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Skipass-Preisdiskussion Saison 2015/16

Hat ja eh keinen Zweck, weil ihr meine Aussagen sowieso nie verstehen wollt. Ihr denkt immer, ich würde sagen, dass ALLE Skigebiete in einem bestimmten Land das so handhaben würden. Dabei ist meine Aussage immer, dass bestimmte Zustände für ein Land eher typisch sind als für ein anderes und das ist nunmal auch zu einem gewissen Grad subjektiv. Und dass Ö im Gegensatz zu den anderen drei wichtigen Alpenländern eher die Lifte früher schließt ist wohl unbestreitbarer Fakt. Ein Problem ist dabei auch, dass in Ö das Konzept von gestaffelten Betriebszeiten scheinbar weitgehend unbekannt ist, dass also alle Lifte zu einem Zeitpunkt zumachen, anstatt dass man Rückbringerlifte später schließt, damit die Leute noch gemütlich zurück kommen.

In Ischgl bspw. wäre es sinnvoll, wenn man die meisten anderen Anlagen um 16 Uhr schließt, dass die Höllkarbahn bis 16.20 und die Palinkopfbahn bis 16.30 läuft, aber machen tut man das nicht. Dort läuft bisher nur die Alp Trider Sattelbahn länger, sowie die Talzubringer zu Talfahrten. Übrigens hat man in Ischgl erst seit letzter Saison die Betriebszeiten im Frühjahr auf 16.30 Uhr ausgedehnt. Vorher war da immer um 16.00 Uhr zu, auch im April.

Und bei der Schweiz wollt ihr ja auch immer nicht verstehen, dass bei allen meinen Argumenten gegen die Schweiz der Preisfaktor eine erhebliche Rolle spielt. Denn allfällige Mängel sind ja eine Sache - die gibt es fast überall, bei kaum einem Skigebiet ist nichts zu verbessern - aber wenn ich dafür dann noch 30% mehr zahlen soll, dann kann man über Mängel eben nicht mehr hinwegsehen. Aber auch das wird von euch geflissentlich ignoriert, weil man es eben nicht bestreiten kann. Da nützt es dann auch wenig, wenn Zermatt den Skipasspreis nicht erhöht, weil er trotzdem noch der mit Abstand teuerste der Alpen ist. Ich sage ja auch immer wieder, dass Zermatt zwar ein recht gutes Skigebiet ist (allerdings eher so Top10-Top15 der Alpen, nicht weiter vorne), aber der Preis eben die Attraktivität massiv drückt.

Und zu Zermatt noch ein Preisbeispiel, wieso es für mich da keine Option ist:
Der Tagesskipass kostet in Z 92 CHF, der identische Pass kostet in C allerdings 64 Euro. Das ist schon ein großer Unterschied, aber wenn dann noch die für meine konkrete Situation anderen Preise dazukommen, sieht es noch dramatischer aus: In Z müsste ich den Skipass mit Zugfahrt von Täsch kaufen, der 108 CHF kostet, und wenn ich nicht zwischen 26.12. und 10.1. oder 6.2. und 21.2. nach C fahre, kostet der Skipass dort 58 Euro. Dann kommen noch 15,50 CHF für das Parkhaus dazu, und schon steht es für mich, wenn ich es konkret ausrechne, 123,50 CHF vs. 58 EUR. Z würde mich also etwa das doppelte kosten als wenn ich die gleichen Pisten von C aus befahre.

Und jetzt erklärt mir bitte, wer unter diesen Voraussetzungen nicht C bevorzugen würde.
 
j-d-s schrieb:
Und jetzt erklärt mir bitte, wer unter diesen Voraussetzungen nicht C bevorzugen würde.

Ich beziehe mich jetzt NUR auf dein Preisbeispiel Z/C

Ich bevorzuge in diesem Jahr Zermatt, weil ich mit dem Zug ab Freiburg (ca5,5h Fahrzeit) für je 29€ (Hin/Rückfahrt) bis nach Zermatt komme. Übernachtung in der JH. 2-Tagesskipassinternational ist hatl teuer und ein saurer Apfel, aber wird sich lohnen.
Wenn ich stattdessen mit dem Auto nach Cervinia fahre, fahre ich laut googlemaps 5,5 bis 6,5 Stunden (je nach Route) und zahle nur für den Tunnel schon 44,60€ und lege noch Sprit obendrauf.
Wenn also das Auto nicht alternativlos ist für die Anreise kann sich Zermatt durchaus vor Cervinia behaupten. Außerdem ist es in Zermatt deutlich schöner (laut erzählungen und Bildern die man so sieht), und auch die schweizerische Skigebietsseite scheint mir deutlich attraktiver. Aber dazu mehr im März, wenn ich mir meine eigene Meinung zum Gebiet gebildet habe.
Für mich ist es in diesem Fall viel bequemer einfach mit dem Zug nach Zermatt zu fahren.



