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Skipassentzug Diskussion

Normalerweise fragen die bei der Diavolezza alle Gäste die sie sehen - ob die noch runterwollen. Werden dich halt übersehen haben.

Der Grund für die inzwischen doch recht zahlreichen präparierten Routen ist halt genau die Haftung.
Ich hab vor kurzem gehört - es gibt in Vorarlberg andere Gesetze diesbezüglich wie in Tirol. In Vorarlberg ist es daher recht "normal" Geldstrafen zu kassieren/Skipass zu entziehen wenn man gesperrte Pisten abfährt - während dies in Tirol quasi nie vorkommt.

Lustig ist immer wenn man im Sommer noch die Schilder gesperrt wegen Lawinengefahr oder einfach nur Piste gesperrt vorfindet. So selten ist das gar nicht.
 
Das liegt garantiert daran, um unverbesserliche AFler, die auch schonmal die Wanderschuhe mitnehmen für die Schneefreien Stellen, vor dem Schneemangel zu warnen ;D .
 
j-d-s schrieb:
Das liegt garantiert daran, um unverbesserliche AFler, die auch schonmal die Wanderschuhe mitnehmen für die Schneefreien Stellen, vor dem Schneemangel zu warnen ;D .

Nein das liegt achtung ot eher daran:

Bei wenig Schnee bleibt dir nicht mehr viel über als die Dinger mit dem Akkuschlagbohrer in die Welt zu bohren ... da wirds dann gerne nochmal unter dem Restschnee gefroren und du bringst sie kaum mehr raus ohne die Stangen zu ermorden und die Dinger sind nicht billig ... was glaubstn warum wir abgebrochene Stangen hinterher noch zu Zaunstipfeln weiterverarbeiten :D

Zu 3303: Allgemein gutes Verhalten des Pistendienstes - Ich bin ja auch manchmal noch sehr spät unterwegs v.a. bei uns und frage dann unsere Bullyfahrer wo die Winde unterwegs ist bzw auf welcher Pistenseite man bei schlechter Sicht runterfahren sollte um keinem zu begegnen ...
 
@extremecarver, zu den Unterschieden in den österreichischen Bundesländern:

In Vorarlberg ist das im Sportgesetz geregelt, das die Ernennung von Pistenwächtern ermöglicht.

Seit 22. Dezember 2006 können Salzburger Gemeinden aufgrund einer Novelle zum Landespolizeistrafgesetz ein nächtliches Skifahrverbot verhängen.
Beispiel Mühlbach.

In Tirol fehlt eine diesbezügliche gesetzliche Grundlage; dort hat man sich bisher auf die Vernunft der Betroffenen verlassen.
 
j-d-s schrieb:
…

Das ist freilich ein unsinniger Vergleich. Zum einen ist die Vergleichbarkeit nicht gegeben, weil ein "gesperrt"-Schild des Pistendienstes in den allermeisten (>99%) Fällen kein strafbewehrtes Befahrungsverbot ist.

Stimmt und dennoch kann ich nicht immer nur an mich selbst denken. Der Gerätfahrer der dich nicht sieht sitzt dann im schlimmsten Fall wegen Totschlag oder dgl. trotzdem vor Gericht obwohl er nur seine Arbeit gemacht hat

j-d-s schrieb:
…
Wobei ich jetzt eigentlich auch nicht so das große Problem mit der Präparierung sehe. Wenn man halbwegs aufmerksam fährt sieht (und hört) man doch den Pistenbully und ggf. sein Seil/Seilwinde.
Wie viele Leute würden heute noch leben wenn das stimmen würde?
j-d-s schrieb:
Übrigens ist auch auf ner Piste mit nur einer Bullybreite die Begegnung kein Problem, dann wartet man halt im Zweifel vor der Engstelle, etwas abseits der "eigentlichen" Piste usw., ich hab selten ne Stelle gesehen wo das nicht ginge.
…ist ja für den Fahrer so praktisch wenn er aufgeladen wie ein Packesel nichts sieht wo jemand steht…
j-d-s schrieb:
Früher kams sogar vor dass mitten am Tag nachpräpariert wurde und da gabs auch nicht ständig Unfälle 8O
Das hat man sogar auf unsrem Nachbarberg wieder sein lassen dieses nachpräparieren Untertags.
Die Gründe sind mir nicht bekannt, liegen aber auf der Hand.
 
