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Skipass-Preisdiskussion Saison 2014/15

Status
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Will schrieb:
@starli: Deine Ausführungen zeigen wunderbar auf, wie sich viele Autofahrer die Kosten schönrechnen :D .

Ist halt ein schwieriges Thema. Gerade wenn 30tsd km im Jahr fürs Skifahren drauf gehen. Denke auch da ist es dann angemessen die Abschreibung pro km anzurechnen. Denn im Endeffekt werden ja sonst nur die anderen nicht Skifahr Kilometer extrem teuer^^.
Somit kommt man dann aber zu dem Schluss dass man quasi spart wenn man zum Skifahren fährt weil mehr km zu günstigeren km Preisen für die nicht Skifahr km führen. =)


Allerdings finde ich eh das das Autothema nicht mit den Liftpreisen zu tun hat. Und einfach zu sagen ist ja eh alles teuer. Da sind die 10€ pro Tag mehr ja egal, kann ich so nicht nachvollziehen.
Als Student schaue ich halt dass ich möglichst oft in den Skiurlaub komme und somit muss ich bei jedem Skiurlaub alles möglichst günstig gestalten ohne für mich Komfort einbüßen zu müssen. Dabei habe ich eine Anreise von 800km in die Alpen aus NRW.
Für mich ist es nicht schlimm wenn ich mit Freunden in einer günstigen Unterkunft mit Selbstverpflegung unterkomme und nach dem Skifahren auf dem Balkon nen Büchsbier trinken. Das ist günstig und für mich Urlaub pur. So schafft man es einen Skiurlaub mit Vollkosten von 400€ hinzubekommen für eine ganze Woche. Und da machen sich dann über die Jahre die Preisanpassungen der Bergbahnen doch sehr bemerkbar.

Beispielsweise waren wir vor 5 Jahren im Zillertal. Da liegen jetzt locker 50€ zwischen dem 6 Tagesskipass und ich sehe keinen Mehrwert im Jahr 2015, was die Skigebiete betrifft (Auf dem Pistenplan hat man jetzt sogar weniger km :twisted: ). Zumindest nicht diesen eklatanten Preisunterschied.
Leider steht die Masse halt auf Hightech Skifahren.

Nebenbei müssen bei der ganzen technischen Aufrüstung dann wiederum die kleinen Gebiete, die es sich eigentlich eh nicht Leisten können mitziehen weil die Massen sich halt leider mit Pisten km und beschneiten Pisten ködern lassen. Deshalb sind die prozentualen Preissteigerungsraten in den kleinen Gebieten ja auch nicht wirklich geringer.

Aber hilft ja alles nichts. So muss man halt ausweichen und Angebote suchen. Hat aber auch seine guten Seiten. Letztes Jahr und ich denke wir Wiederholen es kommenden Monat, waren wir dafür erstmals im Mai am Hintertuxer Gletscher und der Urlaub war TOP. Im Endeffekt besser als Skiurlaube in den überfüllten Hauptzeiten. Dafür gibt's sogar noch Wohnungs und Pistenrabatte oben drauf! Obwohl das Gebiet wie leer gefegt ist und man den ganzen Gletscher für sich alleine hat. :biggrin:
Und mittags auf der Gletscherhütte nen Bier in der Maisonne ist dann halt auch drin ;D
Aber wenn man als Student aus NRW 4-5 Wochen im Jahr Skifahren will muss man halt scharf kalkulieren wenn man nicht jedes Jahr auf einen Tag mehr verzichten will. Klar ich kenne auch Leute die eine Woche im Jahr fahren und denen in der Woche alles egal ist. Die zahlen dann in einer Woche soviel wie ich in 4 Wochen.
 
starli schrieb:
Zum Thema Autokosten seien viel höher als Skipasskosten:

Angenommen ich fahr ca. 30.000 km pro Jahr zum Skifahren (könnte ungefähr hinkommen), das wären dann ca. 300 x 5,7 Liter x 1,30 €/Liter = 2.223,- €

Dazu ein halber Satz Winterreifen und ein Service usw. => ca. 2.800,- €

Skipasskosten für die 108 Tage im letzten Jahr 2.358,- €, das sind (auch dank 34 Tage Saisonkarte) pro Tag ca. 21,83 €.

Würde ich die 108 Tage mit einem durchschnittlichen Tageskartenpreis von 40,- € fahren, wären das 4.320,- € und damit höher als die Autokosten.

Ha, also 5,7 Liter auf 100 Kilometer glaub ich nicht. Zum einen sind die Angaben der Hersteller gelogen. Aber im Gebirge, wenn man die Straßen halbwegs zügig hochfährt verbraucht man ne Menge Sprit. Und auf der Autobahn verbrauche ich auch immer recht viel, denn wenn man schneller als 100 fährt steigt der Verbrauch stark an. Trotzdem fahr ich in D öfters mal 230. (Gut, du fährst vermutlich wenig in D.)