Zum Rest deines Postings: So, wie du es jetzt geschrieben hast, liest sich das ja gar nicht mehr so vorverurteilt. Und es ist etwas Wahres dran. Und zB die Vorschäge bzgl Ischgl haben ja wirklich viele schweizerische Gebiete beispielsweise schon lange umgesetzt, da es ja logisch ist und Probleme vermeidet (Kernkompetenz Schweiz vielleicht??)
Was die Reaktion der anderen Foristen auf deinen Beitrag anbelangt ist das wohl so, dass du dir da ein Standing erarbeitet hast, wo es sehr schwer wird zwischen vielem schlecht finden und nur die 3 Täler, Sella Ronda und überall mit dem Auto mit minimum 200mk/h hinfahren sind toll (subjektive Wahrnehmung nach 6 Monaten mitlesen und 1 Monat aktiv im Forum!!!) Beiträge zu finden, die der Diskussion beitragen ohne sehr stark zu polarisieren oder ablehnendes Verhalten hervorrufen.
 
User "j-d-s" hat weiter oben ganz normal beschrieben, was ihn stört (Öffnungszeiten) - war von mir als Kritik gekommen ursächlich - und einige nutzen das dann immer wieder, um auf "j-d-s" rumzuhacken - obwohl weder jemand eine Liste wollte noch es um Zermatt oder die ganze Schweiz ging.

Er hat seine Meinung, ob es Euch anderen passt oder nicht - aber anscheinend verstehen manche nur ihre eigene Demokratie.
 
danimaniac schrieb:
j-d-s schrieb:
Und jetzt erklärt mir bitte, wer unter diesen Voraussetzungen nicht C bevorzugen würde.

Ich beziehe mich jetzt NUR auf dein Preisbeispiel Z/C

Ich bevorzuge in diesem Jahr Zermatt, weil ich mit dem Zug ab Freiburg (ca5,5h Fahrzeit) für je 29€ (Hin/Rückfahrt) bis nach Zermatt komme. Übernachtung in der JH. 2-Tagesskipassinternational ist hatl teuer und ein saurer Apfel, aber wird sich lohnen.
Wenn ich stattdessen mit dem Auto nach Cervinia fahre, fahre ich laut googlemaps 5,5 bis 6,5 Stunden (je nach Route) und zahle nur für den Tunnel schon 44,60€ und lege noch Sprit obendrauf.
Wenn also das Auto nicht alternativlos ist für die Anreise kann sich Zermatt durchaus vor Cervinia behaupten. Außerdem ist es in Zermatt deutlich schöner (laut erzählungen und Bildern die man so sieht), und auch die schweizerische Skigebietsseite scheint mir deutlich attraktiver. Aber dazu mehr im März, wenn ich mir meine eigene Meinung zum Gebiet gebildet habe.
Für mich ist es in diesem Fall viel bequemer einfach mit dem Zug nach Zermatt zu fahren.

Das ist ja deine Sache, aber ich bin mal mit der Eisenbahn für mehrere Tage zum Skifahren gefahren, und habe dann beschlossen, das nie wieder zu machen. Das ganze Gepäck tragen zu müssen nervt gerade beim Umsteigen ganz massiv und mir ist es wichtig, dahin fahren zu können wo ich will, wann ich will. Und in nem Ort wie Z geht das eben nicht, allerdings übernachte ich ja sowieso grundsätzlich nicht am Ende von Tälern, weil sich das schlecht mit meinen Skigebietswechseln verträgt (ich müsste ja jeden Tag wo ich woanders hinfahre das ganze Tal runter).

danimaniac schrieb:
Zum Rest deines Postings: So, wie du es jetzt geschrieben hast, liest sich das ja gar nicht mehr so vorverurteilt. Und es ist etwas Wahres dran. Und zB die Vorschäge bzgl Ischgl haben ja wirklich viele schweizerische Gebiete beispielsweise schon lange umgesetzt, da es ja logisch ist und Probleme vermeidet (Kernkompetenz Schweiz vielleicht??)

