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So gesehen ist das also mittelfristig eine gute Methode zur Maxmimierung der Gewinne, aber langfristig den Kundenzahlen abträgich...es sei denn, es gelingt, viele junge Erwachsene für den Skisport zu begeistern.
genau das hat uns der Pressesprecher der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen gesagt, dass viele Konkurrenten nach diesem Muster fahren.
Hauptsache das Geschäft stimmt jetzt, was morgen ist, ist erst mal egal.
Wenn man allerdings davon ausgeht, dass die Branche klimawandelbedingt sowieso vor die Hunde geht, kann man jetzt auch noch das Maximum aus den Kunden rauspressen.
Salate allgemein gehören gefühlt zu den im Verhältnis teuersten Gerichten auf der Speisekarte. "Kleine gemischte Salate" kosten im Schnitt bereits 6 Euro. Billigere Salate sind häufig unterirdisch klein.
10 Euro für einen Beilagensalat würde ich nicht ausgeben. Wenn, dann muss es schon ein großer Beilagensalat sein und nicht 3-4 Salatblätter mit eine Cocktailtomate oben drauf.
judyclt schrieb:
LOL schrieb:
Mein aktueller Spitzenreiter: Unterschwarzacher --> 0.5l Cola für 7 Euro. (Wir hatten hier im Forum schon mal die Diskussion, ob bei Getränken das Preis/Leistungsverhältnis stimmen kann. Quasi 7 Euro für Sirupcola mit ein wenig Gas.
Das glaubst Du doch selbst nicht. Die Speisekarte der alten Schmiede findet man übrigens online. Alle Suppen kosten zwischen 7-8 Euro. Sicher nicht günstig, aber weit weg von Deiner Übertreibung.
Die Speisekarte der Alten Schmiede ist online, ja. Allerding gab es in der Vorsaison eine andere (kleinere) Speisekarte, worin jener Linseneintopf mit den 26 Euro stand.
Ich dachte man hat die Stromverträge über Jahre abgesichert. Außerdem woher kommt der sieben fache Preis? Ich zahle bei meinem Versorger knapp 30% mehr fürs nächste Jahr. Die Börsenpreise für Strom sind längst wieder auf dem Niveau wie vor dem Krieg.
Also wer den sieben fachen Preis zahlt muss schon ordentlich ins Klo gegriffen haben. Wobei ich zugeben muss von Industriestromverträgen habe ich keine Ahnung.
Aber da die Dieselpreise inzwischen ja wieder um 50ct je Liter gesunken sind müssen die Pässe konsequenter Weise ja wieder billiger werden, das gleicht die Strompreise dann ja wieder aus
Das hört sich für mich schon irgendwie wieder nach so einer Brotpreis Mehlpreis Argumentation an. Die Getreide Preise sind wieder massiv gesunken, bis heute warte ich darauf dass mein Bäcker endlich das Brot wieder billiger macht, immerhin konnte er die Preise mit der Argumentation ja auch erhöhen.
Im Film wird ja genau erklärt, wie sowas zustande kommt. Oder verstehst Du Schweizerdeutsch nicht? Oder hast Du ihn gar nicht angeschaut?
Erstens laufen die Verträge irgendwann aus. Wenn eine Bergbahn Pech hat, genau in dieser dummen Zeit.
Zweitens ist es eine Lotterie, wann man den neuen Vertrag abschliesst.
Drittens sind Privathaushalte und Bergbahnen zwei total unterschiedliche Segmente. Ich zahle sogar nur 4% mehr. Die Disentiser Bergbahnen 700%. Madrisa 350%.
Ich kann die Sendung zumindest am Handy nicht abspielen, bekomme nur ein Standbild.
Aber demnach muss man wohl das größt mögliche Pech haben wenn man 700% mehr zahlt.
Die Skigebiete konnten ja als Grossverbraucher in den liberalisierten Markt wechseln und haben in der Vergangenheit von sehr günstigen Preisen profitiert. Im Beispiel von Madrisa werden ja 23rp genannt als verdreifachter Preis. Ein einzelner Sessellift kann 500.000kWh verbrauchen, das sind schon enorme Mengen. Die im Video erwähnte Kompensation mit PV auf Gebäuden finde ich gut. In Disentis wurde auch von Wasserkraft-Nutzung in Zusammenhang mit einem Speichersee gesprochen, habe aber nicht so ganz verstanden, wie das funktionieren soll.
