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SPD will Tempo 130

mic schrieb:
^^na dann brauchst ja auch keine Angst zu haben wenn es kein Vorteil ist!!!

Deine Antwort spricht für sich, das ist genau das was ich mit Neiddiskussion meine. :roll:

Es kann sich jeder einen Job suchen, auch Du, bei dem der Firmenwagen entweder Gehaltsbestandteil ist oder für dessen Ausübung er ihn letztlich benötigt.

Das hat mit Angst vor eventuellen Einschnitten nichts zu tun, die Konsequenzen wären für den Standort D definitiv grösser als für mich persönlich. Als Gehaltsbestandteil kann man einen Firmenwagen auch durch entsprechend höhere Zahlungen ausgleichen, eine steuerliche Belastung ist auch heute schon da.

Wenn du dich mit der Thematik sachlich auseinandersetzen magst würde ich mich freuen wenn du auf meine Fragen aus dem letzten Posting eingehen würdest.
 
...was willst Du den dauernd mit Neid? :o
Von mir aus kannst mit einem Hubschrauber "zum Kunden" fliegen!
 
mic schrieb:
...was willst Du den dauernd mit Neid? :o
Von mir aus kannst mit einem Hubschrauber "zum Kunden" fliegen!

Danke für die sachliche Diskussion, aus dem Thema klinke ich mich aus... :roll:
 
Also ich muss mich auch noch einmal ohne zusammenhang zum Thema melden. Irgendwie muss es je möglich sein den Schadstoff Austoß von Autos zu minimieren. Auf den guten Willen der Fahrer kann man dabei nicht zählen, es ist schon komisch das die Fahrzeuge z.B. immer schwerer werden. Damit sinkt der Verbrauch natürlich nicht in dem Maße, wie es bei der Motorenentwicklung zu erwarten wäre. Außerdem ist meiner Meinung auch ein Trend zu immer mehr Geländewagen zu beobachten (Ob die jetzt wirklich geländetauglich sind oder nich ist jetzt nich Gegenstand der Diskussion), zum Teil werden diese dann auch noch von Hausfrauen auf dem Weg zum Einkaufen gefahren (um es mal überspitzt auszudrücken, nix gegen Hausfrauen). Solche Karren sind nunmal die reinsten Spritfresser und das bei Firmenwagen gerne auf die größeren Modelle verzichtet wird braucht mir jetzt auch keiner zu erzählen. Mit einem Mittelklassewagen kommt man sicherlich auch zur Arbeit (wobei der Spritverbrauch da nicht unbedingt geringer sein muss, erwarte auch nich das jetzt jeder nen Lupo fahren muss).

Allgemein finde ich wenn ich mir diese Diskussion angucke siehts eigentlich so aus "Schadstoffaustoß runter, aber nich auf meine Kosten".
Finde das ist ein typischer Fall wo der Staat mal eingreifen muss ob das jetzt Tempolimit heisst oder nicht!
 
Lothar schrieb:
Wer subventioniert dann eigentlich die Arbeitslosen, die in D entstehen werden, wenn man es schafft die Automobilindustrie auf den Boden zu bringen?
Wer sagt denn, dass die deutsche Autoindustrie bei einem Tempolimit zusammenbrechen würde?
Statt sich auf die Entwicklung immer schnellerer Spritfresser zu konzentrieren, könnte die berühmte deutsche Ingenieurskunst Vorreiter beim Spritsparen, Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb etc. werden. Ist das keine Herausforderung?
Dresdner
 
Dresdner schrieb:
Statt sich auf die Entwicklung immer schnellerer Spritfresser zu konzentrieren, könnte die berühmte deutsche Ingenieurskunst Vorreiter beim Spritsparen, Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb etc. werden. Ist das keine Herausforderung?

Bisher anscheinend leider noch nicht...
Jakob
 
nööö ... die Japsen waren wieder mal schneller :lol:
 
Dresdner schrieb:
Wer sagt denn, dass die deutsche Autoindustrie bei einem Tempolimit zusammenbrechen würde?

