Michael Meier
Aconcagua (6960m)
^^Und ob. gebaut hat die ganze Anlage garantiert Von Roll und auch umgebaut auf 2EUB mit den hässlichen Blauen Kübeln.
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Wart nur, ich hab den BeweisMeier Michael schrieb:^^Und ob. gebaut hat die ganze Anlage garantiert Von Roll und auch umgebaut auf 2EUB mit den hässlichen Blauen Kübeln.
Päscu schrieb:Was die Finanzierung der künftigen Lösung betrifft, werde man aber «keine Forderungen» stellen, betont Studer. Gefragt sei dereinst höchstens «ein Akt der Solidarität». Will heissen: Spenden oder Beiträge der öffentlichen Hand.
Das "Beste" Beispiel dafür ist wohl die Wasserfallenbahn. 
SEILBAHN WEISSENSTEIN
Langsam kommts aufs Tempo an
Die Hauptverantwortlichen der Seilbahn Weissenstein AG, Rolf Studer und Urs Allemann, glauben an eine rasche Realisierung der Bahn (Foto: mz)
Ende 2009 führt entweder eine neue, oder gar keine Bahn mehr von Oberdorf auf den Weissenstein. Denn spätestens dann erlischt die Betriebsbewilligung für das altehrwürdige, 1950 eröffnete «Sässeli».
Eine neue, wesentlich effizientere Gondelbahn ist aufgegleist, «und wir möchten diese so rasch als möglich realisieren», betonen die Verantwortlichen der Seilbahn Weissenstein AG.
«Wir wollen die Fahrzeit von jetzt 16 auf 7 Minuten halbieren und die Frequenz von 450 auf 900 Fahrgäste in der Stunde erhöhen. Dafür braucht es eine neue Bahn mit 6er- oder 8er-Gondeln – je weniger Fahreinheiten wir benötigen, desto günstiger kommt uns der Betrieb dereinst zu stehen», erklärt Rolf Studer, VR-Vizepräsident der Seilbahn Weissenstein AG.
«Wir streben unter Berücksichtigung aller Umlagerungseffekte eine Verdoppelung der Frequenz an – mit der neuen Bahn möchten wir im Winter 125 000 Fahrgäste und im Sommerbetrieb 281 000 Personen auf den Berg bringen. Das ist im Interesse aller, die oben auf dem Berg Wirtschaftsbetriebe führen», ergänzt VR-Präsident Urs Allemann.
Der Geschäftsleiter des Solothurner Ingenieurbüros Emch + Berger deutscht gleichzeitig die vorgesehenen «Umlagerungseffekte» aus: Mehr Leute sollen mit der Bahn statt auf der Strasse das Naherholungsgebiet des Weissensteins erreichen. Das liege auch im Interesse des Kantons, dem die Passstrasse gehöre, und mit dem gegenwärtig unter Einbezug aller involvierten Kreise ein Gesamtkonzept für das Weissensteingebiet erarbeitet wird.
Parkplätze und Zubringer
Ein «Familienberg» mit «umweltfreundlichen Zubringern» schwebt deshalb nicht nur der Seilbahn Weissen-stein AG vor, auch der Kanton erwägt deshalb offenbar nur noch eine «selektive Öffnung» der Strasse – angepasst ans Parkplatzangebot oben auf dem Berg. Mit der Verlagerung von der Strasse auf die neue Bahn ergäben sich auch neue Notwendigkeiten, das sehen Studer wie Allemann: «Bei der Talstation in Oberdorf bräuchte es ein grösseres Parkplatzangebot.»
Deshalb werde derzeit auch das Parkplatzangebot oben auf dem Berg wie in Oberdorf abgeklärt. Doch soll der öffentliche Verkehr schon beim Zubringer eine grössere Rolle spielen als bisher. Rolf Studer: «Wir möchten beispielsweise den RM (Regionalverkehr Mittelland) zu einem Ausbau bewegen.» Und auch mit dem BSU sei man am Abklären, ob die Endstation Oberdorf generell hinauf zur Seilbahn-Talstation verlegt werden könnte. Zudem möchte die Seilbahn das Angebot an sportlichen Aktivitäten auf dem Berg selbst ausbauen «denn mit der neuen Bahn brauchen wir solche Zusatzaktivitäten», ist Studer überzeugt.
«Generationenwerk» wie vor 55 Jahren
Durch die neue Bahn – mit Garaventa und Leitner stehen bloss noch zwei Anbieter-Firmen zur Verfügung – könnte aber einiges mehr als nur die Frequenz verbessert werden: «Die Fahrgäste wären wettergeschützt; bei Kindern, älteren Menschen und Behinderten, aber auch Tieren gäbe es keine Probleme mehr, und sogar Warentransporte für den Hotelbetrieb wären möglich», zählt Rolf Studer die Vorteile einer modernen Gondelbahn auf.
Ein ganz wichtiges Plus wäre aber die mit einem Neubau gewährleistete Tauglichkeit für Nachtfahrten – ein schweres Handicap der jetzigen Seilbahn, der es an der vorgeschriebenen Beleuchtung mangelt. «Neu könnte tagsüber ein normaler Umlaufbetrieb, in den Randstunden dagegen von 6 bis 24 Uhr ein Angebot von fahrplanmässigen Fahrten garantiert werden», ergänzt Studer. Und noch ein gravierender Nachteil der jetzigen Bahn würde zumindest massiv verkleinert: Die bisher als sehr einschränkend empfundenen Revisionspausen von zweimal vier Wochen (oft ausgerechnet bei Top-Verhältnissen im Spätherbst) würden mit der neuen Bahn auf noch zweimal zwei Wochen pro Jahr halbiert.
Bei einem kürzlich abgehaltenen Workshop zur Zukunft des Weissensteins haben Allemann wie Studer als Qunintessenz festgestellt: «Alle wollen die neue Bahn!» Jetzt gehe es darum, dass der Kanton die Rahmenbedingungen formuliere, «damit wir wissen, was wir dürfen». Danach wolle man die Bahn zusammen mit einem «bestbekannten Ingenieurbüro so rasch als möglich realisieren». Dazu hätten die Verantwortlichen des Kantons festgehalten: «Ihr von der Bahn seid dann die Taktgeber!»
Und nochmals versichert Rolf Studer: «Wir wollen keinen Rummelplatz auf dem Weissenstein, sondern einen umweltfreundlich erschlossenen Familienberg. Wir möchten mit der neuen Bahn ein Generationenwerk wie die Pioniere vor 55 Jahren schaffen. Dazu braucht es aber Mut, und keine Bedenkenträger.» (mz/nim)
08.12.2005 09:33
Ende 2009 führt entweder eine neue, oder gar keine Bahn mehr von Oberdorf auf den Weissenstein.
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