j-d-s schrieb:
Früher kams sogar vor dass mitten am Tag nachpräpariert wurde und da gabs auch nicht ständig Unfälle 8O
In Arosa habe ich das auch mal gesehen. Auf einer breiten und einsehbaren Piste eigentlich kein Problem, wenn nicht mit Seil gearbeitet wird. Dennoch ist auf der Bettmeralp Ende 2008 noch vor Schließung der Pisten ein Kind unter eine Pistenraupe gerutscht und zu Tode gekommen. Soweit ich weiß, ist es daher in der Schweiz verboten, vor Pistenschluß die Pisten zu präparieren.

SRF

Nebebei, es macht kaum Sinn, am Tag nachzupräparieren. Die Piste braucht bis zu 12 Stunden Frost, um fest zu werden. Ohne diese Ruhephase sieht es nach wenigen hundert Abfahrten wieder genau so aus wie vorher.
 
Grundsätzlich stimmt das schon betreffend Durchfrieren. Dennoch gibt es Situationen, wo es durchaus Sinn macht, während dem Betrieb nochmal nachzupräparieren. ZB nach frühmorgendlichem Schneefall und anschliessender stärker Erwärmung. Wie zB an unserem letztem Gurgl-Tag.
 
Ich finde das nachpräparieren sogar teilweise gefährlich, also dass hinterher was schlechteres rauskommt als vorher. Hab es schon hin und wieder erlebt, dass ich bei meiner letzten Abfahrt auf frisch präparierten Hängen fuhr (weil sie schon um 16:00 Uhr mit Präparieren anfangen), was zwar meistens toll ist, aber wenn der Schnee entsprechend weich ist kommt dadurch sehr weicher und für eine Piste zu tiefer Schnee raus, da muss man dann ganz anders fahren. Da ist es definitiv leichter, wenn die Piste zerfahren ist. (Klar, die Präparierung ist ja auch dafür gedacht dass der Schnee über Nacht durchfriert und dann ist es nicht mehr "tiefer" weicher Schnee. Aber ich wollte ja auch ausführen, dass es Kontraproduktiv sein kann, besonders weichen Schnee tagsüber nachzupräparieren.)

Aber nochmal wegen der Seilwinde: Ich bleib dabei, dass man wenn vorsichtig und langsam fährt (ich bspw. fahre die letzte Abfahrt immer recht gemütlich, hab den ganzen Tag Gas gegeben, auf der letzten Abfahrt kann ich mir Zeit lassen), dann sieht man auch ne Seilwinde und das Seil. Denn den Pistenbully hört man und wenn man dann zu ihm hinschaut, sieht man ja ob er ne Seilwinde verwendet oder nicht und kann dann das Seil verfolgen, wo es festgemacht ist. Hab ich nämlich schonmal getan (nein, da kam ich von der Seite auf ner anderen Piste, die Piste wo grade präpariert wurde war gesperrt und wurde auch nicht befahren).
 
Das mitm Seil is halt so a sache ... soll leut geben die sind mal unterm Seil durchgefahren ohne es zu merken, weil sie (eigene Schuld) morgens nicht dran dachten dass die gerätfahrer den oberen anhängepunkt nutzen und das seil ca 15m hoch über der piste war ... gerät war dank wind nicht zu hören und dank kuppe nicht zu sehen ....