Es ging in der Diskussion mit mic nicht um ein Tempolimit, sondern um Geschäftswagen und deren angebliche steuerliche Subventionierung.


Dresdner schrieb:
Statt sich auf die Entwicklung immer schnellerer Spritfresser zu konzentrieren, könnte die berühmte deutsche Ingenieurskunst Vorreiter beim Spritsparen, Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb etc. werden. Ist das keine Herausforderung?
Dresdner

Das würde ich sehr begrüssen. Nur: Wer fährt denn bisher das sog. 3-Liter Auto tatsächlich? Irgendwie sehe ich davon auf den Strassen recht wenige, auch selbst ernannte Umweltpolitiker lassen sich in grossen Limousinen von Ihrem Chauffeur von Termin zu Termin fahren...

Ich mag jetzt hier keine Grundsatzdiskussionen führen, aber alle hier die am liebsten die freie Wahl des Autos einschränken möchten sind sicher auch absolute Gegner von Beschneiungsanlagen, oder?
 
@ Deutsche Ingenieurskunst:
Mit der Brennstoffzellentechnik hat mein Vater schon im Betrieb zu tun gehabt. (War vor der "zwangs Frühpensionierung" bei einem der grössten Automobil-Elektronik Zulieferer.)

Das Problem der Brennstoffzellen ist lt. Forscher immernoch die Membran, die alle 10.000 km hin ist, und etwas teuer im austausch. Seit knapp 5-10 Jahren hat sich in diesem Berich kaum was getan....

@ Deutsche Ingenieurskunst:
Jeder sagt, dass die derzeitige Entwicklung in die Falsche Richtung geht. Sogar die Experten. Nur macht keiner was.

@ 3 Liter Auto:
Der Lupo war schön....aber n Frauenauto mit 3-Liter Verbrauch? Wer braucht das?
Lieber den überfrachteten Golf radikal ausmisten, leichter machen, und nen vernünftigen Motor rein, und das 3-Literauto wäre ein Verkaufsrenner....(Wurde von diversen Hobbytunern schon gemacht)

Das weitere Problem der Deutschen Autobauer ist, dass sich kaum noch jemand diese Autos leisten kann. Bei Peugeot/Citroen bekomm ich den C1/107 für unter 9.000 €. Bei einigen Angeboten schon unter 8.000€. Von den diversen Fernostautos mal ganz zu schweigen. Wo sind diese Sparwägen bei den Deutschen?
1er BMW? A1? A-Klasse? Fehlanzeige.
Und bei Citroen steht schon der Nachfolger der 2CV an: Der Cactus, der nochmal wesentlich günstiger ist als der C1. Also für 5.000-8.000€ ein Autobahnfähiges Auto hab ich von den grossen deutschen Herstellern noch nicht gesehen.

Und wenn die Chinesen ihre Qualitätsmängel im Griff haben, können die westlichen Autohersteller sich eh warm anziehen.
Wie war das nochmal: Die Japaner haben 20 Jahre gebraucht ihre Wägen zuverlässig zu machen, die Koreaner 10 Jahre, wie lange werden wohl die Chinesen brauchen?

Ach, was reg ich mich hier überhaupt auf...ist eh das falsche Topic. :D

Zurück zu Neid: Wenn ich nen Dienstwagen im Job kriege ists schön. Obs nen Smart, n A4, oder ne S-Klasse ist ist mir persönlich Scheiss egal.
Und wenn ich keinen bekomm, fahr ich mit meinem eigenen Auto, und lass mir ordentlich Fahrtgeld bezahlen. Wenn ich das nicht bekomm, fahr ich eben nicht. Aus.
 
ad af nochmal zu den autos:

ich habe nicht geschrieben dass ICH das muss, ich habe nur geschrieben, dass der a4 bzw. die klasse, sch*issegal ob nun a4, cmax, volvo v50 oder c-klasse) nun einmal erwiesenermaßen eines der typischsten vertreterautos überhaupt ist. bzw. firmenwagen überhaupt. Wenn du das nicht nachvollziehen kannst dann empfehle ich dir mal einen blick auf große Firmenwagenflotten, bzw. Statistiken zu Firmenwagen.

