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Hallo Hr. ----------,
kleiner Nachtrag zum Thema Stubaier Gletscher - Pistenvermehrung:
In Sölden scheint es einen ähnlichen Fall zu geben, wobei ich hier leider keine Vergleichswerte von früher hab wie am Stubaier Gletscher. Wenn ich mir die Pisten auf der Homepage aber vergleiche (mit den Liftlängen und dem Pistenverlauf vorstelle), so kommen auch hier einige Fantasiezahlen heraus.
Es scheint hier allerdings nicht so pauschal verdoppelt und verdreifacht worden zu sein wie am Stubaier Gletscher, aber bei den meisten Pisten scheinen die hier angegeben Längen ebenfalls dem doppelten bis dreifachem der Luftlinie zu entsprechen ....
Auf
http://www.soelden.com/main/DE/WI/WetterSchnee/Wetttervorschau/index,method=main.html#
gibt es einen Link zu einer interaktiven Panoramakarte, dort kann man auf das Lift- bzw. Pistensymbol jeweils die angegebenen Längen kontrollieren,
besonders auffällig sind hier z.B.:
Piste 40 an einem Übungslift, der Lift ist mit 328m angegeben, die Piste mit 799m
Schlepplift 37, Länge 2099m, direkt daneben Piste 39: 8556m (!)
Sessellift 35, Länge 900m, fast direkt daneben Piste 36 mit 2987m (dürfte ca. doppelte Luftlinie sein)
Sessellift 20, Länge 1648m, daneben eine schwarze Piste 14, die im oberen Teil eine zweite Variante hat und im unteren Teil eher blau einzustufen wäre, wird unverschämterweise mit 12.018m angegeben (!!!)
Auch hier scheint man also (neuerdings ?) die Pistenkilometer anzugeben, wie sie ein Anfänger oder evtl. ein Extrem-Carver fahren würde.
Das Hauptproblem ist m.E., daß es hierbei anscheinend weder vom Seilbahn-Verband noch vom "Tiroler Pistengütesiegel" eine Richtlinie gibt, so daß die Skigebiete freie Hand haben, wie sie die Pisten-kilometer ausrechnen...
Im Unterschied dazu die Angaben z.B. in der Zillertalarena oder am Kronplatz, hier sind die Pistenkilometer "glaubhaft", auch am Pitztaler Gletscher. Und da gibt es sicherlich noch mehr "positive" Beispiele. Aber es gibt sicher auch noch ein paar andere "schwarze Schafe" außer Stubaier Gletscher und Sölden....
MfG
M. Schuster
p.s.: Da ich morgen in Sölden bin, werd ich die Pisten 14 und 39 mal nachmessen und fotografieren. Wenn Sie daran Interesse haben, schick ich Ihnen die Bilder per EMail... ?
Das kann doch nur ein Tippfehler sein! Oder? Also, so etwas glaubt doch kein Mensch!mit 12.018m angegeben
o.k. Die Sache ist bereits bei der FAZ . Was die nun mit dem Artikel macht und wann sie ihn bringt, kann ich nicht bestimmen.
Artikel von krone.at (Kronen Zeitung)
So zocken uns die Skigebiete ab
Skifahren und Snowboarden waren schon immer ein teurer Spaß. Doch so teuer, wie die Liftpässe inzwischen sind, war es noch nie! Der Verein für Konsumenteninformation Österreich hat zum Saisonbeginn die Preise für Liftkarten unter die Lupe genommen. Eines vorweg: Es ist sauteuer geworden!
Schuld an den horrenden Preisen ist der Trend zu großen Skiverbünden, die einheitliche Tarife verlangen. So zahlt jemand, der nur in einem einzigen Skigebiet die Hänge hinuntergleiten will, genauso viel, wie ein Skigebiets-Hopper, der die ganze Region abbrettert.
Besonders Familien betroffen
Ak-Präsident Tumpel beschreibt die Frechheit, die sich die Ski-Giganten erlauben, plakativ: Wer in ein Gasthaus geht, will nicht die ganze Speisekarte bezahlen, sondern nur das Schnitzel, das er isst. Gerade Familien können die Möglichkeiten der riesigen Skiverbünde nicht ausnutzen, da sie weniger flexibel sind, so die Kritik. Der Sinn der Skiverbünde bleibt dem Sportler ohnehin verborgen - liegen doch zum Beispiel im Verbund Amade die Skigebiete bis zu 79 Kilometer auseinander.
Ski-Kartell
Bis zu 39 Euro kostet eine Tageskarte! In den vergangenen Jahren sind die Tickets immer teurer geworden. Die Arbeiterkammer macht die großen Skiverbünde, wie zum Beispiel die Sportwelt Amade in Salzburg als Preistreiber aus. Dort seien die Preise vor zwei Jahren um 17 Prozent gestiegen. Durch die Einheitstarife wird die Wahlmöglichkeit der Sportfreunde eingeschränkt, beschwert sich die Arbeiterkammer. Die AK hat den Skiverbund Amade beim Kartellgericht prüfen lassen und in erster Instanz Recht bekommen.
Die Seilbahn-Betreiber verweisen dagegen auf 250 mittlere und große Skigebiete, die unabhängig von den großen Skiverbünden operieren. Dadurch hätten die Skifahrer genug Alternativen.
Insgesamt gesehen sind Liftkarten im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 3 Prozent teurer geworden
die herren redakteure warern von der sache sehr angetan, mißtrauten aber
augenscheinlich den meßergebnissen. man solle an der sache dranbleiben, meinten
sie.ich nehme an, wenn Sie der ADAC wären, dann wäre die sache auch in
deutschland längst in den zeitungen gestanden.
Herzliche grüße
Nein.... So ein Werbepartner!So ein arrogantes Pack!
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