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Schweres Seilbahnunglück in Bariloche

Die braucht es bei der größe der Ringe nicht, die haben einen Durchmesser von ca. 35 cm je nach Bahntyp und sind relativ Elastisch.
Ich mal mal ein Foto in der nächsten Woche.
 
markus schrieb:
Die braucht es bei der Größe der Ringe nicht, die haben einen Durchmesser von ca. 35 cm je nach Bahntyp und sind relativ Elastisch.
Ich mal mal ein Foto in der nächsten Woche.
Bei dem Durchmesser sind das ja schon recht massige Teile. Hab mal im Seeger-Orbis Katalog nachgeschaut, und da sieht man, dass ein einzelner solcher Ring mit Nennmaß d1=350mm immerhin 850g wiegt.
Dass einzelne ältere Rollenkörper ausgehend von der Sicherungsringnut einen Ermüdungsbruch erleiden, ist natürlich ein unakzeptabler Murks. Wäre aber kein Hexenwerk gewesen, die so auszulegen und zu fertigen, dass das mit ausreichend hoher Wahrscheinlichkeit nicht vorkommt, und ich gehe mal davon aus, dass neue Rollenkörper bzw. Ersatzteile dieses Problem nicht mehr aufweisen. Kostet halt um einiges mehr als eine Sparlösung. In meiner Branche wäre nach solchen Vorkommnissen sofort die Zulassung dahin.
 
Muss euch da ein Foto machen, denn die Ringe sind ja keine echten oder richtigen Seegeringe. Ich sag ja, dafür gibt es einige Audrucksweisen. Ich nenne die Ringe Federringe.
 
markus schrieb:
Das wichtigste ist darauf zu achten, dass der Ring beim Entspannen des Gummis fest in der Rollennut sitzt. Und zwar komplett.
Ich nehme dazu immer 2 Grosse Schraubenzieher her.
Und wenn der Ring nicht richtig sitzt, liegt das meist daran das die Nut entweder zu Schmal ist oder Konisch. Was beides nicht der Norm entspricht.

Talabfahrer schrieb:
Jetzt hätte ich aber gerne noch erklärt, wie man den (Norm-)Wellen-Sicherungsring "falsch" montieren kann.
Dann gehörst Du zu den oben erwähnten 80%. :wink:
Talabfahrer schrieb:
Der Ring ist symmetrisch, d.h. außer dass er nicht vollständig in der Wellennut sitzt, was ja auch markus schon als entscheidend erwähnt hat, kann man bezüglich Lage und Orientierung eigentlich nichts falsch machen.
Demnach hast Du die Ringe nicht richtig angesehen. Es gibt eine scharfe Kannte und eine runde Kannte. Die scharfe Kannte muss immer nach aussen, also in die Richtung in welche die Kraft wirkt. So rutscht der Ring weniger schnell aus der Nute.
 
Die Ringe sind rund.
Und es liegt nicht daran, dass die Nut zu Schmal oder Konisch ist, sondern daran dass beim Entlasten der Ring einfach nicht richtig sitzt.
Man muss schon selber auch aufpassen was man macht.
Ich habe sicher schon Hunderte Seilrollen montiert und denke ich weiss wovon ich spreche.
Die Nuten sind immer die selben.
 
Meiner Meinung nach wären die Bezeichnungen Federring oder Sicherungsring korrekt. Die unter der Firmenbezeichnung Seegeringe bekannten Dinger haben im Gegensatz zu den Seilrollensicherungsringen mit rundem Querschnitt nen rechteckigen Querschnitt und meist noch zwei "Ohren" am Ende in die man die Backen der, zum Einsetzen oder Ausbauen des Rings nötigen Seegeringzange steckt.

Die Seilrollennabe hat eine, im Querschnitt halbkreisförmige Nut in der die innere Hälfte des Sicherungsringes liegt; die darüber rausstehende Hälfte des Ringes liegt in einer eingedrehten Stufe der Rollenbordseite die den Ring bei korrekter Montage auch daran hindert aus der inneren Nut springen zu können.
Wird nun der Ring nicht ganz exakt eingesetzt kann entweder er selbst oder auch Teile der Seilrolle (vor allem wenn die aus Aludruckguß gefertigt wurden) brechen und schlimmstenfalls fällt dann die Seilrolle auseinander.

Ein Bild von Kollegen markus würde die Ringposition sicher viel besser erläutern als jede langatmige Beschreibung von mir also bitte ich ihn gelegentlich seine Cam anztuwerfen...:ja:
 
Genau Deiner Meinung.

Ich werde morgen versuchen ein paar Bilder zu machen.
 
Merci im Voraus; die geschraubten Rollen hatten außerdem noch den Vorteil das man sich die Investition einer hydraulischen Rollenpresse ersparte.
 
Jein, da ist mir die Hydraulische Presse schon lieber, denn die Gummis musst Du so oder so aufpressen. Und mit dieser blöden Handpresskonstruktion von früher war ich nie freund.
 
Danke Petz
ich dachte bisher der Ring ist 4-Kantig. Kann man daher mit einem Seegerring nicht vergleichen.
 
@markus, ging schon so halbwegs wenn man entweder einen korpulenteren kräftigen Mitarbeiter für die Arbeit einteilte oder sich selbst die nötigen Pfunde anfutterte...:lach:

@wombat, die grundsätzliche Idee wär ja nicht schlecht weil die Form der äußeren Ringführung im Rollenbord im Gegensatz zu Seegeringsystemen eine Lockerung des Ringes verhindert. Für eine Befestigung von weniger sicherheitsrelevanten Teilen hätte ich auch nix dagegen aber im Seilrollenfalle ist mir ne Bordbefestigung mit 10 oder mehr "zusammennähenden" Schrauben entschieden lieber.
Und wie ich aus eigener Anschauung weiß (entsprechende Wopfnerrolle aus Hochsölden liegt bei mir am Vorplatz) geben die Verschraubungen nicht mal dann nach wenn durch Lagerschaden die Rolle vollständig blockiert, der Gummi bis runter zur Rollennabe durch das Seil rausgeschliffen wird und die Seilklemmen dann "jägerndorferlike" über den Rollenbord drüberhoppeln müssen.

Edit:
Einfache Schnittskizze der Federringrollenbordsicherung angefügt wobei schematisch blau die Rollennabe, rot der Federring und grau der Rollenbord dargestellt ist.
 

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