Wenn du die Kabine mit dem Messer längs durchschneidest wie eine Milchschnitte, so bekommst du es aus Stützensicht mit 2 Pendelbahnen zu tun
Trag-und Zugseil werden von den Stützen jeweils von aussen umgriffen, in analogie zum Funitel.
Die Spur des Zugseils ist etwas schmäler als die des Tragseiles, wohl um die Rollen auf den Stützen nicht direkt unter die Tragseilschuhe montieren zu müssen, sondern versetzt davor.
Vgl:
http://www.funivie.org/funigallery/displayimage.php?album=2&pos=5
Die Gegenseile werden jeweils oberhalb der Stütze zurückgeführt.
Das Funifor hat eine Notbremse, die ausgelöst wird wenn im Abstandshalter (vgl. die 2 kleineren weissen rollen auf dem Bild) kein Druck mehr herrscht:
Vgl:
http://www.funivie.org/funigallery/displayimage.php?album=2&pos=4
Die grossen gelben Rollen drehen sich übrigens nicht im Betrieb (bewegen sich infinitesimal), man kann sich das Zugseil auch geradlinig durchgehend vorstellen. Die Rollen sind aber der Trick des Funifors, um die genaue Ausrichtung der Kabine auf der Strecke zu garantieren, da ja aus Kabinensicht 2 Stränge an ihr ziehen.
Zudem braucht es keine Muffen.
Angeblich soll das Alagna Funifor sehr gute Fahreigenschaften haben, und sanft dahergleiten...
Ugünstiger finde ich jedoch die Energiebilanz des Dinges, da es prinzipbedingt keine Gegenkabine gibt. Angeblich sollen beide Bahnen jedoch elektrisch gekoppelt werden können, so dass eine talwärts"bremsende" Kabine die Bergwärtige mitspeisen kann. Wie effizient das ist, wird sich zeigen.