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Skihalle in Bispingen (Lüneburger Heide)

Flatron

Massada (5m)
Fünf Millionen als Anschub
Land Niedersachsen fördert den Bau der Skihalle in Bispingen

at Bispingen. „Spät, aber nicht zu spät“ hat die Gemeinde Bis-pingen gestern positive Nachrichten vom niedersächsischen Wirtschaftsminister erhalten. Das sei ein äußerst positives Zeichen, meinte Bürgermeister Detlev Loos gegen Abend gleich zu Beginn der Sitzung des Bauausschusses des Gemeinderates.

Insgesamt mehr als fünf Millionen Euro stellt das Land Niedersachsen als Zuschuss für den Bau der Skihalle auf dem Gewerbegebiet Horstfeld zur Verfügung. Mehr als 1,7 Millionen Euro erhalte davon die Gemeinde Bispingen für Infrastrukturmaßnahmen, rund 3,3 Millionen Euro der Investor. Bauamtsleiterin Heike Kohlmeyer holte den von Wirtschaftsminister Walter Hirche unterschriebenen Bewilligungsbescheid persönlich in Hannover ab. Bereits seit einigen Tagen hatten Rat und Verwaltung auf das Papier gewartet. „Politische Dinos“ vermutete
gestern Loos hinter den Verzögerungen:„Doch da nützt die beste Idee nichts, wenn das Geld fehlt“, meinte er schließlich stolz zu dem eigenen schlüssigen Konzept, das letztlich die Landesregierung überzeugt habe.

Die Landesregierung gab indes nach 17 Uhr selbst eine Pressemitteilung dazu heraus. Darin heißt es, dass eine neue Indoor-Freizeitanlage in Bispingen das Freizeitzentrum Heide verstärken werde. Durch die benachbarten Freizeitanlagen wie Heide-Park, Center Park und die Kartbahn erhoffe sich der Inves-tor und das Land zusätzliche Impulse für die Region. Die Ge-samtinvestitionen beliefen sich auf 26,2 Millionen Euro. Das Land werde die einzige Anlage in Norddeutschland mit einem Zuschuss von rund zehn Prozent (für den Investor) aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA) fördern. „Das Projekt schafft 100 neue Arbeitsplätze in der Region“, erklärte Wirtschaftsminister Hirche in der Pressemitteilung. Angesichts der dramatischen Finanzsituation des Landes sei die zielgerichtete Anschubfinanzierung solcher Pilotprojekte eine effektive Maßnahme zur Stärkung von Entwicklungskernen.

In der Vergangenheit sei die Idee einer solchen Indoor-Anlage von vielen Regionen vorangetrieben worden, so das Ministerium. Doch entweder habe es am Investor gefehlt, oder die Finanzierung sei nicht geklärt gewesen. „In Bispingen haben wir ein schlüssiges Konzept, den Inves-tor und einen erfahrenen Betreiber“, so Hirche. Beim Investor handele es sich um ein Unternehmen, das zwei ähnliche Anlagen bereits in Holland betreibe. Baubeginn soll im Oktober sein.

Quelle: www.boehme-zeitung.de

Das ganze wird, Gerüchten nach, ein Partnerunternehmen vom Allrounder in Neuss werden.
 
Jo man!
Aber nur, falls dieses Projekt nicht auch eine unendliche Geschichte wird wie in Wittenburg :evil:
 
Na ja k2k, in dem Artikel geht es aber um eine Skihalle in Kerpen und nicht um die geplante in Bispingen :?
 
Hmmm...

...seit Wittenburg bin ich ein gebranntes Kind. Ich freu' mich erst, wenn ich in Bispingen (45 Minuten von meiner Küche entfernt) im Schnee stehe. Ich hoffe, das ist nicht ein weiterer Flop, von dem der Prince dem werten Forum mit frustrierenden Fotoberichten erzählen kann...freuen würd's mich, auch wenn ich durch den Wohnort meiner Freundin (Köln) auch mal schnell in Landgraaf oder Neuss vorbei schauen kann.
 
oder hier bei uns :) (obwohl, so weit hab ichs auch nich bis auffn gletscher :)) aber wenns in stuttgart ne halle gäbe würd ich locker auf meine 150 skitage kommen :) Jahreskarte ich komme :)
 
MN schrieb:
Na ja k2k, in dem Artikel geht es aber um eine Skihalle in Kerpen und nicht um die geplante in Bispingen :?

