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Tempolimit und Umweltschutz

Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

  • Nein, auf keinen Fall!

    Stimmen: 15 44,1%
  • Ja, 160km/h

    Stimmen: 5 14,7%
  • Ja, 140km/h

    Stimmen: 7 20,6%
  • Ja, 120km/h

    Stimmen: 5 14,7%
  • Ja, 100km/h

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja, niedriger

    Stimmen: 2 5,9%

  • Umfrageteilnehmer
    34
Zum Thema Lichthupe: Das ist bei den Stammbenutzern der A 92 gang und gebe, um einen Überholwunsch andeuten zu wollen und hat nichts mit drängeln zu tun. Ich fühle mich nicht bedrängt und mache sobald es geht frei, auch wenn ich selber dann beim Überholvorgang 180 schnell bin.

Einmalige Betätigung der Lichthupe ist in diesem Zusammenhang vollkommen in Ordnung und auch legal. Dies dient auch der Verkehrssicherheit, denn sonst ist es oft schwierig einzuschätzen, ob jemand überhaupt vorbei möchte, oder eh immer hinter einem herzuckelt. Außerdem kann man so schon frühzeitiger reagieren, da man früher sieht, wenn jemand Schnelleres kommt.
 
Ich bin absolut gegen ein Tempolimit. Das bringt dem Umweltschutz überhaupt nix. Außerdem wurde das auf jeden Fall der Autoindustrie schaden und Arbeitsplätze gefährden. Wer kauft noch einen Porsche 911 um dann mit 130 auf der Autobahn zu zuckeln. Das ist doch absoluter schwachsinn.

Ich wäre eher für eine Einfürung einer Pkw Maut. In jedem EU Land muss man auf der Autobahn zahlen. Und in Deutschland??? Das Geld könnte man ja in die Forschung von erneuerbaren Energien stecken, was auf lange Sicht hin viel sinnvoller wär wenn man bedenkt das es in 30 Jahren kein Erdöl mehr geben wurd. Ok jetzt bin ich weit vom Thema abgekommen auf jeden Fall bin ich generell gegen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen.
 
mstoefi schrieb:
Ich bin absolut gegen ein Tempolimit. Das bringt dem Umweltschutz überhaupt nix. Außerdem wurde das auf jeden Fall der Autoindustrie schaden und Arbeitsplätze gefährden. Wer kauft noch einen Porsche 911 um dann mit 130 auf der Autobahn zu zuckeln. Das ist doch absoluter schwachsinn.

Also so langsam kann ichs nichtmehr hören....die Autoindustrie schadet sich am meisten selber, wenn se nicht langsam umsteigen.....aber egal. Kauf mir eh kein deutsches Auto.....Und in n paar Jahren habens die gleichen Probleme wie die Amerikanischen Autohersteller.....
Und denen, die sich einen 911 kaufen ist ein Strafzettel meist ziemlich egal. 911er werden immer gekauft, aber wenn die restlichen Hersteller auf einmal weniger Autos verkaufen, gehts in der Industrie mal wieder ab....egal...ich steigere mich ma wieder rein....

@ Autobahnmaut:
Find ich auch gut, wenn die KFZ-Steuer fällt oder die Mineralölsteuer fällt....Nur sollten dann die Pendler wieder etwas unterstützt werden....
 
mstoefi schrieb:
Ich bin absolut gegen ein Tempolimit. Das bringt dem Umweltschutz überhaupt nix. Außerdem wurde das auf jeden Fall der Autoindustrie schaden und Arbeitsplätze gefährden. Wer kauft noch einen Porsche 911 um dann mit 130 auf der Autobahn zu zuckeln. Das ist doch absoluter schwachsinn.

Auch in NL kauft man Porsches. Und wir dürfen nur 120km/h oder sogar nur 100km/h fahren.

Ich wäre eher für eine Einfürung einer Pkw Maut. In jedem EU Land muss man auf der Autobahn zahlen. Und in Deutschland???

Und in NL??? Und in Belgien??? Und in Luxembourg?? Und in Finnland??? usw. Aber das ist OT.