Für sinnfrei hingegen halte ich es, die allgemeinen Autokosten (Anschaffung, Versicherung, Steuern, Service, etc.) auch einzurechnen, weil die ja sowieso anfallen, denn man verwendet das Auto auch allgemein im Alltag.
 
Also das Argument man hat das Auto ja eh zählt defintiv nicht!

Selbst Versicherungstarife sind ja heute Kilometerbasiert. Und wenn ich statt 10 tsd km im Jahr 30tsd km fahre ist das doch ein erheblicher unterschied und wird sich auch in der Versicherung niederschlagen. Desweiteren muss ich auch fixkosten auf irgedwelche km runterbrechen. Und wenn ich für mich meine skikilometer rausrechne danm werden die amderen km teurer. Das kann ich so lange mit allen Fahrten weitertreiben bis ich beim letzten bzw. ersten km amgekommen bin.

So und im Endeffekt ist es ne riesen Milchmeadchenrechnung wenn ich nur die spritkosten rechne. Denn Spirtkosten sind immer der kleinere Teil der Fahrtkosten. Allein schon die Tatsache 2000 km mit dem Auto in den Urlaub zu fahren sind 5% Reifensatz und 2,5% Bremssatz. Da kann man sich das alles schön diskutieren wie man will, solche Kosten fallen variabel an!
 
Okay, das mag schon sein. Aber für mich ist das Auto ebenso wie Skifahren auch Hobby. Für mich ist Autofahren kein bloßes Fortbewegen, sondern etwas, das mir auch an sich schon Spaß macht. (Außer wenn ich im Stau stehe :boese: , und größere Städte sind auch selten so besonders zum rumfahren. Wobei ich sagen muss, dass Erlangen und auch Nürnberg da weitgehend in Ordnung sind, allerdings kenne ich mich da auch aus.)
 
Vorallem würde mir ohne meine Hobbys ein Kleinwagen locker reichen, für Ski, MTB, etc ist ein Kombi schon fast Pflicht...
 
j-d-s schrieb:
Ha, also 5,7 Liter auf 100 Kilometer glaub ich nicht.
Na klar geht das. Golf IV Diesel, 100PS. Ausgerechnete 5,76 l/100km. BordPC behauptet 5,9 l/100km. Beide Werte sind der Schnitt aus 3 Jahren.
Ich fahre nicht 100 auf Autobahnen, aber auch nicht 190 (mehr ginge nicht). Und für nen Flachländer fahre ich auch die Gebirgsstraßen zügig. Das merkt man daran, dass ich auf Kolonnen auffahre, nicht sie hinter mir verursache.
 
j-d-s schrieb:
Ha, also 5,7 Liter auf 100 Kilometer glaub ich nicht. Zum einen sind die Angaben der Hersteller gelogen. Aber im Gebirge, wenn man die Straßen halbwegs zügig hochfährt verbraucht man ne Menge Sprit. Und auf der Autobahn verbrauche ich auch immer recht viel, denn wenn man schneller als 100 fährt steigt der Verbrauch stark an. Trotzdem fahr ich in D öfters mal 230. (Gut, du fährst vermutlich wenig in D.)
4,3 oder 4,7 ist der Soll-Verbrauch, 5,7 mein Durchschnittsverbrauch lt. Excel-Tabelle (hab ich aber schon +1 Jahr nicht mehr aktualisiert und beinhaltet natürlich auch Sommer und Nicht-Ski). Berge sind nicht so das Problem, da man mit dem Turbodiesel meist im niedrigen Bereich unterwegs ist bzw. ist das eben der Grund für den Mehrverbrauch im Vgl. zu den offiziellen Angaben. Autobahnen jenseits der 120 führen aber zu einer beträchtlichen Steigerung, aber das fahr ich auch selten.

vorlost schrieb:
Selbst Versicherungstarife sind ja heute Kilometerbasiert.
Ist bei euch in Deutschland so? Dann haben wir in AT ja noch Glück.
 
Was eine Diskussion um die paar Euronen.
Ich überlege doch nicht, ob ich in Skigebiet A oder B fahre, weil die Karte 5€ mehr oder weniger kostet.
Genauso fahre ich lieber 170 statt 110kmh, wenn ich dann deutlich eher da bin und zahle dann auch gerne 10€ mehr an der Tanke.
Ein gescheites MTB gibt es auch nicht bei Aldi für 299€. Übrigens sieht das die Mehrheit der Gäste auch so, denn sonst würden
mich nicht so viele mit >170kmh überholen und nach Ischgl und co fahren.