Genauso ist mir persönlich folgendes passiert: Bin zwecks fotos bis 6 am berg geblieben hatte das mitm Pistenchef abgesprochen und gefragt wo ich auf die Windenmaschine aufpassen muss unten war dann dichter Nebel und ich bin im eigenen Skigebiet! auf der falschen Seite vom Zaun abgefahren bis ich das gemerkt hab wusste ich nichtmehr sicher ob ich ober oder unterhalb vom Windenanker bin also auf die abgewandte Seite der Piste gefahren ... keine Minute später hab ich dann auch schon das Anspannen vom Seil gehört das hätte auch ordentlich daneben gehen können ... Seitdem rufe ich den Windenfahrer immer an wo er genau ist wenn ich auch bei guter Sicht später abends abfahre denn das Seil kann auch mal im Schnee liegen o.ä. und da sieht man es dann ziemlich schwer wenn es düster ist ;)
 
j-d-s schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Wo war denn das mit der Pistensperre 10min nach Betriebsschluss? So einen Unsinn habe ich noch nirgends erlebt. Oder ist das wieder mal so einen j-d-s-Ferndiagnose-/vom-Hören-Sagen-Mist?

Gab da eine Reihe von Fällen, bspw. Ischgl/Samnaun die 80 (wenn ich um 16:05 oben am Palinkopf bin MUSS ich die fahren, ob ich will oder nicht - und nein, da stand "gesperrt", nicht Ischgl-typisch sie verlassen den gesicherten Skiraum etc.), Montgenevre bei der SB Tremplin oben die rote Abfahrt "le Jauffret" (das war aber um 17:35, die Bahn läuft bis 17:30), an der Kleinen Scheidegg, ...

Pistenplan.jpg


Ich versuche es Dir nocheinmal zu erklären.
Blau eingezeichnet ist gesperrt, weil von der Pistenrettung schon abgesammelt.
Grün eingezeichnet ist offen. Sogar mit Schild Piste 80 offen, Piste 40 gesperrt.
Meistens steht dort auch noch der Pistendienst der die Samnauner Gäste durchlässt.
 
Chense schrieb:
Jein 1970 - wir besprechen bei uns jeden morgen welche piste wieso gesperrt ist. Wenn eine piste wegen 2 aperen flecken gesperrt ist und dort auch eine übliche gesperrt tafel steht dann werde ich dem fragenden gast ned sagen: wehe du fährst da rein hier ist lawinengefahr und dann ist der pass weg sondern ich sage ihm du da ist gesperrt und wenn du da reinfährst kanns dir passieren, dass deine ski ziemlich übel aussehen.

Ist halt auch a wenig davon abhängig wer fragt und um welche Piste es geht: Mir bekannte Saisonfahrer mit 100 Tagen plus im Gebiet die selbst auch etwas die Situation einschätzen können oder jemand der das Gebiet und seine Eigenheiten nicht kennt. Genauso werde ich bei der lawinengefährdeten Piste am Gipfellift vorsichtiger sein als bei dem schneemangelsbedingt oftmals gesperrten waldwegabfahrt bei der sich immer irgendein Fleck zum fahren findet (kindergruppen liebstes kind) und die einfach für viele gebraucht wird die zu bestimmten hütten wollen wenn sie nicht zu fuss gehen wollen ... die können nach warnung gerne da runter fahren und ist sicher für alle seiten besser der fährt da ungefährlich und glücklich mit zwischendrin tragen runter als dass er 1.5km die ski bergauf tragen bzw seine kinder mit dem auto holen muss ... Augenmass und gebietskenntnis sind das A und O

Wobei ich dazu sagen muss, dass die einzigen pisten die bei uns teils wg. Lawinengefahr gesperrt sind von der Bahn weggehen bzw der Gipfellift dann geschlossen ist. Da bleibt dann das Tor vol Windverbau im die Richtung zu und hinten rum wird ein Netz gespannt. Ebenso gehen wir bei Rennen o.ä. vor. Wenn Schneemangel der Grund ist, dann steht da einsam das Gesperrt Schild und wir gehen bei Fragern wie gesagt vor im Wissen dass bei uns immer gemeldet wird ob Pistengeräte wo unterwegs sind (wichtig! Wenn ich das ned wüsste würde ich auch sagen untersteh dich da rein zu fahren) und übersehen die halt mal beim Reinfahren. Da gibts schlimmeres wie z.b. Missachtung der abendlichen Pistensperre wobei das mehr die Tourengeher sind.

