• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Stubaier Gletscher: Technischer Defekt bei der 3S-Eisgratbahn

Läuft nun wieder seit 15:30 lt. ORF. Den letzten Schwung Leute bekommt man also damit runter.
http://tirol.orf.at/news/stories/2838484

Auch witzig dass die Leute aus den Gondeln den ORF angerufen haben um sich zu beschweren. :D Ich hätte da eher zur Talstation telefoniert wenn die Sprechanlage nicht geht.
 
Die haben wahrscheinlich gleich mal über die Gage für Live-Interview's und Handyvideos verhandelt. :wink: :evil:
 
Naja, eine Störung kann ja passieren.
Aber warum dauert es 1,5 Std. bis man die Bahn mit dem Notantrieb leer fährt?

Ist doch eine Hi-Tech Anlage, die Ihre Probleme im Klartext auf dem Monitor anzeigt.
Oder wurde da soviel angezeigt, was erst kontrolliert werden mußte, bevor man weiter fahren konnte?
 
Ram-Brand schrieb:
Naja, eine Störung kann ja passieren.
Aber warum dauert es 1,5 Std. bis man die Bahn mit dem Notantrieb leer fährt?
Der Meinung bin ich auch.
Ich kann ja verstehen, das man zuerst versucht die Störung zu beheben. Aber wenn man die Möglichkeit hat, die Bahn im Notbetrieb zu evakuieren, ist 1.5Stunden eine Frechheit. In so einem Fall ist 1/2 Std. das Maximum.
 
Wie das in einem Unternehmen eben üblich ist, das eine nicht unbedingt serviceorientierte Ausrichtung verfolgt, spiegelt sich das in allen / vielen Bereichen wieder.
Angefangen von der Pistenpflege, bis eben auch dahin ...
 
Naja, bei Netzproblemen sollte man ruhig die Bahn leer fahren. Dann kann man in Ruhe weiter suchen.

Jedenfalls haben die damals in Obergurgl-Hochgurl gleich den Notantrieb angeworfen. :D
Saß in der Roßkarbahn als der Strom ausviel. Nix mit 1,5 Std. Warten.
 
Aso.

Aber sollte das System Notantrieb, etc. nicht so ausgelegt sein, dass es auch unabhängig von Netzwerk und SPS funktioniert?
 
Ja klar. Das notantrieb System hat eine eigene SPS. Warum die so lange gewartet haben oder wieso das so lange gedauert hat weiss ich nicht. Das ist ja auch kein Weltuntergang jetzt.
 
Wenn dergleichen bei der 3S Bahn aufs Klein-Matterhorn passiert... das kann interessant werden.
Zb. starker Wind, gegen Abend, minus 15 Grad, volle Bahn, ...

Dagegen ist der Störfall bei der Stubai 3S wie Ponyreiten ...
 
Je nach Auslegung eines Sicherheitssystem, ist dieses doch als eigenständiges System auszuführen.
Ein Notsystem das auf der gleichen Infrastruktur des Hauptsystemes aufbaut, kann ich mir kaum vorstellen, dass das zulässig ist.
 
Ich hatte doch geschrieben dass der Notantrieb eine eigene SPS hat!
Desweiteren gibt es noch andere möglichkeiten ohne SPS zu fahren.
Ausserdem weiß hier ja keiner warum es so lange gedauert hat bis der Notantrieb aktiviert wurde.
 
War ja gestern nicht der einzige Defekt. Der Pitztaler Gletscherexpress stand ja auch aufgrund eines geplatzten Hydraulikschlauches 2,5 Stunden auf Höhe der Ausweiche in der Mitte der Bahn im Tunnel. Waren auch einige Leute mit...
 
Hab ich jetzt auch gelesen. Stand gestern noch nicht im Artikel.
Find ich noch krasser als das im Stubai. 2,5 Stunden in dem finsteren Loch sind alles andere als angenehm, die meisten fahren ja eh schon ungern mit der U-SSB, wohl auch wegen Kaprun.
 
Ich finde das vor allem vor dem Hintergrund interessant, dass bei modernen Bahnen auf Bergeeinrichtungen weitgehend verzichtet wird mit der Begründung, dass die Bahn immer leergefahren werden kann. Natürlich hätte eine Bergung noch länger gedauert, aber es stellt sich schon die Frage was ein früheres Leerfahren verhindert hat und ob das sich nicht mal so ausweiten kann, dass man die Bahn eben nicht mehr Leerfahren kann.
 
Mir gehts da genau gleich. Kann die neue Argumentationsweise mit der "integrierten Bergung" auch nicht ganz nachvollziehen. Da werden Bahnen mit mehreren hundert Metern Bodenabstand gebaut, ohne jegliche Vorkehrungen für den Bergefall. Begründet wird das dann mit mehrfach redundanten Antriebssystemen. Bei bspw einer Störung auf der Strecke (zB Teilversagen eines Tragseiles - wie es am Schilthorn der Fall war bzw. bei einem Seilüberwurf) siehts dann hald bei derartigen Bahnen auch schlecht aus. Sind dann größere Schwierigkeiten als ein SPS-Ausfall ;)
 
Zurück
Oben