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Seillage-Überwachung bei Modellseilbahn

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Tino hat die Rollenbatterien gemäß dem Vorbild gebaut d.h. die Rollen sind relativ tief in die Batterieseitenteile eingelassen.
Bei der originalen Von Roll Klemme werden die Niederhalter mit, oben an den Klemmen angebrachten Laufrollen passiert die die Klemme stabilisieren. Nachdem beim Modell "normale" Blechklemmen natürlich ohne Führungsrollen verbaut wurden geht es beim Niederhalter etwas rüder zu auch, weil bei der Blechklemme kein Auflaufstück anzubringen ist.
Ich denke aber, daß in absehbarer Zeit neue Schraubklemmen kommen werden; nicht nur aus Gründen der Laufruhe sondern auch um das Auf - Abnehmen der Gondeln, die außerhalb der Betriebszeiten auch aus Witterungsgründen (häufig Sturm) abgenommen werden müssen zu vereinfachen.
Oder es wird doch noch mal ne "echte" Kuppelbahn draus.......
 
Nachtrag:

Mittlerweile sind Tino und ich bei der "Schaukelanalyse" draufgekommen daß er beim Bau der Bahn die Rollenbalanciers bei den Tragstützen etwas zu tief in die Wippenseitenteile eingebaut hat sodaß bei Gehängeüberfahrt ein Rollenbalancier mit der Wippenlagerwelle der Stütze kollidiert, somit den Lastausgleich verhindert und das Batteriependeln verursacht. Zwei Rollenbatterien wurden daraufhin schon mittlerweile mit Erfolg umgebaut (hab ihm empfohlen den betreffenden Balancier und die Lagerwelle im Kollissionsbereich etwas abzuschleifen) und der Rest folgt bei der nächsten Schlechtwetterperiode
( = Innendienst :lol:)
Beim Niederhalter an der Talstation gibt es keine Balaciers d.h. entweder auch Batterieumbau oder später dann mal neue Klemmen mit Auflaufstücken einbauen.
 
Das hast du super gemacht. :top:
Übrigens baue ich auch eine Seilbahn.Einen Doppelsessellift.Habe keine Zeit mehr zu schreiben,baue gerade bei meiner Seilbahn weiter. Köntest du mir ein paar Tips für meinen Sessellift geben :?:
 
Für was Brauchst du Tipps?
Stützen ,Robas, Sessel,Stationen?


@ GMD Kannst ja diese Beiden Beiträge auslagern weil das nicht viel Mit Seillage Überwachung zu tun hat.
 
@Felix, wenn Du solche Robas wie Dieseltom sie am W&S hat als Muster brauchst, kann ich Dir beim nächsten Liftauftrag eine mitmachen und sie zusammen mit einem überzähligen DM - Doppelsessel von Jochen (der beim Fallbachlift aufgrund zu kurzer Liftlänge übrig blieb) mal zu Dir reinbringen.

SeilbahnAchim´s VR101 gibt´s übrigens leider schon seit vielen Jahren nicht mehr denn der blies ein Sturm durch, von Bäumen abgerissene und auf die Bahn gefallene große Äste das Lebenslicht aus; anstelle der VR steht heute das schönste Wopfner - Einsesselliftmodell das es überhaupt gibt und auch jemals geben wird; dessen Video hab ich auch auf meinem Youtubekanal stehen.
 
Hat es eigentlich jemand geschafft Bruchstäbe zu produzieren die bei relativ kleinen Lasten brechen, aber vibrastionsresistent sind und dazu noch Kompakt sind?

Ich habe ja mit einem Modell RPD experimentiert, ist schwierig da auf eine passende empfindlichkeit zu kommen. Man kann es höchstens als Mittel zur Erkennung einer Entgleisung nutzen.
 
Bruchstäbe wird schwer, mir fällt auf die schnelle kein günstig herstellbares, brauchbares Material dafür ein. Dazu ist das einfach zu klein. Aber man kann was machen, was (fast) wie ein Bruchstab aussieht und gleich funktioniert. Das müsste auch in 1:32 und eigentlich sogar in H0 machbar sein. Ich zeichne mal schnell meine Idee und häng da dann die Pläne (als PDF) an, vielleicht kann man das ja brauchen.
 
Ich bin mal so dreist und bumpe das (--> siehe Forenregeln), das wird nämlich ein längerer Text.

