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Seilbahnunternehmer Schultz gestorben

Alpi

Nebelhorn (2224m)
Seilbahnunternehmer Schultz gestorben
Im Kreise seiner Familie ist Samstagfrüh der Zillertaler Seilbahn- und Bauunternehmer Heinrich Schultz im Alter von 63 Jahren gestorben. Schultz litt an Leukämie und war zuletzt im AKH Wien behandelt worden.


Spieljochbahn als Grundstein
Grundstein seiner Karriere war der Bau der Spieljochbahn in Fügen. Die Bergbahnen Hochzillertal, Matrei, Thurntaler und Mölltaler Gletscherbahnen folgten.

Als Bauunternehmer errichtete Schultz tirolweit 1250 Wohnungen. Das Begräbnis von Heinrich Schultz ist am kommenden Samstag in Fügen.
 
Einer der großen Tourismuspioniere, hat wohl viel fürs vordere Zillertal geleistet.
Wer wird das Erbe antreten? Ist das eine GmbH? Die Leitung wird er wegen der Krankheit wohl bereits abgegeben haben, oder?
 
Ja ich glaub das macht jetzt die Tochter und deren Mann!

Heißt die nicht mit Nachnamen Schulz-Klenkhardt?
 
Bericht von tirol.com:

Der Mitmensch stand für ihn im Mittelpunkt

Seit Monaten kämpfte Heinrich Schultz gegen die Leukämie an. Am Samstag verlor er diesen Kampf.

Nur schwerlich konnte man sich seiner Ausstrahlung entziehen, wenn man neben ihm stand. Einerseits hatte man einen Mann mit einem untrüglichen Geschäftssinn vor sich. Andererseits umfing seinen Gesprächspartner die Aura eines Menschen, der zutiefst sozial gesinnt war.

Erst vor wenigen Wochen stellte er dies wieder unter Beweis. Eine allein erziehende Mutter im Zillertal lebte nicht nur mit ihren Kindern auf engstem Raum in einer zugigen Wohnung, der elfjährige Sohn ist zudem an Leukämie erkrankt. "Der Familie muss geholfen werden", sagte er sich, seit Monaten an derselben Krankheit leidend, und setzte alle Hebel in Bewegung.

Heute wohnt die Familie in einer hellen, 94 Quadratmeter großen Wohnung. Der am 31. Juli 1941 Geborene war ein unermüdlicher und beinharter Geschäftsmann, der neben seinen Liftbetrieben auch ein erfolgreiches Immobilienunternehmen führte.

Dem Bezirk Lienz gab Heinrich Schultz entscheidende Impulse für den Aufbau einer Wintersaison. 1989 baute er den Thurntaler bei Sillian als Skiberg aus, später übernahm er die Goldried-Bergbahnen von Matrei.

In Oberkärnten machte Schultz aus dem Wurtenkees das einzige Skigebiet südlich des Tauernhauptkamms, den "Mölltaler Gletscher". Er übernahm auch das Skigebiet Ankogel in Mallnitz und beteiligte sich am Goldeck in Spittal. Im Zillertal baute er das Skigebiet Hochzillertal auf.
 
Alpi schrieb:
Ja ich glaub das macht jetzt die Tochter und deren Mann!

Heißt die nicht mit Nachnamen Schulz-Klenkhardt?

Klekhardt? Ist die vielleicht verwandt mit dem Konsultingbüro, das auch Skipisten entwirft?
 
Ich bin voll und ganz mit mic einverstanden: Was Tyrolens da schreibt gehört sich einfach nicht.

@Tyrolens: Schau du mal zu, das du in deinem Leben soviel erreichst und sovielen Menschen eine Arbeit gibst, wie dies Heinrich Schultz getan hat.
Wenn du das schaffst, ohne jemandem auf die Füsse zu treten, darfst du dann kritisieren, aber nicht vorher.
Leider wird die Welt aber mehrheitlich von solchen Verhinderern wie dir geprägt.

Hoffen wir, das es in Zukunft wieder mehr solche Macher gibt wie Heinrich Schultz, die etwas für das Wohl aller tun und die unseren Respekt verdienen.
 
Erstmal ist "de mortuis nihil nisi bene" ein gebräuchlicher Sinnspruch, der in meinen Augen nur allzu oft dazu dient negative Seiten teurer Verblichener auszublenden. Ironisches Augenzwinkern wird auch gelegentlich überlesen, oder?
 
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