Nein, das ist tatsächlich etwas, was meiner Erfahrung nach nur in Ö tendenziell schlechter läuft als in CH, I und F. Von daher ist das kein CH-eigener Vorteil. Grade im angesprochenen Sellarondagebiet staffeln sie die Liftbetriebszeiten immer, weil da eben auch sehr viele Leute in andere Täler wechseln und die noch vernünftig zurückkommen müssen.

danimaniac schrieb:
Was die Reaktion der anderen Foristen auf deinen Beitrag anbelangt ist das wohl so, dass du dir da ein Standing erarbeitet hast, wo es sehr schwer wird zwischen vielem schlecht finden und nur die 3 Täler, Sella Ronda und überall mit dem Auto mit minimum 200mk/h hinfahren sind toll (subjektive Wahrnehmung nach 6 Monaten mitlesen und 1 Monat aktiv im Forum!!!) Beiträge zu finden, die der Diskussion beitragen ohne sehr stark zu polarisieren oder ablehnendes Verhalten hervorrufen.

Das Lustige dabei ist eigentlich, dass ich während der Skiurlaube selbst nie 200 km/h fahre, sondern nur auf der Hin- und Rückfahrt, weil ich nur da in D bin und im Ausland ist es ja leider nicht erlaubt. In D bin ich glaube ich seit 4-5 Jahren oder so nicht mehr Skigefahren, eben weil da auch vieles schlechter läuft als in den anderen Ländern. Da beschwer ich mich nur kaum, weil ich D gedanklich sowieso schon als "Skiland" gestrichen habe, d.h. für mich ist D eben kein Land, wo ich Skifahren auch nur in Betracht ziehe (im Gegensatz zur CH, wo ich es gerne würde, wenn es nicht so teuer wäre). Und das sind eben nicht nur die Skipässe, sondern auch Unterkunft, Essen, Einkaufen und Benzin.
 
Winterhugo schrieb:
User "j-d-s" hat weiter oben ganz normal beschrieben, was ihn stört (Öffnungszeiten) - war von mir als Kritik gekommen ursächlich - und einige nutzen das dann immer wieder, um auf "j-d-s" rumzuhacken - obwohl weder jemand eine Liste wollte noch es um Zermatt oder die ganze Schweiz ging.

Er hat seine Meinung, ob es Euch anderen passt oder nicht - aber anscheinend verstehen manche nur ihre eigene Demokratie.


Gefällt mir dein Post... und zwar ganz ehrlich. Auch ich sage klar das JDS hier in einigen Bereichen sehr wohl recht hat. Dies beziehe ich auch auf die Schweizer Geschichte. Auch ich würde sehr gerne mal "unter dem Matterhorn".... ( jetzt werde ich fast romantisch :D ) Ski fahren. Werde es so aber nicht tun, da ich für diesen Skiurlaub MINDESTENS 2 Urlaube in Österreich bekomme. Da kann mich irgend ein Schweizer auch gerne wieder Hügelrutscher oder ähnlich nennen wie früher, da stehe ich zu. Auch bin ich nicht bereit die Preise für die Schweizer Gastronomie täglich zu bezahlen, von "Vollgas Apres Ski" a 250 Euro am Tag möchte ich hier jetzt wirklich nicht reden, da wären wir in der Schweiz ja noch nicht mal angetrunken... :D :D .

HIer sage ich auch ganz klar dürfte man J-d-s gerne mal in ruhe lassen, es ist ja nicht falsch so etwas zu sagen. Das Argument "Privatskigebiet" bin ich auf jeden Fall nicht gewillt zu tragen, zumindest nicht mit meinen Euros und darüber bestimme nur ich.

Andersrum sollte J-d-s ggfl. seine Post auf Wasser trinken um beim Essen ein Getränk zu sparen ein wenig zurücknehmen und seine Sprüche " wie kann man 250 Euro am Abend versaufen" Ja, man kann und es macht tierisch spass.....