Ich persönlich würde die teils in Italien verbreiteten Attenzione Sassi - Achtung Steine Schilder statt sperren ja teils bevorzugen, da ich eben selber, wenn ich Schneemangel vermute gerne mal zum Liftpersonal hinfahre und nett frage ob das der einzige Grund für die Sperre ist oder Geräte unterwegs sind o.ä. ... meist bekommt man auch Auskunft und wenn doch einer mal nur sagt is gesperrt dann halte ich mich dran.

Im freien Gelände eben wie gesagt entweder Achtung sie verlassen das markierte Skigebiet da gehts dann auch per Eigenverantwortung runter ... Anders siehts bei Achtung Lawinengefahr mit gesperrt Schild aus. Wir passen da keinen ab da fehlt uns auch einfach das Personal aber zmd. werden die Schilder in ausreichender Menge aufgestellt und gewartet und sollte was uns gottlob noch nie passiert ist jemand eine Lawine auslösen die auf die Piste geht würden wir den auch entsprechend belangen!

Kann ja jedes Schigebiet machen wie er es für richtig hält.
Bei uns gibt es hier klare Anweisungen. Bei einem "Gesperrt" Schild ist gesperrt. Dann darf ich auch keinem Gast sagen, ist nur wegen Schneemangel gesperrt.
Von mir aus kannst Du fahren. Wenn es noch halbwegs fahrbar ist kommt eine "Hier verlassen Sie das markierte und gesicherte Schigebiet" Tafel.
Angenommen es kommt Dich ein Gast fragen warum gesperrt ist. Du antwortest ihm: "Wegen Schneemangel. Von mir aus kannst du ruhig fahren. Der Gast kommt gut runter
und alles ist in Ordnung. Am nächsten Tag die gleiche Sperre. Diesesmal aber wegen Lawinengefahr. Der Gast kommt dich nicht mehr fragen, sondern denkt sich ist eh
wieder das gleiche. Die Sperre wurde vielleicht sogar zusätzlich mit eine Lawinentafel versehen die er aber übersieht, da ja eh wieder der gleiche Grund für die Sperre ist.
 
1970 schrieb:
j-d-s schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Wo war denn das mit der Pistensperre 10min nach Betriebsschluss? So einen Unsinn habe ich noch nirgends erlebt. Oder ist das wieder mal so einen j-d-s-Ferndiagnose-/vom-Hören-Sagen-Mist?

Gab da eine Reihe von Fällen, bspw. Ischgl/Samnaun die 80 (wenn ich um 16:05 oben am Palinkopf bin MUSS ich die fahren, ob ich will oder nicht - und nein, da stand "gesperrt", nicht Ischgl-typisch sie verlassen den gesicherten Skiraum etc.), Montgenevre bei der SB Tremplin oben die rote Abfahrt "le Jauffret" (das war aber um 17:35, die Bahn läuft bis 17:30), an der Kleinen Scheidegg, ...

Pistenplan.jpg

Ich versuche es Dir nocheinmal zu erklären.
Blau eingezeichnet ist gesperrt, weil von der Pistenrettung schon abgesammelt.
Grün eingezeichnet ist offen. Sogar mit Schild Piste 80 offen, Piste 40 gesperrt.
Meistens steht dort auch noch der Pistendienst der die Samnauner Gäste durchlässt.

