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TITLIS

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Disteghil Sar (7885m)
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Die Entlastungspiste "Sulzli" im Titlisgebiet darf lt. Schweizer Bundesgericht nicht gebaut werden.

Der Beschwerde von Pro Natura u. WWF wurde stattgegeben.
 
sf.tv 19.03.08
Titlis-Piste auf ewiges Eis gelegt

Pro Natura und WWF setzen sich durch
Die Entlastungspiste «Sulzli» im Skigebiet Titlis darf nicht gebaut werden. Das Bundesgericht hat die Beschwerde von Pro Natura und WWF gutgeheissen. Laut den Lausanner Richtern wurde dem Schutz von Fauna und Flora zu wenig Gewicht beigemessen.

Die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis hatten 2002 das Baugesuch für eine Entlastungspiste im Gebiet «Sulzli» und einen Schlepplift im Gebiet Rindertitlis-Stäubi-Schlächtismatt eingereicht. Die Nidwaldner Baudirektion hatte 2003 unter Auflagen die raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung erteilt.

Nidwaldner Regierung für Piste

Die Gemeinde Wolfenschiessen bewilligte kurz darauf das Baugesuch. Die Einsprachen von WWF, Pro Natura und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz wies sie ab. Der Nidwaldner Regierungsrat bestätigte die Bewilligungen 2005, Beschwerden der Umweltorganisationen ans Verwaltungsgericht blieben erfolglos.

In letzter Instanz siegreich

Das Bundesgericht hat ihnen nun Recht gegeben und sowohl die Ausnahmebewilligung als auch die Baubewilligung verweigert. Laut dem Urteil der Lausanner Richter ist vom Projekt ein Gebiet betroffen, das als eidgenössisches Jagdbanngebiet ausgeschieden wurde und damit grösstmögliche Schonung verdient.

Verwaltungsgerichts-Entscheid unzureichend

Die vom Verwaltungsgericht vorgenommene Interessenabwägung sei unzureichend: Dem Erhalt der Artenvielfalt habe es zu wenig Gewicht beigemessen, dafür den wirtschaftlichen Interessen einen zu grossen Stellenwert eingeräumt. Der Lebensraum der ansässigen Tierarten werde durch das Projekt stark in Mitleidenschaft gezogen.

Schneehase und -huhn beschützen

Schwere Beeinträchtigungen der Winterplätze von Schneehase und Schneehuhn seien sehr wahrscheinlich. Auch mit Absperrungen, Markierungen und Informationen der Skifahrer könne der Schutz der Tiere vor Störung und der Erhalt ihres Lebensraums nicht ausreichend gewährleistet werden.

Unter dem Aspekt der Lawinengefahr müsse die Entlastungspiste ebenfalls als sehr problematisch eingestuft werden. Es liege auf der Hand, dass die zahlreichen nötigen Lawinen-Sprengungen den Lebensraum der Tiere zusätzlich gefährden würden.
 
Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass diese Piste nicht bewilligt wird, auf der anderen Seite kann ich es nicht verstehen :( Ich bin überzeugt das dies das Gebiet noch ein Stückweit mehr attraktiv gemacht hätte aber was solls :wink:
 
Naja, lieber die Verbindung zur Frutt als besagte Piste. Man darf weder Gesetzte noch Umweltverbände zu stark strapazieren, sonst erreicht man gar nichts. Ergo lieber dort wirklich kämpfen, wo der Nutzen gross ist :wink:
 
Hier gibt es schon ein Topic über die News in Engelberg: Neues in Engelberg und der Titlis gehört bekannterweise dazu ;)
Also :geschlossen: , dort geht es weiter!
 
Ich habe den Thread aus den Medienberichten hierher geschoben und sobald ein Admin hier vorbeischaut, werden die sicher zusammengefügt. Einfaches Betätigen des Meldebuttons hätte Dir aber auch gezeigt, dass dieser Thread längst gemeldet wurde...

Danke
Jakob
 
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