Denn wie der Vorschreiber schon geschrieben hat: Jeder hat seine Meinung. :D
 
Ach ja,

mit den Liftöffnungszeiten bin ich zur Zeit in Österreich einverstanden. Zu Ostern würde ich mir teilweise 30 bis 45 Minuten länger wünschen. Würde aber von uns auch nur selten genutzt, da wir meistens nach dem Ski fahren um 15.00 bis 16.00 immer noch ein kurzes Bier oder so nehmen,
 
Olli_1973 schrieb:
Ach ja,

mit den Liftöffnungszeiten bin ich zur Zeit in Österreich einverstanden. Zu Ostern würde ich mir teilweise 30 bis 45 Minuten länger wünschen. Würde aber von uns auch nur selten genutzt, da wir meistens nach dem Ski fahren um 15.00 bis 16.00 immer noch ein kurzes Bier oder so nehmen,

Dass es Nachmittags länger auf ist finde ich gar nicht schlimm. Ab nachmittags ist es sowieso oft zerfahren, da hätte ich lieber morgens früher offen weil sich da die wenigsten Leute auf die Piste trauen :lol:
 
Also ich finde das in Cervinia super - da kann man selbst Weihnachten bis 16:30 locker fahren - erst recht mit Talabfahrt nach Valtournenche. Da man dort ja deutlich weiter im Westen (und etwas weiter im Süden) ist - hat man auch locker eine Stunde mehr Licht wie etwa im Salzburger Land. Grad später in der Saison sind da die Öffnungszeiten ja doch deutlich länger. Also grad zu Weihnachten macht Südwesten viel Sinn um mehr rauszuholen. Und Nachmittags zerfahren wars in Valtournenche oder Cervinia fast nie. Ist halt ein Unterschied ob es 2 8er Sessel ala Ischgl für mehr oder weniger eine Piste hat - oder 1 4er Sessel für 5-6 Abfahrten. In Zermatt waren auch nur die Hauptabfahrten kaputt am Nachmittag. Zu Oster dagegen ist es meist einfach zu warm um Nachmittags noch auf Piste spaßzuhaben. Aber dafür hat man dann ja meist Offpiste netten Firnschnee (zumindest in Schattenhängen).

Das kann nur ausgeglichen werden in AT durch Gebiete wo man halt schon um 7:30 fahren kann, oder halt zumidnest 8:00 Uhr (weil um 8:30 kann man in Cervinie/Valtournenche auch problemlos rauffahren) - und sowas ist selten. In AT gibts sowas sehr selten. Wobei Raxseilbahn etwa ab Feber erste Fahrt um 08:30 hat, und letzte um 17:00, ab April erste Fahrt um 08:00. Mehr Höhenmeter pro Tag beim freeriden als dort hab ich folglich noch nirgends zusammengebracht (19 Gondeln - also fast 20.000HM an einem Tag mein Rekord). Und das ganze um 14.22€ pro Tag mit unbefristig gültiger 5 Tage Wahlkarte.
Bin da im Laufe der Jahre meist mit 1€ pro 1020HM Fahrt rausgekommen (und dass sind mindestens 1030HM Abfahrt - da man ja noch zu Fuß gut 8m bergauf im Gebäude hochläuft). Das wird in Tirol etwa mit der TSC selbst bei viel viel fahren gar nicht mal so leicht zu unterbieten sein. Für die Seilbahnbetreiber natürlich ein Katastrophe - ich war sicher 1/3 dieser 1€ Fahrten allein in der Kabine. Letztes Jahr mal 1Tag wo ich in 14 von 15 Fahrten der einzige Gast war. Wer Niederösterreich Card hat, kann praktisch um 17:30 sich in Auto setzen und zum Hirschenkogel weiterfahren - und dann noch 3-4h Nachtski anhängen. Dann hat man mit 30min Unterbrechung für Transfer Skifahren/Boarden von 8:00 bis 22:00 Uhr - Yeehaa. Naja - viele Tage mit Schnee bis ins Tal gabs die letzten 3 Jahre halt leider nur sehr wenige -und diesen Winter ist die Raxseilbahn ja leider in Revision bis Juni.
 
extremecarver schrieb:
Also ich finde das in Cervinia super - da kann man selbst Weihnachten bis 16:30 locker fahren - erst recht mit Talabfahrt nach Valtournenche. Da man dort ja deutlich weiter im Westen (und etwas weiter im Süden) ist - hat man auch locker eine Stunde mehr Licht wie etwa im Salzburger Land. Grad später in der Saison sind da die Öffnungszeiten ja doch deutlich länger. Also grad zu Weihnachten macht Südwesten viel Sinn um mehr rauszuholen. Und Nachmittags zerfahren wars in Valtournenche oder Cervinia fast nie. Ist halt ein Unterschied ob es 2 8er Sessel ala Ischgl für mehr oder weniger eine Piste hat - oder 1 4er Sessel für 5-6 Abfahrten. In Zermatt waren auch nur die Hauptabfahrten kaputt am Nachmittag. Zu Oster dagegen ist es meist einfach zu warm um Nachmittags noch auf Piste spaßzuhaben. Aber dafür hat man dann ja meist Offpiste netten Firnschnee (zumindest in Schattenhängen).