Und diese Firmen werden wohl eben (wie du schon geschrieben hast) nicht umsonst diese fahrzeugklasse einsetzen...
(alles drunter kann zu winzig aussehen, alles drüber zu protzig).

Und wie gesagt: Ich muss nicht mit Kollektionen a la Vertreterauto rumtouren, kenne aber mind. 4 weitere Bekannte, die mit einem A4 bzw. einer vergleichsweisen Maschine mit 140 bzw. 170 PS ausgestattet sind.
Sei es nun A4 oder Passat....


Zum Thema:
Sorry, aber soll ich als "kleiner Bürger" jetzt dafür bluten, dass die Herren Ingenieure bei Bosch, AUDI, BMW oder wie sie alle heißen (egal ob Zulieferer oder Autobauer), die aktuellsten Trends verschlafen haben?
Wenn es hierzulande ein Fahrzeug zu kaufen gäbe, das eine einigermaßen ökologisch vertretbare Blechkiste mit 4 Rädern wäre, hätte ich mir bei meinem Kauf sicherlich überlegt ob es nicht vll. Sinn macht so etwas zu kaufen. Aber in dieser Klasse gab es nunmal nichts.

"Unser" Zweitwagen ist übrigens ein C1. Wie von dir angesprochen: Für unter 9000 €, dafür auch ohne ESP, Servolenkung und sonstigen Sicherheitsfeatures.
Da kann ich mich dann natürlich auch im wahrsten Sinne des Wortes: Zu Tode sparen.
(p.s. der Verbrauch des kleinen ist dann natürlich für 65PS mit 4-5 Liter im Stadtverkehr ungeschlagen...)
 
Hi, war grad ne intressante Diskussion im Bayrischen 3. -- über 56 % der Ted Anrufer warn für eine Geschwindigkeitsbegrenzung, und über 43 dagegen. Laut Hr. Söder habn wir eins der Besten Autobahnsysteme, weil wir ja angeblich genug investiert hätten. Sehr vorbildlich finde ich die sogenannten Nebelpunkte, wie s im tirolerischen Abschnitt zwischen Zillertal und Wörgl haben, sowas hab ich in Deutschland aber noch net gesehn. Und die Stuttgarter Autobahn hat an vielen Stellen noch gar keinen Standstreifen. Aber es wird bereits jahrelang dran gearbeitet, es geht nur nix vorwärts. Seit Jahren herrscht dort 120 km/h ( tagsüber) -- iss doch Super.
Der Wofgang Fierek hat mir aus der Seele gesprochen, Raserei iss OUT. 130 km / h langt vollkommen. Nur diese Merkel sagt, sowas iss mit uns nicht zu machen. Die Frau Kanzlerin, die ja sowieso nix andres tut, als in ferne Länder zu fliegen... da tät sie sich aufmandln, aber ich bin der Meinung , wenn andere Länder 130 km / h haben, die sind ja auch net blöd. Das wird schon einen Grund haben. Nur Deutschland muß da ne Ausnahme sein... ( lauta Blöde... muß ma manchmal wirklich sagen)
Manchmal könnt i mi da wirklich aufregen. Wenn ma net so schnell fährt, dann iss ma viel relaxter :lol: .Und die Autofahrer wärn vielleicht net so aggressiv.
 
F. Feser schrieb:
dass der a4 bzw. die klasse, sch*issegal ob nun a4, cmax, volvo v50 oder c-klasse) nun einmal erwiesenermaßen eines der typischsten vertreterautos überhaupt ist. bzw. firmenwagen überhaupt.
Nix anderes hab ich doch gesagt...soweit ich mein Posting richtig verstehe.

