Da bin ich also nicht der erste, hier meine Eindrücke zur Herren-Abfahrt:
Der obere Teil, den wir gestern nicht gesehen haben, wirkt optisch schön und Dolomiten-Skifahrern morphologisch vertraut, verlangt aber eher Fehlerlosigkeit als Mut.
Ich wüsste keine der großen Weltcup-Abfahrten als vergleichbar zu benennen. Am ehesten vielleicht noch Kvitfjell, aber das ist ja keine "Große" in meinen Augen und bietet auch eine völlig andere Optik.
Die beiden Schlüsselstellen von gestern bleiben Schlüsselstellen, wobei das Tor nach dem Sprung viel leichter fahrbar ist. Das hängende Tor danach ist für schnelle Leute die größere Ausscheid-Gefahr.
Schwieriger als im Super G wird die Anfahrt zum Sprung, die für eine Abfahrt fast zu eng gesteckt ist. Dort scheint man dosiert fahren zu müssen.
Unten ist es, wenn ich ehrlich bin, langweilig.