A
Anonymous
Hallo zusammen!
Freut mich, daß Euch meine Bahn gefällt. Aber das mit dem Abreißen war ein Scherz!!!!
Ihr habt ja 'ne Menge Fragen. Ich will mal versuchen sie alle zu beantworten. Sollte ich irgendeine Frage übersehen und nicht beantwortet haben, bitte melden!
Aber zu allererst will ich ein Mißverständnis aus der Welt räumen: Mein Name ist NICHT Achim. Achim heißt die Stadt, in der ich wohne und in der die Seilbahn steht (läuft). Ich selber heiße Tino.
Zu den Fragen:
Ich denke, ich fange am besten mit den technischen Daten an:
System: Einseilumlaufbahn mit lösbaren Klemmen und Zwei-Personen-Kabinen im Baumaßstab 1 : 7,5
Bahnlänge: 31,5 m
HU: ca. 5 m
Anzahl Kabinen: 24, davon je 12 offene und 12 geschlossene
Seildurchmesser: 3 mm Drahtseil
Stützenzahl: 5
Antrieb: Getriebemotor mit 0,9 kW, 380 V Anschlußspannung
Antrieb platziert in der Talstation
Fahrgeschwindigkeit: ca. 0,3 m/sek.
Inbetriebnahme: 16. Februar 1985
Wie schon von Euch richtig erkannt, war die alte Wurmbergseilbahn das Vorbild. Die Bahn war einfach genial und bei mir war zwei Monate Trauerstimmung, als ich erfahren habe, daß sie es tatsächlich vorhatten, die Bahn zu modernisieren (ich bin, ehrlich gesagt, bis heute noch nicht darüber weg!). Zum Glück konnte ich mir damals 5 Kabinen ergattern, darunter auch noch eine alte Gangloff der 1. Generation, die sie bis dato als Entsorgungs- und Transportkabine genutzt haben. Diese 5 Schätze stehen jetzt in einem eigens dafür gebauten Gartenhäuschen.
Wie die Wurmbergseilbahn fing auch ich damals mit Gangloff-Kabinen an, die ich in 1995 durch die CWA-Zweier ersetzt habe. Natürlich habe ich, wie beim "alten" Vorbild, noch eine Gangloff als Entsorgungskabine.
Zum Kuppeln der Kabinen ist zu sagen, daß es NICHT vollautomatisch abläuft. Genauer gesagt, ist die Bahn nur manuell zu kuppeln, d. h. sie werden morgens per Hand an das Seil gehängt und mit der Zange richtig festgeklemmt, damit sie nicht rutschen. Abends werden sie vom Seil abgezogen und in der Talstation garagiert.
Natürlich wäre es die Krönung, wenn es wie im Original automatisch funktioniert, aber ich denke mal, dazu muß man eine Uhrmacher-Lehre absolviert haben, um die Klemmkupplungen so hinzubekommen.
Die Balanciers der Stützen sind voll beweglich und in der gesamten Bahn sind 68 Seilrollen verbaut (falls sich jemand fragen sollte, wie die 250,-- Euro zustandegekommen sind!).
Tja, wie sich jeder von Euch denken kann, ist das schon ein Hobby, das eine Menge Freizeit in Anspruch nimmt, will man die Bahn auch auf Vordermann halten. Denn mit dem An- und Abschalten allein ist es nicht getan. Aber wem sag' ich das?!?
Ich hoffe, ich habe alle Fragen beantwortet und niemanden vergessen. Falls noch Fragen offen sein sollten, so fragt bitte.
Grüße aus dem Norden
Tino
Freut mich, daß Euch meine Bahn gefällt. Aber das mit dem Abreißen war ein Scherz!!!!
Ihr habt ja 'ne Menge Fragen. Ich will mal versuchen sie alle zu beantworten. Sollte ich irgendeine Frage übersehen und nicht beantwortet haben, bitte melden!
Aber zu allererst will ich ein Mißverständnis aus der Welt räumen: Mein Name ist NICHT Achim. Achim heißt die Stadt, in der ich wohne und in der die Seilbahn steht (läuft). Ich selber heiße Tino.
Zu den Fragen:
Ich denke, ich fange am besten mit den technischen Daten an:
System: Einseilumlaufbahn mit lösbaren Klemmen und Zwei-Personen-Kabinen im Baumaßstab 1 : 7,5
Bahnlänge: 31,5 m
HU: ca. 5 m
Anzahl Kabinen: 24, davon je 12 offene und 12 geschlossene
Seildurchmesser: 3 mm Drahtseil
Stützenzahl: 5
Antrieb: Getriebemotor mit 0,9 kW, 380 V Anschlußspannung
Antrieb platziert in der Talstation
Fahrgeschwindigkeit: ca. 0,3 m/sek.
Inbetriebnahme: 16. Februar 1985
Wie schon von Euch richtig erkannt, war die alte Wurmbergseilbahn das Vorbild. Die Bahn war einfach genial und bei mir war zwei Monate Trauerstimmung, als ich erfahren habe, daß sie es tatsächlich vorhatten, die Bahn zu modernisieren (ich bin, ehrlich gesagt, bis heute noch nicht darüber weg!). Zum Glück konnte ich mir damals 5 Kabinen ergattern, darunter auch noch eine alte Gangloff der 1. Generation, die sie bis dato als Entsorgungs- und Transportkabine genutzt haben. Diese 5 Schätze stehen jetzt in einem eigens dafür gebauten Gartenhäuschen.
Wie die Wurmbergseilbahn fing auch ich damals mit Gangloff-Kabinen an, die ich in 1995 durch die CWA-Zweier ersetzt habe. Natürlich habe ich, wie beim "alten" Vorbild, noch eine Gangloff als Entsorgungskabine.
Zum Kuppeln der Kabinen ist zu sagen, daß es NICHT vollautomatisch abläuft. Genauer gesagt, ist die Bahn nur manuell zu kuppeln, d. h. sie werden morgens per Hand an das Seil gehängt und mit der Zange richtig festgeklemmt, damit sie nicht rutschen. Abends werden sie vom Seil abgezogen und in der Talstation garagiert.
Natürlich wäre es die Krönung, wenn es wie im Original automatisch funktioniert, aber ich denke mal, dazu muß man eine Uhrmacher-Lehre absolviert haben, um die Klemmkupplungen so hinzubekommen.
Die Balanciers der Stützen sind voll beweglich und in der gesamten Bahn sind 68 Seilrollen verbaut (falls sich jemand fragen sollte, wie die 250,-- Euro zustandegekommen sind!).
Tja, wie sich jeder von Euch denken kann, ist das schon ein Hobby, das eine Menge Freizeit in Anspruch nimmt, will man die Bahn auch auf Vordermann halten. Denn mit dem An- und Abschalten allein ist es nicht getan. Aber wem sag' ich das?!?
Ich hoffe, ich habe alle Fragen beantwortet und niemanden vergessen. Falls noch Fragen offen sein sollten, so fragt bitte.
Grüße aus dem Norden
Tino