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Seilbahnplanungen in Stuttgart

So eine Umlaufbahn, welche in den VVS integriert ist, würde die Zeit zwischen den Aufenthalten in den Alpen versüßen.
Man könnte dann ab und an eine schnelle Runde nach der Arbeit drehen.

Als Sparlösung wäre zwar auch eine Gruppenumlaufbahn denkbar, aber mir persönlich gefällt die EUB besser.
IMG-20250418-WA0005.jpg
Gruppenumlaufbahn in Taormina
 
Allegra schrieb:
Die Bahn kann das Stück durch das Krankenhausgelände auch überdacht oder übertunnelt verlaufen.

Aber sonst geht's dir gut? Was soll denn dann noch der Vorteil einer Seilbahn sein?

Allegra schrieb:
Es wäre super, wenn die Bedenkenträger in Politik und Verwaltung endlich mal ausgebremst werden.
Wir brauchen wieder Macher, wie dereinst Lothar Späth.
Dann werden solche Projekte wieder unverzüglich umgesetzt.

Da hat jemand schon wieder vergessen, warum der zurücktreten musste. Und was wir definitiv nicht brauchen sind so unreflektierte Jubelperser, die sinnlose Maximalforderungen stellen, nur weil sie das cool fänden.

Menja schrieb:
Da der Pragsattel in Stuttgart ein Nadelöhr ist, wäre mit einer Bahn eine Entlastung des Autoverkehrs ,sowie der vollen Stadtbahnen möglich. Auch ich pendle aus Stuttgart Süd ( kein Snob und keine High Society aber Halbhöhenlage) täglich an das Löwentor. Aktuell mit Auto ( 20 min), gegenüber Öffis 50 Minuten.
Eine Bahn fände ich klasse und würde mich auch anderen Bahnen ( auch über mein Grundstück hinweg) nicht widersetzen.

Ich versteh dein Anliegen grundsätzlich schon, aber die Bahn um die's hier geht bringt da ja gar nichts. Außerdem fahren am Pragsattel 5 Linien, das sind über 10.000 Pph, da bringt eine Seilbahn auch nicht mehr so viel Entlastung.
 
Ja mir geht's gut. Selbst im Hochgebirge fahren teilweise Seilbahnen durch Berge hindurch.

Doppelmayr hat das unter anderem mit dem Projekt Wälderbahn auch spektakulär in einem Planungsvideo vor ein paar Jahren auf YouTube vorgestellt.

Und es geht hier ja nur um die Sicherheit für Helikopter, falls eine zweite Sektion ins Auge gefaßt werden sollte, die ich nicht unbedingt brauche.


Der Rücktrittsgrund von Lothar Späth war absolut lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Wenn man die Maßstäbe bei manchen der heutigen Politikern anlegen würde ...
 
Ich versteh dein Anliegen grundsätzlich schon, aber die Bahn um die's hier geht bringt da ja gar nichts. Außerdem fahren am Pragsattel 5 Linien, das sind über 10.000 Pph, da bringt eine Seilbahn auch nicht mehr so viel Entlastung.
[/quote]

Richtig ging um eher eine grundsätzliche Vision. Ähnlich der Seilbahnvision Kaltental -Hauptbahnhof. Ich habe von den vollen Öffis aktuell die Nase voll und würde mich über Alternativen freuen.
Wunschdenken eben.
Trotzdem muss man vielleicht auch mal visionär denken um zukunftsträchtig zu werden.
 
Als Projektname schlage ich auf jedem Fall jetzt schon mal "Stuttgart 42" vor. Dann haben sie ab nächsten Jahr noch 15 Jahre Zeit.
 
Wenn man sich die Visualisierung im Video (erster Link) anschaut, wird das vermutlich die erste Gondelbahn mit roten Seilen :lol:
 
Auf Seite 4 der Studie gibt's einen Vergleich der erreichbaren Kapazitäten. Den finde ich wenig nachvollziehbar. Straßenbahn und vor allem Bus halte ich dort völlig überbewertet, vor allem wenn man wie angeführt eine realistische und keine theoretische Fahrzeugbelegung ansetzt. Die Seilbahnen sind dagegen zu gering angesetzt. Für EUB passt das halbwegs, aber man spricht ja nur von Umlaufbahnen und in der Folge werden ja auch Beispiele von EUB und 3S angeführt, und mit 3 S schafft man definitiv mehr als 4.000 Pph, wenn man will. Lustigerweise hat man im Vergleich der verschiedenen Umlaufbahnen dann schon realistischere Werte angeführt.
 