Werde morgen mal die resultaten von die 80km/h Teststrecken in NL suchen. Getestet wurde bei Rotterdam, Den Haag, Utrecht und Amsterdam. Die Resultaten waren nicht sehr positiv.
 
130 in Austria!

immer wieder interessant wie jeder die Sache sieht!
ich blei dabei! Ist halt irgendwie mehr alles im Fluss wenn jeder mehr oder weniger so um die 130 (oder wie oben geschildert etwas mehr fährt!) Aber ich denke die wenigsten werden 160 und mehr fahren. Ist ja auch nicht ganz billig wenns einem erwischen.

MFG
Mannerl, der nicht Angst um Porsche hat, weil ja diese Firma die meisten Autos in Ländern verkauft wo es ein Tempolimit gibt!
 
Tja wie gesagt ich finde man spart an der falschen Stelle bzw. müsste dann auch bei Bahn und Flugzeug gespart werden.
Man spart immer an der "falschen Stelle" ;)
Also der Flugverkehr soll ja in Zukunft CO2-Zertifikate kaufen müssen.
Eisenbahnen kann man mit erneuerbaren Energien betreiben. Und die Fahrzeuge werden ja immer effizienter.
Hingegen die meisten Automobile erfüllen noch nicht mal die Ziele, die von der Automobilindustrie freiwillig festgelegt wurden !

Und dann würde auch wieder meine Frage aufkommen, wieso gerade 120? Bei 50 sparst sicher noch mehr!
Klar könnte man auf den Autobahnen Tempo 30 einführen. Aber wenn es schon ein solches Theater gibt, die Geschwindigkeit auf 120 zu beschränken wie soll man da Tempo 30 einführen ? ;)
 
ich hab mal 2 Typen rechts überholt auf der Autobahn-- iss zwar eigentlich net ganz erlaubt, aber was die gmacht haben-- die sind mit 70 km / H auf der linken Spur einer 3 spurigen Autobahn gefahrn, der Beifahrer hat Zeitung glesen, und der Fahrer hatte seine Augen auch in der Zeitung... anstatt daß er nach vorn schaut, und mal von der linken Spur weggeht....sorry, iss vielleicht OT, aber mußte mal gesagt werden...
 
Die meisten Autobahnen wurden meines Wissens im 3.Reich gebaut.

Meines Wissens nicht. Ich weiss nicht, weshalb sich dieses Ammenmärchen so hartnäckig hält. Auch das Argument, dass während der NS-Diktatur mit dem Autobahnbau begonnen wurde stimmt ebenfalls nicht, die ersten Teilstrecken wurden bereits während der Zeit der Weimarer Republik eröffnet.
 
Ich denke nicht, dass es ein Tempolimit geben wird. Da steht eine genauso große Lobby dahinter wie in den USA wenn es um Waffen geht. Und es ist genauso sinnlos. Wieso soll jeder das Recht auf eine Waffe haben? Wieso soll man schneller als 1xx fahren?

Aber wo das Beispiel mit der Bahn angsprochen wurde, dass die Züge langsamer fahren sollen. Wie wäre es wenn Flugzeuge nur eine Vmax von 500KmH fliegen dürften? Da würde sich der Vebrauch sicher um die Hälfte senken lassen.
Aber dann kann man ja gleich mit dem Auto von Frankfurt nach Köln fahren
:lol:
 
Zitat:
Die meisten Autobahnen wurden meines Wissens im 3.Reich gebaut.


Meines Wissens nicht. Ich weiss nicht, weshalb sich dieses Ammenmärchen so hartnäckig hält. Auch das Argument, dass während der NS-Diktatur mit dem Autobahnbau begonnen wurde stimmt ebenfalls nicht, die ersten Teilstrecken wurden bereits während der Zeit der Weimarer Republik eröffnet.
man lernt doch immer noch was dazu, wobei ich mir ziemlich sicher bin, des erst vor einem Jahr in Geschichte mal so gelernt zu haben.? Aber kannst du mir mal bitte erklären,
für was man Autobahnen in der Weimarer Zeit gebraucht hat und wie man das damals finanzierte (war doch glaub ich Inflation?)
Ich hab mal gelernt, dass Hitler die Autobahnen zum Transport seiner Kriegsmaschinen und zur Propaganda bauen lies.?
 
