Jetzt sei mal nicht überempfindlich....meine Güte.
Zudem ist es einfach lächerlich ständig Einzeiler zu posten und anderen nach detaillierten Posts vorzuwerfen, sie würden keine Argumente bringen. Geh doch einfach mal auf meine oben gestellten Fragen ein.
In der Sache liegen wir ja gar nicht (weit) auseinander, deswegen habe ich dazu nichts geschrieben, mir ging es um die Stilfrage, die sich aber, wenn ich mir die nachfolgenden Posts so durchlese, offensichtliche erledigt hat, was ich gut finde.
1) Wieso muss man sich ständig über den Bau von Sesselbahnen mit Bubbels/Sitzheizung, Bedienrestaurants, Gipfelstegen etc. in einigen wenigen Gebieten (viele sind es wirklich nicht) aufregen, die nun mal ihr Angebot darauf ausrichten wollen, weil eben eine entsprechende Nachfrage da ist? Einen Nachteil hat man dadurch ja auch nicht bzw. man muss diese Einrichtungen ja nicht nutzen. Einfach ein anderes Skigebiet ansteuern und alles ist gut. Wer trotz dieser "Verschlechterungen" weiter z.B. SFLbesucht, muss sich nicht wundern, wenn die Betreiber diesen Weg weitergehen.
2) Wie wäre es denn, wenn alle, die gerne diese Einrichtungen nutzen, in den Threads der kleinen, urigen Skigebiete hier Sachen posten würden wie: "Wann wird endlich die olle, windige 2er DSB duch ne beheizte 8er KSB mit Bubbles ersetzt? Ist de facto nichts anderes als die Meckerei der möchtegern Hardcore-Skifahrer über Modernisierungen in "Luxus"-Gebieten.
Das ist an sich gut beobachtet. Ich weiß nicht, wie lange und wie gut Du das Forum bereits kennst, aber es gibt beide Sichtweisen hier und beide von Dir beispielhaft geposteten Kritiken gibt es zu Genüge (ich kann nicht beantworten was überwiegt).
Nur, wer wie ich das Forum seit über 8 Jahren kennt, der weiß, dass ein Großteil der Diskussionen, Kontroversen und manchmal auch Spannungen eben genau aus diesen unterschiedlichen Interessen bestehen. Spannend ist zudem auch im Laufe dieser Jahre festzustellen, wer von den "alteingesessenen" Usern seine Meinung zu diesen Grundparadigmen im Lauf der Zeit in welche Richtung gewandelt hat. Interessanterweise gibt es eher einen Trend zur Fraktion "weniger Förderleistung"/"mehr Naturbelassenheit"/"weniger offensives Marketing" als umgekehrt. Ob das mit Sättigungserscheinungen mancher Saisonkartenbesitzer zusammenhängt vermag ich nicht zu beantworten.
Einen definitiven Nachteil hat die immer konsequentere Modernisierung des Anlagenparks: es gibt immer weniger subjektiv ruhige Ecken (bspw. älterer, abgelegener Schlepplift mit entsprechend ruhiger Abfahrt muss 6-KSB mit entsprechenden Folgeinvestitionen (Beschneiung, Planien etc) weichen), d.h. das Skierlebnis mancher Zeitgenossen wird geschmälert. Aus dieser Sichtweise erscheint es mir gerechtfertigt die angesprochenen Entwicklungen zu kritisieren (ähnlich wie bspw. "Bausünden" im Ortsbild etc). Meistens kritsiert man ja was einem am Herzen liegt, ansonsten könnte man ja gleichgültig bleiben, nach dem Motto "ist mir doch egal, was da und dort passiert".
Ich gebe Dir aber Recht, dass es von unzulässig ist, ständig von sich auf andere zu schließen indem man "kein Mensch, niemand..." etc schreibt, aber egtl. "Ich..." meint... D.h. man sollte subjektive Sichtweise auch als solche kennzeichnen.