Hallo F.Feser,
da möchte ich doch ein paar Sätze zu deinem Beitrag anfügen:
aus der "wer darf welches auto fahren und was ist ökologisch sinnvoll" diskussion verabschiede ich mich mit einem Satz:
Überlegt mal bitte, was im Moment in China & anderen "Entwicklungs- bzw. Schwellenländern" so abgeht in punkto Emissionen.
Und da meint jemand, es würde etwas ausmachen, ob man in Deutschland nun maximal 130km/h fahren dürfte oder doch schneller.... (denkt dran: weniger als 1% Senkung der Emissionen!)
Dabei geht es ja auch gar nicht um irgendwelche sachlich richtigen Fakten bezgl. Emission und Umweltschutz. Hier geht’s um Ideologien und Ideologen (z.B. wie die Grünen) versuchen mit Gewalt etwas durchzusetzen, auch wenn es vorn und hinten (der Allgemeinheit) nichts bringt.
Diese Situation hatte ich weder mit langsamen noch mit schnellen Fahrzeugen noch NIE. Wenn man als verantwortungsvoller Fahrzeuglenker schnell unterwegs ist erkennt man bereits mit mehr als 500m Entfernung, dass da irgendwo ein LKW mit potentiellem Überholkandidaten dahinter rumgurkt und geht vom Gas. Dass es das Gegenteil hiervon auch gibt, ist mir klar, aber mir ist bei zwischenzeitlich 300.000 km auf den Straßen solch eine Situation noch nie passiert.
Eben. Deswegen schrieb ich auch, dass offenbar nicht gerade wenige heutige Autofahrer/innen im Verkehr völlig überfordert sind. Die Frage müsste also doch wohl eher lauten: Wer hat Probleme auf der Autobahn zu fahren? (… vielleicht mal darüber diskutieren? Wer darf und wer nicht …

)
Dazu kommt: Die wenigsten Fahrzeuge fahren 250. Wenn du Tacho 250 fährst (was durchaus bei dem ein oder anderem KfZ möglich ist sind das meist 220 - 230 km/h. 10% - 15% Tachoabweichung sind drin und normal...
Das ist auch so ein interessanter Wesenszug in dieser Tempodiskussion: Das maßlose Übertreiben. Da wird mal kurz der Nutzen für die Emissionssenkung gleich auf mehrere Prozent weltweit hochgerechnet, da spricht man von einer geradzu unglaublich hohen Zahl von Unfällen durch Schnellfahrer auf AUTOBAHNEN usw. Und wie verhält es sich tatsächlich? Wenn einer mit 160 km/h daher kommt wird er gleich auf „mindestens 200 schnell“ geschätzt (siehe völlig Fehleinschätzung und Überforderung des wahrnehmenden Langsamfahrers

)
Dazu hat man einen Innenspiegel im Auto. Ein Blick alle 5-10 Sekunden hierin und ein Blick aus dem Augenwinkel (passiv!) reicht um einzuschätzen ob da ein Auto kommt, und man hat immer einigermaßen die Übersicht was hinter einem Los ist!
Wie Du schreibst: PASSIV. Dann kommt dabei auch garantiert kein Streß auf - wenn ein Autofahrer, was alle tun sollten, aber gerade die „Langsamfahrer“ fast nie tun, aufmerksam und permanent den Verkehr beobachten. Schließlich reden wir hier vom AUTOFAHREN und nicht vom „SPAZIERENFAHREN“.
Apropos „gemütlicher fahren geht in anderen Ländern mit Tempolimit“: Irgendwie habe ich immer dann, wenn ich aus den umliegenden Ländern nach Deutschland einfahre den Eindruck, dass die Nachbarn da erst mal kräftig aufs Gaspedal drücken. Sind die vielleicht selber gar nicht so begeistert von Tempovorschrift 130 km/h? Wobei mir gerade einfällt *gggg* - dass ganz viele Länder um uns herum derzeit und schon seit geraumer Zeit dabei sind ihre Tempolimits DEUTLICH anzuheben. (googlen könnt Ihr selbst.)
Zitat:
Und noch was, Geisterfahrer. Ich denk mal die Österreicher haben das Problem besser im Griff, als wir deutsche. Da passiert bestimmt weitaus weniger, wenn ma mit so großen STOP Schildern abgeschreckt wird.