Das ändert aber nichts daran dass Blau eingezeichnet Teil der Talabfahrt ist und eine Sperre "weil von der Pistenrettung abgesammelt" allenfalls ein "sie verlassen den gesicherten Skiraum" rechtfertigt, aber kein "gesperrt".

Man könnte wegen mir ersteres oben hinstellen und letzteres an die Verzweigung, wenn man ums Verrecken das Stück nicht später kontrollieren will.

Das dumme ist ja, dass sowas in Ischgl Usus ist: Zu frühes kontrollieren und/oder "Sperre" weil langsame Skifahrer es nicht schnell genug schaffen. Hab ja das von der 38 schonmal erzählt, da war sogar erst 15.45 oder 15.50. Ich verstehe zwar das Argument wieso man sperrt, aber ich verstehe nicht wieso man nicht darauf hinweist dass das nur für langsame Skifahrer gilt. Weil ich lass mir nicht verbieten dort zu fahren, und es dürfte auch der Großteil der Skifahrer die 38 problemlos innerhalb von 10 Minuten schaffen.

Das Problem ist nämlich nicht unbedingt die Sperre, da muss man halt wissen dass man die einfach ignorieren muss, sondern dass man damit andere Sperren, wo man die Piste vielleicht wirklich nicht sicher befahren kann, abwertet. Jedesmal wenn ich in Ischgl ein gesperrt-Schild sehe, frage ich mich, ob das ein ernstzunehmendes Schild ist oder so eins was man ignorieren muss. Denn da wird ja nicht unterschieden.
 
1970 schrieb:
Chense schrieb:
Jein 1970 - wir besprechen bei uns jeden morgen welche piste wieso gesperrt ist. Wenn eine piste wegen 2 aperen flecken gesperrt ist und dort auch eine übliche gesperrt tafel steht dann werde ich dem fragenden gast ned sagen: wehe du fährst da rein hier ist lawinengefahr und dann ist der pass weg sondern ich sage ihm du da ist gesperrt und wenn du da reinfährst kanns dir passieren, dass deine ski ziemlich übel aussehen.

Ist halt auch a wenig davon abhängig wer fragt und um welche Piste es geht: Mir bekannte Saisonfahrer mit 100 Tagen plus im Gebiet die selbst auch etwas die Situation einschätzen können oder jemand der das Gebiet und seine Eigenheiten nicht kennt. Genauso werde ich bei der lawinengefährdeten Piste am Gipfellift vorsichtiger sein als bei dem schneemangelsbedingt oftmals gesperrten waldwegabfahrt bei der sich immer irgendein Fleck zum fahren findet (kindergruppen liebstes kind) und die einfach für viele gebraucht wird die zu bestimmten hütten wollen wenn sie nicht zu fuss gehen wollen ... die können nach warnung gerne da runter fahren und ist sicher für alle seiten besser der fährt da ungefährlich und glücklich mit zwischendrin tragen runter als dass er 1.5km die ski bergauf tragen bzw seine kinder mit dem auto holen muss ... Augenmass und gebietskenntnis sind das A und O

Wobei ich dazu sagen muss, dass die einzigen pisten die bei uns teils wg. Lawinengefahr gesperrt sind von der Bahn weggehen bzw der Gipfellift dann geschlossen ist. Da bleibt dann das Tor vol Windverbau im die Richtung zu und hinten rum wird ein Netz gespannt. Ebenso gehen wir bei Rennen o.ä. vor. Wenn Schneemangel der Grund ist, dann steht da einsam das Gesperrt Schild und wir gehen bei Fragern wie gesagt vor im Wissen dass bei uns immer gemeldet wird ob Pistengeräte wo unterwegs sind (wichtig! Wenn ich das ned wüsste würde ich auch sagen untersteh dich da rein zu fahren) und übersehen die halt mal beim Reinfahren. Da gibts schlimmeres wie z.b. Missachtung der abendlichen Pistensperre wobei das mehr die Tourengeher sind.