Das kann nur ausgeglichen werden in AT durch Gebiete wo man halt schon um 7:30 fahren kann, oder halt zumidnest 8:00 Uhr (weil um 8:30 kann man in Cervinie/Valtournenche auch problemlos rauffahren) - und sowas ist selten. In AT gibts sowas sehr selten. Wobei Raxseilbahn etwa ab Feber erste Fahrt um 08:30 hat, und letzte um 17:00, ab April erste Fahrt um 08:00. Mehr Höhenmeter pro Tag beim freeriden als dort hab ich folglich noch nirgends zusammengebracht (19 Gondeln - also fast 20.000HM an einem Tag mein Rekord). Und das ganze um 14.22€ pro Tag mit unbefristig gültiger 5 Tage Wahlkarte.
Bin da im Laufe der Jahre meist mit 1€ pro 1020HM Fahrt rausgekommen (und dass sind mindestens 1030HM Abfahrt - da man ja noch zu Fuß gut 8m bergauf im Gebäude hochläuft). Das wird in Tirol etwa mit der TSC selbst bei viel viel fahren gar nicht mal so leicht zu unterbieten sein. Für die Seilbahnbetreiber natürlich ein Katastrophe - ich war sicher 1/3 dieser 1€ Fahrten allein in der Kabine. Letztes Jahr mal 1Tag wo ich in 14 von 15 Fahrten der einzige Gast war. Wer Niederösterreich Card hat, kann praktisch um 17:30 sich in Auto setzen und zum Hirschenkogel weiterfahren - und dann noch 3-4h Nachtski anhängen. Dann hat man mit 30min Unterbrechung für Transfer Skifahren/Boarden von 8:00 bis 22:00 Uhr - Yeehaa. Naja - viele Tage mit Schnee bis ins Tal gabs die letzten 3 Jahre halt leider nur sehr wenige -und diesen Winter ist die Raxseilbahn ja leider in Revision bis Juni.


Seufz.... schon wieder jemand der sich anhand gefahrenen Höhenmetern und / oder Pistenkilometern reich rechnet....... Ich brech ins Essen.
 
Also für mich gibt es eigentlich nur 2 Faktoren.
1. Wie viele Höhenmeter pro Tag bin ich gefahren.
2. Wie viel Spaß macht es.

Die absolute Anzahl an Liften bzw Pistenkilometer ist mir ziemlich blunzen. Aber wenn ich bei unter 1€ pro 1000HM Beförderung rauskomme - wars billig. Wenns eher 3-4€ pro 1000HM waren - dann wars sehr teuer. Und 3-4€ pro 1000HM muss man in so eingen Großgebieten zur Hochsaison bei 50€ fürs Tagesticket bzw 280€ fürs 7 Tageticket überhaupt erstmal schaffen (beim 7Tagesticket erst recht wenn 1 Tag wegen Sturm keine Lifte fahren).

Auf der Rax kosten 5 Eintagestickets 71,10€ (Eintagestickets - weil die 5 Tages Wahlkarte ohne Ablaufdatum ist ja nix anderes - sogar im Sommer benutzbar). Das ist in AT sonst nirgends zu toppen. Da brauch ich mich gar nicht reich rechnen - denn viel ausgegeben hab ich einfach nicht.
 
Nochmal: wenn du 40 Euro pro Tag ausgeben kannst und als Familie fährst, ist es völlig egal wie viele Pistenkilometer pro Tag, oder wie viele Höhenmeter am Tag, du kannst keine 50 ausgeben weil du diese nicht hast!! So kalkulieren normale Familien Ihre Urlaube. Die einen können 2000 Euro pro Familie ausgeben, andere ggf. 4000 Euro. Und wenn ich mir einen Skipass nicht leisten kann weil er mein Budget sprengt, dann ist es egal wieviele Lifte dort gestanden hätten, denn ich würde diese nicht sehen, da die Kohle alle ist!!!!!!!!

Aber wie haben weiter oben im Post ja über freie Meinung, Demokratie und ähnliches geschrieben, von daher gönne ich dir deinen Reichsparteitag und akzeptiere deine Meinung.
 