F. Feser schrieb:
"Unser" Zweitwagen ist übrigens ein C1. Wie von dir angesprochen: Für unter 9000 €, dafür auch ohne ESP, Servolenkung und sonstigen Sicherheitsfeatures.
Da kann ich mich dann natürlich auch im wahrsten Sinne des Wortes: Zu Tode sparen.
(p.s. der Verbrauch des kleinen ist dann natürlich für 65PS mit 4-5 Liter im Stadtverkehr ungeschlagen...)

Sehr löblich, aber ein C1 ist für mich persönlich eben ein reines Stadtauto, (obwohl Autobahn auch gut geht) und da brauch ich kein ESP. Und Servo bei so nem kleinen Zwerg mit Minireifen wär ja wohl auch übertrieben.

Frag mich nur, wie unsere Eltern ohne ESP und Servo überlebt haben. :D

Aber hast recht, lass´mer das Thema, und kommen lieber wieder zu Tempo 130 zurück.

Mich würde echt mal eine repräsentative Umfrage zu dem Thema interessieren. Und zwar bei allen Altersgruppen, und Fahrzeugtypenbesitzern. Da solche Umfrage leider meistens von einem der Grossen Autohersteller gesponsert werden, denk ich mal nicht, dass da was interessantes rauskommt. :D
 
wie wär's denn als Kompromiss mit Tempo 130 und überholen von rechts und links (wie zB in den USA)?


130-140 reichen mir vollkommen, wenn ich die dafür durchgehend fahren kann und nicht wegen Leuten mit panischer Angst vor der rechten Spur ständig bremsen muss ...
 
Hm, hm ... was für eine Diskussion ...

Weiß eigentlich jemand, wie viele Kilometer ein Durchschnittlicher Autofahrer prozentual auf Strecken (Autobahnen) mit der Möglichkeit überhaupt 130 u. schneller fahren zu können hinter sich bringt?

Mich erstaunt der Hype dieses Themas schon deswegen, weil es doch bei Gott täglich viel brisantere Knackpunkte im Verkehr gibt, zu denen es zwar bislang viele, viele, viele "Reglements" und Vorschriften oder Verbote gibt, die aber offenbar fast kein Schwein stört, sprich: jeder fährt halt gerade, wie er/sie es für sich gut und richtig hält, egal welche Auswirkungen es für andere hat. Und wer schreit da nach Kontrolle? Wer zeigt mit dem Finger auf die Übeltäter (z.B. notorische Nichtblinker, Linksfahrer, Schlafmützen (Ampel), usw.?)
Es mutete seltsam an, dass irgendwie immer die Diskussion in Richtung "Drängler und Raser" driftet. Doch eine Tendenz zu "Neid"?
Oder kommt es daher, dass viele (so ist es ja täglich zu beobachten) mit dem Verkehr gar nicht mehr richtig klarkommen und deswegen nach "Langsamer" schreien? Angst davor, als Langsamfahrer und Trödler aufzufallen und gar - um den Spieß mal herumzudrehen - dafür gestraft zu werden, weil man andere aufhält? Unter Umständen gar den Schein zu verlieren, weil man die Linke (Überholspur!!) mit 120 km/h blockiert um einen anderen PKW, der 115 km/h fährt zu überholen? Sorry, wer ist da wirklich "der Drängler"?

Fragen über Fragen ... rein provokativ natürlich.
Weil: Sind "unsere Verkehrsprobleme" tatsächlich mit Tempolimit 130 gelöst oder werden dadurch einfacher? Ich bezweifle das sehr stark. Ebenso wie, dass alleine Deutschland durch so eine Tempolimit spürbar stark etwas zu einer Emissionsabsenkung beitragen würde (weltweit). Weil auch hier wieder die Frage: Wenn doch angeblich SOVIELE, oft wird von "die Meisten" gesprochen FÜR ein Tempolimit sind, warum fahren sie heute nicht schon max. 130 km/h auf der Autobahn. Und was regen die sich dann über "die paar wenige" auf, die es schneller brauchen (können)?