Ohne jetzt ablenken zu wollen, aber kann mir jemand erklären, warum ausgerecht beim 6 Tage Skipass (Zilllertaler Superski) dieser geringe Preissprung für den zusätzlichen Tage im Vergleich zu 5 Tagen berücksichtigt wird und danach wieder entsprechend höher?
Drittens sind Privathaushalte und Bergbahnen zwei total unterschiedliche Segmente. Ich zahle sogar nur 4% mehr. Die Disentiser Bergbahnen 700%. Madrisa 350%
Wichtiger Punkt. In der Schweiz ist der Strommarkt für Privathaushalte nicht liberalisiert!
Das heisst die Privathaushalte sind "gezwungen" den Strom beim örtlichen Energieversorger zu beziehen.
Ist in einigen Gemeinden auch in die Hose gegangen, weil der Energieversorger zum falschen Zeitpunkt an der Börse neuen Strom einkaufen musste. (Durchschnitt +27%, Rekord +284%)
Aber ich finde es ja schon witzig, dass man in einer "freien" Marktwirtschaft immer nur die Vorteile sehen will, aber die Risiken gekonnt ignoriert werden.
Wenn dann mal der Worst-Case eintritt geht das Gejammere los und man schreit nach staatlicher Unterstützung...
Hehe, genau so soll es sein. Dolomiti Superski hatten wir oft 7 Tage gebucht, da war der Aufpreis für den 7. Tag oft sehr gering, da war der letzte Tag recht günstig.
Im Film wird ja genau erklärt, wie sowas zustande kommt. Oder verstehst Du Schweizerdeutsch nicht? Oder hast Du ihn gar nicht angeschaut?
Erstens laufen die Verträge irgendwann aus. Wenn eine Bergbahn Pech hat, genau in dieser dummen Zeit.
Zweitens ist es eine Lotterie, wann man den neuen Vertrag abschliesst.
Drittens sind Privathaushalte und Bergbahnen zwei total unterschiedliche Segmente. Ich zahle sogar nur 4% mehr. Die Disentiser Bergbahnen 700%. Madrisa 350%.
Das ist allerdings ein politisches Versäumnis. Ich weiß, in der Schweiz sind staatliche Eingriffe besonders unbeliebt, aber inzwischen haben ja alle oder fast alle EU-Länder (und die Schweiz ist ja an den EU-Strommarkt mit seiner Preisbildung angeschlossen) Strompreisbremsen, auch und gerade für Geschäftskunden. In D bspw. max. 12 ct/kWh für Geschäftskunden. In Ö 10 ct/kWh für alle. Und F wiederum hat seit jeher weitgehend regulierte Strompreise und erzeugt auch über 80% des Stroms im staatlichen Unternehmen EdF, welches auch die Kunden ohne Zwischenhändler direkt bedient.
Ihr könntet ja mal ein Referendum anstoßen, das dauert dann zwar iirc ca. 3 Jahre, aber besser als gar keine Strommarkt- und Preisbildungsreform ist es allemal, wenn man Bundesbern der Meinung ist, ein ungezügelter Strompreis sei gar nicht so schlimm und man müsse eh nichts machen...
Der Strompreisdeckel in Frankreich ist auch der Grund für die Misere bei den AKWs dort. Da EDF mit den gedeckelten Preisen Verluste macht, war keine Kohle mehr übrig für die Instandhaltung der AKWs.
Der hohe Preis ist Signal eines Angebotsmangels und einen Mangel bekämpft man nur dadurch, dass mehr Angebot geschaffen wird. Preisdeckel führen in Richtung Verfall der Infrastruktur und Mangelverwaltung à la Bananenrepublik, wo dann blockweise immer mal der Strom für ein paar Stunden abgestellt wird.
Es handelt sich also hier um recht große freie Kapazitäten, die im Moment gar nicht benötigt werden.
Und wenn die EdF Verluste schreibt, ist das nichts negatives, denn das ist dann einfach nur eine Subventionierung des Strompreises durch den Staat. Das ist der Vorteil von Staatsunternehmen: Sie müssen nicht gewinnortientiert wirtschaften, sondern können absichtlich Verluste erwirtschaften, um so die Menschen zu entlasten (die das dann freilich über die Steuern bezahlen).