Also:

Idee ist im Prinzip, dass unten ein halbwegs steifer 1mm²-Draht abisoliert rumgurkt. oben kommt eine abisolierte Litze eines Litzendrahts rein, die auf der Seite, wo nix übersteht fest verklebt wird (Epoxydharz oder sowas) und auf der anderen Seite mit Tixo umwickelt in das Loch gesteckt wird. Fällt ein Seil drauf/kippt die ROBA um, drückt sie das nach unten und ein Kontakt wird hergestellt. Die Löcher hat man mich nicht anzeichnen lassen, sind beide 1mm-Bohrungen. Wer zwecks Kontakt ganz sicher gehen will, macht unten eine Kupferplatte hin, die der Litzendraht auf jeden Fall erwischt. Ist sicher eine frickelarbeit und ziemliche kleinarbeit, sowas zu positionieren, aber das ist das einzige, was mir im Moment machbar erscheint.

Es sei denn, jemand hat nen Metall/Plastik 3D-Drucker (also einen, der beide Materialien gleichzeitig aufbacken kann). Dann wirds einfach.
 

Anhänge

Aufgrund des Wiederaufbaus von Grasbichl und Lärchenboden hab ich mir ein paar Ideen umgesetzt, sind nicht perfekt und es wird weiterentwickelt.

Bruchstabschalter Version 1.0:
+einfacher Bau
+einfache Funktion
+geringer Materialverbrauch
+wenig benötigte Werkzeuge
+hohe Auslösewahrscheinlichkeit

-komplizierter Einbau
-einmalige Verwendung
-(fast) nur für Niederhaltebatterien mit großem Ablenkwinkel
-benötigt hohe Seilspannung

Fotos folgen morgen (Samstag)
 
Das schaut für mich aber weniger nach Bruchstab sondern nach (um Leitner´s Bezeichnung zu verwenden) nach einer Reissdrahtsicherung aus die früher der Standard war, dann durch die Bruchstäbe und später durch Seillageüberwachung mit induktiven Sensoren abgelöst wurde.
Wobei sich für mich bis heute der Vorteil von Bruchstäben eigentlich nicht erschließt - ausser für die Hersteller als Ersatzteilgeschäft denn als Reissdrähte verwendete man 0815 - Elektrokabelstücke die jeder Betreiber selbst ersetzte falls vonnöten... ;D
 
Delirium schrieb:
Bruchstäbe wird schwer, mir fällt auf die schnelle kein günstig herstellbares, brauchbares Material dafür ein. Dazu ist das einfach zu klein. Aber man kann was machen, was (fast) wie ein Bruchstab aussieht und gleich funktioniert. Das müsste auch in 1:32 und eigentlich sogar in H0 machbar sein. Ich zeichne mal schnell meine Idee und häng da dann die Pläne (als PDF) an, vielleicht kann man das ja brauchen.
Ich weiß dass dieser Thread schon etwas älter ist. Aber auf diese Frage habe ich mittlerweile eine brauchbare Antwort. Nehmt dicke Bleistiftminen (jeweils 2 Stück, am Ende mit einem U-Rohr verbunden, dazu habe ich eine dünne Dampfleitung aus einem verblichenen Dampfmaschinenmodell genommen). das gibt klasse Bruchstäbe ab. Je weicher die Mine (mehr Grafitanteil) desto besser die Leitfähigkeit. Evtl muss man halt noch eine Stromverstärkerschaltung dazwischenbauen wenn man nicht den ganzen Steuerstrom über ein Relais führen will, die Leitfähigkeit ist halt nicht ganz so gut wie bei Metall.
Vorteile:
-Bricht sofort und biegt sich nicht weg wie Metall
-Billig und überall zu bekommen
-Sehr leicht zu verarbeiten bzw anzupassen
-Absolut wetterfest und korrosionsbeständig
-Kommt dem original optisch recht nahe. Man kann die auch farbig mit Lackspray anpassen wenn man das will. Auch wenn das Kaliber vielleicht nicht ganz maßstabsgetreu passt. Aber irgendwo muss man ja mal die Kirche im Dorf lassen :lach:
Nachteile (mit denen man aber denk ich leben kann):
-Etwas geringere Leitfähigkeit als Metall
-Bricht manchmal vielleicht etwas zu schnell durch, aber besser einmal zu viel abgeschalten als einmal zu wenig. Was aber wiederum den Vorteil hat dass so etwas auch bei leichten Kunststoffseilen funktioniert, wie sie ja im Modellbau durchaus auch üblich sind. Wenn man das ganze steckbar macht ist so ein Ding in Sekunden ausgetauscht
Vielleicht hilft dies ja dem ein oder anderen weiter!
 
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