[In Ischgl bspw. wäre es sinnvoll, wenn man die meisten anderen Anlagen um 16 Uhr schließt, dass die Höllkarbahn bis 16.20 und die Palinkopfbahn bis 16.30 läuft, aber machen tut man das nicht. Dort läuft bisher nur die Alp Trider Sattelbahn länger, sowie die Talzubringer zu Talfahrten. Übrigens hat man in Ischgl erst seit letzter Saison die Betriebszeiten im Frühjahr auf 16.30 Uhr ausgedehnt. Vorher war da immer um 16.00 Uhr zu, auch im April.

Verschiedene Schließungszeiten würde nur Reibereien unter den Mitarbeitern geben.
Und dass man die Betriebszeit im Frühjahr erst seit der letzten Saison auf 16.30 Uhr ausgedehnt hat, stimmt auch nicht.
Das ist schon seit zig Jahren so.
 
1970 schrieb:
Verschiedene Schließungszeiten würde nur Reibereien unter den Mitarbeitern geben.
Und dass man die Betriebszeit im Frühjahr erst seit der letzten Saison auf 16.30 Uhr ausgedehnt hat, stimmt auch nicht.
Das ist schon seit zig Jahren so.

Also, dass verschiedene Schließungszeiten zu Reibereien unter den Mitarbeitern führen würde kann ich mir kaum vorstellen. Man kann ja 1. die Lifte rotieren, 2. ist die Arbeitszeit ja hoffentlich vertraglich geregelt. 3. ist das im Sinne der Mitarbeiter zufriedene Kunden zu haben, daher ... kein Problem :-D
Das klappt ja sogar im französischen Wallis sehr gut. Letzten Februar in Anzère haben die Lifte schön der Reihe nach von ganz hinten nach ganz vorne zugemacht. Immer schön mit Pistenkontrolle und Absprache, dass auch alle daheim waren. Da war dann beim hintersten Lift 15:45 als letzte Liftfahrt angeschlagen und ab da dann immer so im 15 Minuten Takt. War super. Wir hatten unsere Skihütte mit 28 Leuten nämlich ganz hinten im Skigebiet und immer schön Sondergenehmigung mit der Kontrolle und dem Liftpersonal ausgehandelt für die jetzt aber allerallerletzte Liftfahrt :mrgreen: Piste natürlich dann quasi privat um 16:45... da geht dann, wenn man den Grill schon an hat (in Sichtweite der Talstation) doch Einiges!
 
Das ist in Adelboden genau so. Um 16:15 schliessen Anlagen für Wiederholungsfahrten während die letzte Bergfahrt für Lavey um 16:30 ist, da er nötig zur Rückführung nach Adelboden ist, ebenso Aebi. Bei der Gondelbahn Silleren ist die letzte Talfahrt un 17:00 und in der Zwischenstation Bergläger gar erst um 17:30.
 
danimaniac schrieb:
1970 schrieb:
Verschiedene Schließungszeiten würde nur Reibereien unter den Mitarbeitern geben.
Und dass man die Betriebszeit im Frühjahr erst seit der letzten Saison auf 16.30 Uhr ausgedehnt hat, stimmt auch nicht.
Das ist schon seit zig Jahren so.

Also, dass verschiedene Schließungszeiten zu Reibereien unter den Mitarbeitern führen würde kann ich mir kaum vorstellen. Man kann ja 1. die Lifte rotieren, 2. ist die Arbeitszeit ja hoffentlich vertraglich geregelt. 3. ist das im Sinne der Mitarbeiter zufriedene Kunden zu haben, daher ... kein Problem :-D
Das klappt ja sogar im französischen Wallis sehr gut. Letzten Februar in Anzère haben die Lifte schön der Reihe nach von ganz hinten nach ganz vorne zugemacht. Immer schön mit Pistenkontrolle und Absprache, dass auch alle daheim waren. Da war dann beim hintersten Lift 15:45 als letzte Liftfahrt angeschlagen und ab da dann immer so im 15 Minuten Takt. War super. Wir hatten unsere Skihütte mit 28 Leuten nämlich ganz hinten im Skigebiet und immer schön Sondergenehmigung mit der Kontrolle und dem Liftpersonal ausgehandelt für die jetzt aber allerallerletzte Liftfahrt :mrgreen: Piste natürlich dann quasi privat um 16:45... da geht dann, wenn man den Grill schon an hat (in Sichtweite der Talstation) doch Einiges!