Der Spaß hört erst dann auf, wenn man bei gleicher Leistung fast das Doppelte zahlen muss (Schweiz).
Da wird ein Urlaub schon mal 4stellig teurer. Für einige Tage leere Pisten aber auch keine schlechte Option.
 
starli schrieb:
j-d-s schrieb:
Ha, also 5,7 Liter auf 100 Kilometer glaub ich nicht. Zum einen sind die Angaben der Hersteller gelogen. Aber im Gebirge, wenn man die Straßen halbwegs zügig hochfährt verbraucht man ne Menge Sprit. Und auf der Autobahn verbrauche ich auch immer recht viel, denn wenn man schneller als 100 fährt steigt der Verbrauch stark an. Trotzdem fahr ich in D öfters mal 230. (Gut, du fährst vermutlich wenig in D.)
4,3 oder 4,7 ist der Soll-Verbrauch, 5,7 mein Durchschnittsverbrauch lt. Excel-Tabelle (hab ich aber schon +1 Jahr nicht mehr aktualisiert und beinhaltet natürlich auch Sommer und Nicht-Ski). Berge sind nicht so das Problem, da man mit dem Turbodiesel meist im niedrigen Bereich unterwegs ist bzw. ist das eben der Grund für den Mehrverbrauch im Vgl. zu den offiziellen Angaben. Autobahnen jenseits der 120 führen aber zu einer beträchtlichen Steigerung, aber das fahr ich auch selten.

Ok, daran wirds wohl liegen. Mein Auto verbraucht schon beim Soll deutlich mehr, und durch meine Fahrweise wirds dann noch mehr. Und vor allem sind halt auch die Strecken recht weit, vermutlich das meiste was ich fahre sind Autobahnen oder Nationalstraßen (Frankreich). Die Bergstraßen sind meist nur die "letzten Meter" bis zur Talstation.

Allerdings tanke ich auch immer dort, wo es am günstigsten ist. Für D, A und I hab ich die Apps auf meinem Handy, für F gibts ne tolle Webseite von der Regierung :ja:.
 
starli schrieb:
vorlost schrieb:
Selbst Versicherungstarife sind ja heute Kilometerbasiert.
Ist bei euch in Deutschland so? Dann haben wir in AT ja noch Glück.

Ja bei uns in D gibt man die km ca an und bekommt dann unterschiedliche Tarife. Wo da welche Grenzen sind weiß ich allerdings nicht und wieviel teurer dann die nächsten 5 oder 10 tsd km sind kann ich auch nicht sagen.

Will schrieb:
Aber wenn man als Student aus NRW 4-5 Wochen im Jahr Skifahren will
Ich gönne es dir wirklich, wenn du das hinkriegst, aber das sind natürlich dann schon auch ziemliche Ansprüche für einen Studenten 8O

Ja ich denk halt täglich ans Skifahren. Was soll man machen außer möglichst oft hinzufahren :mrgreen:
Mit Unterstützung der Eltern und Nebenjob ist das dann halt schon machbar. Man muss nur eben genau schauen dass man die Urlaube günstig gestaltet. Und auf den Hüttenfraß kann man zB. sehr gut verzichten. Bei Verzicht auf 4-5 Wochen Hüttenfraß kann man quasi fast schon wieder ein extra Urlaub machen :mrgreen:

Mir geht's halt ums Skifahren. Und dann setzt ich mich halt mit nem Dosenbier und ner belegten Semmel im Mai am Gletscher irgendwo in die Natur wo es ruhig ist anstatt auf die Hütte. Einfach muss halt nicht unbedingt schlechter sein ;)
 
Also hier kann ich das was Starli schreibt schon nachvollziehen...... Wir kommen aus Niedersachsen und fahren ( einen Weg 840 bis 880 Kilometer ) Wenn du das 5 x im Jahr machst sind die Autokosten hier schon recht hoch, dann rechne ich: 80 x 9,5 Liter x 1,20 ergibt 912 Euro zzgl. Anteil Winterräder 70 Euro pro Jahr und Anteil am Service 220 Euro im Jahr ergibt: 1182 Euro zzgl. der Hotels und Skipässe.

Ich bin wahrlich kein Pfennigfuchser wie andere hier ( Zitat: Trinke vor dem Essen gehen ein Glas Leitungswass und wenn ich in der FEWO bin noch ein Glas hinterher ), gönne mir gerne ein großen Weizen zum Essen und oder noch einen Obstler, aber wenn du dann das ganze für 4 Personen bezahlen darfst, dann kann man schon mal auf die Hotel oder Skipässe schauen...... Und auch die Autokosten sind da!!
 
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