämlich eine Falsch.
 
Das wichtigste ist darauf zu achten, dass der Ring beim Entspannen des Gummis fest in der Rollennut sitzt. Und zwar komplett.
Ich nehme dazu immer 2 Grosse Schraubenzieher her.

Und danach IMMER kontrollieren das der Ring nicht eiert.

Das andere Problem ist einfach das, dass der Rollenkörper im alter gerne an der Fräsnut des Sicherungsringes (Federring...) bricht und sich dann die Bordscheibe komplett lösen kann.

Inzwischen verwenden wir Rollenkörper mit mehr Wandstärke.
 
Wombat schrieb:
Ich dachte Seegering sei umgangssprachlich.
Btw ich bin mir sicher das 80% nicht darauf achten wie sie den Seegering monieren. Von den 2 Möglichkeiten ist nämlich eine Falsch.
Zuerst mal: Hinsichtlich des Themas "Bariloche" sind wir jetzt schon arg :offtopic: Wenn's aber zur Erklärung einer möglichen Unglücksursache hilft, dann bitte um Nachsicht. Also offiziell (nach der DIN 471) heißen die Dinger "Sicherungsringe (Halteringe) für Wellen". Nach dem Traditionsunternehmen Seeger (jetzt Seeger-Orbis) ist der Name Seeger-Ring seit langem gebräuchlich. Jetzt hätte ich aber gerne noch erklärt, wie man den (Norm-)Wellen-Sicherungsring "falsch" montieren kann. Der Ring ist symmetrisch, d.h. außer dass er nicht vollständig in der Wellennut sitzt, was ja auch markus schon als entscheidend erwähnt hat, kann man bezüglich Lage und Orientierung eigentlich nichts falsch machen. Dass man keinen Sicherungsring für Bohrungen nach DIN 472 (Innensicherungsring) auf einer Welle verwendet, sollte allerdings schon klar sein. Und zum Montieren gibt es spezielle Sicherungsringzangen.
 
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