Unerlässlich wird eine Potenzialanalyse sein, sodann eine Verkehrsstudie Stuttgart 2051, mit Detailanalyse Stuttgart 31, begleitet durch Bürgerbeteiligungsprozesse und Expertenmeetings. Nächster Termin: 30. September 2026 17 Uhr, Schrebergartensiedlung Hinteroberdengelesbach am Gschwendlesbuckel (Gemeinschaftsraum Schraubenspätzle), Thema: "Des lond mir ons ned g’falle!"
 
Nein, in Stuttgart regiert jetzt wieder die CDU, da gibt's einen Hubschrauberflug mit alten Männern über die Stadt und dann wird die U-Seilbahn als alternativlose Lösung vorangetrieben um das Gebiet darüber an Immobilienhaie versch..., äh städtebaulich hochwertig entwickeln zu können.
 
Der Ministerpräsident - so heißt in BW der Landeshauptmann - ist aber bei den Grünen und führt eine grün-schwarze Koalition an.

Auch im Stuttgarter Gemeinderat haben die Grünen mit den diversen Sozi-Gruppierungen die Mehrheit.

Der Oberbürgermeister ist von der CDU und dieser unterstützt offensichtlich das Seilbahprojekt.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
"U-Seilbahn als alternativlose Lösung "

Eine Untergrundseilbahn ermöglicht die einzig sinnvolle Lösung im Sinne bürgernaher, verantwortungsbewusster und technologieoffener Politik. Das Projekt erschließt zwei symbiotische Chancenebenen:
-- erstens, langfristig die Standortsicherung voranzutreiben, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken, die Innovationsziele "Zukunft BaWü 2040" entschlossen zu stärken, Planungssicherheit für Wirtschaft und Mittelstand zu schaffen, den ländlichen wie urbanen Raum infrastrukturell zusammenzudenken sowie
-- zweitens, zugleich allen Bürgerinnen und Bürgern ein niederschwelliges, öffentliches, sozial verträgliches U-Seilbahn-Verkehrsmittel bereitzustellen, um dadurch Mobilitätsgerechtigkeit, Klimaziele, Dekarbonisierung, Flächenschonung und die transformative Verkehrswende sichtbar, partizipativ und generationengerecht voranzubringen.

Ich würde meinen: für Schwarz-Grün ein kaum zu toppendes Win-win!'
Was meint ihr zu diesem koalitionsoptimierten Argumentationsprogramm? :-)
Oberirdisch wäre das ein Unding! In DE!

Erinnert mich an die letzten verzweifelten Versuche, in Deutschland doch noch eine Transrapidstrecke zu bauen: von München Hauptbahnhof zunächst entlang vielgleisiger Bahnstrecken und sodann entlang der Nichtorte breiter Ausfallstraßen. Unterirdisch, versteht sich. Erst eng gebündelt entlang der Autobahn, im Grünen, durfte der Transrapid raus. Freilich langsam, da die Radien der gebündelten Autobahn die vMax begrenzt hätten.

Das war der letzte allerletzte Versuch in Deutschland. Danach wurde die 40-jährige Transrapid-Entwicklung vollends eingepackt.

Der Wikipediaartikel zum Transrapid München Hauptbahnhof–Flughafen gliedert sich wie untenstehend. Diese Struktur kann für jegliches Projekt einer urbanen Seilbahn in Deutschland und Österreich herhalten, praktischerweise gleich inklusive Volksbegehren und Bürgerbegehren, bis hin zur Einstellung:


Projektbeschreibung
Projektplan und Trassenverlauf
Fahrplan, Einsatzdaten und Geschwindigkeit
Fahrzeuge
Geplante Fahrpreise
Projektplanung
Planung
Kosten und Finanzierung
Projektbewertung
Wirtschaftlichkeit
Standardisierte Bewertung
Vergleich zur Rad/Schiene-Technik
Wirtschaftlichkeit des Betriebes
Umweltbilanz
Sicherheitskonzept
Politisches Umfeld, gesellschaftliche Akzeptanz und Marketing
Volksbegehren
Bürgerbegehren
Marketing
Einstellung des Projekts
Nachwirkungen
 
Stadt Stuttgart nimmt Trasse zum Robert-Bosch-Krankenhaus in den Blick

Der Stuttgarter Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik hat beschlossen, die Seilbahnverbindung vom Pragsattel zum Robert-Bosch-Krankenhaus einschließlich möglicher Verlängerungen weiter zu untersuchen. Die Pilottrasse Vaihingen–Eiermann-Areal wird wegen ihres negativen Nutzen-Kosten-Faktors nicht weiterverfolgt.

https://seilbahn.net/sn/berichte/bericht.php?news=14823&kategorie=7&klickpass=agh586zyf
 
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