Hoppla, jetzt hast mich ertappt. Hatte nach "Skihalle" und "Bispingen" gesucht und den Artikel selbst nur überflogen. Aber egal, von der geplanten Halle in Kerpen war ja bisher auch noch nix bekannt im Forum ;-)
 
Die Welt berichtet

"Ski Heil!" bald auch in der flachen Heide
Baubeginn für erste norddeutsche Wintersportarena in Bispingen - 500 000 Besucher jährlich erwartet
von Karin Ridegh

Bispingen - Gute Aussichten für norddeutsche Skiläufer: Der Gruß "Ski Heil!" soll von Oktober 2006 an auch in der Lüneburger Heide gelten. In Bispingen (Kreis Soltau-Fallingbostel) ist in diesen Tagen an der Autobahn 7 mit dem Bau der ersten norddeutschen Wintersportarena begonnen worden. "Wir erwarten bis zu 500 000 Ski-Fans im Jahr", hofft Bispingens Bürgermeister Detlev Loos (parteilos). 313 Meter lang soll die Piste in der ganzjährig geöffneten Alpin-Halle werden.


Schon von weitem wird der 45 Meter hohe "Snow Dome" in der eher flachen Heidelandschaft erkennbar sein. "Das Gebäude aus einer Stahl-Glas-Konstruktion wird die Form eines Abfahrtshanges haben und soll Ski-Fans schon als Blickfang animieren", sagt Architekt Jörg Kröger aus Winsen/Luhe. Ein Schlepp- und ein Sessellift befördert Anfänger und Cracks im Abfahrtslauf und Snowboarden den 32 Meter hohen Schneehang hinauf. "Wir beschneien nachts die Piste bei minus acht bis zehn Grad", erläutert Kröger. Eine Pistenraupe sorgt für eine ebene Bahn. Die Besucher müssen sich warm anziehen, denn bei minus vier Grad wird gelaufen.

Nach Angaben des Investors, der Bergbahnen Sölden AG, erhält Bispingen die breiteste Skihalle Europas mit 60 Metern Breite auf der Kuppe und 100 Meter am unteren Hang. Eine Ski- und Snowboard-Schule hilft Anfängern und Fortgeschrittenen beim Einschwingen. Restaurants bieten neben Stärkung auf verschiedenen Ebenen auch den Blick auf das Treiben am Skihang. Wellness- und Seminarbereiche werden angrenzen. Das Unternehmen betreibt bereits drei Skihallen in den Niederlanden und Dänemark. Das rund 32 Millionen Euro teure Freizeitprojekt wird mit mehr als fünf Millionen Euro vom Land Niedersachsen gefördert.

Für die 6300 Einwohner große Gemeinde im Herzen der Lüneburger Heide bedeutet der Snow Dome-Betrieb auf dem 6,4 Hektar großen Gelände nicht nur 100 zusätzliche Arbeitsplätze. "Mit Indoor-Angeboten versuchen wir auch außerhalb der Saison Besucher in die Heide zu locken", sagt Bürgermeister Loos. Unmittelbar gegenüber hat Rennfahrer Ralf Schumacher eine Kartbahn-Halle und auch die Center Parcs sind nicht weit. Loos hat bereits weitere Planungen für das Gelände im Kopf: eine Halle als Kinderland mit Themenparks wie Dschungel oder Küste.

Vor allem die skilaufenden Hamburger begeistert der Bau des Snow Domes: "Eine Halle relativ dicht vor der Haustür wird viele bewegen, sich die Skier mal kurz zum Wochenende unterzuschnallen", sagt Herbert Kühl, Präsident des Verbandes Hamburger Skivereine. 2300 Hamburger Skifahrer sind in Vereinen organisiert. Der Anteil der skilaufenden Bevölkerung soll in Hamburg sogar höher sein als in München, sagt Kühl. Ralf Benecke, Reisespezialist für Skiläufer und Snowboarder, schätzt die regelmäßigen Hamburger Wintersportler auf 200 000. "Es wird darum gehen, über die Ski-Schule im Snow Dome neue Skiläufer aus der Region zu gewinnen. Die Lage ist ideal, das Potential ist auch im Bremer Umland sehr groß", sagt Benecke. "Für die Hamburger kann der Skisport mit der Halle wieder zum Breitensport werden. Dort wird dann die Lust auf die Alpen geweckt." Die Hamburger hatten vor Jahren erfolgreich um den Erhalt ihrer Ski-Ferien im März gekämpft.


Artikel erschienen am Do, 15. September 2005
 
32 Meter hoch bei einer Pistenlänge von 313 Metern. Das klingt aber ganz gewaltig nach Langlauf. :twisted:
 
jwahl schrieb:
720° schrieb:
Schnee-Erzeugung bei -8 - -10° C :lol: :lol: :lol:

Erklär es mir, ist das zu kalt?