für was man Autobahnen in der Weimarer Zeit gebraucht hat

Die Individualmotorisierung des Deutschen Reichs lag sowohl in den 1920er als in den 1930er Jahren weit unter dem in den USA, GB oder F erreichten Grad. Also hat man von der Verkehrsdichte zu keiner Zeit egtl eine Autobahn benötigt.

wie man das damals finanzierte (war doch glaub ich Inflation?)

Die Grosse Inflation dauerte von 1914 bis 1923 (Nov.). Man begann aber erst nach der Währungsreform, ca. 1925 mit dem Autobahnbau (eine der ersten Strecken war meines Wissens der/die (?) AVUS bei/in Berlin).
Wie hat denn Hitler seine Autobahnen finanziert? Auf Pump (Mefo-Wechsel etc.) - das kannten die Finanzminister der Jahre zuvor auch bereits. Zudem flossen nach der Währungsreform Milliarden an (kurzfristigen) Krediten ins Land.

dass Hitler die Autobahnen zum Transport seiner Kriegsmaschinen und zur Propaganda bauen lies

Hmm, deshalb baut man auch solche Strecken wie über den Irschenberg, dessen Steigungen für schweres Kriegsgerät ja bestens geeignet sind... :D

Wenn ich die Materialien vorliegen habe, suche ich ein paar Daten/Fakten zum Autobahnbau heraus. Du kannst inzwischen ja deinen Geschichtslehrer nochmal fragen, vielleicht fallen ihm aus seinem Studium noch ein paar Details ein... :D
 
Ich bin strikt gegen ein Tempolimit. Der ADAC hat mal ausgrechnet, dass das ein tempolimit nur ein winziges Bruchtei der Emissionen einsparen würde.
Auf flacher gerader Strecke bei 130km/h oder weniger regelrecht einschlafen. Dies würde die Unfallquote, die bei uns mit am niedrigsten weltweit auf der Autobahn ist, stark in die Höhe schnellen lassen. Wie oben schon genannt würde man Telefonieren und alles andere machen, nur sich nicht mehr auf den Autoverkehr konzentrieren. In den USA schauen manche Fahrer während des Autofahrens Fernsehen (selber beobachtet) und ich meine auch mal gelesen zu haben, dass die USA trotz ihres Tempolimits mit 100km/h, einer der höchsten Unfallquoten weltweit haben.
Das Nichtvorhandensein eines Tempolimits hat unsere Automobilindustrie gerade im Premiumbereich weltweit an die Spitze gebracht.

noggler schrieb:
Zitat:
Die meisten Autobahnen wurden meines Wissens im 3.Reich gebaut.


Meines Wissens nicht. Ich weiss nicht, weshalb sich dieses Ammenmärchen so hartnäckig hält. Auch das Argument, dass während der NS-Diktatur mit dem Autobahnbau begonnen wurde stimmt ebenfalls nicht, die ersten Teilstrecken wurden bereits während der Zeit der Weimarer Republik eröffnet.
man lernt doch immer noch was dazu, wobei ich mir ziemlich sicher bin, des erst vor einem Jahr in Geschichte mal so gelernt zu haben.? Aber kannst du mir mal bitte erklären,
für was man Autobahnen in der Weimarer Zeit gebraucht hat und wie man das damals finanzierte (war doch glaub ich Inflation?)
Ich hab mal gelernt, dass Hitler die Autobahnen zum Transport seiner Kriegsmaschinen und zur Propaganda bauen lies.?

Soweit ich weiß ist dies wirklich nur eine Legende, um wenigstens etwas Gutes an der Diktatur Adolf Hitllers zu finden. Es gab vorher auch schon Autobahnteilstücke und Hitler war auch nicht der Erfinder der Autobahn. MIt Sicherheit hat er damals den Autobahnausbau vorangegetrieben, aber dies war nur ein kleiner Teil unseres heutigen Autobahnnetz.
 