Gerade dazu auch gefunden:
http://www.focus.de/auto/unterwegs/kommentar_aid_51202.html
Das relativiert doch manches 8)
 
I kann nur sagen, wenn ma 130 als Temolimit hättn, dann könnt sowas net passiern, daß ma nen LKW auf der Autobahn überholt, und dann jemand mit über 250 km / h daherkommt. Das kann ma oft gar net so recht abschätzen, wie schnell n Hintermann iss, grad auf unsren kurven reichen, und oft sehr bergigen Autobahnen. Und LKW Überholverbot würd ich auch sehr begrüßen, die überholen oft ganz plötzlich, andrerseits hab ich festgestellt , im Vergleich zu PKW Fahrern, blinken die LKW `s ( meistens) beim Spurwechseln. Aber die PKW, und meistens grad die Raser wissen oft gar nimmer wo der Blinkerhebel iss und wie man ihn einsetzen soll. Das iss auch ne ganz große Untugend unserer Autofahrer.
Und dann muß schnell gehn, einer fährt plötzlich von Rechts nach Links, und da kommt einer mit weit über 200. Das iss doch Stress pur, wogegen in Ländern wie Tirol, wo ma net so rast, iss ne direkte Erholung auf der Autobahn. Wenns auch a bisserl Maut kostet. Aber bei uns fährt jeder, auch der Nichtdeutsche der noch nie über 130 in seinem Land gefahrn iss.
Weils dort hohe Strafen kostet. Aber bei uns kann und darf jeder machen was er will.
Und noch was, Geisterfahrer. Ich denk mal die Österreicher haben das Problem besser im Griff, als wir deutsche. Da passiert bestimmt weitaus weniger, wenn ma mit so großen STOP Schildern abgeschreckt wird.
 
aus der "wer darf welches auto fahren und was ist ökologisch sinnvoll" diskussion verabschiede ich mich mit einem Satz:
Überlegt mal bitte, was im Moment in China & anderen "Entwicklungs- bzw. Schwellenländern" so abgeht in punkto Emissionen.
Und da meint jemand, es würde etwas ausmachen, ob man in Deutschland nun maximal 130km/h fahren dürfte oder doch schneller.... (denkt dran: weniger als 1% Senkung der Emissionen!)

aber hierzu muss ich jetzt doch einige einwürfe bringen. Ich habe deinen beitrag dazu extra zerstückelt:

schifreak schrieb:
I kann nur sagen, wenn ma 130 als Temolimit hättn, dann könnt sowas net passiern, daß ma nen LKW auf der Autobahn überholt, und dann jemand mit über 250 km / h daherkommt.

Diese Situation hatte ich weder mit langsamen noch mit schnellen Fahrzeugen noch NIE. Wenn man als verantwortungsvoller Fahrzeuglenker schnell unterwegs ist erkennt man bereits mit mehr als 500m Entfernung, dass da irgendwo ein LKW mit potentiellem Überholkandidaten dahinter rumgurkt und geht vom Gas. Dass es das Gegenteil hiervon auch gibt, ist mir klar, aber mir ist bei zwischenzeitlich 300.000 km auf den Straßen solch eine Situation noch nie passiert.
Dazu kommt: Die wenigsten Fahrzeuge fahren 250. Wenn du Tacho 250 fährst (was durchaus bei dem ein oder anderem KfZ möglich ist sind das meist 220 - 230 km/h. 10% - 15% Tachoabweichung sind drin und normal...

Das kann ma oft gar net so recht abschätzen, wie schnell n Hintermann iss, grad auf unsren kurven reichen, und oft sehr bergigen Autobahnen.
Dazu hat man einen Innenspiegel im Auto. Ein Blick alle 5-10 Sekunden hierin und ein Blick aus dem Augenwinkel (passiv!) reicht um einzuschätzen ob da ein Auto kommt, und man hat immer einigermaßen die Übersicht was hinter einem Los ist!
Auf "kurvigen und bergigen" Autobahnen gibt es hier in Deutschland nirgends eine Strecke auf der nur die empfohlene Richtgeschwindigkeit gilt. Es gibt bestimmte Vorraussetzungen für eine Strecke, damit sie keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat.
Das kann entweder die Verkehrsdichte oder der Bauzustand der Strecke sein. Siehe hierzu die von dir schon weiter vorne angeführte A8: Tagsüber 130, Abends und Nachts frei.