Ich persönlich würde die teils in Italien verbreiteten Attenzione Sassi - Achtung Steine Schilder statt sperren ja teils bevorzugen, da ich eben selber, wenn ich Schneemangel vermute gerne mal zum Liftpersonal hinfahre und nett frage ob das der einzige Grund für die Sperre ist oder Geräte unterwegs sind o.ä. ... meist bekommt man auch Auskunft und wenn doch einer mal nur sagt is gesperrt dann halte ich mich dran.

Im freien Gelände eben wie gesagt entweder Achtung sie verlassen das markierte Skigebiet da gehts dann auch per Eigenverantwortung runter ... Anders siehts bei Achtung Lawinengefahr mit gesperrt Schild aus. Wir passen da keinen ab da fehlt uns auch einfach das Personal aber zmd. werden die Schilder in ausreichender Menge aufgestellt und gewartet und sollte was uns gottlob noch nie passiert ist jemand eine Lawine auslösen die auf die Piste geht würden wir den auch entsprechend belangen!

Kann ja jedes Schigebiet machen wie er es für richtig hält.
Bei uns gibt es hier klare Anweisungen. Bei einem "Gesperrt" Schild ist gesperrt. Dann darf ich auch keinem Gast sagen, ist nur wegen Schneemangel gesperrt.
Von mir aus kannst Du fahren. Wenn es noch halbwegs fahrbar ist kommt eine "Hier verlassen Sie das markierte und gesicherte Schigebiet" Tafel.
Angenommen es kommt Dich ein Gast fragen warum gesperrt ist. Du antwortest ihm: "Wegen Schneemangel. Von mir aus kannst du ruhig fahren. Der Gast kommt gut runter
und alles ist in Ordnung. Am nächsten Tag die gleiche Sperre. Diesesmal aber wegen Lawinengefahr. Der Gast kommt dich nicht mehr fragen, sondern denkt sich ist eh
wieder das gleiche. Die Sperre wurde vielleicht sogar zusätzlich mit eine Lawinentafel versehen die er aber übersieht, da ja eh wieder der gleiche Grund für die Sperre ist.

Erstmal danke für die PN dann ist mir das auch klar ;)

Nun damit wir uns nicht falsch verstehen ... ich sag keinem Gast er darf da rein fahren, ich sage trotzdem ist gesperrt aber gebe ihm zu verstehen, dass ihm keiner den Kopf abreisst wenn er da rein fährt. Seine Ski sind halt dann sein Problem.

Ist aber wie du sagst von Gebiet zu Gebiet verschieden - Das mit dem hier verlassen sie das gesicherte Skigebiet ist sicher auch eine Lösung ähnlich wie Achtung Steine o.ä.

Die von dir angesprochenen Fälle mit erst Schneemangel dann Lawinengefahr gibts bei uns eben geländebedingt auch nicht von daher ist das woanders sicherlich wieder anders zu bewerten.

Alles in allem um das von meiner Seite nochmal abzuschliessen ... ich rufe einfach jeden Skifahrer zu Augenmass auf und lieber nicht reinzufahren wenn man sich unsicher ist, andererseits rufe ich die Skigebiete dazu auf etwas mehr Augenmass beim sperren zu haben ... oftmals täten es auch Hinweistafeln!
 
j-d-s schrieb:
1970 schrieb:
j-d-s schrieb:
Gab da eine Reihe von Fällen, bspw. Ischgl/Samnaun die 80 (wenn ich um 16:05 oben am Palinkopf bin MUSS ich die fahren, ob ich will oder nicht - und nein, da stand "gesperrt", nicht Ischgl-typisch sie verlassen den gesicherten Skiraum etc.), Montgenevre bei der SB Tremplin oben die rote Abfahrt "le Jauffret" (das war aber um 17:35, die Bahn läuft bis 17:30), an der Kleinen Scheidegg, ...

