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Skifahren mit Knieproblemen

Das Schlimmste am Skifahren ist die Fahrt dorthin, also das im Auto sitzen, finde ich schon immer ;-)

So, meine Planung geht voran bzw. in die heiße Phase (um mal so aus Spaß wieder zum Ursprung des inzwischen sehr breitgefächerten, interessanten Threads zu kommen ;-)), d. h. wir werden dann wohl mit einem halben Tag Seiser Alm anfangen (ab mittags), dann Do-Sa weiter Seiser Alm oder irgendwas im Grödnertal, dann abends weiter ins Sarntal und dort noch knapp zwei Tage Skifahren. Sarntal-Stammgasthof ist schon reserviert, Frühstückspension in Kastelruth muss ich noch suchen/anfragen, aber es sind ja noch knapp zwei Wochen...

Schnee kommt auch noch genug - die Vorfreude steigt und die Angst geht.
Bin auf jeden Fall sehr zuversichtlich, Knie hat sich sehr verbessert - kann inzwischen z. B. Treppen ohne Geländer steigen und Physio lobt meine Muskelkraft ;-)
 
Das hört sich doch gut an... Und die Vorfreude verdrängt irgendwann alle Sorgen ;)
 
Skihase schrieb:
z. B. Treppen ohne Geländer steigen
Ich will Dir ja nicht die Vorfreude versauen, aber schmerz- und geländerfreies Treppensteigen fand ich eigentlich jedes Mal bei mir noch längst keine Referenz. Das konnte ich immer schon weit vor meinem ersten Skitag. Da musste bei mir deutlich mehr gehen. Legpress im Fitnessstudio zB. mit viel Gewicht, sämtliche Hüpf- und Sprungbewegungen etc. Und ich war ja wie immer sehr schnell zurück auf den Brettern. Kurz: sei vorsichtig, für mich hört sich das noch nicht so ganz skifit an. Aber eins stimmt: der Kopf macht extrem viel aus! Jedenfalls viel Spass!
 
ski-chrigel schrieb:
Skihase schrieb:
z. B. Treppen ohne Geländer steigen
Ich will Dir ja nicht die Vorfreude versauen, aber schmerz- und geländerfreies Treppensteigen fand ich eigentlich jedes Mal bei mir noch längst keine Referenz. Das konnte ich immer schon weit vor meinem ersten Skitag. Da musste bei mir deutlich mehr gehen. Legpress im Fitnessstudio zB. mit viel Gewicht, sämtliche Hüpf- und Sprungbewegungen etc. Und ich war ja wie immer sehr schnell zurück auf den Brettern. Kurz: sei vorsichtig, für mich hört sich das noch nicht so ganz skifit an. Aber eins stimmt: der Kopf macht extrem viel aus! Jedenfalls viel Spass!

Hey chrigel..... dann bist du da aber ( unser fall) (knorpelschaden kräftig) ein Tier!!! Ich bin morgends nach 6 Wochen zur skibusshaltestelle gehumpelt. Treppensteigen ( runter ) war eine Qual. Und die beinpresse habe ich gehasst. Die skifahrtage haben mir damalig erstmals ein wenig mehr Kraft und hält gegeben. Jemand anderes meinte es wäre therapeutisches Skifahren und man solle die Kosten bei der Krankenkasse einreichen....... :lol:
 
Ja, Skifahren war für mich auch immer Heilmittel, vor und nach den OPs. Der Arzt selber meinte mal, er würde mir wohl am Besten täglich einen halben Tag Skifahren verordnen. :lol:
Ja, ich war immer sehr fleissig mit Trainineren und machte schnelle Fortschritte, aber nur bis zum ersten Skitag, danach verfiel ich wieder zum Fitnessstudio-Muffel. Und meine Physiotherapeuthin meinte schon auch, es ginge extrem schnell bei mir. Der Arzt wollte sogar ein Video von mir auf der Piste, um seinen Kollegen zu beweisen, dass seine OP-Methode derart schnelle Resultate hervorbringe. Vermutlich weil ich für die Art der OPs jeweils verhältnismässig jung war.
Wenn ich nach der OP zur Bushaltestelle hätte humpeln müssen, wäre ich sicher nicht auf die Skis. Vor der OP klar, da auch.
 