Und LKW Überholverbot würd ich auch sehr begrüßen, die überholen oft ganz plötzlich, andrerseits hab ich festgestellt , im Vergleich zu PKW Fahrern, blinken die LKW `s ( meistens) beim Spurwechseln.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Wobei schon auf vielen Strecken in DE (rund um Stuttgart) ein tageszeitabhängiges Überholverbot für LKW gilt.

Aber die PKW, und meistens grad die Raser wissen oft gar nimmer wo der Blinkerhebel iss und wie man ihn einsetzen soll. Das iss auch ne ganz große Untugend unserer Autofahrer.
Definiere "Raser". Für mich ist jemand der mit 130 auf der linken Spur jemand mit 125 überholt der schlimmere Fall als jemand der Schneller unterwegs ist.
Das schlimmste sind die häufig vorkommenden "Rauszieher" die blinken dann wirklich nicht und wollen am Berg nen LKW mit 90 - 100 überholen.....

Und dann muß schnell gehn, einer fährt plötzlich von Rechts nach Links, und da kommt einer mit weit über 200. Das iss doch Stress pur, wogegen in Ländern wie Tirol, wo ma net so rast, iss ne direkte Erholung auf der Autobahn. Wenns auch a bisserl Maut kostet. Aber bei uns fährt jeder, auch der Nichtdeutsche der noch nie über 130 in seinem Land gefahrn iss.
Ad Stress pur: den hab ich in Österreich viel mehr, wenn ich bei 135 (grad noch so der Zahlbare Rahmen...) auf der linken Spur überhol und von hinten ein Einheimischer drängelt, der genau weiß, wo geblitzt wird und wo nicht.
Und bei nacht und auf langen Strecken gibt es nichts eintönigeres und ermüdenderes als eine Österreichische Autobahn!

Weils dort hohe Strafen kostet. Aber bei uns kann und darf jeder machen was er will.
Die Strafmaße wurden in Deutschland in den letzten Jahren immer wieder angehoben, und sollen das auch weiterhin werden. Wogegen auch überhaupt nichts einzuwenden ist, denn da wo Begrenzungen oder Limits existieren sind diese auch meistens (!) gerechtfertigt. Daher: rauf mit den Strafen (dafür!) aber dann bitte einkommensabhängig, wie in Skandinavien!

Und noch was, Geisterfahrer. Ich denk mal die Österreicher haben das Problem besser im Griff, als wir deutsche. Da passiert bestimmt weitaus weniger, wenn ma mit so großen STOP Schildern abgeschreckt wird.
Diese Aussage ist schlicht und einfach falsch. In Deutschland gibt es lt. Statistik genauso viele Geisterfahrer wie in einem "hochgerüsteten" Land wie Österreich (Quelle: Verkehrsministerien d. Länder, Skript: Verkehrswesen)

bitte bleibt doch mal bei einigermaßen belegten Fakten und stellt nicht immer solche Dinger wie "in .at ist alles besser weil 130" in den Raum!
Danke!
 
F. Feser schrieb:
Dazu kommt: Die wenigsten Fahrzeuge fahren 250. Wenn du Tacho 250 fährst (was durchaus bei dem ein oder anderem KfZ möglich ist sind das meist 220 - 230 km/h. 10% - 15% Tachoabweichung sind drin und normal...
Also dass sich das Märchen von 10% Tachoabweichung und 10% Toleranzabzug beim Blitzen so lange hält....Klar hat der Tacho eine Toleranz. Aber bei 10-15% sollte man mal zur Werkstatt gehen.
5-10% sinds eher. Kann man übrigens bei den netten "Sie fahren gerade XXX km/h" Schilder gut testen....die meisten stehen nur in den Tempo 30 Zonen.