Pistenplan.jpg

Ich versuche es Dir nocheinmal zu erklären.
Blau eingezeichnet ist gesperrt, weil von der Pistenrettung schon abgesammelt.
Grün eingezeichnet ist offen. Sogar mit Schild Piste 80 offen, Piste 40 gesperrt.
Meistens steht dort auch noch der Pistendienst der die Samnauner Gäste durchlässt.

Das ändert aber nichts daran dass Blau eingezeichnet Teil der Talabfahrt ist und eine Sperre "weil von der Pistenrettung abgesammelt" allenfalls ein "sie verlassen den gesicherten Skiraum" rechtfertigt, aber kein "gesperrt".

Man könnte wegen mir ersteres oben hinstellen und letzteres an die Verzweigung, wenn man ums Verrecken das Stück nicht später kontrollieren will.

Das dumme ist ja, dass sowas in Ischgl Usus ist: Zu frühes kontrollieren und/oder "Sperre" weil langsame Skifahrer es nicht schnell genug schaffen. Hab ja das von der 38 schonmal erzählt, da war sogar erst 15.45 oder 15.50. Ich verstehe zwar das Argument wieso man sperrt, aber ich verstehe nicht wieso man nicht darauf hinweist dass das nur für langsame Skifahrer gilt. Weil ich lass mir nicht verbieten dort zu fahren, und es dürfte auch der Großteil der Skifahrer die 38 problemlos innerhalb von 10 Minuten schaffen.

Das Problem ist nämlich nicht unbedingt die Sperre, da muss man halt wissen dass man die einfach ignorieren muss, sondern dass man damit andere Sperren, wo man die Piste vielleicht wirklich nicht sicher befahren kann, abwertet. Jedesmal wenn ich in Ischgl ein gesperrt-Schild sehe, frage ich mich, ob das ein ernstzunehmendes Schild ist oder so eins was man ignorieren muss. Denn da wird ja nicht unterschieden.

Also erst bei der Abzweigung 40/80 ein "Gesperrt" Schild hinstellen geht nicht. Oder sollen die Ischgler Gäste dann den Weg wieder zurücklaufen.
Ich frage mich nur warum du nicht die andere Route auf die 80 nimmst, die ja offen ist.
Auf der 38 ein Tafel hinstellen "Gesperrt, gilt aber nur für langsamere Fahrer". Also einen größeren Blödsinn habe ich noch nie gehört.
Und wie oft kommt das denn vor, dass diese früher abgefahren wird. Das kommt höchstens bei Saisonbeginn oder Saisonende vor, dass die 40 b wegen Lawinengefahr oder
Schneemangel gesperrt wird. Aber du musst ja unbedingt die 38 fahren, gibt ja sonst keine Pisten in Ischgl. Warum fährst du nicht Palinkopfbahn oder Zeblasbahn, wo
letztere sogar für Samnauner Gäste ein paar Minuten länger fährt.
 
Du hast scheinbar immer noch nicht verstanden worum es geht: Es werden Pisten "gesperrt", die völlig problemlos fahrbar sind. Dadurch werden Skifahrer dazu gebracht, die "Sperren" - und zwar auch berechtigte - zu ignorieren.

Daran ändert auch der Verweis auf Alternative Pisten nichts. Vor allem weil es für mich überhaupt keinen Grund gibt, woanders zu fahren, denn ich weiß ja, dass die "Sperren" zu ignorieren sind.

Übrigens halte ich es durchaus für machbar ein Banner wie die wo immer "Langsam-Rallentare-Slow-Ralentir" draufsteht zu besorgen wo dann draufsteht "Piste geschlossen, außer Rückkehr nach Samnaun" oder "Liftschluss um 16:00 Uhr", hab ich auch beides schon in anderen Gebieten gesehen. (Übrigens steht bei beiden groß "Piste gesperrt" drauf, dann in kleinerer Schrift auf dem Schild die Einschränkung drunter. D.h. es ist klar, dass gesperrt ist, aber eben auch was der Grund ist und dann kann man selber entscheiden ob dieser einen betrifft oder nicht.)