Diese Aussage ist schlicht und einfach falsch. In Deutschland gibt es lt. Statistik genauso viele Geisterfahrer wie in einem "hochgerüsteten" Land wie Österreich (Quelle: Verkehrsministerien d. Länder, Skript: Verkehrswesen)
Dito!! Genauso falsch wie, dass durch das Tempolimit weniger Unfälle passieren würden. Wenn überhaupt „etwas“ weniger wird, dann ist das richtigerweise die Schwere der Verletzungen, die logischerweise bei einem Crash mit 130 glimpflicher ausfallen (können), als bei einem mit 160.
Fakt ist aber auch, dass schon heute die Autobahnen in Deutschland die sichersten, von allen Straßenarten sind.
bitte bleibt doch mal bei einigermaßen belegten Fakten und stellt nicht immer solche Dinger wie "in .at ist alles besser weil 130" in den Raum!
Danke!
Leider wird das weiter so bleiben, das mit dem „alles besser, weil 130“. Warum? Weils Ideologen sind, die dahinterstecken und die scheren sich einen Dreck um Fakten. Meine Meinung.
@AF
Naja, welche Fakten willst du haben? Umfragen/Expertiesen im Auftrag der Grünen, SPD oder CDU? ADAC? Ölfirmen? Fahrzeugherstellern? Unabhängige Umfragen und Expretisen sind leider sehr rar geworden, da se kaum jemand bezahlen will, der nix davon hat.
So stimmt das aber bezüglich CO2-Ausstoß und Verkehrssicherheit (Unfallhäufigkeit) sowie Verkehrsaufkommen usw. nicht! Diese Daten sind allgemein weitgehendst bekannt und veröffentlicht. Lediglich die Auslegung, ihre Deutung, gar ihre „Politisierung zum eigenen Zweck“ ist dann wieder so, wie Du es andeutest.
Und nochmal kurz zum Thema Umweltverschmutzung Schwellenländer:
Ich bin für Tempo 130 nicht wegen dem CO² Hype, sondern einfach aus der Sicht der Verkehrssicherheit.
Ach? Setzt Du Dich dann vergleichsweise genauso vehemment dafür ein, dass Leute, die z.B. dem Autobahnstreß nicht gewachsen sind und deswegen durch ihre Fahrweise zum großen Teil mit dazu beitragen, dass zumindest sehr kritische Verkehrssituationen auftreten, „limitiert“ werden? Es gibt wahrlich (und nachweisbar) viele Faktoren, die zu mehr Verkehrssicherheit beitragen könnten: das Tempolimit ist dabei praktisch gegen Null zu werten! (kannst ja auch mal googlen *g*)
Deutschland hätte die Chance in Umweltetechnologie vorne zu beliben, vorallem bei den Automobilen. Die Hersteller sind nur grad drauf und dran diese Chance auf den Wachstumsmarkt der Zukunft zu vertun.
Siehe Hybrid, siehe Elektroauto (wobei dabei auch mal die Gesamtumweltbelastung betrachtet werden muss, also in Bezug auf Stromerzeugung), siehe auch Alternativtreibstoffe (Raps, Rüben, etc. - dito wie Elektro (Gesamtumweltbelastung) …klingt „die Chance in Umwelttechnologie vorn zu bleiben“ geradezu lächerlich. Sorry, aber wo bitte ist da Deutschland „vorn“???? *staun*
@Turm
@Österreichische Autobahnen:
Das ist Kindergarten was da drauf los ist im Vergleich zu Deutschlands Autobahnen. "Und jetzt die Verkehrsmeldungen mit allen Staus ab 2 km Länge", und dann dauert das ganze 5 minuten.
Da ist dann trotz Tempolimit jeder Spurwechsel eine Qual.
Danke, dass das mal einer so deutlich ausspricht! Für Frankreich trifft dasselbe zu. Ich bin noch nie in meinem Leben in so langen, zeitraubenden Staus wie in Frankreich gestanden ..
Und nun zum Tempolimit: ich glaube, dass das fehlende Tempolimit auch zum Teil die Sicherheit erhöht. Kein Witz. Ich fahre weitaus aufmerksamer auf einer Deutschen Autobahn ohne Tempolimit, als wenn ich den Tempomat auf 149 Km/h stelle und vor mich hintrotte.
Naja, immerhin, wenn’s so ist, dann doch auf den restlichen 2% der nicht-tempolimitierten Straßen in Deutschland. Hoffen wir mal, dass die restlichen 98% mit derselben Aufmerksamkeit befahren werden …*lol*