F. Feser schrieb:
Dazu hat man einen Innenspiegel im Auto. Ein Blick alle 5-10 Sekunden hierin und ein Blick aus dem Augenwinkel (passiv!) reicht um einzuschätzen ob da ein Auto kommt, und man hat immer einigermaßen die Übersicht was hinter einem Los ist!

alle 5-10 sek in den Spiegel schauen? Da kommt man sich eher wie gehetzt vor. Aber du hast Recht. Es gibt viel zu viele die nicht in den Spiegel schauen. Aber mindestens genau so viele, die einen gerne den Rückspiegel Formatfüllend ausfüllen.

Und LKW Überholverbot würd ich auch sehr begrüßen, die überholen oft ganz plötzlich, andrerseits hab ich festgestellt , im Vergleich zu PKW Fahrern, blinken die LKW `s ( meistens) beim Spurwechseln.
Kann ich nur zustimmen. Die LKW sind eben der Hauptgrund für Staus. Und wer öfters nach einem Feiertag durch Tirol fährt, weiß, wie das mit 100m Sicherheitsabstand gehandhabt wird. 5-10 Meter sind dann die Regel. Wennst da nicht schnell genug auf der Beschleunigungsspur bist, hast Pech gehabt.

Aber die PKW, und meistens grad die Raser wissen oft gar nimmer wo der Blinkerhebel iss und wie man ihn einsetzen soll. Das iss auch ne ganz große Untugend unserer Autofahrer.
Naja...Raser haben wohl eher den Linken Blinker auf Dauerbetrieb...
Aber das Blinken ist anscheinend bei allen Fahrzeugfahren Out geworden...
F. Feser schrieb:
Und dann muß schnell gehn, einer fährt plötzlich von Rechts nach Links, und da kommt einer mit weit über 200. Das iss doch Stress pur, wogegen in Ländern wie Tirol, wo ma net so rast, iss ne direkte Erholung auf der Autobahn. Wenns auch a bisserl Maut kostet. Aber bei uns fährt jeder, auch der Nichtdeutsche der noch nie über 130 in seinem Land gefahrn iss.
Ad Stress pur: den hab ich in Österreich viel mehr, wenn ich bei 135 (grad noch so der Zahlbare Rahmen...) auf der linken Spur überhol und von hinten ein Einheimischer drängelt, der genau weiß, wo geblitzt wird und wo nicht..
Also ich weiss auch, wo die Blitzer stehen. Aber ich weiss genau so, dass se auf Brücken stehen, in Einfahrten mit Laser (Bei 2 Gendis wirst nichtmehr angehalten, sondern erhälst das Strafmandat per Post) dann Blitzen immerwieder die Schilderbrücken....etc.
Zumindest hier im Unterland drängeln eigentlich hauptsächlich Münchner mit Dicken Autos :twisted: und vorallem Italiener, für die anscheinend eh keine Regeln gelten.
@ Österreichische Autobahnen: Ich finds auch sehr angenehm in Österreich zu fahren. Alle fahren zwischen 120 und 140 km/h. Da kannst auch mal ne längere LKW-Kollone überholen, ohne dass dir einer Sein Nummernschild in den Kofferraum schiebt.

F. Feser schrieb:
Und bei nacht und auf langen Strecken gibt es nichts eintönigeres und ermüdenderes als eine Österreichische Autobahn!
.

Da hast du Recht. Wobei bei 130 gehts. Aber 110 Nachts in Tirol oder gar 100 im Winter ist schon oarg.

