Nachdem wir letzte Woche bereits weit hinter dem Zeitplan waren, konnten wir dank unserem starken Team und dank des schönen Tauwetters mit teils bis zu +2° (allerdings nur am Tag der Konstruktion des Erdgeschosses) die letzte Garage fertig stellen. Es war für unser Team sehr stressig, dieses Vorhaben zu realisieren, weil wir aufgrund anfänglicher Statikprobleme und verspäteter Lieferung der Komponenten erst im zweiten Drittel des Dezembers mit den Montagearbeiten beginnen konnten. Worum es geht? - Um die Garage der Nordwandbahn und der Sonnenbahn, die in einer Halle unter kommen. Wem fällt dabei aber eine Besonderheit auf? - Schreibt es dazu!
Es sind bereits alle drei Stockwerke montiert. Das Gebäude erstreckt sich etwa 37 m in der Breite, 41 m in der Länge und 21 m in der Höhe - ein echter Koloss, da wirkt sogar die eigentlich gar nicht so kleine Uni GV Station daneben wie Spielzeug. Im unteren Stockwerk gibt es auch eine Möglichkeit, kleinere Fahrzeuge zu parken. Außerdem verfügt die Bahn über ein mehr als 70 m langes Wartungsgleis, das komplett mit Reifenförderern ausgestattet ist.
Noch fehlen uns nur noch die Steuerung und die Antriebe der Reifen, wo uns noch jede Menge Arbeit erwartet. Diese Arbeiten können aber bei jeder Witterung abgeschlossen werden und gefährden somit die Inbetriebnahme der beiden zentralen Bahnen in St. Kathrin nicht. Beginnen wir nun mit den Bildern!
Von der Kurzen Starz Talstation kommend, eröffnet sich unserem Winterurlauber dieses Wochenende ein gigantisches Bild.
Während der Montagearbeiten konnten wir aufgrund des späten Zeitplanes keinen Baukran aufstellen und mussten deswegen die wesentlich teurere Variante mit dem Helikopter nehmen. Der enge Zeitplan erforderte höchste Konzentration und kaum Pausen, in denen Fotos geschossen werden konnten. Dennoch fotografierte ein Begleiter kurz vor dem Abflug das fertig gestellte Werk.
Auch der Übergang zur Sonnenbahn ist bereits montiert, es fehlt nur noch die Verkleidung.
Sogar das Erdgeschoß mit den kleinsten Garagiermöglichkeiten protzt durch sein Wartungsgleis der Spitzenklasse. Während der Revision können damit teils bis zu 10 Fahrbetriebsmittel auf einmal gewartet werden, sofern sie gut zum Wartungsgleis gebracht werden können.
Vom Erdgeschoß geht es nun in den ersten Stock. Auch die Fahrbetriebsmittel müssen hier hoch - das geschieht durch einen "Kellerförderer", wie ihn manche Seilbahnfans nennen. Tatsächlich handelt es sich hier jedoch um einen Vertikalförderer mit einer Steigung von 30 °.
Der erste Stock wirkt aufgrund der klobigen Konstruktion mit zwei Vertikalförderern relativ groß, obwohl auch er nicht allzu viel Platz für die Garagierung bietet.
In den zweiten Stock gelangen die Fahrbetriebsmittel über diese Förderersegmente.
Die Raumaufteilung ist im dritten Stockwerk aufgrund der relativ zentral ankommenden Fahrbetriebsmittel nicht einfach gewesen. Deswegen drehen die Fahrbetriebsmittel eine Schleife, bevor sie auf ihren Stellplätzen ankommen.
Bei unserem Schlepplift gab es leider große Probleme bei der Fertigung neuer Bauteile, die vom alten Lift nicht übernommen werden konnten. Deswegen müssen wir in der Skischule auch diese Saison noch ohne einen einzigen Schlepplift auskommen. Die Gemeinde hat aber in Aussicht gestellt, sich in den nächsten Tagen mit einer Alternativlösung in Form eines Seilliftes auseinander zu setzen - für uns bleibt zu hoffen, dass wir eine Aufstiegsmöglichkeit erhalten. Ansonsten müssen unsere Skischulkids auf längeren Förderbändern bleiben oder über die veränderte Piste 4 zur Sonnenbahn abzufahren, mit der sie nun wieder nach St. Kathrin gelangen können.
Bei der Panoramabahn kamen die zuständigen Gutachter leider immer noch nicht und haben ihre Besichtigung bis nächste Woche (die beginnt allerdings morgen) verschoben.
Bei der Neuriethbahn arbeiten wir an der Verkabelung der Garage und der Fertigstellung der Steuerung. Dies kann sich allerdings noch bis zu 10 Tage lang ziehen.
Auch beim Weißkogel und der Kurzen Starz sind wir noch nicht fertig. Hier fehlen noch die Steuerung der Garage - bis dahin bleiben unsere Fahrbetriebsmittel draußen stehen.
Bei der Nordwandbahn und der Sonnenbahn müssen wir erst alle Fahrbetriebsmittel einhängen, weswegen auch diese Bahnen erst am 29. Dezember 2013 in die Wintersaison starten werden. Ab diesem Jahr gibt es aber eine Neuerung: Die Sonnenbahn und die Trestensee bieten verlängerten Betrieb an. Aus welchem Grund werden wir aber erst später erläutern.