Das mit den Schließungszeiten wurde schon probiert. Zum Beispiel bei der Flimjochbahn, dass die zu spät gekommenen Gäste noch zurück nach Samnaun kommen. Und jeden Tag
kamen die Gäste noch später. Die saßen in den Restaurants unter dem Motto: Ach die lassen uns eh noch rüber.
Die Höllbodenbahn fährt übrigens bis 16.30, damit die Gäste noch zurück auf die Idalpe kommen.
Das Personal an den Liften kann man nicht rotieren lassen, da nicht jede Bahn gleich funktioniert.
Die Arbeitszeit ist vertraglich geregelt. Also für alle Bahnmitarbeiter gleich. Ausnahmen sind Pistenfahrer, Pistenrettung, Beschneiungsteam.
Und wer nach 8 Stunden noch nicht genug hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
 
1970 schrieb:
Das mit den Schließungszeiten wurde schon probiert. Zum Beispiel bei der Flimjochbahn, dass die zu spät gekommenen Gäste noch zurück nach Samnaun kommen. Und jeden Tag
kamen die Gäste noch später. Die saßen in den Restaurants unter dem Motto: Ach die lassen uns eh noch rüber.
Die Höllbodenbahn fährt übrigens bis 16.30, damit die Gäste noch zurück auf die Idalpe kommen.
Das Personal an den Liften kann man nicht rotieren lassen, da nicht jede Bahn gleich funktioniert.
Die Arbeitszeit ist vertraglich geregelt. Also für alle Bahnmitarbeiter gleich. Ausnahmen sind Pistenfahrer, Pistenrettung, Beschneiungsteam.
Und wer nach 8 Stunden noch nicht genug hat, dem ist nicht mehr zu helfen.

Das ist doch absoluter Blödsinn. In Italien, der Schweiz und Frankreich funktioniert das auch, und sogar sehr gut. Du sagst ja selber dass die Höllbodenbahn bis 16.30 Uhr fährt, obwohl das gar nicht mal nötig wäre, weil man von deren Talstation auch (bei entsprechener Schneelage) nach Ischgl abfahren kann. Da sollte das doch bei der Palinkopfbahn erst recht gehen, vor allem wenn man bedenkt, dass da eben halt die "normale" Talabfahrt nach Samnaun kommt.

Schau dir doch mal z.B. die Sellaronda an, dort wird das überall so gemacht und funktioniert perfekt, obwohl die da teilweise lange Schlangen haben, wenn alle noch zurück wollen. Corvara->Wolkenstein hat man Borest, Sodlisia, Plans-Frara, Val Setus und Cir, und trotzdem funktioniert es gerade weil man die Betriebszeiten staffelt. Oder wärst du auch dafür, dass man da alles um punkt 16 Uhr zumacht? :lach:
 
j-d-s schrieb:
1970 schrieb:
Das mit den Schließungszeiten wurde schon probiert. Zum Beispiel bei der Flimjochbahn, dass die zu spät gekommenen Gäste noch zurück nach Samnaun kommen. Und jeden Tag
kamen die Gäste noch später. Die saßen in den Restaurants unter dem Motto: Ach die lassen uns eh noch rüber.
Die Höllbodenbahn fährt übrigens bis 16.30, damit die Gäste noch zurück auf die Idalpe kommen.
Das Personal an den Liften kann man nicht rotieren lassen, da nicht jede Bahn gleich funktioniert.
Die Arbeitszeit ist vertraglich geregelt. Also für alle Bahnmitarbeiter gleich. Ausnahmen sind Pistenfahrer, Pistenrettung, Beschneiungsteam.
Und wer nach 8 Stunden noch nicht genug hat, dem ist nicht mehr zu helfen.

Das ist doch absoluter Blödsinn. In Italien, der Schweiz und Frankreich funktioniert das auch, und sogar sehr gut. Du sagst ja selber dass die Höllbodenbahn bis 16.30 Uhr fährt, obwohl das gar nicht mal nötig wäre, weil man von deren Talstation auch (bei entsprechener Schneelage) nach Ischgl abfahren kann. Da sollte das doch bei der Palinkopfbahn erst recht gehen, vor allem wenn man bedenkt, dass da eben halt die "normale" Talabfahrt nach Samnaun kommt.

