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Tempolimit und Umweltschutz

Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

  • Nein, auf keinen Fall!

    Stimmen: 15 44,1%
  • Ja, 160km/h

    Stimmen: 5 14,7%
  • Ja, 140km/h

    Stimmen: 7 20,6%
  • Ja, 120km/h

    Stimmen: 5 14,7%
  • Ja, 100km/h

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja, niedriger

    Stimmen: 2 5,9%

  • Umfrageteilnehmer
    34
Ein Tempolimit ist absouluter Unsinn. Tagsüber sind die meisten Autobahen eh schon per Matrixverkehrszeichen auf 120 begrenzt. Aber Nachts wenn die Autobahn frei ist sollte man es bei der jetztigen Regelung belassen. Im Moment fahre ich mit dem Auto von München bis Nürnberg in einer Stunde... der ICE ist auch nicht schneller ;-) (nachts natürlich)
 
Deswegen ja ein variables,dass sich der Verkehrsdichte sowie den aktuellen Wetterbedingungen anpasst.
 
also ich bin immer sehr gerne in deutschland auf den autobahnen unterwegs und finde es sehr angenehm das es kein generelles tempolimit gibt. es ist meines erachtens auch ehrlicher weil es doch eine grosse anzahl menschen gibt die schneller als 120 km/h fahren wollen und die autos auch technisch absolut in der lage sind schneller zu fahren. hier in spanien gibt es ein generelles limit von 120 km/h aber das ist eher theoretischer natur... ach ja ich habe vor ein paar tagen eine fernsehsendung gesehen da wurde gesagt das die kühe (massentierhaltung) etwa doppelt soviel co2 verursachen wie der verkehr. weiss da jemand mehr darüber?
grüsse,
südländer
 
also ich hab mal gehört, dass Massentierhaltung umweltfreundlicher sei, weil Bio-Viecher auf der Weide das Methan oder so direkt in die luft pusten.
Bei Massentierhaltung soll der Stall einen Großteil davon abfangen.
Wenn die sendung auf RTL kam hab ich sie auch gesehen.
 
das habe ich im spanischen fernsehen gesehen. es hat mich doch einigermassen erstaunt das der gesamte viehbestand (kühe, ziegen etc.) durch den ausstoss von methan mehr als doppelt soviel wie der gesamte verkehr zum treibhauseffekt beitragen soll.
grüsse,
südländer
 
Fast alle Länder erhöhen ihre Limits und Deutschland soll auf 130 runtergehen? Sonst noch was...

Beispiele:
- Dänemark: von 110 auf 130 (mehr als überfällig in einem Land, wo die meisten ABs topfeben und bolzengerade sind)
- Schweden: Anhebung auf generell 120 wird diskutiert
- Italien: von 130 auf 150 auf "dafür geeigneten 6-bahnigen Strecken"
- Österreich, Tempo 160 Versuch (leider eingestellt)
- Slowakei, Tschechien und noch ein paar Osteuropaländer wollen auch auf 150 gehen

Zum Thema Sicherheit möchte ich mal genaue Zahlen sehen, die hier immer noch keiner präsentiert hat. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Formel "langsamer = sicherer" pauschal auch nicht immer zutrifft. In Finnland z.B. war ich bei Tempo 100 und schnurgerader Bahn mehrfach fast am Einpennen.

Zum Thema Umweltschutz mal folgender Einwurf: Ein großer Prozentsatz der derzeit zugelassenen Autos verbraucht bei Tempo 100 schon erheblich mehr Sprit als mein TDI bei 160 km/h...
 
Downhill schrieb:
Zum Thema Umweltschutz mal folgender Einwurf: Ein großer Prozentsatz der derzeit zugelassenen Autos verbraucht bei Tempo 100 schon erheblich mehr Sprit als mein TDI bei 160 km/h...
ist doch toll, gar nicht auszudenken was er bei 100 braucht, vielleicht läuft der tank ja dann über...
 