Und noch was, Geisterfahrer. Ich denk mal die Österreicher haben das Problem besser im Griff, als wir deutsche. Da passiert bestimmt weitaus weniger, wenn ma mit so großen STOP Schildern abgeschreckt wird.
Österreich hat auch gut Probleme mit Geisterfahrern, das stimmt.
In Tirol ist auch das besoffen Fahren recht verbreitet....
F. Feser schrieb:
bitte bleibt doch mal bei einigermaßen belegten Fakten und stellt nicht immer solche Dinger wie "in .at ist alles besser weil 130" in den Raum!
Danke!
Naja, welche Fakten willst du haben? Umfragen/Expertiesen im Auftrag der Grünen, SPD oder CDU? ADAC? Ölfirmen? Fahrzeugherstellern? Unabhängige Umfragen und Expretisen sind leider sehr rar geworden, da se kaum jemand bezahlen will, der nix davon hat.

@ Mic: Ntv? Hmm...nicht gerade sehr repräsentativ...der typische 0815 Autofahrer schaut wohl kaum Ntv....

Das einzige was mir Ad Hoc relativ unabhängig einfällt wäre die GFK. Die meisten anderen Umfrageinstitute hängen an irgend nem Grossen Konzern.
Als Beispiel fällt mir jetzt RTL ein, die Gerne "Umfragen starten" (glaub Forsa): Großsponsor von RTL ist Ford. :D (wird natürlich nicht offiziell bestätigt, oder angesprochen, ist aber auffällig)

Und nochmal kurz zum Thema Umweltverschmutzung Schwellenländer:
Ich bin für Tempo 130 nicht wegen dem CO² Hype, sondern einfach aus der Sicht der Verkehrssicherheit. Klar verpesstet z.B. China die Luft extrem. Dafür gibts dort mittlerweile massenweise mißgebildete Babys, Trinkwasserprobleme, grossflächige Verseuchungen etc. Hier kippt die Umwelt gerade.
Deutschland hätte die Chance in Umweltetechnologie vorne zu beliben, vorallem bei den Automobilen. Die Hersteller sind nur grad drauf und dran diese Chance auf den Wachstumsmarkt der Zukunft zu vertun.

Edit: Infra-Test dimap ist doch nicht an RTL gebunden....hab ich verwechselt. Allerdings hat genau dieses Institut heute im Moma von ARD und ZDF eine Interessante Umfrage gezeigt: eine, zwar knappe, aber immerhin, Mehrheit der befragten ist für ein Tempolimit. Aber bzgl. des eh schon angespannten Verhältnisses zur CDU wird die SPD nie dafür stimmen. Zumindest in dieser Legislaturperiode.

Was würdet ihr denn von einem Volksentscheid über das Thema halten? Das wäre doch mal interessant. Nur ob die gestressten Vielfahrer zeit für so eine Abstimmung haben ist fraglich. :D
 
@Af: Das mit den Tavhoabweichungen stimmt, die Abweichung in einem Crysler Grand Cherokee Jeep liegt beispielsweise bei über 10%. Das habe ich mehrfach mit GPS und auch anderen Autos nachgemessen. Das hängt meiner Meinung nach auch ein wenig vom Fabrikat ab. Darauf weisen beispielsweise auch die Automagazine hin. Auf die "Sie fahren xxx Schilder gebe ich nichts"

@Österreichische Autobahnen:
Das ist Kindergarten was da drauf los ist im Vergleich zu Deutschlands Autobahnen. "Und jetzt die Verkehrsmeldungen mit allen Staus ab 2 km Länge", und dann dauert das ganze 5 minuten.
Da ist dann trotz Tempolimit jeder Spurwechsel eine Qual.

Und nun zum Tempolimit: ich glaube, dass das fehlende Tempolimit auch zum Teil die Sicherheit erhöht. Kein Witz. Ich fahre weitaus aufmerksamer auf einer Deutschen Autobahn ohne Tempolimit, als wenn ich den Tempomat auf 149 Km/h stelle und vor mich hintrotte.
Und ja ich fahre gerne schnell und ich brauche genausoviel Sprit, wenn ich von Kuchl nach Schweinfurt fahre in 3,5 h oder in 6 h mit Stau und max 130 km/h.
 
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