Jakob

zu kalt? Na ja Geschmackssache. Aber energietechnisch ist es doch ein gewaltiger Unterschied, ob man den Schnee um den Gefrierpunkt herum erzeugt, oder eben solch eine Halle nochmals -8°C weiter herunterkühlen muss. Und das, wo es doch mittlerweile so ausgereifte Indoor Systeme gibt....
 
Hab mal ein paar Daten zum Snow Dome Bispingen zusammengetragen:

Eröffnung: Oktober 2006
Breiteste Skihalle Europas mit 100m
Skihallen-Länge: ca. 300m
Steigung: 9 - 20 %
Halle 32 m über Gelände
Pylonen 60 m über Gelände
Hallenfläche: ca. 22.000 qm
über 2.000 qm Gastro + Gästefläche
Gesamtinvestitionssumme 2005 - 2006: 32,0 Mio. Euro
Parkfläche: 17.500 qm
570 Stellplätze
1 kuppelbarer 6er Sessellift (Doppelmayr)
1 Anfängerskilift
Fläche Incentive ca. 600 qm
Fläche Fitness ca. 650 qm

Die Bereiche der Gastronomie:
Moderne Alpenarchitektur (großer Barbereich)
Stilvolles Landhaus (á la carte Restaurant)
Rustikale Hütte (Gruppen, Aprés-Ski-Hütte)
Free-flow (SB-Küche)

Untergeschoss:
Almhütte für Gruppen und Incentive

Die weiteren Bereiche:
Sportshop
Incentive + Seminarbereich
Gesundheit + Fitness + Wellness
Skischule Erwachsene und Extra Kindersaal
Biergarten
Schuh & Ski- und Snowboardverleih
Servicestation

Man prognostiziert 400.000 Skistunden und geht davon aus, dass 5.000 Gäste in Spitzenzeiten möglich sind.

Hinter der Skihalle steckt der TVB Sölden:
"Mit der Realisierung des SNOW DOME positioniert sich Sölden auf dem wichtigsten Herkunftsmarkt nachhaltig und erschließt neue Gästeschichten!
Der Einstieg in die Wintererlebniswelt geschieht für Gäste quasi vor der Haustür und die Lust auf Sölden im Ötztal wird geweckt"!

So der Wortlaut in der Präsentation.

HIER als Download die Präsentation der nördlichsten Skihalle Deutschlands ... von der Vision zur Wirklichkeit.

Inhalt sind die o.g. Daten, zwei Skizzen und diverse Infos über Sölden an sich.

Also ich bin schon gespannt auf die Skihalle ... nicht mal 30 min und ich wäre da (in Sölden :wink: ).
 
cm schrieb:
32 Meter hoch bei einer Pistenlänge von 313 Metern. Das klingt aber ganz gewaltig nach Langlauf. :twisted:

Wie hoch ist denn Neuss??? viel Höher doch bestimmt auch nicht oder?

Länge ist ähnlich!

@RAM: der Quickjet ist auch nur 350m lang warum also nicht mal in einer Halle? Denke ist gar ned so doof weil in der HAlle der durchschnittliche Skifahrer gerade mal die Ski anschnallen kann. Da kann man vielleicht auch die Schwierigkeiten beim Einsteigen vermeiden. Mit dem Förderband in Neuss sind ja schon alle überfordert, das ham se jetzt schon mit Schnee zugekippt
 
Oscar schrieb:
Wie hoch ist denn Neuss??? viel Höher doch bestimmt auch nicht oder?
Technische Daten:
Fläche: ca. 13.000 qm
Anbau/Kinderland:

530 qm
Spannweite: 50 m
Hallenlänge: 270 m
max. Höhe über OK Fundament:
Dach: 43,50 m
Piste: 28,95 m
Neigung der Piste: 0 bis 26,4 %
Stahl: 2.500 t


Bauherr:
Allrounder Winter
World GmbH,
Mönchengladbach

Architekt:
Dr. Schrammen + Partner Architekten + Ingenieure BDA, Mönchengladbach
 
Sehe ich das richtig ?
Eröffnen dann im Jahr 2006 gleich zwei Skihallen im Großraum Hamburg ?

Und im Raum Frankfurt tut sich mal wieder gar nix :evil: :evil: :evil:
 
snowotz schrieb:
Sehe ich das richtig ?
Eröffnen dann im Jahr 2006 gleich zwei Skihallen im Großraum Hamburg ?

Und im Raum Frankfurt tut sich mal wieder gar nix :evil: :evil: :evil:

JA, da liegst Du richtig: Bispingen UND Wittenburg !!!

In Wittenburg wurde im Juli mit den Bauarbeiten begonnen und bei planmäßigem Bauverlauf eröffnet Wittenburg auch im Oktober 2006.

Genaue Infos zum snowfunpark Wittenburg gibts hier.
 
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