Wenn man sich die Umfrageergebnisse ansieht, dann ist für den gemeinen Alpinforumler die freie Fahrt auf deutschen Autobahnen ja fast schon sowas wie eine heilige Kuh, die man nicht antasten sollte. :wink:

Man sollte einfach flächendeckend VBAs einführen, und je nach Wetter- und Straßenverhältnissen, sowie nach Verkehrs- und Abgasbelastung variable Tempolimits zwischen 80 km/h (Schnee,...) und 160km/h oder freie Fahrt anzeigen, so wie das ja bereits auf stärker belasteten Abschnitten der Fall ist. Dann gibt´s keine Diskussionen mehr, und solche Limits werden dann auch akzeptiert.
 
lanschi schrieb:
Man sollte einfach flächendeckend VBAs einführen, und je nach Wetter- und Straßenverhältnissen, sowie nach Verkehrs- und Abgasbelastung variable Tempolimits zwischen 80 km/h (Schnee,...) und 160km/h oder freie Fahrt anzeigen, so wie das ja bereits auf stärker belasteten Abschnitten der Fall ist.
Genau das denke ich auch immer, wenn ich über heimischen Autobahnen fahre. Und ich bin sicher recht viel unterwegs. Auf 30.000km bringe ich es in jedem Jahr.
Auf vielen Autobahnabschnitten gibt es doch ohnehin schon Beschränkungen. Wenn ich mir z.B. die A2 von Hannover nach Berlin ansehe. Man möge mich bitte berichtigen, aber ich meine die ganz Strecke (mind. 250km) sind auf fix auf 120km/h begrenzt. Auch die A1 ist in weiten Teilen mit einer festen Geschwindigkeitsbegenzung versehen. Ich glaube auch, dass es nicht viel bringen wird, wenn man auf den freien Strecken eine Begrenzung einführt.
 
Bin eh kein Freund von zu vielen Regeln, ein paar Grobe Regeln, müssen sein, aber zu viele Regeln sind nen Sch...
Vor allem ist jede Regelung starr, und das ist sicherlich nicht sehr zielführend, da schwindet noch der ohnhin schon selten angewandte und verbliebene Menschenverstand der meisten dann ganz hin. Man kann sich ja imemr auf irgendeine Regeleung berufen und dahinter verstecken. Ganz toll! :evil:
Wer entscheidet oder verantwortet dannnoch was?
Das ist natürlich jetzt nicht nur auf s Tempolimit bezogen sondern ganz allgemein gesagt!
 
verkehrsabhängige regelanlagen sind zwar toll, meiner meinung nach aber zu teuer, das geld kann sinnvoller investiert werden
 
ich muss sagen verkehrsabhängige Anlagen sind auch nicht immer so super bzw. teilweise auch wirklich nicht ausgereift. Zum Beispiel auf der Alb gibt ja zwischen Geislingen und Ulm welche. Da kommts oft vor, dass die Anlagen ständig zwischen mehreren Geschwindigkeiten schalten. Also mal 30sec. 120, dann wieder kurz 80... Das ist gerade oft im dichten Verkehr der Fall - ziemlich nervig und auch die Frage, obs denn so sinnvoll ist. Manchmal schalten sie dann Nachts auf 120, obwohl absolut klare Sicht ist und dann wieder bei Nebel unbegrenzt. Also irgendwie ist die Anlage wohl schon so veraltert, dass sie überhaupt nicht mehr richtig oder nur unzuverlässig funktioniert.
Ich denke, aber dass bei einer intelligenten Steuerung schon viele Staus verhindert und CO2 vermieden werden kann. Man könnte die Anlagen z.B. auf 80km/h schalten, wenn man weiß, dass viele Kilometer später eh der nächste Stau ist und so wieder Verkehrsfluss erreichen. Wenn die Teile gescheit gesteuert wären, fänd ich sie gut.
 
So sehe ich das auch. Verkehrsabhängige Regelanlagen sind immer noch besser als starre Limits. Dass sie manchmal noch etwas seltsame Dinge anzeigen, lässt sich sicher noch verbessern. Aber kann man diese Geräte nicht auch irgendwie vond er Autobahnpolizei steuern lassen? Weiß das jemand? Zum kann man, wenn viel Verkehr ist, den Verkehr auf die gewünschte Geschwindigkeit einbremsen und vermeidet so Staus und man reduziert den CO2 Ausstoß. Ist zwar starren Gegelungen auch so, aber dafür muss man dann auch langsam fahren, wenn es keinen Grund dafür gibt.
 