Beinpresse darf ich seit Jahren nicht machen wegen der Arthrose ;-)...

Ich fahre ja sicher ganz anders Ski als Du, Ski-Chrigel...will nur sicher und gemütlich in meinem eleganten Oma-Stil durch schöne Landschaft cruisen :mrgreen: , deshalb machst Du mir da keine Angst. Doch, Treppensteigen ist für mich das entscheidende Indiz - daran kann ich ermessen, ob ich fit genug für meine Art des Skifahrens bin. Hüpfen geht aber auch schon ganz gut.
 
Ich glaube auch, daß das eigene Gefühl am allerwichtigsten ist. Ich habe ja unmittelbar vor dem letzten Urlaub (also vor jetzt 2 Wochen) keine Schmerzen gehabt, habe aber dennoch 2-3 Tage zu eineiern gebraucht. Jetzt will ich morgen wieder los (nur für nen Tag). Schmerzen habe ich keine, aber irgendwas ist im Hinterkopf...

Daher: Wenn du dich bereit und fit für's Skifahren fühlst, dann wird das bestimmt auch ;)
 
Skihase schrieb:
Beinpresse darf ich seit Jahren nicht machen wegen der Arthrose ;-)...

Ich fahre ja sicher ganz anders Ski als Du, Ski-Chrigel...will nur sicher und gemütlich in meinem eleganten Oma-Stil durch schöne Landschaft cruisen :mrgreen: , deshalb machst Du mir da keine Angst. Doch, Treppensteigen ist für mich das entscheidende Indiz - daran kann ich ermessen, ob ich fit genug für meine Art des Skifahrens bin. Hüpfen geht aber auch schon ganz gut.


Also hat Ski Chrigel nun einen Oma / Opa Stil??? Hast du das so geschrieben? :mrgreen:
 
Was ziehst Du denn für komische Schlussfolgerungen? Ich habe doch extra betont, dass Chrigel sehr rasant fährt und ich dagegen eher gemütlich... :roll:
 
Olli_1973, hast Du grad ein Bier zu viel gehabt? :wink: Nun gut, würde ja dazu passen, dass Du neuerdings Stäntn mit Aprèski-Tipps übertriffst :lol:
Ich habe Skihase sicher richtig verstanden, wusste natürlich nicht, welchen Fahrstil sie pflegt, der sich aber offenbar deutlich von meinem unterscheidet. Siehe zB. heute auf der Piste Vulcano im Fassatal mit gefühlten 100km/h (http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5064485&sid=883d167163fbe93c78ceafc871dd5862#p5064485).
@Skihase, wie gesagt, das Wichtigste ist der Kopf. Mit Oma-Fahrstil passt das ganz sicher. Ich wünsche Dir nochmal viel Spass, geniess es! Ich selber kann mich nur die ersten paar Tage beherrschen, einen sanften Fahrstil zu fahren, danach kommt eben der Kopf, der mehr will, und die Gewohnheit, und drum waren meine Ansprüche an die Skitauglichkeitsminima höher als nur schmerzfreies Treppensteigen.

Vielleicht sollten wir dieses Topic mal in "Skifahren mit Knieproblemen" umtaufen. Ich finde es drum hier super interessant. Danke, dass Du das hier ins Rollen gebracht hast.
 
Och, die Vulcano und die Tomba fand ich auch ganz nett - halt eher mit 40 Sachen oder so :lol: .

Umbenennen? Gerne. Schätze, dann gehört es eher in "Allgemeines", oder?
 
Hab jetzt die ersten 7 Skitage nach der Meniskus OP im November hinter mir...Was soll ich sagen? Nur am ersten Tag in Nauders ein Kopfproblem, aber völlig unbegründet. Danach in Livigno, bei wechselnden Schnee- und Sichtverhältnissen überhaupt keine Probleme mehr. Im Gegenteil, das leichte ziehen, was ab und an zu spüren war, ist völlig verschwunden :wink: Skifahren als Knietherapie, kaum zu glauben :D

Gruß Nils
 
Das freut mich für Dich. Mir geht es gleich, wenn ich was am operierten Knie spüre, dann am Morgen und bei den ersten Fahrten, danach geht es weg und abends ist alles bestens. Ich sage dem jeweils Ausschüttung von heilenden Glückshormonen :wink:
 