MIt Sicherheit hat er damals den Autobahnausbau vorangegetrieben

... und zwar auch im Wesentlichen durch die Durchführung bereits vorhandener Pläne bzw die Eröffnung bereits im Bau befindlicher Teilstrecken...

Den Spruch "...immerhin hat ER die Autobahnen gebaut..." kann man leider wirklich von vielen Leuten hören... :twisted:
 
Der kleine Österreicher hat die Autobahnen bestimmt nicht gebaut.
In den deutschen Autobahnen steckt das Blut und das Leben von tausenden KZ-Häftlingen, Juden, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Ihr "Arbeitgeber"? Die Organisation Todt.
Der OT-Einsatz in den von Deutschland besetzten Gebieten sowie im Deutschen Reich stützte sich im Zweiten Weltkrieg auf angeworbene (z.T. "freiwilligen") Hilfskräften aus den westeuropäischen Ländern sowie ab 1942 vermehrt auf Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen. 1943/44 erfolgte zunehmend auch ein Einsatz von KZ-Häftlingen, Häftlingen aus Arbeitserziehungs- und Polizeilagern und anderen Gefangenen des NS-Regimes, die oftmals direkt der OT zum verschärften Arbeitseinsatz überstellt wurden.
So verfügte die OT gegen Ende 1944 über 1.360.000 Arbeitskräfte, davon 14.000 "wehruntaugliche" Deutsche und 22.000 KZ-Häftlinge. Die restlichen Arbeitskräfte bestanden aus Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen. Infolge der brutalen Behandlung und Lagerbedingungen, die OT kooperierte eng mit der Gestapo und SS, erwies sich der OT-Arbeitseinsatz für die beschäftigten Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen als besonders hart und unmenschlich.
Quelle: Deutsches Historisches Zentrum
So wurden z.B. alle aus Ungarn deportierten Juden im deutschen Autobahnbau verheizt.
Dresdner
 
@Emilius: Bist du Geschichtslehrer oder hast du Geschichte studiert?
@Irschenberg: Ich kenne zwar das Gelände nicht genau, aber es kommt doch öfter vor dass ein Hügel/berg einem den weg versperrt.
Vielleicht fand man einfach keine Alternative oder der Autobahnteil über den Irschenberg wurde erst nach dem 2.Weltkrieg gebaut.
Wenn du mir jetzt beweisen kannst, dass dieser Teil zum vor dem Krieg gebaut wurde bin ich beeindruckt. Vorhin hast du gesagt,
dass der Großteil des Autobahnnetztes erst später in Betrieb genommen wurde.
Ich glaube, das Studium meiner Geschichtslehrerin liegt schon Jahrzehnte züruck

Edit: Hab grad nen guten Link gefunden, der einiges aufklären sollte
http://www.autobahngeschichte.de/Geschichte_n_/geschichte_n_.html
 
Vielleicht fand man einfach keine Alternative oder der Autobahnteil über den Irschenberg wurde erst nach dem 2.Weltkrieg gebaut.
Wenn du mir jetzt beweisen kannst, dass dieser Teil zum vor dem Krieg gebaut wurde bin ich beeindruckt.

Man hätte die Autobahn z.B. entlang der Bahntrasse München-Rosenheim legen können, wäre egtl auch der direktere Weg wenn man in grösseren Dimensionen denkt. Mit über 700 m ü M ist der Irschenberg ja auch einer der höchsten Punkte des deutschen Autobahnnetzes.
Bis Holzkirchen war die Autobahn offensichtlich bereits vor dem Krieg fertiggestellt, denn als Baujahr/Eröffnungsjahr der Autobahnbahnmeisterei dort (Gebäude im zeittypischen Stil) wird 1938 angegeben (sieht man, wenn man vom Tegernsee via A8 nach München fährt an der Auffahrt Holzkirchen).
 
ups dann muss die A96 ja noch weiter in der Rangornung liegen, denn die geht knapp an oder über 800m heran soweit ich das weiss.

Aber igendwie ist die Diskussion voll vom Tempolimit weggegangen ;-)
 
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