Schau dir doch mal z.B. die Sellaronda an, dort wird das überall so gemacht und funktioniert perfekt, obwohl die da teilweise lange Schlangen haben, wenn alle noch zurück wollen. Corvara->Wolkenstein hat man Borest, Sodlisia, Plans-Frara, Val Setus und Cir, und trotzdem funktioniert es gerade weil man die Betriebszeiten staffelt. Oder wärst du auch dafür, dass man da alles um punkt 16 Uhr zumacht? :lach:

Ich habe nicht gesagt, dass es nicht funktionieren könnte wenn die Vorstände es unbedingt wollen. Aber es würde sehrwohl zu Reibereien kommen. Denn die gab es schon. Daraufhin
wurde damit wieder aufgehört. Mit Ausnahme Höllbodenbahn, da nicht jeder über die steile Piste 3 runterkommt. Dazu kommt noch, dass wir Fahrgemeinschaften haben die mit den Seilbahnautos zur Arbeit fahren. Dann müssten alle die früher Feierabend haben auf die anderen eine halbe Stunde im Tal warten.
Und absoluter Blödsinn ist eben wegen ein paar Einzelner einen Skibetrieb um eine halbe Stunde zu verlängern.
8 Stunden Schifahren ist für die meisten Skifahrer mehr wie genug.
 
1970 schrieb:
Ich habe nicht gesagt, dass es nicht funktionieren könnte wenn die Vorstände es unbedingt wollen. Aber es würde sehrwohl zu Reibereien kommen. Denn die gab es schon. Daraufhin
wurde damit wieder aufgehört. Mit Ausnahme Höllbodenbahn, da nicht jeder über die steile Piste 3 runterkommt. Dazu kommt noch, dass wir Fahrgemeinschaften haben die mit den Seilbahnautos zur Arbeit fahren. Dann müssten alle die früher Feierabend haben auf die anderen eine halbe Stunde im Tal warten.
Und absoluter Blödsinn ist eben wegen ein paar Einzelner einen Skibetrieb um eine halbe Stunde zu verlängern.
8 Stunden Schifahren ist für die meisten Skifahrer mehr wie genug.
Wer die rote steile 3 in Ischgl nicht runterkommt :lol: wie soll der den Prennerhang schaffen oder das glatte andere Teil im Schlusshang???
Und weil ein paar Liftler Fahrgemeinschaften bilden, wird kein Unternehmer die Az danach ausrichten :D glaub das sind eher private Angelegenheiten der Angestellten.
Und ob ich nach 8 Stunden Ski fahren tot bin oder nicht - das ist dann eher mir überlassen! Grad in Ischgl gibt es viele, die es erst 12 Uhr auf den Hang schaffen, die wären froh, bis 17 Uhr fahren zu dürfen - aber das wäre den Apres-Lokalen eher unrecht. Aber dann sieht man mal, wie bescheuert und unwirtschaftlich andere Skigebiete sind, die von 8.30 bis 17.00 Uhr geöffnet sind - alles defizitäre Unternehmen wie Dolomiti Superski oder Zermatt :mrgreen:
 
Noch etwas zum Thema SKIPASS-PREISDISKUSSION:

"Familienskigebiete" wie SFL: Skipass ab 6 Jahre verbindlich.

Es geht auch anders, ab 8 / 9 oder 10 Jahren wie in: Dolomiti Superski, Ischgl-Samnaun, Zermatt, Savognin, Stubaier Gletscher, ...
Da sind jetzt eine große Vielfalt dabei - also in Ischgl mit den Sesselliften und Einstieg in Samnaun - komfortabler gehts für Familien echt nicht. OK, man hat jetzt keinen Sauser oder Flitzer oder ne Berta, aber die Kinderskischulen sind nicht schlechter als in Familiendestinationen, nur man spart sich den Skipass für die Kinder mit ca. EUR 100 - 120. Da wird dann sogar Zermatt wieder etwas moderater, falls "j-d-s" in diese Gruppe reinfällt (kleiner Scherz)

PS: Ist kein SFL-Bashing, jeder mag tun, was er mag. Für mich ist das nur nicht soooo familienfreundlich. Daran kann man wirklich arbeiten!
 
Aber es ist doch nicht nachvollziehbar, wieso es bei der Höllbodenbahn und auch der Alp Trider Sattelbahn, sowie bei den Zubringerbahnen vom Personal her machbar sein soll, sie länger laufen zu lassen, aber sonst nirgends, unter keinen Umständen.

Und noch weniger nachvollziehbar ist, wieso man den Samnaunern die frühe Rückkehr aufzwingen will, aber für die Ischgler noch länger fährt. Zumal die Samnauner sogar länger in den Apres-Ski-Lokalen auf der Ischgler Seite bleiben können, wenn sie erst später zurückmüssen. Denn auf der Samnauner Seite ist da ja nicht so viel, vor allem im Vergleich zu Ischgl.
 
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