Ach, wie schön, Nils! Okay, dann ist es ja wohl wirklich clever, dass ich am ersten Tag erst ab mittags fahren werde...;-)
 
Mein Gefühl sagt mir, dass das Durchschnittsalter in diesem Thread höher ist als im Schnitt.... :wink:
Was übrigens sehr schlecht für "beschädigte" Kniegelenke (und auch für Rückenprobleme) ist: Brustschwimmen! Die damit verbundene "Schlenkerbewegung" im Kniegelenk macht bei vielen "Knieversehrten" rasch Schmerzen. Kraulen oder Rückenschwimmen (letzteres auch für die Wirbelsäule) sind da viel gesünder. Wie hier schon erwähnt, geht Schifahren auch mit künstlichen Gelenken (Kniegelenke, aber auch Hüftgelenke), wobei letztlich die gleichen Ratschläge gelten wie für "beschädigte Originalausstattung", also möglichst rasch einsetztende Kräfte durch Schläge etc. vermeiden. Ein frührerer "Rekordhalter" mit über 16 Millionen Fuß gefahrenem vertical drop bei CMH (Heliskiing-Company in Kanada) hat die letzten 2 oder 3 Millionen Fuß wegen seiner Knieprobleme mit externen Kniegelenksschienen bewältigt.
 
Ok, kannte ich noch nicht. War heute noch schwimmen. Meist 6 Bahnen kraul, dann 6 Brust zur Erholung. Aber das mit dem Knie war mir neu.

Kurze Frage an die anderen Geschädigten. Was nehmt ihr für Knie bandage?
 
Also, ich hab ne alte Bauerfeind Train und ne neue von Bort, die leichter und atmungsaktiver ist. Aber sind die nicht alle sehr ähnlich (die modernen Kniebandagen meine ich.)?

Nur Rückenschwimmen bei mir.
 
Brustschwimmen tut mir seit Jahren weh, weshalb ich damit längst aufgehört habe. Nur noch Crawl. Oder so ne Art Hundeschwumm, wenn ich nur so ein paar Meter rumpaddle.

Ich trage keine Bandage, aber ein kurzes warmes wollstoff-Stück ums Knie, nachdem mir eine Krankenschwester (sorry, heute heisst das ja Pflegefachfrau bei uns in der Schweiz) gesagt hat, dass die Knieflüssigkeiten ungern kalt haben. Ob es was hilft, weiss ich nicht, aber auch da wirkt der Kopf, etwas Gutes für mein Knie zu tun. Stützmässig glaube ich nicht an Bandagen und dergleichen.
 
Ich verwende auch keine Bandagen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das wirklich fürs Knie mehr Stabilität bringt, allenfalls vielleicht mental eine Unterstützung. Unter der Bandage befindet sich ja "weiches Gewebe", so dass das Gelenk immer etwas Spiel haben wird. Das Problem sind ja die unerwarteten, blitzschnellen Schläge oder Stöße, bei denen die Muskulatur einfach eine zu langsame "Reaktionszeit" hat, und für die deshalb eigentlich ein "Passivsystem" (das nicht mehr vorhandene Kreuzband) nötig wäre. Ich kann mir da einfach nicht vorstellen, dass bei solchen schweren Schlägen eine Bandage wirklich noch was ausmachen kann, und alles andere sollte die Muskulatur auch alleine schaffen. Und man soll ja auch nicht dauerhaft eine Bandage tragen, weil gerade die vielen kleinen Alltagsbewegungen die Muskulatur fit halten und da wäre eine Bandage gerade kontraproduktiv. Und andererseits passieren die Verletzungen ja oft genau bei solchen Aktiitäten, bei denen man am wenigsten damit rechnet.
 
Übrigens, was Sportarten betrifft, kann ich Inlineskaten sehr empfehlen. Sehr gelenkschonend (jedenfalls so lange man nicht stürzt) und erhält einem über den Sommer auch ein bißchen Schifahr-Feeling. Klappt bei mir auch immer schon gut schon lange bevor ich wieder richtig Treppen steigen kann. Am Samstag hab ich mich mal wieder draufgestellt um zu testen, 25 km waren für den Anfang gar nicht schlecht und es wär vom Knie her sogar locker mehr dring gewesen.
 
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