Also ich kenne die österreichische VBA in Tirol zu wenig, als dass ich das beurteilen könnte, wie gut die wirklich funktioniert. In den Medien wurde das Ding aber überwiegend gelobt, und laut ASFINAG-Analysen hat sich das Ding auch bewährt.

Gut funktioniert hat die 160-Testanlage in Kärnten, da gab´s eigentlich keine Beschwerden und im Durchschnitt glaub ich ca. 10 Stunden am Tag 160. Auch die Nebelwarnanlage auf der A1 funktioniert anscheinend sehr gut. Alle 3 Anlagen sind aber zu einem erheblichen Anteil auch von der ASFINAG selbst entwickelt worden.

Die deutschen Anlagen kenne ich zu wenig, die auf der A8 im Bereich Chiemsee-Salzburg funktioniert aber IMHO auch nicht so schlecht.
 
In Deutschland gibt's halt gut und schlecht funktionierende VBAs, was wohl auch (aber nicht nur) mit dem sehr unterschiedlichen Alter der Anlagen zusammenhängt. Die auf der A8 Stuttgart - Ulm ist aber, wie schon gesagt wurde, nicht so der Hit. Dann lieber noch wie auf der bayrischen Seite generell 120 km/h tagsüber, das ist bei dem Uralt-Ausbauzustand und dem Verkehr auf dieser Strecke sowieso sinnvoll.
Von der A8 sollte man jetzt aber nicht auf das restliche Netz schließen, das ist nun mal ein Extrembeispiel. :wink:
 
Ah, Tempolimit, eines meiner Lieblingsthemen`... :wink:

Ich bin strikt gegen ein Tempolimit in DE, heute wieder ein Elend auf der Inntalautobahn mit 100...kopfschüttel.

@Lanschi: Ja, Tempolimit ist bei uns eine heilige Kuh, bin auch für Wechselzeichen auf den Autobahnen.

@Downhill: Interessant, wusste ich auch noch nicht dass andere Länder wieder die Limits erhöhen... 8O

Eins muss ich allerdings eingestehen: Mein Auto, (A3 Sportback, 2,0 TDI 140 PS, BJ 2006) braucht wenn ich Tempomat 140 auf der AB fahre ca. 4,5 bis 5 Liter. Wenn ich Vollgas 200 + fahre, habe ich einen Verbrauch von 10 bis 12 Liter. Ist schon ein enormer Unterschied. Allerdings fahre ich trotzdem immer volle Kanne, mir ist der Spriverbrauch egal. Wird Zeit dass die Sommerreifen drauf kommen... :wink:
 
br403 schrieb:
Ah, Tempolimit, eines meiner Lieblingsthemen`... :wink:

Ich bin strikt gegen ein Tempolimit in DE, heute wieder ein Elend auf der Inntalautobahn mit 100...kopfschüttel.

@Lanschi: Ja, Tempolimit ist bei uns eine heilige Kuh, bin auch für Wechselzeichen auf den Autobahnen.

@Downhill: Interessant, wusste ich auch noch nicht dass andere Länder wieder die Limits erhöhen... 8O

Eins muss ich allerdings eingestehen: Mein Auto, (A3 Sportback, 2,0 TDI 140 PS, BJ 2006) braucht wenn ich Tempomat 140 auf der AB fahre ca. 4,5 bis 5 Liter. Wenn ich Vollgas 200 + fahre, habe ich einen Verbrauch von 10 bis 12 Liter. Ist schon ein enormer Unterschied. Allerdings fahre ich trotzdem immer volle Kanne, mir ist der Spriverbrauch egal. Wird Zeit dass die Sommerreifen drauf kommen... :wink:

Ganz meine Meinung :lol: .Es gehört halt zur deutschen Kultur. Ich sag nur :ntars:.
 
Kein Tempolimit soll Teil der deutschen Kultur sein? Also in einer Reihe mit Goethe, Schiller, Beethoven, Bach & Co. stehen? Also ehrlich, da übertreibt ihr aber schon!
 
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