Aber du zeigst hier ja völlige Beratungsresistenz. Dass man auch nur über Änderungen nachdenkt, kommt gar nicht in die Tüte, was?
 
j-d-s schrieb:
Du hast scheinbar immer noch nicht verstanden worum es geht: Es werden Pisten "gesperrt", die völlig problemlos fahrbar sind. Dadurch werden Skifahrer dazu gebracht, die "Sperren" - und zwar auch berechtigte - zu ignorieren.

Daran ändert auch der Verweis auf Alternative Pisten nichts. Vor allem weil es für mich überhaupt keinen Grund gibt, woanders zu fahren, denn ich weiß ja, dass die "Sperren" zu ignorieren sind.

Übrigens halte ich es durchaus für machbar ein Banner wie die wo immer "Langsam-Rallentare-Slow-Ralentir" draufsteht zu besorgen wo dann draufsteht "Piste geschlossen, außer Rückkehr nach Samnaun" oder "Liftschluss um 16:00 Uhr", hab ich auch beides schon in anderen Gebieten gesehen. (Übrigens steht bei beiden groß "Piste gesperrt" drauf, dann in kleinerer Schrift auf dem Schild die Einschränkung drunter. D.h. es ist klar, dass gesperrt ist, aber eben auch was der Grund ist und dann kann man selber entscheiden ob dieser einen betrifft oder nicht.)

Aber du zeigst hier ja völlige Beratungsresistenz. Dass man auch nur über Änderungen nachdenkt, kommt gar nicht in die Tüte, was?

Anscheinend hast du es noch nicht verstanden. Eine Bergbahn kann Pisten sperren, auch wenn sie untertags problemlos zu fahren war. Wir sperren die Piste
an der Gampenbahn Bergstation eben um sie dann abzufahren. Das kommt aber nur vor wenn die 40 b gesperrt ist. Wenn wir es so machen würden wie du es
für richtig hälst, müssten wir die Piste zweimal abfahren. Dann muss auch die Bahn wieder warten und können erst später wieder die Bahn garagieren. Also eine
sinnlose Aktion, vor allem wenn die Gäste über die andere Route auf die Piste 80 kommen. Warum du das partout nicht kannst, ist mir schleierhaft. Bei zig anderen
funktioniert das tadellos. Vielleicht bist du aber nur so borniert, dass du das einfach nicht machen willst.
Eine Sperre einer Piste musst du schon noch dem Pistenchef überlassen, ob dir das passt oder nicht.
Und Sperren sind eben nicht zu ignorieren. Sollte dir auf dieser Strecke einmal etwas passieren, liegst du dann halt die halbe Nacht. Bis dich dann ein Pistenfahrer
bei Nebel überfährt.
Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind bei uns immer willkommen. Ob die dann Sinn machen oder nicht musst du dem Pistenchef überlassen.
Also ich werde mich jetzt aus der Diskussion verabschieden, weil es bei dir anscheinend keinen Sinn macht.
 
Naja, den Vorschlag mit dem "Sie verlassen den gesicherten Skiraum" oder mit speziell bedruckten Schildern kommentierst du nicht mal.

Da bezweifle ich dann die Behauptung, Verbesserungsvorschläge wären willkommen. Jedenfalls diesen konkreten willst du ja nicht einmal in Betracht ziehen.
 
Naja, in dem Fall ist es wohl so, dass sie die Piste früher sperren und noch auf versprengte Skifahrer kontrollieren, bevor sie dann später mit der Präparation beginnen. Da würde es keinen Sinn machen, mit einem Schild vor dem Verlassen des gesicherten Skiraums zu warnen. Ich finde es gut, dass sie überhaupt so differenzieren. Auch, wenn das an der ein oder anderen Stelle vielleicht im Sinne versierter Fahrer besser gelöst werden könnte.
 
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