Ein zu geringes Angebot ist also weit entfernt. Allerdings kann in der Realität beim Strom auch kein zu großes Angebot bestehen, weil sonst das Netz nicht mehr synchron wäre, weshalb Kraftwerke dann gestoppt bzw. vom Netz genommen werden, wie eben derzeit 7 Reaktoren in F, die man sofort wieder einschalten könnte, wenn der Verbrauch steigen würde. In D passiert das übrigens im Sommer regelmäßig, wenn zu viel Solarstrom erzeugt wird.
Zwecks rentabler Verwendung sollte man eher den überschüssigen Strom via Elektrolyse in Wasserstoff umsetzen oder in E-Fuels...
Der Preis für die 4 Stundenkarte in Waidring/Steinplatte ist eine absolute Frechheit.
Normalerweise zahlt man den Tarif der Tageskarte und bekommt dann eine Rückvergütung, aber hier zahlt man 60€ statt 53€ für eine Tageskarte mit der Option auf Rückvergütung
und spart dann am Ende ganze 2€ zur Tageskarte, wenn man die Rückvergütung wahrnimmt. Wer hat sich denn den Schwachsinn ausgedacht. https://www.steinplatte.tirol/de/preise-steinplatte.html
Dass Karten mit Rückvergütungsoption teurer sind als normale Tageskarten, ist jetzt nicht sooo ungewöhnlich. Gibt es vielerorts. Und eigentlich ist das ja auch richtig so. Man hat ja einen Mehrwert zur normalen Tageskarte. Aber nur 2.- unter dem Strich ist dann natürlich unsinnig.
Dass Karten mit Rückvergütungsoption teurer sind als normale Tageskarten, ist jetzt nicht sooo ungewöhnlich. Gibt es vielerorts. Und eigentlich ist das ja auch richtig so. Man hat ja einen Mehrwert zur normalen Tageskarte. Aber nur 2.- unter dem Strich ist dann natürlich unsinnig.
Ich sehe das zum ersten Mal, dass Tageskarten mit Rückvergütungsoption mehr kosten, aber vielleicht bin ich auch noch nicht weit genug rumgekommen. Wäre aber schade wenn das nach und nach überall so kommt.
Die letzten 3 Stunden sind halt oft genug wegen Rückreiseverkehr und Schneehaufen für die Katz.
Dass Karten mit Rückvergütungsoption teurer sind als normale Tageskarten, ist jetzt nicht sooo ungewöhnlich. Gibt es vielerorts. Und eigentlich ist das ja auch richtig so. Man hat ja einen Mehrwert zur normalen Tageskarte. Aber nur 2.- unter dem Strich ist dann natürlich unsinnig.
Mit fällt spontan kein einziges Skigebiet ein, wo die Karte mit Rückvergütungsmöglichkeit genauso wenig kostet wie die ohne. Und genau wegen dem Mehrwert ist das auch völlig verständlich.
Dass Karten mit Rückvergütungsoption teurer sind als normale Tageskarten, ist jetzt nicht sooo ungewöhnlich. Gibt es vielerorts. Und eigentlich ist das ja auch richtig so. Man hat ja einen Mehrwert zur normalen Tageskarte. Aber nur 2.- unter dem Strich ist dann natürlich unsinnig.
Mit fällt spontan kein einziges Skigebiet ein, wo die Karte mit Rückvergütungsmöglichkeit genauso wenig kostet wie die ohne. Und genau wegen dem Mehrwert ist das auch völlig verständlich.
Kann sein, dass ihr recht habt. Ich war dann wahrscheinlich meistens in Skigebieten unterwegs, die entweder ein Vormittagskarte, Stundenkarten oder Tageskarte angeboten haben.
Aber für mich macht das eh kein Sinn mit der Rückvergütungsoption. Entweder sie bieten die Rückvergütung grundsätzlich für alle Tageskarten, weil es keine Vormittagskarte gibt oder sie lassen es.
Ich weiß ja schon vorher ob ich bis Mittags fahren will oder nicht. Ich brauch die "Option" nicht, wo ich mich noch spontan umentscheiden kann.
Mir ist schon klar dass man jeden dazu bringen will möglichst den vollen Preis zu zahlen.